Autor: Die TL-Redaktion

  • Einladung zur Hauptstraßenbegehung

    Am Montag, den 27.10.2025, um 18:00 Uhr, findet die nächste Baustellenbegehung mit Bürgermeister Ludwig Horn statt. Treffpunkt ist am Vetterlhaus/Leidlhaus.
    Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich vor Ort einen Eindruck vom aktuellen Baufortschritt zu verschaffen.

    Quelle: Pressemitteilung aus dem Rathaus Nr. 099-25 vom 23.10.2025

  • Update zu den Bauarbeiten an der Hauptstraße

    Wie in der Sitzung des Gemeinderats vom Bürgermeister angekündigt, gab es am 08.10.2025 eine Pressemitteilung zur den Bauarbeiten an der Hauptstraße:

    Arbeiten in der Oskar-Schüler-Straße und Hauptstraße
    Derzeit wird in der Oskar-Schüler-Straße sowie im Einmündungsbereich zur Hauptstraße mit Hochdruck gearbeitet. Die Pflasterarbeiten an den Gehwegen schreiten zügig voran. Abschließend erfolgt in der Oskar-Schüler-Straße – zeitgleich mit dem letzten Abschnitt der Hauptstraße – das Aufbringen der Deckschicht. Voraussichtlich im Laufe des Oktobers werden diese Arbeiten abgeschlossen sein.
    Damit sind die Arbeiten an der Hauptstraße im Wesentlichen beendet. Kleinere Nacharbeiten bleiben jedoch möglich.

    Priorisierung der letzten Bauabschnitte
    Offen sind derzeit noch die Einmündungsbereiche der Nebenstraßen sowie der Platz in der Ortsmitte (Leidlstraße / Ecke Marienstraße). Zusätzlich hat der Gemeinderat im Frühjahr beschlossen, auch die komplette Marienstraße in diesem Bauabschnitt zu berücksichtigen. Grund dafür ist der schlechte Zustand der Infrastruktur, insbesondere im Bereich der Kanäle und Rohrleitungen, wo es in den vergangenen Monaten vermehrt zu Rohrbrüchen gekommen ist.
    Da ohnehin Höhenanpassungen erforderlich sind, wird die Marienstraße gemeinsam mit dem Bereich der Ortsmitte im selben Bauabschnitt saniert. Somit ergeben sich zwei verbleibende Bauabschnitte:

    • die Nebenstraßen
    • die Ortsmitte einschließlich Marienstraße

    Ursprünglich war vorgesehen, die Arbeiten in den Nebenstraßen bis Weihnachten abzuschließen und die Sanierung der Marienstraße zu Beginn des kommenden Jahres zu starten.

    In Abstimmung mit den Gewerbetreibenden, dem Verkehrsausschuss und den beteiligten Baufirmen wurde nun entschieden, die Arbeiten in der Ortsmitte mit der Marienstraße vorzuziehen und die Nebenstraßen auf Anfang nächsten Jahres zu verschieben.

    Ausschlaggebend für diese Entscheidung war der Wunsch, die Zufahrbarkeit der Geschäfte in den Nebenstraßen während des wichtigen Vorweihnachtsgeschäfts sicherzustellen. Einschränkungen durch Bauarbeiten sollen hier erst im neuen Jahr entstehen.

    Schwerpunkt Marienstraße
    Ein besonderer Fokus liegt auf dem Einmündungsbereich von Marienstraße und Leidlstraße. Hier entsteht ein platzähnlicher Bereich mit hoher Aufenthaltsqualität, der künftig als zentraler Treffpunkt in der Ortsmitte dienen soll. Ziel ist es, den Platzcharakter möglichst frühzeitig herzustellen, um bereits in der Vorweihnachtszeit eine attraktive Aufenthaltsmöglichkeit zu schaffen. Die tatsächliche Umsetzung hängt jedoch von den Witterungsbedingungen sowie der Verfügbarkeit zusätzlicher Bautrupps ab, die derzeit bei der ausführenden Firma angefragt sind.

    Ausblick auf das kommende Jahr
    Durch die zusätzlichen Arbeiten, insbesondere in der Marienstraße, kann der ursprünglich geplante Abschluss sämtlicher Maßnahmen an Hauptstraße und Nebenstraßen bis Ende 2025 nicht erreicht werden. Die Arbeiten an der Hauptstraße selbst werden bis dahin abgeschlossen sein, die Einbindung einzelner Nebenstraßen verschiebt sich in das Jahr 2026.

    Quelle: Pressemitteilung aus dem Rathaus Nr. 101-25 vom 08.10.2025

  • Neuer Pächter für den Buttlerhof steht fest!

    Neuer Pächter für den Buttlerhof steht fest!

