Schlagwort: Umwelt

  • nicht in die Tüte! Tutzinger Klimatage noch bis 17.07.2022

    nicht in die Tüte! Tutzinger Klimatage noch bis 17.07.2022

    Seit einigen Jahren trage ich meine Baumwollsäckchen zum Bäcker und vermeide dadurch Papiermüll. Sehr oft erntete ich in der Vergangenheit Verwunderung über mein „Verhalten“. Heute nicht! Ich wurde mit einer Punktekarte, die mich zur Teilnahme an einer Verlosung im Rahmen der Tutzinger Klimatage berechtigt, belohnt.

    Ich frage bei der netten Dame hinter dem Tresen nach und erfahre, dass sich im Ort an mehreren Stellen bis zum kommenden Freitag den 15.07.2022 noch weitere Punkte im Ort sammeln lassen. Gleich daheim, muss mir Herr GOOGLE helfen. Gottseidank der VorOrt News erhalte ich einen Überblick.

    Diesen möchte ich gerne mit den vielen Lesern unserer Website teilen: https://vorort.news/tutzing/natur-umwelt/2022/7/12/ab-freitag-tutzinger-klimatage/

    Und? Habt Ihr auch schon viele Punkte gesammelt❓😉 Auf geht’s! 
    Macht mit – Nachhaltigkeit beginnt bei einem jeden selbst.

  • Bezahlter Mief – Echt jetzt?

    Bezahlter Mief – Echt jetzt?

    Wer Bahn fahren will, benötigt eine Fahrkarte. Im digitalen Zeitalter ein Ticket mit dem Handy kaufen – eigentlich ein einfacher Vorgang. Derzeit mit dem „besten Netz“ der Magenta-Truppe am Tutzinger Bahnhof: No way! Was tun? Schwarzfahren, bis wieder Netz kommt? Ekelig. Genau so, wie die Busfahrer, die mangels Toiletten am Bahnhof täglich mehrmals bei den Containern urinieren.

    Als Fahr-Gast ist mir grad irgendwie schlecht. Hat jemand eine Idee wie man diesen „Dienstleistern“, für die wir alle den Geldbeutel aufmachen müssen, wieder Ordnung und Kundennähe beibringt?

  • Gratulation!

    Gratulation!

    Es gibt sehr gute Gründe, unseren Grünen EU-Kollegen zu deren Erfolg zu gratulieren. Wir, die TUTZINGER LISTE, tun es hiermit.

    Hut ab vor den EU- und Bundes-Grünen, die unbeirrt durch irgendwelche Strömungen, Anfeindungen auch noch erfolgreich ihre Ziele verfolgen.

    GBF

    -> Weiterführende Links der TUTZINGER LISTE zum Thema

    Ende der Informationsmanipulation zu Glyphosat?

    Glyphosat – Update

    Bernried: Parteiaustritt wegen Glyphosat

  • Bienenkiller

    Bienenkiller

    Am 28.02.18 hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) eine lang erwartete neue Studie zur Risikoeinschätzung der drei Pestizide Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam vorgestellt.

    Das Ergebnis: Jegliche Nutzung dieser Neonikotinoide stellt ein Risiko für Bienen dar. Damit ist es amtlich: Es gibt keine “sichere” Nutzung dieser Ackergifte! Sowohl ein Bernrieder als auch ein Tutzinger CSU-Vorstandsmitglied verfolgten konsequent die Angelegenheit und machten sich durch klare Haltungen hierzu bemerkbar. Sie traten aus!

    Bild mit freundlicher Genehmigung eines Grünen, er ist EU-Abgeordneter! Alles zur Petition von Sven Giegold und Martin Häusling finden Sie >> hier <<

    Update 10.03.2018: Die GroKo wackelt beim Verbot von Bienenkillern.

  • Bernried: Parteiaustritt wegen Glyphosat

    Jetzt ist Glyphosat tatsächlich schon in Bernried angekommen! Vermutlich ist aber der lahmende Gaul mit dem die Botschaft überbringenden Reiter dort zusammengebrochen, denn bis Tutzing schaffte er es nicht. Also macht Glyphosat vor Tutzings Grenze halt; so wie seinerzeit die Tschernobyl-Wolke, die es auch nur bis zur Staatsgrenze Bayerns schaffte. Wieso gibt es trotzdem immer noch strahlend lächelnde Schweine im Wald?

