Wie aus der SZ zu erfahren ist, hat der Gemeinderat in Feldafing die Busverbindung zwischen Tutzing und Feldafing an der Seestraße abgelehnt. Wie in meinem Blog unter dem 09.04. berichtet, hatte die Verkehrsmanagerin des Landratsamts, Frau Susanne Münster, in der Sitzung des Tutzinger Gemeinderats am 05.04.2016 ihre Überlegungen zu einer neuen Ortsbusline für Tutzing vor. Während es bei der geplanten Linie 979 um die Anbindung von Bareisl,  Luswiese und Heimgartenstraße sowie Kellerwiese geht, soll eine neue Linie 978 Tutzing und Feldafing verbinden. Orientierung für die Fahrpläne sind die Abfahrtzeiten der Regionalbahn in Tutzing. Hauptgegenargument in Feldafing war  der Zeitpunkt der Realisierung des Busverbindung (Ende 2017), weil die Artemed-Klinik erst Jahre später fertig werde.

Die Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs, hier der innerörtliche und nachbarschaftliche Busverkehr, ist seit langem eine kommunale Zielsetzung. Sie wird immer wieder von Bürgerinnen und Bürgern sowie zahlreichen politischen Vertretern gefordert. Nur so können wir dem ständig wachsenden Autoverkehr begegnen. Die Erfahrung des Landratsamtes ist, dass die neuen Busverbindungen nach einer Anlaufzeit sehr gut angenommen werden, so die Linie 958 nach Andechs. Wo erforderlich, wird nachgesteuert. Eine quantitative Bedarfsanalyse, nach der ich in der Sitzung am 05.04.2016 fragte, gibt es nicht. Natürlich muss die Auslastung anschließend gemessen und den Annahmen gegenübergestellt werden, um die Einrichtung der Busverbindung nachhaltig zu rechtfertigen. Defizite werden dabei immer anfallen, die zum Teil von dem Gemeinden getragen werden müssen. Feldafing ist dazu eben nicht bereit.

Hier der Link zum Beitrag in der SZ:   Es fährt kein Bus nach Tutzing

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