    Die Gemeinde Tutzing freut sich, mitteilen zu können, dass der Vertrag mit dem neuen Pächter des Buttlerhofs nun unterzeichnet wurde. Am 01.10.2025 wurde der neue Pächter im Beisein von 1. Bürgermeister Ludwig Horn und der Verwaltung vorgestellt.

    Offizielle Pächterin des (vorerst) 5-Jahresvertrages ist Frau Melanie Kujrakovic. Geschäftsführer ist ihr Ehemann Herr Almir. Der Pachtvertrag der Gaststätte ist gekoppelt an die dazugehörige Wohnung. Dort wird die Küchenchefin wohnen und die Servicekräfte haben die Möglichkeit, dort zu übernachten, wenn es länger dauert.
    Die Eröffnung ist unter Vorbehalt geplant für 01.12.2025, da die Pächter gerne das Weihnachtsgeschäft mitnehmen würden. Allerdings muss noch etwas Küchenausstattung angeschafft werden und kleinere Sachen angepasst werden. Die Gemeinde tätigt grundsätzlich keine Investitionen mehr, diese sind vom Pächter zu übernehmen. Der Buttlerhof wurde am 30.09.2025 von der griechischen Pächterin in sauberem, ordentlichen Zustand übergeben.

    Die neuen Pächter wollen neben kroatisch-bosnischer Küche (u.a.Cevapcici, Fisch und Meeresfrüchte, etc.) auch altbayerische, deutsche Küche sowie Pizza anbieten. Sie wollen sich langsam an den Geschmack und die Vorlieben der Traubinger herantasten und die Speisekarte mit der Zeit danach anpassen. Das Bier wird auf Wunsch der Traubinger Gemeinschaft von der Augustiner Brauerei sein und die Halbe Hell wird zwischen 4,20- 4,40 Euro kosten. Die Gaststätte wird vorerst an sechs Tagen pro Woche ab 12 Uhr mittags geöffnet sein, die Öffnungszeiten werden aber nach Bedarf angepasst.

    Die neuen Wirtsleute wollen einen Treffpunkt für die Traubinger schaffen, nicht nur ein Restaurant. Auch Familienfeiern, Beerdigungen, Weihnachtsfeiern, Hochzeiten, Kindergeburtstage, etc. können im Buttlerhof realisiert werden.

    Quelle: Pressemitteilung Nr. 099-25 vom 24.09.2025 und Ortstermin (Foto: privat)

  • Tutzinger ISEK –  Eine Gebrauchsanleitung

    Tutzinger ISEK – Eine Gebrauchsanleitung

    Im Prozess, der Erstellung des Städtebaulichen Entwicklungskonzepts  für Tutzing (ISEK) gab es zum Ende des Prozesses Irritationen über die Stellung der verschiedenen Dokumente zu einander und deren Verbindlichkeit für die Zukunft in der Stellungnahme des Ortsverbands von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (vorOrtnews) und in der Sitzung des Gemeinderats am 16,09.2025 in der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Aus diesem Anlass möchten wir für alle Interessierten eine Gebrauchsanleitung anbieten. Die Aussagen sind teilweise den Kommentierungen der Stadtplanerinnen entnommen und zusammengestellt. Die unterschiedlichen Dokumente folgen diesen formellen Vorgaben, die sich in Bearbeitungstiefe, Verbindlichkeit und Formulierungsschärfe unterscheiden:

    1. ISEK als Leitbild,
    2. Vorbereitende Untersuchung als vertiefende Gebietsanalyse und
    3. Sanierungssatzung als rechtliche Grundlage.

    Als Herzstück hervorzuheben sind das Leitbild und die dort dank unserer Stellungnahme aufgenommenen Leitziele: Ausgehend vom Ist-Zustand wird beschrieben, wie Tutzing zielorientiert weiter zu entwickeln ist. Dies sind die Leitplanken für die zukünftigen Einzelentscheidungen im Gemeinderat. 

    Die Darstellungen im Tutzinger ISEK erfolgten auf Grundlage eines

    • fachlichen planerischen Ermessens,
    • der Inputs aus den Bürgerbeteiligungsformaten,
    • der Expertise der örtlichen Verwaltung und im Besonderen
    • durch die demokratisch gewählten politischen Vertreter (Arbeitskreis* und Gemeinderat); die Entscheidungshoheit liegt beim Gemeinderat als gewählter Bürgervertretung.

