Do brindt’s – hoid’s d’Feierwehr

Die CSU tut sich schon sauschwer zur Zeit. Auch die Tutzinger Unionisten. Weil ein paar von Ihnen sozial und christlich sein wollen. Das würde die Regierung ja noch erlauben, aber doch nicht gegenüber Flüchtlingen! Was fällt diesen Tutzingern da ein? Husch kommt so ein gelackter Bubi aus der Zentrale vorbei und erklärt ihnen, was Sache ist. Der Junge muss es wissen: Studium Politikwissenschaften, dann Mitglied im CSU-Parteivorstand. Heute Generalsekretär der Partei. Da haben sie geschaut, die Tutzinger Christ-Sozialen. Und sind sich wohl ein bisserl verscheißert vorgekommen. Jedenfalls sind sie jetzt wieder ganz brav und konnten nicht verhindern, dass ein gut integrierter, im Tutzinger Hof arbeitender Kongolese mit offizieller Arbeitserlaubnis bis 2020 jetzt plötzlich abgeschoben wird. Nicht einmal ihrem Partei-Mitglied Fritz Häring können sie Unterstützung sein. Er hat die Schnauze vom Thema Integration voll. Kein Wunder, dass die Wahlprognosen für die CSU jede Woche schlechter werden.

Und dann, denkt sich der Bimslechner, haben die ja auch noch den Dobrindt, den Scheuer und den Kreuzer-Markus. Was für ein Panoptikum. Der eine hat seine großmäulig angekündigte Maut nie realisiert, hat auch keine blasse Ahnung, wie die von ihm verlangte „konservative Revolution“ der AfD gelegen kommt; der andere, der Bescheuerte, sagte am 15.09.2016 „das Schlimmste ist ein fußballspielender, ministrierender Senegalese, der über drei Jahre da ist – weil den wirst Du nie wieder abschieben“. Jaja, das ist praktiziertes Christentum, gell! Und die Pegida-Bewegung unterstützt er mit einem Angriff auf Justizminister Heiko Maas mit den Worten: “Maas liege mit seinen Äußerungen (gegen Pegida)  “voll daneben”. Es sei eine ungeheure Verunglimpfung, friedlich demonstrierende Menschen, die ihre Sorgen ausdrücken, als ‘Schande für Deutschland’ zu bezeichnen” (Die Zeit, 15.12.2014) Vielleicht ist Scheuer eine Schande für Bayern? Immerhin beginnt er jetzt schon in der Verkehrsträgerpolitik so daneben zu langen, dass er seinem Vorgänger alle Ehre macht. Ist eigentlich nach dem 700 Mio-Debakel zur A1 die von ihm geplante Autobahn-Privatisierung vom Tisch? Nämlich nix zu hören.

Was und wen zum Teufel soll man am 14. Oktober in den Bayerischen Landtag wählen? Nicht wählen geht für einen Demokraten gar nicht, bleiben Grün und die Rest-SPD. Die Alternative? Keinesfalls!

Da sagt Euer

Josef Bimslechner

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