    Hier der Text aus der SZ vom 8. Dezember 2017, 22:02 Uhr
    „Aus Protest gegen die Glyphosat-Entscheidung von Bundeslandwirtschaftsministers Christian Schmidt verlässt der Bernrieder Gemeinderat Markus del Fabbro die CSU. Die Entscheidung gab Bürgermeister Josef Steigenberger am Donnerstag bekannt. Del Fabbro, der selbst nicht in der Sitzung war, gehöre dem Gremium nun als fraktionsloses Mitglied an. Über die Motive informierte der CSU-Ortsvorsitzende Robert Schiebel. Die Entscheidung, die Zulassung des Pflanzenschutzmittels um fünf Jahre zu verlängern, habe „das Fass zum überlaufen“ gebracht.“

  • Glaube an Fairness ist noch nicht tot

    Einige Tutzinger Bürger fordern seit Jahren den Gemeinderat auf, sich an die Spitze einer Kampagne für eine „FairTrade-Gemeinde Tutzing“ zu stellen. Dazu die Wikipedia-Erklärung, was fairer Handel in diesem Zusammenhang bedeutet:
    „Als fair trade wird ein kontrollierter Handel bezeichnet, bei dem den Erzeugern für die gehandelten Produkte oder Produktbestandteile meist ein von den einzelnen Fair-Trade-Organisationen unterschiedlich bestimmter „Mindestpreis“ bezahlt wird. Damit soll den Produzenten vorwiegend aus Entwicklungsländern auch bei niedrigeren Marktpreisen ein höheres und verlässlicheres Einkommen als im herkömmlichen Handel ermöglicht werden.“

    Soweit so gut – doch was ist eine „FairTradeGemeinde“?

    Sie hat 5 Bedingungen zu erfüllen: 1) einen Ratsbeschluss zur Unterstützung des fairen Handels 2) Gründung einer „Steuerungsgruppe 3) Einzelhändler und Cafés verpflichten sich, mindestens 2 Produkte aus fairem Handel anzubieten 4) Öffentliche Einrichtungen verwenden Produkte aus fairem Handel. Bildungsaktivitäten zum Thema finden statt 5) die örtlichen Medien berichten über alle Aktivitäten

    Am vergangenen Samstag haben 14 Bürger einen „Steuerungskreis“ gegründet, nachdem die Gemeinde schon 2013 einen entsprechenden Beschluss gefasst hat. Um die nun fälligen Schritte einzuleiten, trifft sich der Kreis am Dienstag, 28.11. um 19.30 im Roncallihaus, alle Interessierten sind herzlich willkommen.

    Das globale Marktgeschehen hat aber auch in westlichen Agrar- und Wirtschaftsländern zu unfairen Bedingungen für einzelne Markteilnehmer geführt. Allgegenwärtiges Beispiel sind unsere Milchbauern, deren Erträge oft unter ihrem Aufwand liegen. Von Fair Trade ist hier keine Rede. Wenn gerade vor wenigen Tagen die Großmolkerei Berchtesgadener Land vermelden ließ, dass sie nunmehr nur noch Milch von Bauern annimmt, die auf Glyphosat verzichten, und damit eine Preiserhöhung (auch für die Bauern!) rechtfertigt, wird deutlich, dass der Grund für „Unfair Trade“ vor allem auf die Geldgier internationaler Konzerne und die Gleichgültigkeit der Massen zurückzuführen ist.

    Die Initiatoren von FairTrade-Tutzing zeigen auf, dass in Tutzing an konkreten Fragen überparteilich zusammengearbeitet werden kann. Wenn lokale Fleischpreise und Wasserprivatisierungsfragen ebenso überparteilich und breitenwirksam behandelt werden, dann ist das ein echter Fortschritt.

  • Glyphosat und um Glyphosat herum…

    Glyphosat und um Glyphosat herum…

    Der Artikel in der SZ vom 19.09.2017 über den Golfplatz Feldafing stimmt dann doch nachdenklich: Erholungsflächen und insbesondere Golfplätze wie z.B. das europaweit bekannte Golfgelände Feldafing dürfen keinesfalls mehr mit Pflanzengiften wie Glyphosat behandelt werden*; es wird sogar peinlichst darauf geachtet. Warum aber dürfen umliegende Felder und Ackerwiesen bedenkenlos mit Pflanzengiften kultiviert werden? Einfacher: Ist ein Spieler besser dran als ein Konsument belasteter Grundnahrungsmittel? Gilt zweierlei Maß?