    Der in der Ratssitzung vorgetragenen Kritik von Gemeinderat Bernd Pfitzner, dass der Wille der Bürgerschaft nicht umgesetzt worden sei und die Maßnahmen als vollendete Tatsachen dargestellt, sei hier widersprochen: Das ISEK stellt keine unmittelbare Umsetzung des Willens der gesamten Bürgerschaft dar – dies ist im Rahmen der Bürgerbeteiligung auch nicht möglich. Auch sind die genannten Maßnahmen lediglich Prüfaufträge und Planungsoptionen, wie unten noch näher erörtert wird. Zur Ablehnung dieser Kritik siehe auch Erwiderungen im Gemeinderat und infolge der Beratung dann den einstimmigen Sitzungsbeschluss vom 16.09.2025

    ISEK und Vorbereitende Untersuchung (VU) dienen als übergeordnete Planungsgrundlagen und enthalten Visionen, Ziele und Maßnahmen. Die VU ist eine räumlich bezogene Analyse und Vision für einen definierten Raum. Die Zielsetzungen in ISEK und VU sind bewusst allgemein gehalten, um eine Bandbreite möglicher Maßnahmen über den Sanierungszeitraum von 15 Jahren abzudecken. Detaillierte Festlegungen und konkrete Umsetzungsentscheidungen erfolgen im Rahmen vertiefender Planungen, in denen die erforderlichen Sachgrundlagen für eine nachvollziehbare und fundierte Entscheidung erhoben und bewertet werden.

    Die angesprochenen Maßnahmen sind im Dokument eben nicht als „vollendete Tatsachen“ oder „Entscheidungen“ beschrieben. Es handelt sich um Prüfaufträge und Planungsoptionen, nicht um bereits beschlossene Maßnahmen. Die genannten Punkte bleiben im ISEK als Prüfaufgaben und Planungsoptionen enthalten. Die Maßnahmenliste wird darüber hinaus entsprechend kontinuierlich wandelnder Rahmenbedingungen angepasst und versteht sich daher vor allem als Orientierungshilfe und nicht als verpflichtende Handlungsanleitung für kommunale Entscheidungen. Die Umsetzung jeder Maßnahme erfolgt nur nach gründlicher Abwägung aller Belange durch den Gemeinderat. Das sei aufgrund der in der Stellungnahme des Ortsverbands und durch die Fraktion in der Sitzung des Gemeinderats vom 16.09.2025 geäußerten Kritik noch einmal deutlich gesagt.

    Die Einordnung von Priorität, Kosten und Zeithorizont erfolgt auf Basis der im ISEK und in den VU enthaltenen übergeordneten Zielen, Analysen und Planungsgrundlagen. Sie erfolgt im Rahmen der personellen und finanziellen Möglichkeiten und unter Berücksichtigung weiterer kommunaler Aufgaben und wurde in Abstimmung mit der Verwaltung und Vertretern aller Fraktionen des Gemeinderats festgelegt.

    Eine Diskrepanz bei den Maßnahmen zwischen Priorität (1, 2 und 3) und Zeitpunkt (kurz-, mittel- und langfristig) ergibt sich aus den begrenzten Ressourcen der Verwaltung (finanziell, personell, Fördermittel). Die Kommune bemüht sich, neben Pflichtaufgaben weitere dringende Themen im Rahmen der verfügbaren Mittel zügig zu bearbeiten, jedoch können nicht alle Handlungsfelder gleichzeitig angegangen werden. Zudem sind einzelne Maßnahmen von externen Entwicklungen abhängig und können erst unter bestimmten Rahmenbedingungen sinnvoll und ressourcenschonend umgesetzt werden (z. B. Straßengestaltung nach Kanalsanierung). Diese Bedingungen liegen teils außerhalb des direkten Einflusses der Kommune. Die Prioritäten und Zeitpunkte der Maßnahmen sind von der Verwaltung noch einmal überarbeitet worden; gleichzeitig wurde die Liste der Maßnahmen für die Umsetzung im Jahr 2026 erstellt.

    Wichtig: Mit dem Satzungsbeschluss vom 16. September 2025 fängt die eigentliche Arbeit erst an! Jetzt geht es in den kommenden Jahren an die Umsetzung. Daran möchte der Bürgerverein Tutzinger Liste e.V.  mit Hilfe seiner politischen Unterstützer mitarbeiten und stellt sich bei den Kommunalwahlen 2026 wieder zur Wahl. 

