Aufruf zur Wahl

Jetzt ist es bald soweit: Landtagswahl in Bayern. In der Zeitung kann man sich die schönen farbigen Umfragen anschau’n und muss feststellen: das sieht für die schwarze Farbe nicht gut aus. Wir Bayern sind uns ja sicher, dass wir eine starke Hand brauchen, um uns sicher zu sein. Und dann sowas. Was ist da jetzt noch sicher? Dass eine blaue Alternative, die keiner will und überhaupt nie einer wählen wird, mehr Stimmen bekommt, als die guten alten roten Socken? Die dunkelroten Roten können sich den Wahlkampf ja laut Umfrage einfach sparen, denn an denen hängt der Makel einer Vorgeschichte wie ein nasser Mantel und zieht sie runter. Da kennen wir Bayern auch nach 29 Jahren keine Gnade. Hätte uns gerade noch gefehlt, wäre die Bayern-Wahl auf den 9. November gefallen. Gott bewahre. Aber es gibt ja eine Alternative: den 14. Oktober. Da versuchen dann Grüne, die Blauen wenigstens um einen winzigen Prozentpunkt zu überholen – aber sie werden sich trotzdem schwarz ärgern, weil niemand schwarz-grün will. Nicht einmal die Schwarzen, die nach der Wahl sehr grau aussehen werden. Optimisten erinnern an Fleisch vom Fleische: an die mit der untergehenden Sonne im Logo. Deren Boss Hubert mag schwarz nicht, aber mit grau könnte er vielleicht klarkommen. In Tutzing war es um 1974 rum eine starke CSU-Gruppe, die sich als Parteiloser Wählerblock PWB verselbständigte. CSU-Größen wie Renate Lindemann und Hubert Hupfauf gaben zwischendurch Gastspiele. Die Spitzenkandidaten Konrad Erhard und Toni Aigner brachten den damaligen Bürgermeister Dr. Alfred Leclaire alle sechs Jahre bei jeder Wahl ganz schön ins Schwitzen. Heute stellen sie unter der Regie des konvertierten einstigen Roten Reiters die aus tiefschwarzem Hause kommende 1. Bürgermeisterin. Ja, da gibt es schon Berührungspunkte…

Und? Ja, was jetzt? Am 14.Oktober den Opa im Seniorenheim besuchen oder wählen gehen? Verzichten Sie auf die Alternative. Wählen Sie. Und gehen Sie nach der Wahl auf eine Maß und ein Paar Weißwürscht. Denn mir san mir und lassen uns unser Bayern nicht von Alternativen kaputt machen. Alles klar – hofft

Euer Franz Bimslechner

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