Tutzing – behindertengerecht?

Im Zusammenhang mit der Frage, was Behindertengerechtigkeit in Tutzing eigentlich bedeuten könne und wo man mit entsprechenden Projekten stehe, lud die FDP zu einer Informationsveranstaltung am 09.10.2019 ins Roncallihaus ein. Eine sehr informative Veranstaltung, saßen doch 2. Bürgermeisterin Elisabeth Dörrenberg als mit der Sache Beauftragte und der Gast, Bürgermeister Peter Münsten aus Eichenau, Landkreis Fürstenfeldbruck, am Tisch. Unter der zielgerichteten Führung des einladenden Tutzinger FDP-Ortsvorsitzenden Michael Klein ging es verbal durch Tutzing. Ein Aspekt schimmerte mehrfach unterschiedlich stark durch, nämlich die Frage, wie es denn mit dem Bahnhof und dessen Umfeld weitergehen könnte. Das Thema sei derart komplex und dringend, dass es auf jeden Fall überparteilich gelöst werden solle. Hierzu böte sich ein Runder Tisch an.

Wir greifen den von der FDP favorisierten Gedanken sehr gerne auf. Wir haben vor über sechs Jahren die Angelegenheit mit dem dritten Aufzug am Bahnhof „ausgegraben“ und stellten dann über Unterschriftensammlung und unterschiedlich umfangreiche Beiträge auf unserer Homepage die massiven Schwierigkeiten bei der Lösung von Fragen im und rund um den Bahnhof fest.

Das von uns vorbereitete und noch in der Schublade liegende erneute Vorgehen zum Finden einer Lösung macht uns insofern mutig, indem wir sehr gerne dem Gedanken der FDP folgen möchten, tatsächlich einen Runden Tisch aufzubauen. Dabei kann dann mit großer Sicherheit gesagt werden, wie zukünftig überparteilich vorgegangen werden kann, damit auch die Bahn endlich Ansatzpunkte sieht, wie das für unsere Gemeinde unendliche Thema nun endlich Formen annimmt und einer sowohl der Bahn als auch Tutzing gerechten Lösung zugeführt werden kann.

Wir freuen uns, dass wir nicht erneut alleine das Thema stemmen müssen.

In der Annahme, dass eine Zusammenfassung des Informationsabends durch den Veranstalter über dessen Homepage noch erfolgen wird, bitten wir Sie, alle am Bahnhof beteiligten Akteure zu unterstützen. Indem Sie regelmäßig nach dem Stand der Dinge fragen. Auch nach dem Runden Tisch.

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