11.12.: Sprechstunde für die Jugend!

Die gemeindliche Jugendarbeit war das Thema einer Aussprache im Haupt-, Finanz- und Werkausschuss am 10.12.2019 unter der Leitung der 1. Bürgermeisterin Marlene Greinwald (FW). Das ist ein Dauerthema seit meinem Antritt als Gemeinderat und schon davor. Passiert ist hier nichts. Der Amtsvorgänger der Bürgermeisterin hatte einen Haushaltsansatz von 50.000 Euro für einen Jugendtreff budgetiert. Der wurde zwischenzeitlich erhöht und wieder gesenkt. Derzeit stehen 20.000 Euro im Haushalt für konzeptionelle Arbeit. Nur wer ist die Jugend, die mit gemeindlicher Jugendarbeit angesprochen werden soll. Die Jugend gibt es nicht, man muss sie differenziert betrachten. Von den Vereinen, den Kirchen und der JM gibt es ein breites Angebot an Jugendarbeit. Die JM bekommt gemeindliche Räume zur Verfügung gestellt. Auch das gemeindliche Ferienprogramm gehört dazu. Die Jugend ist, so eine Ausschusskollegin, “gut aufgeräumt”. Auffälligkeiten haben wir in Tutzing glücklicherweise auch keine, Feuerchen im Kustermannpark und Streiche in der Freinacht gab es früher auch. Der Beteiligung der Jugend sollte eine Struktur gegeben werden. In einer Sprechstunde könnten wir die Interessen der Jugend erfahren. Das erfolgt am besten begleitet durch eine Sozialpädagogin oder einen Sozialpädagogen eines freien Trägers, der von der Gemeinde bezuschusst wird. Damit könnten auch Synergien mit anderen Einrichtungen und eine gute Vernetzung erreicht werden. Daraus entstand die Idee, mit einer – begleiteten – Sprechstunde für die Jugend unter 18 Jahren zu beginnen. Zusätzlich soll versuchsweise ein Ort der Begegnung geschaffen werden, z.B. eine Feuerstelle im Kustermannpark. Ausschusskollege Georg Schuster würde den ersten Ster Holz spendieren.

Weiterer Punkt der Sitzung:

Für die provisorische Funkübertragungsstelle der Deutsche Funkturm GmbH am Waldfriedhof wird ein Mietvertrag für die Zeit vom 01.12.2019 bis 30.11.2022 abgeschlossen, der am Ende einen Rückbau vorsieht. Dies wurde einstimmig beschlossen. Die Bürgermeisterin informierte darüber hinaus, dass der Bauantrag für den neuen Funkmasten bei Landratsamt noch nicht durch ist, weil noch Unterlagen fehlten. Nicht sehr professionell vom Bauwerber!

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