Die Stimmung der wachen Bürger zum Thema Ortsentwicklung ist angespannt, denn das Vorgehen der Verantwortlichen ist derzeit nicht durchschaubar. Legen wir von der TUTZINGER LISTE den Finger in die Wunde, heißt es von dort, die TL „sei ja immer nur am Herumkritisieren“.

Ja, wir kritisieren bewusst. Aber nicht aus purer Freude an Kritik. Wir kritisieren vermeidbare Mängel. Wir kritisieren zur Vermeidung von dummen Fehlern. Wir kritisieren sinnleere Protokolle der Gemeinderatssitzungen. Wir kritisieren gerade jetzt auch die Öffentlichkeitsarbeit von Gemeinderat und Verwaltung, die verbergen will, dass die Verantwortlichen versuchen, den Fortgang des Projekts Hauptstrasse entgegen vollmundigen Ankündigungen nun hinter verschlossenen Türen voranzutreiben – statt zusammen mit den Bürgern. Wir kritisieren, dass 30 km/h vor Schulen in Tutzing nicht möglich sein soll. Wir kritisieren, dass konstruktive Vorschläge, Mitdenken, Mitarbeiten und Warnungen von Tutzinger Bürgern nicht gehört oder teilweise behindert werden. Wir kritisieren, das versucht wird, unbequeme Fragen der Bürger durch Nichtbeantwortung zu unterdrücken. Wir kritisieren, dass Öffnungs- und Anhörungszeiten von der Verwaltung immer mehr gekürzt werden. Wir kritisieren, was Sie auch kritisieren: das Versagen beim Verhandeln mit der Bahn um den Aufzug West/Toiletten, die gefährliche, unübersichtliche Verkehrsführung bei Aldi/Edeka, das Schweigen um das Seehofgrundstück, das Mauscheln um den Andechser Hof und, und und.

Wissend, dass wir eine ziemlich einsame laute Stimme sind – es gibt zu viele leise. Deshalb trauen wir uns, wenigstens Fragen zu stellen und Antworten einzufordern! Kommt es dabei zu für hiesige Verhältnisse deutlichen Worten – werden sich die Angesprochenen damit abfinden müssen. Wir halten’s auch aus. Das Team der TL will nichts anderes, als Tutzing gemeinsam mit möglichst vielen Bürgern in eine transparente Zukunft zu begleiten. Miteinander! Mitmacher willkommen!

2 Antworten zu “Tutzing und seine TUTZINGER LISTE”

  1. Eigentlich wäre man ja schon zufrieden, wenn an die Gemeinde gerichtete Schreiben von der Verwaltung beantwortet und damit erkennbar registriert und bearbeitet würden.
    Auf Sachstandsabragen nach oftmals monatelanger und sich für Außenstehende als Untätigkeit darstellende Resonanzlosigkeit gegebene Erklärungen wie “Bearbeitung erfolgt nach Prioritäten” oder “im Verhältnis zur Fülle täglich eingehender Anregungen/Beschwerden ist unsere Verwaltung sehr klein” tragen zu einer solchen Zufriedenheit auch nicht gerade bei. Vor allem, wenn anschließend die für eine nun aber erwartete Bearbeitung erforderliche Priorität weiterhin nicht gegeben scheint.
    Sicher wäre auch zu begrüßen, wenn alle an Bürgermeister oder Gemeinderat gerichtete Anliegen selbige auch erreichen und weitere Veranlassungen durch diese erfolgen würden. So aber scheint “wohlmeinend” im Vorfeld bereits eine vorzulegende Auswahl getroffen zu werden, da die eigentlichen Adressaten, auf manche Anliegen angesprochen, oftmals ahnungslos sind.

  2. Wieder einmal ganz schön mutig, die Tutzinger Liste!
    Da schreibt sie sich seit nunmehr zwei Jahren zu den immer gleichen Themen einen Wolf und will einfach nicht verstehen, dass das keine Sau interessiert. Dieser im Gemeinderat stehende Spruch gibt doch eine klare Antwort: Keine Sau interessiert sich dafür! (O-Ton, und auf den ist man noch stolz. Folklore etwa?)
    Was muss eigentlich passieren, dass auch nur ein einziger der Verantwortlichen sich der Themen annimmt, die offenkundig zum Himmel stinken? Der geschätzte TL-Presseoffizier soll doch mal die Liste der konkreten Versäumnisse der letzten Jahre hervorholen und so lange herunterbeten, bis der Weckruf gehört ist. Allerdings wachen dann wieder die Falschen auf. Das sind die Leser, die sich über den rüden Ton ggü. Verwaltung und Gemeinderat beschweren, weil über dem Rathaustor steht: “ab hier Harmonie”.
    Geht man vom Bahnhof bis zum See, ist klar zu sehen, dass es bergab geht. Mit Tutzings Erscheinungsbild. Die Maler dieses Kunstwerks sitzen im Rathaus. In Anlehnung an des Pfaffenwinkels Blaue Reiter: Tutzinger Reiter im Nebel.
    Die Tutzinger Liste soll nicht immer über Bimslechners Erkenntnisse arbeiten, sondern eine neue Serie auflegen: Tutzing, wo es stinkt und kracht!
    Zumindest wird es wütende Kommentare geben. Keiner kann aber sagen, er hätte es nicht gewusst.
    HF

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