Gestern, am 13. April 2015, habe ich im Namen der TUTZINGER LISTE und in eigenem Namen als Gemeinderat einen Antrag gestellt, das Ortseingangsschild an der Diemendorfer Straße in Richtung Diemendorf zu versetzen.

Bisher steht das Ortsschild kurz vor der Abzweigung Hofmairstraße bzw. der Straße zur Ilkahöhe hinauf, das entspricht nicht mehr der bestehenden und geplanten Bebauung des Ortes. Im Sinne der Ortsabrundung und zur Sicherheit der Besiedlung Tutzings im Raum Kallerbach/ Hofmairstraße wird beantragt, das Ortsschild Tutzing auf der Staatsstraße 2066, der Lindemannstraße, in Richtung Diemendorf zu versetzen.

An der Lindemannstraße Richtung Weilheim nach der Abzweigung der Hofmairstraße ist die Bebauung linker Hand ortsauswärts geplant bis zur Abzweigung der Straße „am Kallerbach.“ Dort wird der Zweckverband Wohnen ein Wohngebiet des sozialen Wohnungsbaus errichten. Das Gelände ist bereits gerodet und aufgepflockt.

Zusätzlich ergab sich durch die Siedlungserweiterung im Laufe der Jahre folgende Modifizierung: Die Einmündung der Straße „Am Kallerbach“ führt zu einem Kindergarten, einer Schule, dem „5-Seen-Businesspark“ und zum Wohngebiet des Einheimischenmodells „Am Kallerbach“. Durch die Bewohner der Siedlung, durch Eltern, die Kinder zur Schule und zum Kindergarten bringen, sowie durch den Schulbus, ergibt sich ein deutlich stärkeres Frequentieren der Einfahrt in die Straße „Am Kallerbach“ und eine Beeinträchtigung des Verkehrsfluss innerhalb des Kreuzungsbereichs, der außerhalb des Ortes vor dem Ortsschild Tutzing liegt. Die zulässige Geschwindigkeit ist bisher 100 km/h.

Wie sich auseinem Vorgespräch mit dem Bürgermeister ergab, hatte er das Thema bereits auf der Agenda, wegen der fehlenden Bebauung könne aber derzeit nichts unternommen werden. Nach dem Antrag soll nun das Ortsschildes (genau: die Ortstafel 310) bereits vor Baubeginn versetzt werden, um die Reduzierung der Geschwindigkeit des Verkehrs schon während der Bauphase zu garantieren.

Die Anregung aus Mitgliederkreisen war sehr gut vorbereitet, so dass ein entsprechender Antrag formuliert und eingereicht werden konnte. Das Vorhaben orientiert sich am Wohle Tutzings und dient nicht Einzelinteressen; das Vorgehen entspricht daher genau der Vorgehensweise, auf die wir uns in Satzung und Leitbild geeinigt haben. In der kommenden Sitzung des Verkehrsausschusses werde ich nachfassen.

One Reply to “Tutzing beginnt vor dem Kallerbach!”

  1. In der Sitzung des Umwelt, Energie- und Verkehrsausschusses (kurz: UEVA) war der Antrag auf der tagesordnung. Die Gemeinde wird ihn zuständigkeitshalber an das Staatliche Bauamt in Weilheim weiterreichen, was ich im Antrag bereits vorgesehen hatte. Bürgermeister Krug ist skeptisch, dass dem Antrag stattgegeben wird, weil an der Diemendorfer Straße noch nicht mit den Bauarbeiten für die Sozialwohnungen begonnen worden sei und damit noch keine geschlossene Bebauung mit Erschließung von der Straße vorliege.
    Die Versetzung des Ortschildes könnte sich also verzögern, wenn das nicht in der Freinacht von Unbekannten erledigt wird, wie ein Gemeinderat spekulierte…

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