Tutzinger Begegnungen

Pünktlich um 18 Uhr waren die meisten da: die Gäste einer öffentlichen Einladung bei uns zuhause! Wir haben am diesjährigen Tutzinger Adventskalender teilgenommen! Nach dem überaus positiven Erlebnis im vergangenen Jahr 2017 bei Familie Ciesla fassten wir den Entschluss: da machen wir im nächsten Jahr auch mit.

Unter dem Motto “Zusammen ist man nicht allein”  öffnet sich seit dem 1. Dezember jeden Tag an einem anderen Tutzinger Ort eine Tür. Der Ablauf ist immer derselbe: nach einer Begrüßung durch Anita Piesch, der Vorsitzenden des Tutzinger Verschönerungsvereins, hieß meine Frau als Gastgeberin die Gäste willkommen.

Daraufhin sangen wir gemeinsam das Lied “Im Advent, im Advent”. Wir hatten alles adventlich dekoriert und selbst den Weg zu uns mit Lichtern und Fackeln ausgeleuchtet.
Eine schöne Stimmung an diesem kalten aber trockenen Abend.

Wir freuten uns sehr darüber, wer da alles kam. Natürlich Freunde, Bekannte, nähere wie weitere Nachbarn , auch Gemeinderatskollegen. Wichtiger aber noch waren uns bisher unbekannte Tutzinger.

Bei Glühwein, alkoholfreiem Punsch, Plätzchen und Chili-con-carne kam man intensiv ins Gespräch. Anita Piesch war sichtlich begeistert. “Ich bin immer wieder erstaunt, welche Leute man sieht und wie unterschiedlich die Besucher jeden Abend sind”.

Und schließlich öffnete sich die zwölfte Tür des diesjährigen Tutzinger Adventskalenders – in diesem Fall das Tor unserer Garage. Drinnen stand eine Drehorgelspielerin, Gerda Linke, die weihnachtliche Musik anstimmte. Die vielen Besucher genossen den Abend sichtlich und es gab viele gute Gespräche.

Die Grundidee, die hinter der Aktion steht, ist die Einladung an Tutzinger, sich zu begegnen. “Es kommen vielleicht Menschen zusammen, die sich sonst nicht begegnen würden”, sagte Organisatorin Anita Piesch. Sie ist ganz begeistert vom Ideenreichtum der Gastgeber, die sich am lebendigen Adventskalender beteiligen.

Hier ist bürgerschaftliches Engagement zum Wohl der Allgemeinheit gefragt. Sich einfach ein wenig Mühe zu machen, um Menschen in Tutzing zusammenzuführen. Nach dem Aufräumen können wir sagen: eigentlich nicht so schwer! Warum nicht auch unter’m Jahr?

 

 

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