Am Wochenmarkt in Tutzing präsentierten sich gestern vier Parteien mit ihren Wahlständen vor dem Rathaus. Auch die Tutzinger Liste war als Bürgerverein dabei. Trotz winterlicher Temperaturen standen alle Teilnehmer mehrere Stunden für den Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern bereit. Der nächste Markttreff mit den Kandidaten der Tutzinger Liste findet am Samstag, 28.02.2026, statt.
Am Wahlstand der Tutzinger Liste waren gestern 11 der insgesamt 20 Kandidaten anwesend und stellten sich interessierten Marktbesuchern persönlich vor. Fragen zu aktuellen Ortsthemen wurden beantwortet und das neue übergeordnete Arbeitsziel der Tutzinger Liste „Frische Arbeitsstrukturen im Gemeinderat“ bürgernah erläutert. Denn die Tutzinger Liste setzt sich zum Wahlprogramm neben den einzelnen kommunalpolitischen Sachthemen immer auch ein übergeordnetes Arbeitsziel:
- Bei erstmaligem Antritt zur Kommunalwahl in 2014 ging es darum, Transparenz in die Ortspolitik zu bringen. Seit seinem Amtseintritt im Mai 2014 veröffentlicht Gemeinderat Wolfgang Behrens-Ramberg aus allen öffentlichen Sitzungen des Gemeinderats und der Ausschüsse unter der Rubrik „Ortspolitik laufend frisch“ zuverlässig seine umfassenden Mitschriften. So ist bis heute eine der wohl wichtigsten Dokumentationen zur Tutzinger Ortspolitik mit rund 1. 500 Beiträgen entstanden.
- Bei der Kommunalwahl 2020 war es das erklärte Ziel, die Ortsentwicklung trotz knapper Gemeindekasse anzustoßen und Fördergelder zu erlangen. Mit dem „ISEK und den Leitzielen“ wurde in der letzten Amtsperiode nach rund 5-jähriger – teilweise wirklich anstrengender – Arbeit auch dieses Ziel erreicht.
- Nun zur Kommunalwahl 2026 möchte die Tutzinger Liste „Frische Arbeitsstrukturen im Gemeinderat“ etablieren. Konkret soll damit der Gemeinderat leistungsfähiger werden, um bessere kommunale Arbeitsergebnisse und in hohem Maße die Umsetzung der Ziele des IDEK zu erreichen. Denn über das „WAS“ Tutzing und seine Ortsteile benötigen, sind sich die Parteien mehr oder weniger einig. Die Tutzinger Liste ist aber überzeugt, dass das „WIE“, nämlich eine modernisierte Arbeitsstruktur im Gemeinderat, der Schlüssel zur Lösung vieler kommunaler Probleme ist.
Am Wahlstand der Tutzinger Liste griffen kleine Windräder mit dem Tutzinger Fisch-Symbol dieses neue übergeordnete Arbeitsziel symbolisch auf und sorgten besonders bei jüngeren Besuchern für Freude. Passend zum gestrigen Valentinstag wurden rote Schokoherzen verteilt, kleine Krapfen stimmten zusätzlich auf das Faschingswochenende ein.
Trotz der Kälte hielten alle Wahlstände bis zum Schluss durch – begleitet von vielen guten Gesprächen und einer durchweg positiven Atmosphäre. Neben dem Austausch mit den Marktbesuchern bot sich auch Gelegenheit zu kollegialen Gesprächen über Parteigrenzen hinweg. Die offene und freundliche Atmosphäre prägte den Vormittag und machte den Wochenmarkt erneut zu einem wichtigen Treffpunkt für den direkten Dialog vor Ort.
Fazit: kalt war’s, aber herzlich – der persönliche Austausch stand im Mittelpunkt.


