Die CSU und ihre Bienen

Seit TL-Gründung haben wir das leidige Thema Glyphosat im Fokus, auch ausgelöst durch das in Landwirtekreisen sehr kontrovers diskutierte und verstandene Bienensterben. Passiert ist nahezu nichts, außer irgendwelchen Bekundungen, deren Ergebnis sich im kleinsten Promillebereich abspielt. Nämlich im Privatgarten, wenn überhaupt. Immerhin gab es dazu in Tutzing einen weiteren Beschluss im Umwelt-, Energie und Verkehrsausschuss am 21.03.2018, dass Pestizide auf den von der Gemeindeverwaltung an landwirtschaftliche Betriebe verpachteten Flächen (Grünflächen und Ackerland) nicht eingesetzt werden dürfen.

Es gibt aber erste große Wellenschläge weltweit, Glyphosat gerät durch Skandale in Amerika erneut ins Kreuzfeuer. Alle Lobbyarbeit von Bayer-Monsanto nutzte wenig; Ruhe ist keineswegs eingekehrt.

Anlass für uns, Sie an das Thema zu erinnern, ist die Aktion der CSU, sehr konkret an das Thema über den Imkerverband heranzugehen. Die Zusammenfassung zu einem Treffen von Fachleuten, Betroffenen i.w.S. des Wortes, wollen wir Ihnen mit dem Link  zur SZ geben.

Es ist gewiss mühsam, die vielen Interessen, Ansichten und gar Bereitschaften, sich überhaupt damit zu beschäftigen, unter einen Hut zu bringen. Daher ist es beachtlich und nur zu unterstützen, dass die CSU sich des Themas angenommen hat.

Die Hauptbetroffenen, die Bienen, haben endlich mit dem Imker Hederer einen Lobbyisten gefunden. Möge mit der Aktion der CSU die notwendige Einsicht in der Bevölkerung etwas mehr vorankommen als bisher. Wir werden Sie aktuell halten.

Einige Gedanken zu “Die CSU und ihre Bienen

  1. Hubertus Fulczyk

    Was ist bei CDU/CSU eigentlich los?
    Die Landwirtschaftsministerin Klöckner will jene Leute (NGOs) strafverfolgt wissen, die auf nachgewiesene Missstände in der Landwirtschaft hindeuten (Quelle: 04.09., öffentlich-rechtliche TV-Anstalten). Also nicht die Verursacher der Skandale.
    Der amerikanische Besatzungsoffizier Grenell (Trumps Botschafter in Berlin) bespricht sich mit dem konservativen Revolutionär Dobrindt (Presse 05.09.), um gemeinsame Sache gegen Kritiker derzeitigen Rechtsdralls und Rücknahme der Bewunderung zu jüngster amerikanischer Handelspolitik zu machen.
    Womit das Thema “Tutzinger Revoluzzer” wieder hochkommt und zur Frage führt, was denn aus dieser Revolution wurde. Ist der Landkreis-CSU etwa die Luft weggeblieben? Schließlich hat dieser Revoluzzer Dobrindt seine Wurzeln im Nachbarlandkreis. Mutierten die Bienen etwa zu Eintagsfliegen und sind gar nicht die Entdeckung einer kritischen Grundströmung innerhalb der CSU?
    Sollte doch die TL als Verfasser des Artikels mal nachfragen und dann berichten.
    HF

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