Liebe Leser dieses Blogs,

beim stöbern im Netz stieß ich heute über den Artikel:

US-Umweltbehörde: Pestizide können Bienen schaden
Red. / 16. Jan 2016 – Eines der meistverwendeten Pestizide schadet Bienen, stellt die US-Umweltbehörde EPA erstmals fest.

” … Seit mehr als zehn Jahren stehen Pestizide im Verdacht, Verursacher des Bienensterbens zu sein. Am 6. Januar 2016 hat die US-Umweltbehörde EPA erstmals offiziell bestätigt, dass die verdächtigten Pestizide Bienenvölkern schaden…”

Den gesamten Artikel können Sie outlink hier lesen. Auch – fast zeitgleich – befasst sich die  outlink New York Times mit dieser Thematik. Hier dazu die outlink Pressemitteilung. Gut, in Tutzing wird – meines Wissens – nicht ganz soviel Baumwolle angebaut. Aber weil ich weiss, dass es in Tutzing einige Imker oder andere Experten gibt, die sich auskennen, erlaube ich mir an diese hiermit die Frage zu stellen, ob auch sie Erfahrungen/Wissen dazu haben? Das würde mich – persönlich – brennend interessieren.

Danke Euch im Voraus!

Gerd Bittl-Fröhlich

Bildquelle: outlink http://www.infosperber.ch/

14 Antworten zu “Bienensterben”

  1. 19.2.16 EILMELDUNG Umweltinstitut München:
    Glyphosat-Neuzulassung Hals über Kopf

    „Über die Wiederzulassung des Totalherbizids Glyphosat könnte statt wie geplant im Juli nun bereits Anfang März entschieden werden. Der zuständige EU-Kommissar Andriukaitis will die Neuzulassung offenbar möglichst schnell und unter Ausschluss der Öffentlichkeit durchdrücken. Die Vorlage von Andriukaitis ist ein Blankoscheck für den Hersteller Monsanto, denn sie soll für 15 Jahre gelten. Das wahrscheinlich krebserregende Mittel ist laut Studien von Forschern aus aller Welt eine Gefahr für Gesundheit und Umwelt.“
    An dieser Stelle erlaube ich mir die Frage, wieviel „Unterstützung durch Monsanto“ wohl dieser EU-Kommissar erhalten hat? Wie war das noch: Geld regiert die Welt.
    HH

    1. Nahezu alle Zeitungsmeldungen zu Glyphosat hatten in der KW15 die nächsten Schritte zur EU-weiten Genehmigung des Gifts zum Inhalt. Es muss daher davon ausgegangen werden, dass im Frühsommer 2016 seitens Brüssel endgültig die Genehmigung erteilt wird. Trotz heftigster Bedenken in der informierten Bevölkerung!
      Parallel zu dieser absehbaren Entscheidung pro Glyphosat werden TTIP/CETA etc. vorangetrieben. Sollte in z.B. zwei Jahren ein EU-Land auf den Gedanken kommen, Glyphosat und dessen Verwandte wegen nachgewiesener und erheblicher Gesundheitsschädigung (bei Menschen, nicht bei Bienen!) verbieten zu wollen, so wird dessen Regierung, also der Staat, wegen entgangenen Gewinns verklagt.
      Zur Freude aller Libertären in diesem Lande bewegen wir uns auf einen Staat mit Nachtwächter-Funktion zu. Wie anders ist zu erklären, dass das Vorsorgeprinzip so mit Füßen getreten wird?HF

    2. Es kommt Bewegung in’s Thema Glyphosat. Der Link
      http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/pestizid-glyphosat-weitere-zulassung-des-umstrittenen-pestizids-wackelt-1.2991197?reduced=true
      gibt Aufschluss darüber, welcher Stand gegeben ist und was erwartet werden kann, sofern genügend Druck ausgeübt wird.
      Wer wissen möchte, wie die Einstellungen und Abstimmungen hierzu laufen, kann das auch über http://www.abgeordnetenwatch.de/index.php?cmd=1105&show=abstimmungsverhalten&id=790&filter=82327#abst_verhalten
      verfolgen. Dort werden die Abstimmenden persönlich mit deren Abstimmverhalten genannt. Vielleicht auch ein Grund, weswegen die Leute von Abgeordnetenwatch so massiv verfolgt werden.
      HF

