Vergangenen Mittwoch, 9.11.2016, gründeten 11 Bürger in der Starnberger Gaststätte „zur Au“ das Bürgerkomitee STA/LL. Ziel: Aufstellung eines parteifreien, unabhängigen Direktkandidaten zur Bundestagswahl 2017. Treibende Kraft ist die Tutzingerin Claudia Ruthner. Sie rief am 1. Juni 2015 im Internet dazu auf, eine Petition gegen die Lebensmittel-Verschwendung zu unterzeichnen. Über 611.000 Personen europaweit haben innerhalb kürzester Zeit unterschrieben und bereits am 8. Juli 2015 wurde die Petition in Straßburg dem Europäischen Parlament übergeben. Es ist wohl nicht falsch anzunehmen, dass Claudia Ruthner bei dieser Aktion erkannte, dass nicht Politiker in dieser Sache das Interesse der Bürger vertreten haben, sondern die Bürger selbst. Deshalb nun der nächste mutige Schritt: ungebundene Bürger gegen die „Wahlmänner/-frauen“ antreten zu lassen. Das nächste Treffen des Bürgerkomitees STA/LL findet am Donnerstag, 1.12.2016, um 18.30 Uhr im Bayerischen Hof Starnberg statt. Interessierte BürgerInnen sind herzlich willkommen.

One Reply to “Parteien? Danke nein!”

  1. Hut ab vor der Tutzingerin! Verstünden etablierte Parteien die bereits von allen NGOs genannten Gesamtzusammenhänge, hätten sie allen Grund für eine gute Antwort auf die längst eingesetzte Wählerwanderung Richtung ganz Rechts. So aber geht’s im gewohnten Stile weiter, wobei Erklärungen über die nunmehr postfaktischen Postdemokraten erfolgen. Anzunehmen, die Entwicklungen, wie im folgenden Link beschrieben, seien Eintagsfliegen, wird sich als falsch erweisen:
    https://www.change.org/p/cdu-csu-fraktion-im-bundestag-volksabstimmungsgesetz-auf-bundesebene-jetzt
    Anstatt froh zu sein, über den verlogenen Begriff Freihandel (TTIP, CETA, TISA) und dessen Folgen für die Nahrungsmittelindustrie endlich eine grundlegende Darstellung der Gesamtzusammenhänge in die öffentliche Diskussion zu bringen, wird erneut abgeschottet und das Feld für die immer wichtiger werdenden NGOs freigeschossen.
    Mögen sich der Tutzingerin Ruthner möglichst viele kritische Geister anschließen.
    Mutig von der Tutzinger Liste, die vielen Facetten der Willensbildung aufzugreifen und darzustellen.
    Niemand darf sagen, die Entwicklung sei nicht erkannt worden. Jeder soll später sagen können, die jede Einstellungsänderung blockierenden Kräfte seien bekannt gewesen. Hut ab vor der Standfestigkeit der Tutzingerin!
    HF

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