Künstliche Intelligenz und Industrie 4.0

Anspruchsvolle Themen präsentierte Prof. Dr. Marco Gercke auf Einladung der IHK für München und Oberbayern auf dem Jahresempfang am 29.01.2019 in der Schlossberghalle in Starnberg. Vertreter aus Wirtschaft und Politik waren der Einladung gefolgt, Martin Eickelschulte, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Starnberg, führte durch den Abend.

Prof. Dr. Marco Gercke gründete 2009 das Cybercrime Research Institute (CRI), ein privates Forschungsinstitut. Gegenstand sind Forschung und Beratung auf aktuellem wissenschaftlichen Stand in strategischen, rechtlichen, politischen und Führungsfragen für den privaten und öffentlichen Sektor.

Die Themen des Vortrags umfassten

  • Big Data, das Sammeln, Bereitstellen und Auswerten großer Datenmengen
  • Internet der Dinge (IoT), automatische Erfassung und Verknüpfung und Bereitstellung von relevanten Informationen aus der realen Welt, nutzbar insbesondere in der industriellen Produktion
  • Künstliche Intelligenz
  • Robotik, die Kombination von Informationstechnik und Kinetik
  • Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) – bekannt ist die VR-Brille
  • Quantum Computing, neuartiger Prozessor für hochkomplexe Rechenaufgaben, und
  • 5G, das neue Mobilfunknetz der fünften Generation mit Fokus auf extrem kurze Antwortzeiten und hohe Zuverlässigkeit

Unmöglich, über die Stichworte hinaus den überaus schnell gesprochenen Vortrag hier wiederzugeben. Sehr kurzweilig, mit anschaulichen Beispielen und sparsamen Medieneinsatz, führte Prof. Gehrcke durch diese Themen und ihre Möglichkeiten. Er konstatierte, dass sich Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern viel zu wenig mit diesen Zukunftsthemen beschäftige.

Vor zwei Jahren wies Prof. Clemens Fuest, Präsident des Ifo-Instituts, beim IHK-Jahresempfang 2017 auf die durch den Brexit entstehende Lage hin. Die für den 29.01.2019 gewählten Vortragsthemen sind bei weitem mehr unser tägliches Leben beeinflussend. Wir stehen vor einer Umwälzung, die mit der Erfindung der Dampfmaschine vergleichbar wäre, so man überhaupt vergleichen dürfe. Der Bogen, den Prof. Gercke schlug, ist meines Wissens auch in den beiden Tutzinger Akademien bereits skizziert worden.

Wenn aus Sicht des Vortragenden Deutschland hinterherhinkt, dann müsste sich doch im Teilnehmerkreis die Frage aufgebaut haben …und nun… conclusion of knowledge?… Für uns, hier im Landkreis.

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