    3. Können Sie, lieber Leser der Tutzinger Liste, sich vorstellen, was Ihnen passieren könnte, wenn Monsantos Glyphosat-Verkäufer sich Ihren Garten näher ansehen?
      Angenommen, Sie haben in Ihrem Garten einen Apfelbaum, der so friedlich jedes Jahr ein paar Äpfel trägt. Jedes Jahr aber mehr; Sie kennen nicht den Grund, freuen sich aber über die wachsende und vor allem schadstoffunbelastete Ausbeute. Das Herkunftsschild des in einem Gartenbaubetrieb gekauften Bäumchens warfen Sie vor zwanzig Jahren weg, die Apfelsorte und deren Herkunft wissen Sie kaum noch. Da plötzlich erhalten Sie Post von Monsanto. Monsanto teilt Ihnen mit, Sie hätten Gebühren an Monsanto abzuführen. Monsanto sei ein Patent zu just jener Apfelsorte zugesprochen worden!
      Sie sagen nun, das ginge bei uns in Deutschland nicht? Na, dann machen Sie sich mal kundig darüber, was Monsanto in anderen Ländern mithilfe zukunftsorientierter Politiker alles erreicht.
      Die Geschichte mit der Patentierung auf Lebensgrundlagen ist Gegenstand eines jeden Kirchentages und Forschungsgegenstand etlicher Ethik- und Ethnologie-Lehrstühle europäischer Universitäten. Weswegen hier bei uns so wenig darüber zu lesen ist, liegt wohl daran, dass wir uns in Deutschland nicht den Kopf über die Herkunft unserer Landwirtschaftsprodukte und das Wirken eines Oligopols zerbrechen.
      Wer Näheres wissen will, sollte sich mit Monsanto, dessen Umgang mit Kleinbauern und nützlichen Händen von etlichen Politikern in anderen, zumeist südlichen und fernöstlichen Gesellschaften (Länder sind gemeint) beschäftigen. Sogar die beiden Amtskirchen sind bestens über dieses Oligopol und dessen schändliches Wirken informiert. Wer noch mehr wissen will, hat die Möglichkeit, bei Shalini Randeria nachzublättern. Seit über zwanzig Jahren eine intime Kennerin der Lage. Sie beschreibt am Beispiel Indiens, wie wichtig doch das Wirken von Monsanto sei. Lesenswert!
      HF

  2. Lieber Herr Bittl sparen Sie sich den Aufwand: die letzte Meldung “Aktuell” der Tutzinger ödp stammt vom 14.2.2014. Seither steht dort unter “Aktuelle Meldung” die kernige Information: “kein Artikel in dieser Ansicht”. Irgendwie doch ein bemerkenswerter Satz.
    Liebe Frau Blume-Hedemann,
    kann ja sein, dass es unter den öde-Menschen ausserhalb Tutzings solche gibt, die sich wirklich mit den Problemen unserer Gesellschaft auseinandersetzen. In Tutzing hat man bisher davon nichts bemerkt. Wenn Sie können, dann bringen Sie sich doch bitte endlich ein.
    Herzlichst HH

  3. Interessant, was da alles so zutage kommt. Vermutlich ist die Verwechslung von Glyphosat mit Glysantin ein Lese- oder Redaktionsfehler. Macht aber nix, beides ist gesundheitsfördernd.
    Weiter so! Es wird spannend, wenn komplexe Weltpolitik runtergebrochen wird auf anfassbare Kommunalpolitik.
    Grüße
    HF

  4. Bienentod – und die Angst vor Gift
    Auch in Tutzing geht bei Imkern die Angst um: vor der ca. 1980 aus Asien eingeschleppten Bienenerkrankung durch Milben und vor der noch nicht genau definierten Auswirkung von Pestiziden wie auch Glyphosat. Erfahrene Imker im Pfaffenwinkel und auch Tutzinger wie Wolfgang Zirngibl in Unterzeismering und Altbürgermeister Peter Lederer, beklagten das Absterben der Mehrzahl ihrer wertvollen Bienenvölker innerhalb weniger Stunden. Ein Vorgang, der vor 20 Jahren undenkbar war, aber heute mehr und mehr als Warnsignal verstanden wird. Ohne Bienen keine Fruchtfolge, also bevorstehende Hungersnöte – und weltweit noch mehr Flüchtlinge.
    HH