    Die Meldungen unterschiedlichster Medien haben eine gleiche Grundausrichtung: Um Glyphosat kommen wir nicht herum. Da mögen noch so viel Studien gekauft oder verkauft worden sein, Glyphosat wird mittlerweile ungeniert als systemrelevant beschrieben.

    Der Fatalismus, mit dem jetzige EU-Handelsbeauftragte an das Thema herangehen, dürfte sehr bedenklich machen. Es sieht so aus, dass eine „Augen zu und durch“-Haltung erfolgversprechend erscheint, denn auch Bundespolitiker wollen mit der Angelegenheit nichts mehr zu tun haben. Sämtliche europäische Behörden haben auf Gleichklang geschaltet; lediglich die Experten der WHO warnen unentwegt. Die suchtartige Abhängigkeit der Agroindustrie dürfte der Grund dafür sein, mittlerweile von der Systemrelevanz zu sprechen. Würde Glyphosat in Europa verboten werden, müsste die EU auch den Import von glyphosathaltigen Futtermitteln unterbinden. Europas Massentierhaltung hängt davon ab, ein Milliardenmarkt wird in seiner Substanz gefährdet.

    Es wäre von Vorteil, entsprechende Studien der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages stünden endlich öffentlich zur Verfügung.
    Wer sind die Eltern aller Glyphosate? Die in den Kriegen entwickelten Chemiewaffen und Nervengase! Und nun scheint Krieg gegen die Natur und den davon abhängigen Menschen geführt zu werden. Unsichtbar und höchst ertragreich über Finanzplätze!

    Kenner der Lage sprechen mittlerweile vom dringend erforderlichen enkeltauglichen Lebensstil. Ohne jetzt für Bio-Märkte, oder wie diese auch heißen mögen, Werbung zu betreiben: Es entwickelt sich eine Bewegung! Die allerdings noch nicht so stark und auffallend ist, dass Teile der Bundesregierung bereit sind, Sorgen der immer größer werdenden Schar Nachdenklicher zur Kenntnis zu nehmen. Es sieht so aus, dass politisches Abwiegeln erfolgversprechender aussieht als einfaches Hinhören und Verstehen wollen.

    Werden nun, nach der Wahl zum Bundestag am 24.09.2017, völlig neue Einstellungen und Erkenntnisse zutage treten? Das Thema muss regional werden und die Stunde der vielen Wahrheiten näher rücken.

    Wir bleiben dran… wer macht mit?

    GBF

    (* Auszug aus der Website des Bayr. Landesamtes f. Landwirtschaft: „Daher sind zwar z.B. für Golfplätze und Sportplätze keine „Spritzgenehmigungen“ mehr notwendig, allerdings zählen Golfplätze und Sportplätze zu den Flächen, die für die Allgemeinheit bestimmt sind (§ 17 PflSchG). Deshalb dürfen auf diesen Flächen nur Mittel ausgebracht werden, die speziell dafür vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit genehmigt und vor allem vom BVL auf der § 17-Liste veröffentlicht wurden (Hier die Liste: Anwendung von Pflanzenschutzmitteln auf Flächen, die für die Allgemeinheit bestimmt sind )

    Weiterführende Links:

    https://utopia.de/ratgeber/glyphosat-roundup/

  • Dicamba

    Dicamba

    Liebe Leser der TL, insbesondere liebe regelmäßige Leser unserer Homepage!

    Der Freihandel wird uns noch sehr lange beschäftigen. Im Gegensatz zu hiesigen Parteien, deren Headquarters der Auffassung sind, Meinungen vorgeben oder ausklammern zu können, können wir nur eines machen. Nämlich zusehen, wie im derzeitigen und im kommenden sog. Wahlkampf die Themen wie Privatisierung und Freihandel aufbereitet und dann behandelt werden. Die politische Situation in USA hat den Vorteil, dass jetzt ungeschönt die Interessenlagen auf den Tisch kommen und alle Facetten behandelt werden könnten, so man es denn wollte. Wir wollen an dieser Stelle hier darauf hinweisen, doch die Sprachregelungen und das Wissen unserer Politiker zu uns bis in die Kommune hinein zu verfolgen. Sie werden erstaunt sein, wie das Wissen um die partiell hochgefährlichen Dinge verteilt und angewandt wird. Man weiß zumeist nämlich und schweigt!

