Beim „Eselsohr“ und in der „Buchhandlung Held“ liegt es griffbereit: das neue Buch „Gegen den Hass“ von Carolin Emcke, der diesjährigen Friedenspreisträgerin des Deutschen Buchhandels. Leser der ZEIT und der SZ kennen und schätzen die Philosophin und  Schriftstellerin als Kolumnistin und unerschütterliche Vertreterin von Ehrlichkeit und Anstand.

In ihrem neuen Buch packt sie die bittersten Themen unserer Zeit an: Rassismus, Fanatismus und Demokratiefeindlichkeit. In der zunehmend polarisierten, fragmentierten Öffentlichkeit dominiert vor allem jenes Denken, das Zweifel nur an den Positionen der anderen, aber nicht an den eigenen zulässt. Diesem dogmatischen Denken, das keine Schattierungen berücksichtigt, setzt Carolin Emcke ein Lob des Vielstimmigen, des »Unreinen« entgegen — weil so die Freiheit des Individuellen und auch Abweichenden zu schützen ist. Allein mit dem Mut, dem Hass zu widersprechen, und der Lust, die Pluralität auszuhalten und zu verhandeln, lässt sich Demokratie verwirklichen. Nur so können wir den religiösen und nationalistischen Fanatikern erfolgreich begegnen, weil Differenzierung und Genauigkeit das sind, was sie am meisten ablehnen. Elisabeth von Thadden schrieb in DIE ZEIT: »Emckes Texte halten die Frage lebendig, ob es gleichgültig ist, wenn Menschen übertönt werden und verstummen, während andere beredt ihre Macht ausüben.« Hardcover 20 Euro.

Zusammenfassung und Zitat aus www.fischerverlage.de

Eine durchaus kritische Buchrezension unter Das Leiden der anderen

Dankesrede von Carolin Emcke anlässlich der Preiseverleihung

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