Kommentar: Ich bin dagegen

Es ist für Frau Merkel nicht lustig zu erfahren, dass ihr Handy von den Amis abgehört wird. Wie blöd wird sie sich erst fühlen, wenn sie erfährt, dass die Russen und Chinesen und alle anderen Geheimdienste dieser Welt das auch machen? Da haben es unsere Gemeinderäte besser: Die hört keiner ab – und am besten hört man dem einen oder anderen auch gar nicht zu.

Am Samstag, am Markt, stand ich zufällig daneben, als einer von der Tutzinger Liste die Leute um Unterschriften anbettelte. Unterschriften für den Bau des von der Bahn verweigerten Lifts an der Behringerstraße, also „Bahnhof West“… so nach dem Motto: „gemeinsam sind wir stark und bringen der Bahn schon noch bei, was ‚barrierefrei’ wirklich bedeutet.

Dann kam ein Gemeinderat. „Nein“, sagte er zu dem Bettler, „da unterschreibe ich nicht. Da hätte doch der Bürgermeister von Anfang an …“ – tja, dachte ich mir, das kenne ich doch. Selber nichts zur Änderung, vielleicht sogar Verbesserung der Situation beitrage, aber schnell einen Schuldigen finden. Dieser ortsbekannte Meckerator ist also gegen eine Bürgerinitiative die sich gegen die Bahn richtet (und für einen Lift am Bahnhof für 2/3 der Tutzinger Bevölkerung). Warum?  Weil er dem Bürgermeister eine auswischen will.

Ich bin dagegen, dass solche Typen Gemeinderat sind. Ja, dagegen bin ich.

Ihr

Franz Bimslechner

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