Nach drei in Folge abgesagten Sitzungen hat sich der Umwelt-, Energie- und Verkehrsausschuss (kurz: UEVA) am 28. April 2015 wieder beraten!150430_STAM_fiktive_Bebauung

Ein Antrag der CSU bezog sich auf mögliche Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung an der B2 um Traubing. Dabei konnte ich den Vorschlag der Reduzierung der Geschwindigkeit auf Tempo 60 ab Ortsbeginn bis Ortsende Traubing nachvollziehen. Schon das Einbiegen von der Garatshauser Straße in die B2 ist schwierig. Ebenso würde ich Abbiegespuren nach Obertraubing (Kustermannstraße) und Monatshausen begrüßen sowie die Reduzierung der dort gültigen Geschwindigkeit von 100 km/h. Bürgermeister Krug hatte bereits mit dem Staatlichen Bauamt Weilheim, Fachbereich Straßenbau, gesprochen und dabei wenig Bereitschaft erkannt, sich den Vorschlägen zu nähern. Um Traubing gelte bereits Tempo 80, es seinen auch keine Unfallschwerpunkte zu erkennen. Die Abbiegespuren Obertraubing und Monatshausen werden immerhin geprüft. Das Amt soll aufgefordert werden, eine schriftliche Stellungnahme zu den Vorschlägen abzugeben. Ich regte an, die Vorschläge durch Fakten, z.B. Statistiken über Verkehrsaufkommen und Unfälle, zu unterlegen.

Den Antrag der der TUTZINGER LISTE, die Ortstafel an der Lindemannstraße in Richtung Diemendorf zu versetzen, wird die Verwaltung zuständigkeitshalber an das Staatliche Bauamt Weilheim, Fachbereich Straßenbau, weiterreichen. Bürgermeister Krug ist skeptisch, dass dem Antrag stattgegeben wird, weil an der Diemendorfer Straße noch nicht mit den Bauarbeiten für die Sozialwohnungen des Wohnungsverbands begonnen worden sei und damit noch keine geschlossene Bebauung mit Erschließung von der Straße vorliege. Die Versetzung des Ortschildes könnte sich also verzögern.

Der Rechnungsprüfungsausschuss hat verlangt, dass die Ausschussmitglieder eine Gegenüberstellung der Einnahmen/Ausgaben für die Verkehrsüberwachung erhalten. Vorgelegt wurden die Zahlen 2011-2014. Per Saldo sind es Nettoausgaben für die Gemeinde, weil die Einnahmen aus Strafzetteln die Ausgaben der Überwachung nicht decken. Das ist auch nicht das Ziel. In einer idealen Welt ohne Überschreitung von zulässiger Geschwindigkeit und Einhaltung von Parkver- bzw. geboten sind die Einnahmen Null. Bei der Überwachung des fließenden Verkehrs wird keine Änderung vorgenommen, die Überwachungsstunden beim ruhenden Verkehr werden leicht abgesenkt, können aber jederzeit wieder erhöht werden, wenn Bedarf entsteht.

Das Thema Parkraumbewirtschaftung ist uns doch so wichtig, dass wir es im UEVA bzw. im Gemeinderat diskutieren wollen. Daher haben wir einstimmig den gegründeten Arbeitskreis Parkraumbewirtschaftung wieder aufgelöst.

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