In Tutzing rührt sich was! Rebellion! Konservative Revolution?

Es wurde die Stimme erhoben! Die staatstragende Partei sorgt sich doch so um die Leitkultur, sie musste einfach eigenen Worten zufolge die Stimme erheben. Was lange währt, wird nämlich gut! Das dachten sich vermutlich die Initiatoren, scherten aus der schweigenden Landkreis-Generallinie aus und waren so mutig, an der bekannten Geschlossenheit der Ortspartei vorbei den Häuptling in seinem Berliner Heimatwigwam darauf zu verweisen, so ginge es nicht weiter, man betreibe indirekt das Geschäft derjenigen, die man nun eben nicht in der Verantwortung wolle. Konkret gemeint die AfD. Ein in der Tat sehr beachtlicher Schritt, den politischen Mitbewerber so abzugrenzen.

Wahltaktisch auch gut angelegt. Die vielen ebenso Denkenden werden mitgenommen und freuen sich, endlich rühre sich zu den kritischen Umständen etwas. Linker Beifang ist willkommen, rechter sowieso.  Die Hardliner, dem Manne im Wigwam und dessen bundesweit industrieerfahrenem Berliner Statthalter (Herkunft: Nachbarlandkreis WM, jetzt hauptberuflich konservativer Revolutionär) folgend, bleiben aber auch bei der Stange und werden von der Bühne her das Schauspiel genau beobachten. Wüsste man doch gerne genau, was da mit dem ausgegrabenen Kriegsbeil los sei. Warum das erst jetzt ausgegraben wurde. Anlass gab es nämlich schon vor zwei Jahren, als einige Tutzinger Ehrenamtler es nicht so gerne wollten, übers Ehrenamt in Sachen fremdsprachiger Durchreisender und die tatsächlich großen Erfolge des Ehrenamtes etwas in der Zeitung zu lesen.

Es rührt sich was und das ist gut so. Sehr nahes Hinschauen und sehr präzises Hinhören dürfte nun weiterführen. Sowohl bei der Hauptstraße als auch in der Hauptstraße, vom Südkreisel bis zum virtuellen Nordkreisel. Und mittendrin sind zwei Akademien, die das gewiss auch beobachten werden, wie Tutzing in eigener Sache jetzt umzugehen gedenkt. Alles sichtbar und denkbar.

Der große Heimathäuptling sagte aus seinem Berliner Wigwam heraus so schön treffend, die Berliner Regierung sei eine Regierung für den kleinen Mann! Wie sehr er doch recht zu haben beginnt, wie groß er doch selbst ist und auf den kleinen Mann nun herabschaut.

Dies bekam ich in den letzten Tagen mit, auf der Straße und aus der Presse, so richtig schön passend zu Pfingsten. Das Internet half mir, Pfingsten hat etwas mit Geist zu tun.

Ihr JB

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