Am Samstagvormittag, 30.01.2016, standen Vertreter der TUTZINGER LISTE an der Hauptstraße, um Anregungen der Bürger zur Gestaltung der Hauptstraße entgegenzunehmen. Wie bereits seit einiger Zeit bekannt, plant das Straßenbauamt in Weilheim die Sanierung der Hauptstraße ab 2017. Das bedeutet, dass die Gemeinde ein Konzept zur Verkehrs-, Park-, Radfahr- und Gehwegsituation bis zum Jahresende erarbeiten muss (vgl. Beitrag vom 28.01.2016 im meinem Blog). Der Antrag war am 27.01.2016 im Umwelt-, Energie- und Verkehrsausschuss beraten worden.

Am Bistrotisch konnten interessierte Bürger die bislang gesammelten Ideen und Vorschläge einsehen und durch eigene Beobachtungen und Anregungen ergänzen. Folgendes wurde festgehalten:

  • Reduzierung der Parkplätze auf der Hauptstraße
  • Tiefgarage an der Greinwaldstraße (ehem. TSV-Gelände) sehr wünschenswert
  • Platz an der Marienstraße vergrößern und verschönern; Einzelparkplatz am Brunnen beseitigen
  • Sicherheitsvorkehrungen am Gymnasium wegen des Zusammentreffens von Schülern zu Fuß, per Rad und per Bus sowie Autofahrern
  • Hauptstraße als Einbahnstraße von Bahnhofstraße bis Oskar-Schüler-Straße (Mittelstück) nach Norden prüfen; Verkehr nach Süden über Oskar-Schüler-, Kirchen-, Bahnhof- und Bräuhausstraße
  • Maßnahmen zur Reduzierung der Geschwindigkeit in der Hauptsraße (wechselseitige Parkplätze, Verschenkung der Straße)

Es gab aber auch andere Stimmen, die ein zügige Durchfahren der Hauptstraße gesichert sehen wollen.

Nutzen Sie die Kommentarfunktion, wenn Ihnen dazu etwas einfällt (die volle Präsentation kann hier eingesehen werden). Das Leitbild der TUTZINGER LISTE enthält die Selbstverpflichtung, Anregungen der Bürger, wenn sie nicht einzelwirtschaftlich bezogen sind sondern dem Allgemeinwohl dienen sollen, aufzunehmen und weiterzutragen. Daran halten wir weiterhin fest.

 

3 Antworten zu “Heute auf der Hauptstraße…”

  1. Das Gesprächsangebot der Tutzinger Liste beweist wieder einmal, dass ihr Slogan “machen statt meckern” keine Luftnummer ist. Schade, dass ich zu dieser guten Veranstaltung weder eine Vorankündigung noch eine Berichterstattung in der Regionalpresse fand. Interessant wäre auch zu erfahren, wieviele Menschen sich ansprechen ließen und ob der Platz “unter der Linde” im Nachhinein nicht doch als Platz zweiter Wahl gelten muss.
    HH

    1. Machen statt meckern …
      Der Slogan kann kräftig missverstanden werden und eine evtl. alles zudeckende Harmoniewelle offenlegen.
      Wer meckert, hat zumeist eine Messlatte im Kopf. Mit der misst er und stellt fest, es besteht Handlungsbedarf. Den er dann aber bitte mitzugestalten hat. Der Vorgang des Messens darf in seiner Bedeutung nicht unterschätzt werden. Wird nämlich vor einer Handlung nicht gemessen, kann sich das Machen als Aktionismus entpuppen, weil vorher nicht nachgedacht.
      Wer das nicht verstanden hat, hier für einfachere Gemüter: Meckern kann durchaus etwas sehr Konstruktives sein. Insbesondere dann, wenn Meckern per Slogan unterdrückt wird … dann ist nämlich etwas faul.
      Wer misst, misst Mist (zumeist).
      HF

  2. Danke an alle Bürger*innen, die unsren Stammtisch besuchten, Der persönliche Austausch belebte und bestätigte unser Engament für Tutzing.

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