Was könnte auf uns zukommen?

Wir entdeckten einen Artikel, der zwar mit der Tutzinger Kommunalwahl auf den ersten Blick wenig zu tun hat, aber trotzdem interessant ist. Er beschreibt nämlich derzeit die Lage unserer großen Politik und derer, die im Kleinen Politik machen.

Jener nunmehr heftig von CDU/CSU/FDP bekämpfte Rezo wurde 14 Mio. Mal gelesen (Gegner würden sagen: angeklickt). Sichtbares Ergebnis unserer großen Politik ist, es wird voll dagegengehalten. CDU/CSU/FDP fallen lediglich Verunglimpfungen ein. Es werden sogar wirtschaftlich relevante Fragen so verdreht, dass Artensterben und Klimaschutz unter Aspekten der Wirtschaftlichkeit behandelt werden müssen. Es muss sehr nachdenklich machen, wenn etablierten Parteien nur ein Dagegenhalten und persönliche Angriffe auf die Botschafter der schlechten Nachrichten einfallen. Botschafter sind übrigens die vielen jungen Leuten, deren Verständnis für die Belange herkömmlicher Politik nicht mehr ausreicht.

Die momentane Situation in der großen Politik wird geprägt durch Wagenburg-Mentalität. Dies in der seltsamen Hoffnung, es würde sich schon regeln. Es hätte sich in der Vergangenheit mithilfe der Natur ja auch geregelt.

Wir werden bei den anstehenden Landtagswahlen im Herbst und der bayerischen Kommunalwahl im Februar sehen, welchen Einfluss die auf falschem Fuß erwischten Politiker einschl. Verbände aller Art sich einfallen lassen, die Gefahren zu relativieren.

Der beigefügte Artikel

https://www.infosperber.ch/Artikel/Umwelt/Wie-die-Vernebelungstaktik-des-Klimawandels-funktioniert

endet mit einem interessanten Absatz:

“Der beste Zeitpunkt zum Handeln wäre vor über dreissig Jahren gewesen, als unsere Generation das Problem erkannt hatte. Der zweitbeste Zeitpunkt ist jetzt. Die jungen Menschen haben es erkannt.”

Hinsichtlich der Behandlung des Themas schauten wir absichtlich über den Zaun zu unseren beiden Nachbarn Schweiz und Österreich und deren Form der Meinungsbildung..
Wir als TUTZINGER LISTE können nur lokal die Dinge ansprechen. Wir werden es zur Kommunalwahl hin auch tun. Wir brauchen also nicht zentrale Meinungsbildung und Sprachregelungen zu beachten. Es stünde aber der noch größten Volkspartei Bayerns, der CSU, gut zu Gesicht, von der Basis her zu überzeugen, mit dem Klimawandel und dem Artensterben könne nicht verhandelt werden.

Die jungen Wähler und die Jugend wollen endlich wissen, wie deren Zukunft und wiederum die ihrer Kinder gesichert ist.

TL-Redaktion

 

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