Wirtschaftsreferent bleibt!

Der bisherige Wirtschaftsreferent Dr. Ernst Lindl wird diese Position auch zukünftig innehaben! Das ist das ernüchternde Ergebnis meiner Unterredung mit Herrn Bürgermeister Rudolf Krug und Dr. Ernst Lindl. Es bleibt also wie 2008-2014.

Einem Gemeinderat, der ein Referat bisher innehatte, solle dies nicht genommen werden, so der Obersatz des Bürgermeisters. Eine Kampfabstimmung im Gemeinderat würde nach seiner Meinung auch zu keinem anderen Ergebnis führen. Als Neuling im Gemeinderat traue ich mich das auch nicht, weiß ich doch nicht, wie mich meine Kollegen ein- bzw. wertschätzen. Eine Aufteilung in Infrastruktur und Marketing lehnten die beiden Herren ab, ebenso einen jährlich wechselnden Vorsitz zwischen Dr. Lindl und mir. Nachdem das Schulreferat nicht wie beansprucht bzw. gewünscht an die CSU gegeben wurde sondern bisher bei Frau Greinwald bleibt, passt es natürlich zu der gewählten Logik, das Wirtschaftsreferat bei Dr. Lindl zu belassen.

Das Angebot ist eine Arbeitsgruppe der wirtschaftlich kompetenten Gemeinderäte (lt. Herrn Krug eine Handvoll) unter dem Vorsitz des Wirtschaftsreferenten Dr. Lindl. Er wolle die Kollegen beteiligen, könne auch nicht alles allein machen und wolle auch nicht immer vorn stehen und sich in Aktionen sonnen, so Herr Dr. Lindl. Die Kommunikation zum Bürgermeister bzw. von außen laufe dann aber zwangsläufig über ihn.

Also, da bin ich nun unterlegen und arbeite in der Arbeitsgruppe zunächst mit. Sollte dies inhaltlich und organisatorisch nicht klappen, lasse ich es wieder und tue auf dem Gebiet der Wirtschaftsförderung für Tutzing das, was mir als Gemeinderat möglich ist. Möglicherweise gibt es da eine Kraft des Faktischen.

Das Ergebnis soll auf der Sondersitzung des Gemeinderats am 24.7.2014 von Herrn Krug verkündet werden. Die Ausführungen des Bürgermeisters werde ich, falls erforderlich, ergänzen, um die notwendige Transparenz zu schaffen: auf meine Vorschläge wurde nicht eingegangen, wir konnten uns also nicht einigen, eine Kampfabstimmung im Gemeinderat wollte ich nicht riskieren und habe daher meine Kandidatur zurückgezogen.

>> Weiterführtender Link: Atikel Starnberger Merkur am 14.07.2014 <<

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