    Der Arbeitskreis zur Erstellung des ISEK im Gemeinderat hat regelmäßig getagt. Dessen Mitglieder waren in alphabetischer Reihenfolge:

    • Ludwig Horn, Erster Bürgermeisterin – Vorsitzender
    • Dr. Wolfgang Behrens-Ramberg (TUTZINGER LISTE e.V.), Gemeinderat
    • Dennis-Lee Boumann, Verwaltung
    • Stefan Feldhütter (FW), Gemeinderat
    • Dr. Thomas von Mitschke-Collande (CSU), Gemeinderat
    • Dr. Joachim Weber-Guskar (FDP), Gemeinderat
    • Flora Weichmann (BÜNDIS 90/DIE GRÜNEN), Gemeinderätin
    • Christian Wolfert, Verwaltung
  • Bürgerverein feiert ISEK und nominiert Doppelspitze für Gemeinderatswahl 2026

    Bürgerverein feiert ISEK und nominiert Doppelspitze für Gemeinderatswahl 2026

    Der Bürgerverein TUTZINGER LISTE e.V. hat in seiner Mitgliederversammlung im Gasthaus Stadler in Traubing die Ratsmitglieder Barbara Doll (Traubing) und Dr. Wolfgang Behrens-Ramberg (Tutzing) als Spitzenkandidaten für die Kommunalwahlen am 8. März 2026 nominiert. Vorstandsmitglied Lucie Vorlíčková wird die Wahlkampfleitung übertragen. Die bisherigen Erfolge und die beständige Arbeit des Bürgervereins für Tutzing sollen sichtbarer werden. Damit soll das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger gestärkt werden, damit sie neben den drei Direktstimmen für die Spitzenkandidaten auch das Arbeitsteam der Tutzinger Liste mit ihrem Listenkreuz unterstützen. Der Bürgerverein wird mit einer vollständig besetzten Kandidatenliste mit 20 Personen zu den Kommunalwahlen antreten. Das Wahlziel ist, einen zweiten Sitz im Gemeinderat zu bekommen.

    Wir stellen Ihnen in dieser Meldung zunächst die beiden Spitzenkandidaten vor und berichten dann über die jüngste Mitgliederversammlung. Am Schluss fassen wir die bisherigen wesentlichen Arbeitserfolge des ehrenamtlichen Arbeitsteams für Tutzing zusammen.

    Aus  aktuellem Anlass sei vorausgeschickt, dass die Mitglieder ihren Beitrag im Zusammenhang mit dem ISEK (integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept) gefeiert haben. Denn der Bürgerverein hatte das ISEK mit seinem Antrag vom 6. Mai 2020 gefordert und allein über drei Jahre für dessen Genehmigung im Gemeinderat gekämpft (Was wir arbeiten – Liveticker). Die Vorarbeiten zum ISEK-Prozess konnten dank dieses Einsatzes Ende 2023 starten und fanden genau fünf Jahre nach dem Antrag am 6. Mai 2025 die einstimmige Zustimmung im Gemeinderat. Und ganz aktuell: Mit dem heutigen im Gemeinderat gefassten einstimmigen Satzungsbeschluss ist der Prozess der Erstellung des ISEK jetzt offiziell abgeschlossen.

    „Dank des ISEK hat Tutzing jetzt die Chance, die Ortsentwicklung auf einer soliden Grundlage anzupacken und dank klarer Leitziele Schritt für Schritt umzusetzen. Denn die prekäre Haushaltslage erfordert ein straff zielgerichtetes arbeiten und handeln nach überparteilich gesetzten Prioritäten“ kommentiert Ratsmitglied Dr. Wolfgang Behrens-Ramberg den heutigen Satzungsbeschluss.

    Mit anderen Worten: Jetzt fängt die eigentliche Arbeit für Tutzing an!

    Barbara Doll – engagierte Gemeinderätin und Landwirtin 

    Die 49-jährige selbständige Landwirtin und Inklusionsbeauftragte der Gemeinde trat 2020 für die Unabhängige Wählervereinigung (UWG) Traubing erfolgreich zur Gemeinderatswahl an. Aufgrund ihrer Erfahrung in der Gemeinderatsarbeit wünschte sich Doll innerhalb der UWG mehr Austausch und eine stärkere inhaltliche Zusammenarbeit in kommunalpolitischen Themen. Da sie diesen Ansatz in der UWG nicht in der gewünschten Form verwirklichen konnte, trat sie 2024 aus der Vereinigung aus und ist seither parteifreie Gemeinderätin. „Die Tutzinger Liste macht vorbildliche bürgernahe, sachorientierte und überparteiliche politische Arbeit. Der  Bürgerverein zeigt immer wieder Mut, wenn nötig, auch unbequeme Wahrheiten zu sagen. Auch die verläßlich fundierte Arbeit meines Ratskollegen Behrens-Ramberg in den Ratssitzungen, der offen sein Wissen und seine Informationen teilt, haben mich überzeugt“, erklärt sie ihre Beweggründe für den Wechsel zur Tutzinger Liste.

