Wollt Ihr wirklich Tote sehen?

Das ist wohl die Frage, die man dem Gemeinderat und der Verwaltung jetzt mal in aller Öffentlichkeit stellen muss, damit endlich etwas geschieht. Täglich gibt es extrem gefährliche Situationen bei der Zufahrt Aldi/Edeka und dem Übergang zur Bräuhausstraße – jeder weiß das seit Jahren, jeder, auch „die im Rathaus“. Es ist ihnen allen egal. Es gibt keinen nachvollziehbaren Grund, weshalb ein oft geforderter Zebrastreifen zusammen mit einer gelb blinkenden Ampel nicht seit Jahren hier für Sicherheit sorgt. Es gibt aber im Rathaus eine Mehrheit, die das immer wieder ablehnt. Da tagt dann der Verkehrsausschuss, der Ortsplanungsausschuss, die Polizei wird um Auskunft gebeten und die Feuerwehr um Zustimmung. Nur die Bürger fragt keiner. Wollen die Verweigerer wirklich an dieser Stelle Tote sehen?

 

Anmerkung der Redaktion:

Diesen ursprünglich mündlichen Beitrag eines Bürgers haben wir in Schriftsprache umgesetzt. Wir verstehen seine Ungeduld, wissen aber gleichzeitig, dass in der anstehenden Neugestaltung der Hauptstraße ein Bauabschnitt 4 enthalten ist, der das Teilstück der Lindemannstraße von den Supermärkten bis zum geplanten Kreisel zum Gegenstand hat. Zugegeben dauert es noch eine nicht geringe Zeit, bis an der neuralgischen Stelle eine Lösung mit mehr Sicherheit realisiert werden kann. Eine nicht zu aufwändige Zwischenlösung wäre denkbar.

Einige Gedanken zu “Wollt Ihr wirklich Tote sehen?

  1. Hubertus Fulczyk

    Beachtlich, die TL-Redaktion kann auch hinhören. Mit dem Lesen scheint es aber zu hapern. Jüngst war ich Augen- und Ohrenzeuge einer höchst gefährlichen Situation an beschriebener Stelle. Kinder und ältere Leute trauten sich nicht mehr über die Straße, ein anhaltender Autofahrer wurde daraufhin mehrfach mit deutschem Gruß angehupt. Den Vorgang gab ich der TL und deren Gemeinderat schriftlich zur Kenntnis mit der sehr einfachen Frage, weswegen keine Interimslösung erfolgt, bis die permanent verschobene Generalregelung kommt. Ich wollte lediglich wissen, was endlich getan wird und nicht, warum nichts getan wird. Eine für die Verwaltung natürlich unbekannte Fragestellung, daher an die TL.
    Dem ungehaltenen Beitrag des unbekannten (wahrscheinlich noch lebenden) Mitdenkers kann ich nur zustimmen.
    Inwieweit Gemeinderäte sich überhaupt dieser Dinge annehmen wollen, können und dürfen, ist nicht bekannt.
    Frage: Wieso ist die seit paar Tage erfolgte Sperrung direkt an der Bahn-Brücke so gut gekennzeichnet, man das Geld und die dringend erforderliche Einsicht für das Lindemann-Thema aber nicht hat?
    Starnberg hat an nahezu jeder Ecke einen Zebrastreifen, Tutzing hingegen gewährt überall freie Fahrt.
    Fällt das der Verwaltung mit nachgeschaltetem Gemeinderat nicht auf?
    HF

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