Immer wieder lesen wir in der Lokalzeitung von Reisen der Tutzinger „Senioren Union“. Doch was die inzwischen über 300 Mitglieder miteinander veranstalten, geht weit darüber hinaus: Neben Tagesreisen und Reisen mit längeren Aufenthalten im In- und Ausland gibt es Besichtigungen, Vorträge, geselliges Beisammensein, Theaterbesuche, Biergarten-Stammtische u.v.m. Acht ehrenamtliche Vorstandsmitglieder unter der Obhut von Hubert Hupfauf, lange Jahre 2. Bürgermeister in Tutzing, haben sich zum Ziel gesetzt, das Wohl der Gemeinschaft zu fördern, unterschiedliche Menschen zu verbinden, alleinstehenden Bürgern eine Gemeinschaft zu bieten und ihnen allen zusätzliche Lebensinhalte zu vermitteln. Viel Frohsinn und unterschiedliche Aktivitäten sollen Abwechslung in den Alltag bringen. Ja, das Projekt „Senioren Union“ wurde von der CSU „erfunden“. Doch der Freund, der mich dazu eingeladen hat, kandidierte vor ein paar Jahren auf der Liste der SPD. Die Frage „wie verträgt sich das“ beantwortete er so: „Hier wird nicht Politik infiltriert sondern Lebensfreude vermittelt“. Danke für das Interview.

 

One Reply to “Rüstige Senioren”

  1. Schöner Text! Schöne Sache!
    Und nun eine Anmerkung hierzu im Grenzbereich, von einem Hiergebliebenen. Wer als halbwegs rüstiger Senior (also ohne mitlaufende Fahrbereitschaft) vom Bahnhof bis zum nördlichen Gemeindefreibad und dann weitere zwei Km Richtung Badeplatz Fernmeldeschule läuft, sollte sich sehr aufmerksam Tutzinger Alleinstellungsmerkmale ansehen. Die Bahnhofstoiletten kann er nicht verfehlen, der Nase entlang findet er sie (hoffentlich nicht verschlossen). Auf dem Wege zum See kommt er an übervollen Papierkörben vorbei und freut sich auf den Seeweg ab Schloss Richtung Feldafing. An meistens total überladenen Anschlagtafeln geht es vorbei bis Richtung Nordbad. Dann beginnt ein lehmig aufgekiester Weg, der bei witterungsbedingter Feuchtigkeit wahrlich keine Freude macht. Ab dem Freibad Garatshausen führt der Weg unter Feldafings Hoheit. Ich wollte die Grenze nicht verlassen und kehrte um, zurück bis zum Bahnhof. Übrigens gibt es auf der gesamten Strecke nicht eine einzige nicht abgesperrte Toilette. Seniorengerechter Weg; Seniorinnen tun sich da bestimmt schwerer. Was unternimmt Tutzing eigentlich zur im Beitrag erwähnten Lebensfreude? Tutzing dazu zu verlassen, kann nicht die Antwort sein.
    HF

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