    In USA beginnt ein Rennen zwischen den Agrochemie-Multis und den herbizidresistenten Pflanzen (Glyphosat-resistent!), auf Kosten der Bauern und damit der Verbraucher. Dort ist die Rede von der Dicamba-Wolke. Immer mehr Pflanzen werden unempfindlich gegen das meistgenutzte Pflanzengift Glyphosat. Die Dicamba-Wolke (so heißt der Effekt, mit dem die US-Farmer kämpfen) ist in Europa noch nicht angekommen. Wir wollen aber darauf hinweisen, doch die in der Presse spärlich und leider immer nur mitternachts erscheinenden Reportagen  über diese massive Bedrohung zu verfolgen.

    Monsanto hat eine interessante Erklärung für diese Wolke: Ältere Produkte seien es und zudem falsche Anwendung durch die Bauern. Interessante Erklärungen, die uns da bisher vorenthalten werden.

    Wenn man sich nun näher anschaut, welche Politiker die Freihandels-Verhandlungen massiv treiben, dann ist schon die Frage berechtigt, wessen Interessen diese Leute eigentlich verfolgen. Sehr kritische Geister meinen sogar, bei Kenntnis der besonderen Abhängigkeiten von irgendwelchen Brücken oder anderen Organisationen braucht man an Objektivität oder Loyalität gegenüber der eigenen Landwirtschaft gar nicht mehr zu glauben. Deren massive Kritik geht hin bis zur Aussage, man stünde vor der dritten Phase der Kolonialisierung zugunsten der bekannten Marktführer und der bestens bekannten Finanzwelt. Eine so interpretierbare Aussage kam übrigens vom nicht unbekannten Soros.

    Durch unseren Status als ausschließlich lokale politische Gruppierung können wir frei von Vorgaben darauf verweisen, sich die o.g. Angelegenheit näher anzuschauen und spätestens bei den kommenden Landtagswahlen die Parteienvertreter zu befragen, wie sie denn die Dinge sähen und bewerteten.

    Um Tutzing herum gibt es viel Landwirtschaft. Wir als Kommune werden eindeutig von den Entwicklungen betroffen sein. Wir sollten schon wissen, was auf uns zukommt; auch wenn viele glauben, es könnte ja doch nicht beeinflusst werden.

    Dicamba

    Dicamba (3,6-Dichlor-2-methoxybenzoesäure) ist ein älteres Herbizid, das von der US-Umwelt-Behörde EPA 1967 für die Behandlung der meisten Getreidesorten und von Sojapflanzen zugelassen wurde. Dicamba ist für Säugetiere schwach giftig, leicht flüchtig und bekannt für seine grosse Mobilität. Im Wasser wird Dicamba kaum abgebaut, im Boden in ein bis vier Wochen. Die ersten Dicamba-resistenten Nutzpflanzen wurden 2015 zugelassen. Die US-amerikanische Non-Profit-Organisation «Center for Food Safety» bringt Dicamba mit einer erhöhten Krebs-Erkrankungs-Rate und mit Geburtsschäden in Verbindung.

    mehr zu Diacamba:

    https://web.archive.org/web/20080907083917/http://de.einkaufsnetz.org/gentechnik/grundlagen/14711_3.html#

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Dicamba

  • Pressemitteilung Tutzing, 10. Juli 2017 – Antrag: Herabstufung der Hauptstraße

    Antrag der TUTZINGER LISTE vom 19. April 2017 auf Herabstufung der Hauptstraße zur Gemeindeverbindungsstraße wird in der Sitzung des Gemeinderats am 11. Juli 2017 behandelt.

    Der Antrag lautet:

    Die Gemeinde Tutzing stellt den Antrag bei der bayerischen Staatsregierung, die Hauptstraße von der Staatsstraße zur Gemeindeverbindungsstraße herabstufen zu lassen.

    Der Antrag geht zurück auf das Bürgerforum am 3. April 2017. Dort war die die Verkehrssituation auf der Hauptstraße eines der großen Themen. Von verschiedenen Bürgern wurde die Möglichkeit zur Herabstufung der Hauptstraße von einer Staatsstraße zu einer Gemeindeverbindungsstraße angeführt, um eine Verkehrsreduzierung zu erreichen. Darauf angesprochen, verneinte Herr Christian Probst vom Staatlichen Weilheim zunächst die Wahrscheinlichkeit, wurde dann aber unsicher und empfahl, die Frage ganz offiziell über einen Antrag zur Herabstufung klären zu lassen, ob denn der sog. „Netzzusammenhang“ der Straßen dann noch gewährleistet sei, was er nicht vermute.

