Beach-Volleyball-Platz Tutzing: Wir wollen im Mai spielen!

Am 13. Februar 2014 überreichten David Kirchner und Michael Knott eine Petition mit 1000 Unterschriften an Bürgermeister Stephan Wanner im Rahmen einer Podiumsdiskussion zum Thema Jugendarbeit. Die mehr als 100 anwesenden Jugendlichen fordern: Wir wollen im Mai spielen!

Es war eine gute Stimmung im Tutzinger Keller, als die Tutzinger Jugend, vertreten durch Michael Knott, das Konzept für einen Jugendtreff in Form eines Beachvolleyballplatzes vorstellte. Es wurde mit viel Energie vorgetragen, zeigte sich schlüssig und ist für die Gemeinde leicht zu stemmen, zu mal die Jugendlichen auch eine Finanzierung des Projektes mit dabei haben. Ganz so schnell, so wurde von einem Gemeinderat auf der Bühne gewarnt, wird es wohl nicht gehen.

Doch die aktuellen Entwicklungen zeigen, dass diese sportliche Tempovorgabe vielleicht doch zu schaffen ist, wenn alle zusammen helfen, zu mal seitens des Landratsamtes Vorschläge und Zusagen gemacht worden sind. Denn als einzige Barriere für die rasche Umsetzung, so stellte sich heraus, könnte ein „NO“ vom Landratsamt sein. Denn der angedachte Uferstreifen ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Diese Information wurde noch eine Stunde vor der Präsentation aus den Amtsstuben der Gemeinde gemeldet. Eine bittere Nachricht, nach dem sich die Gemeinde in den letzten 14 Tagen wirklich bemüht hatte, rasche Ergebnisse zu liefern, so könnte auch die anschauliche Darstellung in der Präsentation erfolgen.

Am darauffolgenden Tag hatte M. Knott einen Termin im Landratsamt Starnberg: Dabei entstand die Idee, die neben dem Spielfeld benötigte Liegewiese – nicht wie ursprünglich geplant – im Landschaftsschutzgebiet zwischen Festplatz und See anzulegen, sondern vielmehr den nördlichen Teil des alten Festplatzes im Gesamten für die Jugendfreizeitstätte zu verwenden. beachfeld2_webDabei bleibt die gesamte Anlage im Bebauungsplangebiet und außerhalb des Landschaftsschutzgebiets. Dies begrüßen und unterstützen Hr. Drefahl und Hr. Schorn.

Dieser Vorschlag räumt eigentlich alle Probleme aus dem Weg: Der Festplatz wird etwas verkleinert, eine Hecke wird gepflanzt und der Kies wird begrünt. Das könnte so wie in dieser Fotomontage aussehen:

Es besteht also die Hoffnung, dass das Projekt noch heuer in die Umsetzung kommen kann. Damit könnten nun einmal alle Beteiligten zeigen, wie zügig und problemlos gute Ideen umgesetzt werden können, wenn alle miteinander angreifen.  Der Gemeinderat ist nun gefordert, denn er  muss in der morgigen Sitztzung der Änderung des Bebauungsplanes zwischen Seestraße und Johanneshügel am 25. Februar zustimmen. Gut dabei: einige Gemeinderäte waren ja schon im Tutzinger Keller mit im Publikum dabei, sind daher gut informiert. Und die Jugend wird am Dienstag ihre Forderung unterstreichen!

Einige Gedanken zu “Beach-Volleyball-Platz Tutzing: Wir wollen im Mai spielen!

  1. Dr. Wolfgang Behrens-Ramberg

    Das muss doch zu schaffen sein! Ich setze mich die Gemeinderatssitzung, um meine Unterstützung für diese Initiative zu dokumentieren.

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