Ein Grillplatz im Kustermannpark ist der Wunsch des Jugendbeirats, der in der Sitzung des Haupt-, Finanz- und Werkausschusses am 20.09.2022 unter der Leitung der 1. Bürgermeisterin Marlene Greinwald vorgetragen wurde. Juliana von Brühl-Störlein, 2. Vorsitzende des Jugendbeirats, erläuterte den Antrag. Favorisiert wird ein Ort in der Nähe des Spielplatzes. Der Grillplatz soll eine Feuerstelle, fest installierte Bänke, eine Erklärungstafel, eine Holzaufbewahrung, einen Ascheeimer und einen Mülleimer umfassen. Das Konzept soll im Austausch mit dem Ausschuss erstellt werden; man sei sich bewusst, hier nichts vorschreiben zu können. Fotobeispiele veranschaulichten, wie ein Grillplatz aussehen könnte. Der Ausschuss war durchweg positiv gestimmt, Sorgen, hier könnte ein problematischer Hotspot entstehen, waren nicht zu erkennen. Der Förderverein des Kustermannparks wird in die Überlegungen einbezogen. Einstimmig wurde der Antrag unterstützt, als Typ Lagerfeuer, ein Standort wird gesucht. Dieser wird nicht kollidieren mit dem Standort für den „Turnpark“ (Calisthenics-Fitness-Geräte), den eine kleine Initiative auf den Weg bringen will. Über die Finanzierung wird der Ausschuss noch beraten; es gibt ein Budget für Projekte des Jugendbeirats.

Weitere Punkte der Sitzung:

  • Der Antrag zur Einführung einer Stelle als Quartiersmanager*in in Tutzing wurde einstimmig befürwortet. Ratskollegin Caroline Krug hatte den Antrag gestellt. Dabei geht es darum, älteren Menschen Hilfestellung zu geben im täglichen Leben, insbesondere bei Eintritt der Pflegebedürftigkeit. Hier reichten die Kapazitäten der Ambulanten Krankenpflege in Tutzing nicht aus, auch die Sozialstelle der Verwaltung sei überfordert. Die Bürgermeisterin nannte den Antrag „sehr vorausschauend“, die 2. Bürgermeisterin Elisabeth Dörrenberg betonte, hier werde keine Sozialpädagogin gesucht sondern eine Person aus dem Pflegebereich. Als Beispiel wurde auf die Quartiersmanagerin Verena Pahlke in Bernried verweisen. Der Ausschuss empfahl, das Thema in die Haushaltsberatungen 2023 aufzunehmen, einschließlich des Stellenplans. Die Verwaltung wurde beauftragt, entsprechende Förderanträge zu stellen – Konzepte für ein selbstbestimmtes Leben im Alter (SeLA) – und die Ausschreibung der Stelle vorzubereiten. Das vorhandene Büro im Betreuten Wohnen an der Bräuhausstraße könnte mitbenutzt werden, so die Bürgermeisterin.
  • Die Auslagerung der Mittelschule in die Kaserne in Feldafing zu Beginn des Schuljahres habe „im Großen und Ganzen“ gut funktioniert, so die Bürgermeisterin in ihrem Sachstandsbericht. Alle Beteiligten hätten mitgeholfen, kleine Probleme zu überwinden. Das WLAN funktioniere, die großen, hellen Räumen seien angenommen worden. Ab Oktober werde es auch den Ganztag geben. Das Gelände sei ausgezäunt, der Zugang unkompliziert ohne Ausweiskontrolle etc. Abschließend äußerte die Bürgermeisterin ihre Erwartung, dass das nun ertüchtigte Gebäude im Jahr  2025 doch nicht abgerissen werde, wie es nach derzeitigen Planungen vorgesehen ist.

Unter Mitteilungen und Anfragen, Verschiedenes  gab die 2. Bürgermeisterin Elisabeth Dörrenberg bekannt, dass es in diesem Jahr keine Kulturnacht aber einen Kulturabend in Tutzing am 21.10.2022 geben werde. Angesichts der Unsicherheiten über die Entwicklung der Pandemie halte man dies für das geeignete Format. Gestaltet wird der Abend unter anderem vom Arkordeonorchester, den Blue Notes, dem Arbeitskreis Ortsgeschichte, der Musikschule und dem Tutzinger Kino. Auf die entsprechende Frage berichtete die 1. Bürgermeisterin, dass der Offene Ganztag sehr gut angenommen werde. Bis jetzt seien 50 Kinder angemeldet worden. Diese Form erlaube eine flexiblere Buchung der Betreuungsstunden gegenüber einem Hort. Die Elterninitiative, geleitet von der Leiterin der früheren Mittagsbetreuung, habe hier viel Initiative gezeigt. Vier Festanstellte seien beschäftigt, nicht nur Erzieherinnen. Damit verfüge Tutzing über ein gutes Betreuungsangebot: neben dem Offenen Ganztag gebe es die Horte vom BRK, St. Joseph und ASB.

Das Beitragsbild zeigt besispielhaft den Grillplatz in Vilshofen © Passauer Neue Presse

 

 

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