Der Film des Monats: Snowden. Präsentiert am 02.11.2016 vom Direktor der Evangelischen Akademie Tutzing im Breitbandkino Starnberg. Ausverkauftes Haus, wie mir berichtet wurde. Die Lebensgeschichte eines jungen Mannes, der dank seiner Begabung im amerikanischen Geheimdienst schnell Karriere macht. Und erschreckt erkennt, dass vor dem US-Geheimdienst nichts, absolut nichts verborgen bleibt. Nicht Du in USA, in Frankreich, in England, in Honkong, auch Du nicht in Deutschland. Dein Telefon, Dein PC – alles ist angezapft und gibt Dein Leben preis.

Ein schwer verdaulicher Film, denn am Ende bleiben zwei Fragen: Was wird aus diesem im russischen Exil lebenden Mann werden? Und was bedeutet dieses weltumfassende Beobachtungsnetz oder –system für Dich und mich? Hahn: „Wird Deine Versicherung bald wissen, dass Du heute mit 2 Promille gefahren bist und Dir deshalb die Versicherung kündigen?“

Seit dem Start des Films in Deutschland vor 4 Wochen hat er 340.000 Besucher bewegt. In Österreich am ersten Tag über 50.000, in Amerika immerhin fast eine halbe Million. Ein Blockbuster schafft 3 Millionen am ersten Tag.  Es ist wie ein Fluch: Es scheint in der westlichen Welt nur wenige Menschen zu geben, denen die Zerstörung ihrer Privatsphäre wichtig ist. Welch ein ungutes Gefühl…

Die Empfehlung: Sehen Sie sich, wenn es irgendwie geht, diesen Film an.

 

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