    Ihre politischen Schwerpunkte im Gemeinderat will sie auf

    • die Dorfentwicklung in Traubing (nicht zu verwechseln mit der „Dorferneuerung“) und die gesamtgemeindliche Entwicklung,
    • den Schutz natürlicher Lebensgrundlagen durch Einsatz für den Natur- und Flächenschutz,
    • bessere Rahmenbedingungen für Pflegebedürftige und Pflegende sowie die Inklusion (Barbara Doll ist Gründungsmitglied der Pflegekonferenz Starnberg) und
    • eine sichere und gesunde Lebensmittelversorgung setzen. Denn die Frage, auf welche Art und Weise gesunde Lebensmittel erzeugt werden, wird für die Bevölkerung immer wichtiger.

    Dr. Wolfgang Behrens-Ramberg – erfahrener Gemeinderat und Finanzexperte

    Der 69-jährige promovierte Betriebswirt gehört seit 2014 für die Tutzinger Liste dem Gemeinderat an und ist bekannt für seine Rubrik „Ortspolitik laufend frisch“, in der er regelmäßig Mitschriften aus den öffentlichen Sitzungen veröffentlicht und so für mehr Transparenz in der Gemeindepolitik sorgt – mit über 35 Berichten allein aus den Sitzungen pro Jahr – und das verläßlich seit über zehn Jahren!

    Seit 2020 ist er auch Referent für Wirtschaft, Gewerbe, Handwerk und Tourismus im Gemeinderat. Mit dem Antrag zum ISEK (Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept) leitete er in Tutzing eine nachhaltige Ortsentwicklung ein. Zur Stärkung der Gemeindefinanzen setzte er sich erfolgreich neben der Erzielung von Fördergeldern über das ISEK auch für die Erhöhung der Einnahmen aus der Zweitwohnungssteuer (Stand 2020: 148.000€, Budget 2025: 440.000€) ein. Zur Steigerung der Gewerbesteuereinnahmen engagiert er sich insbesondere für eine maßvolle Ansiedlung von Unternehmen in der Gemeinde. Seinem Antrag aus 2018 ist zu verdanken, dass Tutzing daran arbeitet, das Prädikat Erholungsort zu erlangen, um eine Ortstaxe erheben zu können. Sein Anliegen ist ein starker Gemeindehaushalt, der eine nachhaltige Ortsentwicklung sichern kann.

    Er möchte weiter Verantwortung übernehmen und eine dritte Amtsperiode absolvieren: „Seit 30 Jahren lebe ich in Tutzing und möchte diesen Ort weiterentwickeln. Die Maßnahmen aus dem ISEK gilt es bei laufender Überprüfung stetig umzusetzen – daran möchte ich aktiv mitwirken”.

    Seine politischen Schwerpunkte sind zusammenzufassend wie folgt:

    • Transparenz in der Gemeindepolitik und Digitalisierung des Gemeindehaushalts
    • Ortsentwicklung mit klaren Leitzielen aus dem ISEK
    • Stärkung der Gemeindefinanzen durch maßvollen Ausbau des Wirtschaftsstandorts Tutzing mit Unternehmen, die zu Tutzing passen.

    Vorstandsmitglied Lucie Vorlíčková übernimmt Wahlkampfleitung- Mitglieder stehen uneingeschränkt hinter der Tutzinger Liste – Die Gesamtgemeinde Tutzing braucht „unabhängige Gemeinderäte, die für die Bürger da sind“

    Die Jahresmitgliederversammlung fand am 25.8.2025 im Gasthaus Stadler in Traubing statt. Der fünfköpfige Vorstand bleibt unverändert:

    Dr. Wolfgang Behrens-Ramberg (Tutzing) 1. Vorsitzender, Uli Dillmann (Tutzing) 2. Vorsitzender, Lucie Vorlíčková Schatzmeisterin sowie die Beiräte Markus Guggemos (Traubing) und Gerd Bittl-Fröhlich (Tutzing).

    Alle Anwesenden waren sich einig, weiterzumachen: Es bedürfe heute mehr denn je eines starken ortspolitischen Bürgerengagements. Die Kommunen seien inzwischen massiv überfordert. Nach einer aktuellen Meldung im BR 1 soll es allein in Bayern ein Defizit in der Kommunalfinanzierung von 5,4 Mrd. Euro geben. Tutzing hat für einen bisher ausgeglichenen Haushalt seine Liegenschaften weitestgehend verkauft – zukünftige Haushalte weisen bei näherer Analyse Millionendefizite auf. Die rein ehrenamtlich tätigen Ratsmitglieder benötigten fundierte sach- und lösungsorientierte Unterstützung von Vereinsmitgliedern und aus der Bürgerschaft. Keiner könne nachhaltige Lösungen im Alleingang entwickeln. Es bedürfe eines starken Teams, das bürgernah und integrativ für die Gesamtgemeinde arbeitet. „Nur so können die Ratsmitglieder tatsächlich unabhängige Gemeinderäte sein, die für die Bürger da sind und Tutzing für alle Gemeindebürger noch besser machen.“ Bürgerschaftliches Engagement vermittelt Vertrauen in Politik und Demokratie – durch Beteiligung. Probleme werden vor Ort angegangen und zielorientiert gelöst und damit der zunehmenden Polarisierung und dem Rechtsextremismus entgegengewirkt.

