In der Sitzung des Umwelt-, Energie- und Verkehrsausschusses am 31.05.2016  berichtete meine Kollegin Renate Geiger von der Unterschriftenaktion mit dem Ziel, dass der Ortsbus von Starnberg wieder bis nach Traubing fährt und nicht wie jetzt in Wieling endet, Traubing also wieder angeschlossen wird. Traubinger Bürger nutzten diese Linie auch zu Arztbesuchen in der Kreisstadt. Nun müssten die Traubinger nach und von Wieling laufen. Bürgermeister Rudolf Krug stellte zunächst fest, dass der Gemeinderat hier nichts abgelehnt und für keine Einstellung votiert habe. Der RVO ist ein privates Unternehmen, deren Entscheidung sei auslastungsbedingt getroffen worden.  Bis jetzt, so Krug, sei keine Bereitschaft zu erkennen, die Linie wieder bis Traubing zu verlängern, er würde sich aber dafür verwenden. Derzeit verbringe der Fahrer in Wieling die vorbeschriebene Pause und führe dann retour nach Starnberg.

5 Antworten zu “Ortsbusanschluss Traubing”

  1. Irgendwie ist das Gerede um diesen Bus 964 verwirrend. Ja, er wurde Ende 2015 eingestellt und 2016 als MVV 982 neu gestartet. Der 964 endete in Traubing, der neue endet stattdessen in Aschering. Verwirrend ist besonders, dass in allen Veröffentlichungen bisher – zuletzt am 3.6. im STA-Merkur, die Traubinger Gemeinderätin Renate Geiger zitiert wird, dass dieser 964 über Feldafing gefahren sei. Nein, er fuhr nie über Feldafing sondern immer von STA direkt über Pöcking nach Wiesenbach und Traubing.

    1. Wer an der entsprechenden Gemeinderatssitzung teilnahm, der dürfte den unglaublichen Tiefgang dortiger Experten von nah und fern nur noch gebührend bewundern können. Wieso müssen 21 Räte sitzungsgeldwirksam ein Thema behandeln, das viel besser von einem Experten der Verwaltung so vorbehandelt werden kann, dass letztlich nur eine Info an den Gemeinderat genügt?
      Effizienz heißt, dass fürchterlich viel geredet, untersucht, querabgestimmt und auf unleserliches PowerPoint gezogen wird.
      Effektiv ist so etwas nur dann, wenn auch ein Ergebnis zu sehen ist, was allen Nutzern hilft.
      Wieder einmal eine Angelegenheit, die unsere neuen TTIP-Freunde wie folgt beschreiben:
      We work highly efficient but very ineffective!
      HF

  2. Vielleicht sind Sie, lieber Herr Haaser, hier besser infiormiert als ich und haben recherchiert. Vielen Dank! Ich habe direkt von der Sitzung berichtet.
    WBR

  3. Laut Fahrplan 2016 endet der hier angesprochene Regionalbus 982 NICHT in Wieling, sondern in Aschering. 2015 endete er noch in Traubing. Ich glaube nicht, dass der MVV (nicht RVO) eine solche Änderung durchführt, ohne die Betroffenen in den Entscheidungsprozess einzubeziehen. Die Widersprüche in Ihrem Beitrag lassen vermuten, dass jener Leserbriefschreiber aus Traubing im STA-Merkur doch recht hatte, dass das Thema dem Tutzinger Gemeinderat “am Arsch vorbei” gegangen sie und sich beschwerte, dass vier traurige Gemeinderäte dabei wohl geschlafen haben.
    HH

    1. Ich habe schon öfter festgestellt, dass hier einige Verwirrung herrscht. Tatsache ist, dass der Bus 964 bis Ende 2015 bis Traubing fuhr – allerdings nur 2mal am Tag. Mittlerweile hat er stündlich seinen Endhalt in Wieling. Die Linie 982 nach und von Aschering ist davon völlig losgelöst und wurde mit dem aktuellen Fahrplan neu eingeführt.
      Nach meinem Kenntnisstand (von einem Gemeinderat im persönlichen Gespräch) wurde die Gemeinde ca. 2011 (!) über Bedarfe des öffentlichen Nahverkehrs befragt. Hier wurde die Einführung der Linie 958 zw. Tutzing und Andechs vereinbart und in diesem Zug der weitere Bedarf an der Linie 964 verneint.

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