30.10.: Nicht zu verstehen

Nicht zu verstehen ist die Entscheidung der Regierung von Oberbayern, das Ortsschild an der Lindemannstraße in Richtung Ortszentrum nicht vor die Einmündung am Kallerbach zu versetzen. So berichtete die 1. Bürgermeisterin Marlene Greinwald (FW) in der Sitzung des Umwelt-, Energie- und Verkehrsausschusses am 22.10.2019, an der ich nicht teilnehmen konnte. Das Ortsschild könne erst versetzt werden, so die zuständige Regierung von Oberbayern, wenn die Wohnungen, die der Verband Wohnen gerade am Kallerbach errichtet, fertiggestellt sind. Damit wurde mein dritter Antrag vom 21.07.2019 zum selben Thema abgelehnt. Zwischenzeitlich hatte auch der ADFC nach Ortsbegehung auf die gefährliche Situation am Kallerbach aufmerksam gemacht. Der Verkehr aus Diemendorf weist an dieser Stelle eine zu hohe Geschwindigkeit auf und gefährdet Radfahrer. Inzwischen ist vor der Baustelle selbst Tempo 30 eingerichtet worden.

Weitere Punkte der Sitzung:

  • Einstimmig beschlossen wurde nach Ortsbesichtigung die Einrichtung eines Parkplatzes für Behinderte in der Hallbergerallee (vor der Physiotherapie).
  • Ebenso nach Ortsbesichtigung wird einstimmig eine Einbahnstraßenregelung für die Ziegeleistraße verabschiedet, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, da diese Straße auch als Schul- und Radweg genutzt wird.
  • Die Parksituation in der Bräuhausstraße hatten sich die Mitglieder bereits vor der letzten Sitzung angesehen. Einstimmig wurde nun beschlossen, auf der rechten, östlichen Seite ein Halteverbot einzurichten. Links soll das Parken weiterhin erlaubt bleiben, jedoch nur für PKW (und nicht für Wohnmobile und Bootsanhänger). Auf dem Parkplatz an den Altglascontainern wird die Parkdauer beschränkt, da hier mittlerweile auch viele Pendler parken.
  • Ein Antrag, Tempo 30 auf der Straße Am Höhenberg einzurichten, fand nach Diskussion bei 5:5 Stimmen keine Mehrheit, gilt also damit als abgelehnt. Es mache keinen Sinn, keiner fahre dort schnell. Den gesamten Bereich zur Tempo 30-Zone zu machen würde immer Rechts vor Links bedeuten – gerade an der steilen Kustermannstraße sei das schwierig, so die Einwände. Die Befürworter verwiesen auf mehrere Gebiete westlich der Bahngleise mit Begrenzung auf Tempo 30.
  • Die Verwaltung hatte berichtet, dass an der Riedstraße in Traubing zahlreiche Anhänger dauerhaft geparkt würden. In der letzten Ortsbesichtigung konnte ich das auch besichtigen. Nach langer Diskussion wurde dann im Ausschuss einstimmig beschlossen, dass an dieser Stelle nur PKW von 8-17 Uhr parken dürfen. Außerhalb dieser Zeiten und am Wochenende gibt es keine Einschränkung.

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