    Die Mitgliederversammlung bestimmte Vorstandsmitglied Lucie Vorlíčková für die Wahlkampfleitung. Vorlíčková, die sich seit 2019 in der Tutzinger Liste und für ihren neuen Heimatort engagiert, erklärt ihre Motivation sich auch weiterhin zu engagieren: „Ich bin dankbar für die Freiheit und Chancen, die mir Deutschland gegeben hat. Demokratie lebt vom aktiven Einsatz gerade auf Gemeindeebene. Darum arbeite ich ehrenamtlich für Tutzing.“

    Vorsitzender des Bürgervereins Dr. Wolfgang Behrens-Ramberg fasste die Diskussion zusammen:

    „Wir sind stark in den Themen Transparenz, Ortsentwicklung und Gemeindefinanzen. Dank Barbara Doll haben wir jetzt fundierte Kapazität auch für die Themen Natur- und Flächenschutz sowie Pflegesicherheit und Inklusion. Wir haben inzwischen tiefere Erkenntnis über Bedürfnisse unserer Traubinger Nachbarn und aus den anderen Ortsteilen und können noch integrativer wirken als bisher. Unsere rationale Lösungsorientierung und beachtlicher Arbeitseinsatz sowie unsere oft mutige Kritik war und ist wertvoll für alle Einwohner der Gesamtgemeinde Tutzing. Denkt an unsere bisherigen Erfolge auch außerhalb des ISEK! Unsere Initiativen tragen bei zu Transparenz und einer von Vernunft und Dialogfähigkeit geprägten nachhaltigen Entwicklung der Gesamtgemeinde. Also packen wir es weiter an und machen Tutzing noch besser. Dazu bitten wir bei den Wahlen im März um das Vertrauen für einen zweiten Sitz im Gemeinderat.” 

    Abschließend dankte er allen Anwesenden für ihre enorme ehrenamtliche Arbeit und schloss die Sitzung. Anschließend wurde beim Stadler ausgelassen gefeiert. Denn das Team hat ein ordentliches Stück Arbeit für die Gesamtgemeinde Tutzing mit ihrer Initiative und Arbeit für das ISEK geschafft.

    Bisherigen Arbeitserfolge des Bürgervereins Tutzinger Liste e.V. (siehe Auszüge Arbeitspapiere und Berichte unter den jeweiligen Schlagwörtern)

    • 100-seitiges Sanierungspapier zur Hauptstraßensanierung (2015) als einzig vorhandene fundierte  Arbeitsgrundlage für Gemeinderat und Straßenbauamt Weilheim – Dokumentation Istzustand, Lösungsvorschläge und Dokumentation Sollzustand; viele der Lösungsvorschläge (wie z.B. der Kreisverkehr im Süden) wurden vom Straßenbauamt übernommen.
    • Initiierung und Durchsetzung von Leitzielen und ISEK (Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept) in 2020; vom Gemeinderat unter Bürgerbeteiligung im Mai 2025 gebilligt. Arbeitspapier der Tutzinger Liste für das ISEK und maßgebliche Konkretisierung für Leitbild & Identität sowie Wirtschaft.
    • Aufdeckung von Defiziten bei der Erhebung der Zweitwohnungssteuer und Durchsetzung von Steuergerechtigkeit und Steigerung der Einnahmen (Budget 2025 440.000€ (2020: 148.000€)
    • Erfolgreiche Initiative zur Wiedervereinigung von Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen.
    • Einführung einer 15-minütigen Fragestunde für Einwohner vor Gemeinderatssitzungen (gemeinsam mit ÖDP und SPD).
    • Einsatz für Transparenz bei der Planung des Bürgersolarparks am Oberen Hirschberg (gemeinsam mit BÜDNIS 90/Die Grünen).
    • Verbreiterung Gehweg an der Bahnunterführung Heinrich-Vogl-Straße – Erstellung Verkehrskonzept und erstmalige Einstellung der Finanzmittel in den Gemeindehaushalt durchgesetzt.
    • Erster Schritt zur Digitalisierung des Gemeindehaushalts umgesetzt.
    • Gesteigerte Transparenz in der Gemeindepolitik – nunmehr seit über 10 Jahren durch regelmäßige Veröffentlichung von umfassenden Mitschriften aus den öffentlichen Sitzungen.
    • Initiative zur Bewerbung von Tutzing um das Prädikat „Erholungsort Antrag in 2018. Umsetzung sobald die erforderlichen Übernachtungszahlen erreicht sind.
    • Initiative für Tempo 30 auf der Hauptstraße (Antrag vom 19.09.2019 zu Modellversuch wurde gegen die Stimme von Dr. Behrens-Ramberg abgelehnt!)
    • Wir bleiben dran: Initiative und Demo für den dritten Aufzug auf der Westseite des Bahnhofs in 2014.
    • Und vieles mehr…siehe unter (Was wir arbeiten – Liveticker).