    Wie Herr Probst ausführte, ist das zentrale Kriterium für die Einstufung eines Straßenabschnittes in eine bestimmte Straßenklasse seine Verkehrsbedeutung, die maßgeblich durch die Funktion der Straße hinsichtlich ihrer Netzlage bestimmt wird. Eine Umstufung, hier konkret ein Herabstufung, von Straßen ist grundsätzlich dann veranlasst, wenn sich deren Verkehrsbedeutung geändert hat.

    Grund für eine Umwidmung des Teilstücks „Hauptstraße Tutzing“ der Staatsstraße St 2063 auf eine Gemeinde(verbindungs)straße kann in ihrer geringen Bedeutung für den überörtlichen Verkehr, u.a. durch das Vorhandensein der B2, gesehen werden. Nachgewiesen wurde dies durch die Verkehrszählungen im Rahmen des Verkehrskonzepts 2004 (Ingenieurbüros Ingevost), wonach die Hauptstraße zu rd. mindestens 70% dem innerörtlichen Verkehr dient.

    Auch wenn eine Herabstufung der Staatsstraße allein aus Kostengründen wohl unerwünscht sein wird, sollte die Diskussion nicht mit dem Kostenargument beendet sein. In diesem generationsübergreifenden Projekt ist der Gemeinderat angehalten entsprechend langfristig zu denken und zu handeln. Es sollte mit dem Antrag bei der bayerischen Staatsregierung dokumentiert werden, dass der Gemeinderat die Herabstufung nicht intern pauschal abgelehnt hat sondern offiziell hat prüfen lassen. Mit einem entsprechenden Bescheid wäre die Frage der Herabstufung verbindlich geklärt. Dieser Bescheid würde alle die Voraussetzungen enthalten, die zur Herabstufung erforderliche sind, gegenwärtig aber (noch) nicht erfüllt werden.

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    Pressekontakt: Gerd Bittl-Fröhlich,
    info@tutzinger-liste.de – Tel 08158 906 12-0

    1. Vorsitzender: Hans-Ulrich Dillmann
    2. Vorsitzende: Isabell Riedelsheimer

    Schatzmeister: Dr. Wolfgang Behrens-Ramberg

    Beiräte: Gerd Bittl-Fröhlich und Prof. Dr. Heribert Kristl

    Hier haben wir die Pressemitteilung zum Download abgelegt.

  • Neue Bauernregeln?

    Die Zusammenarbeit zwischen Bundesumweltministerium und Landwirtschaftministerium beginnt Formen anzunehmen, die nun Gegenstand von Jahresempfängen und zugleich von Sprachanalytikern der SZ sind (Link).

    Die Umorientierung der Landwirtschaft wird endlich stärker thematisiert. Man versucht es in Prosaform, aber trotzdem gerade heraus in Reimen. Allerdings reimt sich da einiges nicht so recht zusammen. Es ist schön, eine Bestätigung zu einer Berichterstattung zu erfahren, die wir in der Tutzinger Liste bereits seit über zwei Jahren aktiv verfolgen. Eine breite Resonanz blieb aber manchmal aus. Wir taten viel, den Kreislauf im Lebensmittelbereich so zu beschreiben, dass tatsächlich auch für jeden etwas dabei war. Die Belastung der Böden, auf über dreißig Jahre irreparabel. Die überaus kritische Lage zum Wasser (Vorwurf der EU) bis hin zur Frage, wie es denn unsere Wasserwirtschaft mit der Frage zum Nitrat hielte und vor allem der Ursachen hierzu. Nicht zuletzt die undankbare Rolle der Discounter und deren Attraktivität für Preisbewusste.

    Natürlich spielt die Landwirtschaft hierbei eine entscheidende Rolle, es ist auch leicht, mit dem Finger und der Nase auf den Gülle fahrenden Bauern zu zeigen. Viel mehr aber, wenn Sie auf den Finger schauen, der da auf das begüllte Feld zeigt, sind die anderen drei Finger an der Hand. Die zeigen nämlich auf den Verbraucher, was jeder Bauer in seinen Existenzängsten völlig zu recht sagt.

    Der Verbraucher, der Konsument, ist gefragt. Nicht alleine als gern gesehener umsatzbringender Zeitgenosse; auch als sehr kritischer Zeitgenosse. In seiner Hand liegt es, wohin die Reise aller am Lebensmittelgeschäft Beteiligten geht.

    Die Bauerregeln des Umweltministeriums können Sie hier durchklicken.