Arbeit 4.0, Digitale Ökonomie und Sozialstaat

Unter diesem Titel kündigt die Evangelische Akademie Tutzing (EAT) vom 16. – 18. März 2018 eine Tagung an, deren Inhalt die Arbeitswelt im Umbruch ist.

Auch in Tutzing zeichnen sich diese Umbrüche bereits ab; die Verschiebung der Handelsstrukturen, der Strukturwandel bei Dienstleistern wie Banken und Versicherungen machen sich langsam auch bei uns im Landkreis bemerkbar. Der laufende Transformationsprozess in eine digitale Arbeitswelt verändert damit auch die individuelle Arbeit hin zu neuen Arbeits- und Beschäftigungsformen mit Vor- und Nachteilen. Die Wurzeln und auch absehbaren Auswirkungen hat die EAT in einem sehr interessant strukturierten Wochenendprogramm beschrieben.

Aus unserer Sicht ist das Thema auch vor dem Hintergrund der Landtagswahlen von hoher Bedeutung. Besteht doch damit die Möglichkeit, nach dem Besuch der Tagung besser zu verstehen, was die Wahlkämpfer und Kandidaten der Parteien uns im Vorfeld der Wahlen anbieten und was davon sie halten können. Auch können Sie sagen, was wiederum Sie von der Themendurchdringung der Kandidaten halten.

Nutzen Sie die Möglichkeit, die EAT zu besuchen, sie liegt vor Ihrer Haustür.

 

 

Einige Gedanken zu “Arbeit 4.0, Digitale Ökonomie und Sozialstaat

  1. Hubertus Fulczyk

    Das ist ja eine sehr interessante “Aufforderung”. Der Besuch der Tagung dürfte jenen Leuten die Augen öffnen, die meinen, das sei alles über Nacht gekommen und damit eine völlig neue Entwicklung.
    Nichts davon ist tatsächlich neu, lediglich viele unserer fernab jeder Realität lebenden und entscheidenden Politiker beginnen aufzuwachen. Und die erhebliche Beschleunigung einer seit über vierzig Jahren laufenden Entwicklung zeigt erste Wirkungen. Der größte Teil des “Mittelstands” ist in seiner Existenz erheblich gefährdet. Mit dem Begriff Digitalisierung wird die staunende Bevölkerung von der ach so schlauen Politik darauf hingewiesen, dass es vorbei ist mit “weiter so!”.
    Das Programm der EAT ist in der Tat vielversprechend. Auch gerade die lokalen Politiker dürften dort einige Aha-Erlebnisse haben. Sollten sie denn hören wollen, was die Denkerstuben der Republik an interessanten Erkenntnissen anzubieten haben.
    HF

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