CETA – Update Februar 2020

Unseren Quellen zufolge bahnt sich in Brüssel (EU-Kommission) erneut eine sehr kritische Situation an. Der Freihandelspartner Kanada scheint auf eine Abkehr vom Vorsorgeprinzip zu bestehen. Mit gefährlichsten Pestiziden belastete landwirtschaftlich erzeugte Produkte sollen durch mehr „Einfuhrtoleranz der EU“ akzeptiert werden. Die Stellung Brüssels und einiger nationaler Regierungen ist nicht sehr eindeutig, so auch das Verhalten der Berliner Regierung.

Alle Bemühungen von CSU/SPD/Grüne, die hiesige Landwirtschaft systematisch in neue Bahnen zu lenken (erheblich weniger Pestizide, mehr Bewusstsein im Umgang mit Landschaft, starke Förderung jener Landwirte, die dem Druck einer industrieller Produktion landwirtschaftlicher Produkte entkommen wollen), werden durch Aufgabe des Vorsorgeprinzips konterkariert. CETA und die Haltung Brüssels werden massiv die Bemühungen um mehr Verbraucher- und Umweltschutz aushebeln wollen.

Wir werden Sie aktuell halten.

 

 

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