Obwohl sich die Wogen etwas glätteten und Tutzing wie auch andere Gemeinden Außerordentliches leistete, steht nicht zuletzt mit der politischen Großwetterlage die Frage auf der Tagesordnung, was die gesellschaftliche Integration von Flüchtlingen für die Kommunen bedeutete und vor allem noch bedeuten wird. Erste Erfahrungen gab es Mitte der Achtziger, als Tutzing sich mit zugeteilten Asylbewerbern beschäftigen musste und dies ebenfalls hervorragend mithilfe der Bevölkerung meisterte. Damals noch nicht so sehr organisiert und in der Annahme, es sei eine einmalige Erscheinung.

Die Zeiten heute sind eindeutig andere und so ist es nur zu begrüßen, dass sich eine überregional anerkannte Institution wie die Akademie für Politische Bildung Tutzing (APB) des Themas grundsätzlich annimmt. Es ist nämlich nicht nur die Frage der Integration, sondern es steht insbesondere die Frage im Mittelpunkt, welcher Beitrag dafür geleistet werden muss, damit innergesellschaftliche Spannungen gar nicht in dem Maße auftreten, wie es das Wahljahr 2017 vermuten lässt.

Tutzing kann mit der Teilnahme an einer derartigen Tagung gewiss Hinweise auf Weiterzugebendes und Gelerntes geben, zugleich auch Erkenntnisse mitnehmen, was das Zusammenspiel zwischen übergeordneten Behörden und den Kommunen betrifft.

Tagung „Gesellschaftliche Integration von Flüchtlingen: Realitäten auf kommunaler Ebene“, 23. – 24.05.2017, Akademie für Politische Bildung Tutzing

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