Die Entscheidung zum Energiekonzept für das gemeindliche Areal an der Greinwaldstraße mit Mittelschule und Altem Schulhaus mit Musikschule wurde in der Sitzung des Gemeindrats am 14.01.2016 vertagt. In der Sitzung des Gemeinderats am 10.11.2015 hatte das beauftragte Planungsbüro IWS insgesamt 9 Varianten präsentiert (vgl. meinen Beitrag vom 14.1.2015). Das hatten wir zur Kenntnis genommen und die Anbindung des Rathauses ausgeschlossen, weil hier kein Erneuerungsbedarf gesehen wurde.

In der Sitzung am 14.01.2016 präsentierte Herr Schwegler dann kompakt eine Grundvariante und dazu aufbauende Erweiterungen mit Erdgaskesseln bzw. Biomasseheizung. Mehrkosten und Investition waren auf der Basis einer Nutzung von 20 Jahren berechnet. Die einzusparende Emission von CO2 war mit standardisierten Werten berechnet. Vorziehen ist eine Biomasseheizung mit Spitzenlastkessel in der Mittelschule mit Fernleitung für das Alte Schulhaus. Anschließend umfangreiche Kritik von Mitgliedern des Gemeinderats: die Berechnungen der laufenden Verbauchskosten müssten bei den einzelnen Varianten finanzmathematisch auf den Zeitpunkt der Investition zurückbezogen werden (Barwertrechnung), die Einsparung von CO2 sei schön gerechnet, das Bedienungspersonal sei nicht eingerechnet, Filterkosten nicht berücksichtigt und andere Punkte mehr.

Im Ergebnis wurde das Thema auf Wiedervorlage gelegt, bis die Entscheidung über die Gebäudehülle (Sanierung Mittelschule) getroffen ist. Eine weitere Aufgabe bedeutet die Bitte, die mögliche Anbindung eines gemeindlichen Gebäudes auf dem Gelände der ehemaligen TSV-Halle zu berücksichtigen, was natürlich nur mit groben Annahmen möglich ist. Ferner bitten die Mitglieder des Gemeinderats, dass mögliche öffentliche Förderungen berücksichtigt werden, um zu erkennen, welche Kosten bei der Gemeinde verbleiben. Die Verwaltung wird darauf achten, dass die Entscheidung über das Energiekonzept rechtzeitig, d.h. passend zur Sanierung der Mittelschule, getroffen wird.

One Reply to “15.01.: Energiekonzept Mittelschule”

  1. Die schnelle Berichterstattung aus dem Rathaus hilft, sich mit den Themen und ihrer Behandlung durch den Gemeinderat zeitnah auseinander zu setzen. Rückfragen an Gemeinderat Wolfgang Behrens-Ramberg sind über das Kommentar-Angebot, das man unter jedem Beitrag findet, eine echte Chance, auch Unverständliches erklärt zu bekommen
    Helge Haaser

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