13.11.: Wohnen heißt zu Hause sein

“Wohnen heißt zuhause sein” – unter diesem Motto stellte die Lebenshilfe Starnberg ein Projekt “Wohngemeinschaft mit behinderten Menschen” vor, das in dem geplanten Neubau der Wohnanlage des Verbands Wohnen an der Niederelbersdorfer realisiert werden könnte. Die Vertreter der Lebenshilfe Starnberg, die Geschäftsführerin Edith Dieterle und der pädagogische Leiter Christian Münzel, stellten in der Sitzung des Haupt-, Finanz- und Werkausschusses am 12.11.2019 unter der Leitung der 1. Bürgermeisterin Marlene Greinwald (FW) ihr Konzept vor. Hier geht es um das Leben unter einem Dach in einer Außenwohngruppe, wie sie bereits z.B. in Gauting existiert. Vorstellbar in Tutzing sind 8-9 Bewohnerinnen und Bewohner in einer großen Erdgeschosswohnung mit Gartenanteil, Einzelzimmer und Gemeinschaftsräume, spezielle sanitäre Einrichtungen und ein Dienstzimmer.  Individualität und Eigenständigkeit und Gemeinsamkeit im Haus, so könnte eine gelingendes gemeindeintegriertes und inklusives Wohnen aussehen. Gewünscht wird eine gute Einbindung und gute Nachbarschaft. Für eine Außenwohngruppe in Tutzing sprechen auch die kurzen Wege zu Haltestellen des ÖPNV sowie zu den Supermärkten. Erste Vorklärungen mit dem Verband Wohnen und der Bezirksregierung Oberbayern sind bereits erfolgt. Die Lebenshilfe würde einen langfristigen Mietvertrag mit dem Verband schließen und Sonderausstattungen selbst bezahlen. Formal handele es sich um eine Einrichtung der Eingliederungshilfe nach SGB XII mit dem Bezirk Oberbayern als Leistungsträger. Für die Gemeinde fielen keine Kosten an. Die Idee wurde von allen Ausschussmitgliedern sehr begrüßt, ein guter Vorschlag zur rechten Zeit. Die Realisierung ist allerdings noch fern, denn der Verband hat erst mit den Planungen zum Abriss und Neubau der Mehrfamilienhäuser begonnen.

Über die Überwachung der gemeindlichen Parkanlagen berichtete Alois Reger-Kriegler, Inhaber eines Sicherdienstdienstes. Wie berichtet, war der Einsatz als Test beschlossen worden. Die Aufsicht von Kustermannpark bis Südbad zeigt Wirkung. Ausgelassene Feste der Jugendlichen konnten beruhigt werden, Müll wurde mitgenommen. Nicht einfach waren die Begegnungen mit Hundebesitzern, die ermahnt werden mussten, ihre Hunde einzufangen, anzuleinen und spielende Kinder wie Badende nicht zu belästigen. Vereinzelt gabe es auch schwierige Fälle. Die Verwaltung wird einen Vorschlag erarbeiten, in welchem Umfang die Überwachung in 2020 fortgeführt werden könnte, welche möglichen Änderungen an Parkverordnungen und Beschilderung nötig sind. Dies ist natürlich aus Thema in den Haushaltsberatungen 2020.

Aus dem nichtöffentlichen Teil der Sitzung am 17.09.2019 gab die Bürgermeisterin zwei Punkte bekannt:

  • Die gemeindliche Homepage wird gegenwärtig überarbeitet. Neben dem Rats-Informations-System, auf das wir schon lange warten, wird parallel das Bürger-Informations-Portal entwickelt. Alle biusherigen Informationen sind enthalten, die Zugange ändern sich teilweise.
  • Der Pachtvertrag mit dem Wirt des Tutzinger Kellers ist bis zum 31.12.2021 verlängert worden.

 

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