    Barbara Doll, Gemeinderätin und aktive Landwirtin in Traubing, kandidiert am 8.März 2026 zusammen mit Ratskollegen Dr. Wolfgang Behrens-Ramberg (beide Tutzinger Liste e.V.) für den Gemeinderat. Als unabhängige Gemeinderäte, die für die Bürger da sind, wollen sie integrativ für das Wohl der Gesamtgemeinde Tutzing weiter arbeiten. Der unabhängige Bürgerverein arbeitet seit 2014 ehrenamtlich dafür, um Tutzing für alle Gemeindebürger noch besser zu machen.

  • Hauptstraßensanierung schreitet weiter voran – diese Woche kurze Baupause

    Hauptstraßensanierung schreitet weiter voran – diese Woche kurze Baupause

    Die Sanierung der Hauptstraße in Tutzing macht gute Fortschritte. In der vergangenen Woche konnten zwei Nachtbaustellen erfolgreich und planmäßig abgeschlossen werden. Auf der Seeseite zwischen der Oskar-Schüler-Straße und dem Ringseisweg wurde die neue Tragschicht eingebracht.

    Die ausführende Firma Kutter legt nun eine einwöchige Sommerpause ein. In dieser Zeit ruhen die Bauarbeiten – ein ganz normaler und geplanter Bestandteil des Bauablaufs. Die Gemeinde bittet die Bürgerinnen und Bürger daher um Verständnis, falls es vorübergehend so aussieht, als würde „nichts vorangehen“.

    Die Gemeinde Tutzing wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern eine erholsame und ruhige Woche ohne Baulärm. Gleichzeitig freut sie sich, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Firma Kutter die Gelegenheit haben, neue Kraft für die kommenden Arbeiten zu schöpfen. So können sowohl Anwohnende als auch das Bauteam gestärkt in die nächste Bauphase starten.

    Am 18. August 2025 werden die Arbeiten fortgesetzt – dann auf der seeabgewandten Straßenseite.

    Quelle: Pressemmitteilung aus dem Rathaus Nr. 089/25 vom 10.08.2025

  • Einladung zur Baustellenbesichtigung – Hauptstraße

    Die Sanierung der Hauptstraße macht sichtbare Fortschritte – Zeit für einen aktuellen Einblick!

    Bürgermeister Ludwig Horn lädt daher am Freitag, den 01. August 2025, von 17:00 bis 18:00 Uhr, alle Interessierten zu einer gemeinsamen Baustellenbesichtigung ein.

    Treffpunkt ist an der Bushaltestelle am Fischergaßl. Von dort aus führt ein kurzer Spaziergang entlang der Baustelle, begleitet von Erläuterungen zum aktuellen Baufortschritt sowie zu den noch geplanten Maßnahmen, die in den kommenden Wochen und Monaten umgesetzt werden sollen.

    Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich vor Ort über den Stand der Sanierungsarbeiten zu informieren und ihre Fragen zur Bauentwicklung der Hauptstraße zu stellen.

    Quelle: Preseemitteilung aus dem Rathaus Nr. 087/25 vom 28.08.2025

  • Sanierung der Traubinger Straße – Investition in die Zukunft unserer Infrastruktur

    Sanierung der Traubinger Straße – Investition in die Zukunft unserer Infrastruktur

    In der Traubinger Straße laufen derzeit umfassende Sanierungsarbeiten an der beschädigten Asphaltdecke. Ein Fachunternehmen führt die Maßnahme im Auftrag der Gemeinde Tutzing durch.

    Die Arbeiten sind Teil der vom Gemeinderat beschlossenen Sonderinvestitionen im Bereich Straßensanierung. Mit einem dafür bereitgestellten Budget von bis zu 500.000 Euro allein im laufenden Jahr setzt die Gemeinde ein deutliches Zeichen: Tutzing investiert gezielt in den Erhalt und die Verbesserung seiner Infrastruktur.

    Gleichzeitig wird deutlich, vor welch großen Herausforderungen Kommunen beim Erhalt ihres Straßennetzes stehen. Um den derzeitigen Zustand aller Gemeindestraßen lediglich zu halten, wäre nach aktueller Schätzung ein jährlicher Finanzbedarf von über einer Million Euro erforderlich.