  5. Lieber Initiator des Artikels “Bienensterben”,
    wieso bedarf es Quellen weit weg von Tutzing, um einem seit Jahren bekannten, jedoch intensiv unterdrückten Dauerbrenner den Weg in die staunende Öffentlichkeit zu ebnen? Bienen halten sich bekanntlich nicht an Landkreisgrenzen, Bienen sind aber in der Gemeinde angesiedelt. Und unsere Gemeinde scheint um die Behandlung des Themas einen großen Bogen zu machen, obwohl genügend Betroffene im Gemeindebereich leben. Auch Betroffene, die sich den Schutz und Erhalt einer intakten Umwelt auf die Fahne schrieben. Nachzulesen im jeweiligen Internetauftritt Tutzinger politischer Gruppierungen. Beim weiteren intensiven Stöbern im Netz taucht plötzlich der ach so unbekannte Zusammenhang mit Glyphosat auf. Spätestens da dürften alle Lampen rot aufleuchten. In der aktiven Lokalpolitik sitzen Vertreter jener Bekenntnisse, die sich auch dem Weitblick in Sachen Umweltschutz verschrieben haben, natürlich nur der Folgegeneration zuliebe. Auffallend ist, von den hauptamtlichen Umweltsachverständigen wie ödp und den Grünen hierzu überhaupt nichts zu lesen oder gar zu hören. Die CSU hat wohl aufgrund genügend eigener Umweltskandale die Umweltkompetenz vollumfänglich an die Freien Wähler ausgelagert. Von denen ist aber auch nichts zu hören, zu lesen schon mal gar nichts. Zum kommenden Gedrängel auf der Tagesordnung einer diesbezüglichen Gemeinderatssitzung (irgendeiner wird doch wohl das Thema da hineintragen) hier noch ein Link aus dem eigenen Land, hoch im Norden.
    https://schleswig-holstein.nabu.de/news/2015/19275.html
    Bisher kamen die Gemeinderäte um das Thema herum, weil ein globales Thema, kein Tutzinger Thema. Nun wollen wir mal sehen, wie lange das anhält. Spätestens mit der gemeindeinternen Diskussion um die Segnungen von TTIP und Ceta werden sämtliche Bienengifte einschl. Glysantin hochpoppen.
    Man sollte sich an die Funktion der Bienen erinnern. Derjenige, der sie erschuf, hat sich dabei etwas gedacht. Nachzulesen in einschlägigen Religionsbüchern.
    Danke fürs Lesen bis hierher.

      1. Lieber Herr Bittl,
        suchen Sie nicht, Sie werden auf den Seiten lokaler Gruppierungen nicht fündig! Der beim ebenfalls gezielten Stöbern gefundene Link
        http://www.zeit.de/2015/50/glyphosat-pflanzengift-krebs-gefahr-ernaehrung/komplettansicht
        sagt mehr als jeder Bienenartikel oder auf Tutzinger Vorgärten beschränkter Hinweis.
        ödp-München hat 2014/15 mehrfach auf Münchener Veranstaltungen zu Glyphosat und dessen pot. Folgen aufmerksam gemacht (im Zusammenhang mit TTIP) . Über die Resonanz wurde aber nicht in der Presse berichtet.
        Grüße HF

    1. Sehr geehrte Frau Blume-Hedemann,
      bitte sagen Sie doch der Fangemeinde, mithilfe welchen Computers Sie es schafften, Beiträge der Tutzinger Parteien zu Glyphosat und ähnlich gesundheitsfördernden Mitteln zu finden.
      Ihr völlig neuer ödp-Hinweis auf Glyphosat machte sehr neugierig. Beim Suchen in allen Internetauftritten Tutzinger Parteien fiel in dem Zusammenhang auf, wie weit in die Vergangenheit hinein eine Information reicht. Sehen Sie sich die Auftritte von ödp, FW, CSU, Grüne, SPD und Tutzinger Liste an. Was da teilweise an Vergangenheitsbewältigung angeboten wird, ist insofern beschämend, weil Tutzing gewiss andere Themen haben dürfte.
      Jeder Leser muss Ihnen allerdings dankbar sein, dass Sie mit einem einzigen kurzen Satz feststellten, wie wenig Bedeutung seitens der Tutzinger Politikmacher dem Internet eingeräumt wird. Wie wenig auch Tutzinger Parteien den sog. Wähler zwischen den Wahlperioden erreichen möchten. Nämlich gar nicht … und wenn, dann mit Beschimpfungen übelster Machart.
      Der Tutzinger Liste an der Stelle eine kleine Anerkennung; sie scheint ihre kurze Vergangenheit bereits aufgearbeitet zu haben. Ob die Tutzinger Liste aber mit lieben und braven Stellvertreter-Auftritten (Links anstelle Eigeninitiative) das im gesamten Gemeindebereich unterdrückte Themenfeld Nahrungsmittelvergiftung/Bienensterben/TTIP-Ceta/massive Verschmutzung durch Plastik stemmen wird, ist zu bezweifeln. Alleine schon der Umstand, wie die ödp München agiert (TTIP, Glyphosat) und wie weit die Tutzinger ödp einschl. Politkollegen anderer Parteifarben von München weg sind, spricht nicht gerade für deren Selbstverständnis. Oder vielleicht doch. Und das wäre noch beschämender.
      Zum Schluss die Bitte, geben Sie doch bekannt, aus welchen Homepages der Tutzinger Politszene Sie Ihre Informationen holten. Vielleicht brauche ich doch einen neuen PC.
      Vielen Dank
      HF

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