Der Geltungsbereich des Münchner Verkehrs- und Tarifverbunds (MVV) soll sich in den kommenden fünf Jahren verdoppeln und bis Garmisch-Patenkirchen, Mühldorf und Landshut reichen! Welche Nachricht!

Wie häufig hier angesprochen, gibt es viele Pendler, die aus dem Landkreis Weilheim-Schongau mit dem PKW nach Tutzing fahren, um dort den Zug oder die S-Bahn nach München zu nehmen. Denn es ist vorteilhaft, das Ticket erst ab Tutzing zu lösen, und nicht bereits ab Weilheim. Die Belegung der Parkplätze am und um den Bahnhof Tutzing zeugt davon. Eine großere Verbesserung für die betroffenen Pendler und die Parksituation in Tutzing könnte eine Ausdehnung des MVV nach Weilheim schaffen.

Der Freistaat unterstützt nun eine Grundlagenstudie und übernimmt 85% der Kosten.  Dabei geht es erstens um eine Analyse der Verkehrsströme, z.B. Wege zu verbesserten Busanbindungen und eine Abstimmung zwischen Bus- und Zugabfahrtszeiten; zweitens sollen systematisch Fahrgastdaten erhoben werden und zwar auf klassischem Weg durch Befragungen in den Bussen und Zügen. Auf dieser Basis werden dann die Kosten ermittelt werden. Auch wenn sich der Freistaat beteiligt, wird es ohne kommunale Zuschüsse nicht gehen, denn günstigere MVV-Tickets führen zu Mindereinnahmen, die aufgefangen werden müssen. Startschuss für die Studie ist der 27. November!

 

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