    Die Sanierung in der Traubinger Straße ist daher ein wichtiger Schritt im Rahmen der verfügbaren Mittel, um bestehende Schäden zu beheben und die Verkehrssicherheit zu verbessern.

    Während der Bauarbeiten kann es zeitweise zu Einschränkungen im Verkehrsfluss kommen. Die Gemeinde bittet alle Anwohnerinnen und Verkehrsteilnehmerinnen um Verständnis.

    Quelle: Pressemitteilung des Rathauses Nr. 080-25 vom 07.07.2025

    Anmerkung der Redaktion:
    Die Ergebnisse der mobilen Straßendatenerfassung in der Gemeinde Tutzing, erarbeitet von der eagle eye technologies Deutschland GmbH, wurden in der Sitzung des Umwelt-, Energie- und Verkehrsausschusses (UEVA) am 25.02.2025 präsentiert.

  • Ferienprogramm der Gemeinde Tutzing 2025

    Ferienprogramm der Gemeinde Tutzing 2025

    Bald ist es soweit: Endlich Sommerferien! Sechs Wochen ohne Schule – Zeit für Abenteuer, neue Erlebnisse und jede Menge Spaß!
    Ab dem 01. August 2025 startet wieder das Tutzinger Ferienprogramm für Kinder und Jugendliche von 4–17 Jahren mit einem umfangreichen Angebot u. a. aus den Bereichen Sport, Natur, Kreatives und Wissenswertes. Mit ein- und mehrtägigen Kursen in und um Tutzing gibt es vielfältige Möglichkeiten, die Ferienzeit mit interessanten Freizeitaktivitäten zu verbringen. Egal ob beliebte „Klassiker“, kreative oder sportlich-aktive Kurse oder auch neue Kurse – hier findet jeder das passende Angebot.

    Zu danken ist an dieser Stelle allen Vereinen, Organisationen und Helferinnen und Helfer, die auch in diesem Jahr dieses vielfältige Programm möglich machen.

    Das Ferienprogramm wird von der Gemeinde mit hohem Stundeneinsatz organisiert und auch finanziell unterstützt. Jedes Kind soll die Chance haben, Kunst und Kultur, Vereine und Einrichtungen kennenzulernen! Auf Anfrage werden Sozialermäßigungen gewährt. Für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf bemühen wir uns um eine individuelle Lösung. Alle nötigen Informationen dazu stehen im Ferienprogrammflyer. Dort finden Interessierte auch den richtigen Ansprechpartner, um sich dauerhaft bei einem Verein oder
    einer Einrichtung anzumelden.

    Die Kulturreferentin Elisabeth Dörrenberg und das  Ferienprogramm-Team wünschen allen Kindern spannende Sommerferien voller unvergesslicher Erlebnisse!

    Hinweis:
    Die Flyer für das Ferienprogramm werden ab Anfang Juni 2025 im Rathaus, dem Tourismusbüro, in den Schulen und Kirchen, Kindergärten und Vereinen, den Kultureinrichtungen und Geschäften verteilt. Die wichtigsten Eckdaten zu den Kursangeboten sowie die Kontaktdaten der Vereine und Dozenten und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen können diesem Flyer entnommen werden. Der auf der Rückseite des Flyers befindliche QR-Code führt direkt zur Anmeldeseite für das Ferienprogramm.

    Quelle: Pressemitteilung des Rathauses vom 05.06.2025

  • Neuverpachtung Gaststätte Buttlerhof

    Neuverpachtung Gaststätte Buttlerhof

    Die Gemeinde Tutzing verpachtet zum 1. Oktober 2025 die Gaststätte Buttlerhof im Ortsteil Traubing. Im Buttlerhof sind neben der Gaststätte zahlreiche Traubinger Vereine untergebracht.

    Zur Verpachtung stehen die Gaststätte mit Küche, Kühlräumen, Gaststube (ca. 70 Sitzplätze), ein kleiner Biergarten (ca. 40 Sitzplätze) sowie eine Kegelbahn.

    Bei Bedarf kann zusätzlich der vollständig ausgestattete gemeindliche Festsaal mit ca. 200 Plätzen, Anrichtküche und Bühne für Veranstaltungen vom Pächter genutzt werden.

    Zudem kann eine 3-Zimmer-Wohnung im Haus zur Verfügung gestellt werden.

    Für weitere Informationen bitten wir um Vereinbarung eines Gesprächstermins zur Interessensbekundung bis spätestens 6. Juni 2025.

    Kontakt:
    Frau Kleemann, Tel.: 08158-2502–283, E-Mail: miriam.kleemann@tutzing.de
    Herr Grätz, Tel.: 08158-2502–214, E-Mail: geschaeftsleitung@tutzing.de

    Quelle: Pressemitteilung des Rathauses vom 20.05.2025