Rebellion in der Tutzinger CSU

Was niemand je zu hoffen wagte, ist eben geschehen: Kurz vor der Landtagswahl drohen allseits bekannte, erfolgreiche Tutzinger CSU-Größen wegen der unmenschlichen Asylpolitik ihrer Partei mit ihrem Austritt aus der Partei. Eine Sensation.

In einem Brief, aus dem die SZ in ihrer Online-Ausgabe vom 11.05.2018 zitiert, verlangen Altbürgermeister Dr. Alfred Leclaire, Vize-Bürgermeisterin Elisabeth Dörrenberg und Gemeinderat Dr. Thomas von Mitschke-Collande das Ende von „aggressiver Rhetorik“ gegenüber und „Ausgrenzung“ von Flüchtlingen durch die Parteiführung.

Mitschke von Collande, der vor sechs Jahren durch sein Buch „Schafft sich die katholische Kirche ab?“ bereits als Mitglied  im Zentralkomitee der deutschen Katholiken europaweit Zustimmung für seine darin vorgelegten Reformvorschläge fand, ist in dieser Gruppe von Revoluzzern absolut der schärfste Pfeffer in der Wunde.

Wer die Strukturen der ländlichen CSU-Organe kennt, ist sich sicher, dass dieser Aufschrei gegen den allgegenwärtigen Verstoß der Parteiführung gegen das C im Parteinamen nicht nur die Meinung dieser drei ist, sondern aus der Tiefe der Basis kommt.

Offener-Brief-an-Horst-Seehofer_30-04-2018 zum Download

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