CSU – Aufstand der Zwerge, Antwort der Riesen

So schwarz angestrichen kann man gar nicht sein, dass man heute noch „einfach so“ sein Kreuzl bei den schwarzen Zwergen macht. Zwergenhaft ist diese Partei als Koalitionspartner in Berlin: In der großen Koalition haben sie gerade mal 11,43 % der Sitze. Eine andere Rechnung sagt, sie stellten lediglich 6% dar. Aber diese weiß-blau bekappten Schlümpfe unter ihrem Ingolstädter Oberschlumpf Seehofer, ferngesteuert von einem äh-äh Stoiber, umschmeichelt von etlichen Dobrindts und Scheuers und Blumes, zwangsgeduldet von einem Franken namens Söder, sie machen in Berlin einen Wirbel, als wäre ganz Deutschland Schlumpfland. So KLEIN, so hinter die Fichte geführt, stand eine GROSSE Koalition noch nie da wie nach Seehofers Maaßen-Coup. Eine Mini-Partei, die glaubt, wenn sie schon bei dene Preiß‘n da oben versagt, bei uns reüssieren zu können? Gut, aus der Tradition heraus und dank aller des Lesens und Schreibens nicht so Kundigen, die ihr Kreuzl immer ganz oben machen, werden sie hierzulande auch die nächsten paar Jahre noch die Klappe aufreißen, aber nur noch halb so groß wie unter unserem Franz Josef – Gott hab ihn selig.

Da ist es ja dann auch schon wurscht, was auf den Plakaten steht.  Dass Söder uns die Vollbeschäftigung bringt, dass CSU und Söder das Beste für Bayern sind – ja, schreibt er so auf Plakate. Ich schlage vor: lassen wir das! Man kann auch Loser wählen, um ihnen einen Anreiz zur Besserung zu geben. Man kann auch Nazis wählen, um einer sogenannten christlich-sozialen Partei eine auszuwischen. Aber der Verdacht liegt nahe, dass unter den Losern viele sind, die Nazis wählen. Wer versteht denn sowas? …

2 Gedanken zu “CSU – Aufstand der Zwerge, Antwort der Riesen

  1. Hubertus Fulczyk

    Es wurde um die Tutzinger Revolution sehr ruhig, der Anlass der Revolution scheint nun nicht mehr gegeben zu sein. Es wird einsam um Seehofer. Seine kleinen Seehofers erledigen nun die Arbeit des Ziehvaters aller Probleme.
    Bleibt also der Rückschluss, alle anderen der zur Revolution führenden Dinge seien im Sinne der Revolutionäre. Sie haben ihren Job getan, sie können wieder in die normale Denkarbeit (Dankbarkeit) zurückfallen, nämlich in intensives Lobhudeln.
    Hätten die Revolutionäre näher hingeschaut, wäre ihnen nicht verborgen geblieben, welche Rolle die zwei Exponenten der Seehoferschen Denkart spielen. Der Verkehrsminister tritt voll in die Fußstapfen seines Vorgängers, dessen Hauptaufgabe darin besteht, die konservative Revolution zu treiben. Den bislang größten nachrechenbaren Betrug (Dieselei) verteidigt der Verkehrsminister von der Lösung her als gelungen. Man nehme sich einmal die Reden dieses Herrn vor, der dieser Tage davon sprach, Basisgrundlagen (O-Ton Scheuer) zu schaffen. Basisgrundlagen für den betrogenen Dieselfahrer? Scheuers Auftreten entspricht dem unbeirrten Auftreten seines Vorgängers Dobrindt. Wirr in der Aussage. Das alles scheint mit Billigung der Basis zu sein. Widerspruch oder Eingrenzung des Treibens beider Politiker erfolgt seltsamerweise nicht. Warum arbeitet das Tutzinger Revolutionärstum nicht nach; es gäbe genügend zu tun, Glaubwürdigkeit zu erlangen.
    Was das mit Tutzing zu tun hat? Die APB war am 18.10. Augen- und Ohrenzeuge eines höchst seltsamen Auftretens des konservativen Revolutionärs Dobrindt vor einem Millionenpublikum. Niemand der Tutzinger CSU kann sagen, Dobrindtsche Vorgehensweisen seien nicht bekannt.
    Frisst die Revolution ihre Kinder?

    HF

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