Jahrtausende war es einfach: Jeder baute – was er wollte – auf den Ruinen seiner Vorfahren. Romanische Kirchen wurden gothisiert, dann barockisiert, später modernisiert… das Leben ging weiter. Erst im frühen 19. Jahrhundert entstanden die ersten Denkmalschutzgesetze. Es war der Moment gekommen, an dem der Mensch in Europa endlich Zeit hatte für Unwichtiges: Schönheit, Kultur, Kunst – ja, auch Baukunst. Es ist gut zu wissen, dass die Menschen vorher eine wichtigere Aufgabe hatten: zu überleben.

In Tutzing stehen heute 45 Häuser unter Denkmalschutz. Für die jeweiligen Hausbesitzer nicht immer eine Freude, denn eigentlich gehört ihnen ihr eigenes Haus nicht mehr: die Denkmalschutzbehörde hat immer und jederzeit ein Mitspracherecht bei jeder Veränderung im und am Haus. Ab 26. Januar 2017 zeigt das Rathaus Fotos  und Dokumente zu seinen „Denkmälern“. Die Vernissage um 18 Uhr sollten Sie sich nicht entgehen lassen: Stefanie Knittl, die Enkelin von Tutzings erfolgreichsten Bauunternehmer, Elke Schmitz von den Tutzinger Nachrichten und unser Stadtplaner Architekt Prof. Florian Burgstaller werden Sie in das Thema einführen.

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