Schlagwort: Europa

  • „So geht Europa“

    Zu Umweltthemen, Tutzing betreffend, haben wir seit Jahren schon die Meinung vertreten, die Umwelt sei nicht von einer Partei alleine gepachtet. Es betrifft uns nämlich alle und es ist von Bedeutung, wer wie und wann die Dinge anspricht.

    Das Engagement des EU-Abgeordneten Sven Giegold zu kritischen Themen ist beachtlich; insbesondere seine sehr sachliche Art, hochkritische Umweltthemen in operational zu behandelnde Bestandteile zu zerlegen, ist beeindruckend. Wir haben auch häufig  über Aktionen dieses  EU-Abgeordneten berichtet; passten sie doch auch zur Verstärkung der Anliegen, die sich die Tutzinger Liste von Anbeginn ins Stammbuch schrieb.

    Ohne die Segnungen Brüssels geht fast gar nichts mehr, was gewiss nicht immer zur Freude lokaler Politiker führt. Brüssel wird in Wahlkämpfen auch immer als Sündenbock hergenommen. Wir müssen uns daher mit Brüssel beschäftigen, denn Brüssel macht sich mit seinen Vorschriften, Gesetzen immer mehr bemerkbar.

    Ein Kennenlernen des EU-Abgeordneten Sven Giegold, seiner Art, Politik zu beschreiben und zu machen, wäre am Donnerstag, 26.04.2018, in Peißenberg (Gasthaus Sonne, 20:00 Uhr), möglich. Wir weisen auch deshalb auf diese Veranstaltung hin, weil man sich dort konkret einen Eindruck von der Diskussion Brüsseler und lokaler Themen verschaffen kann.

    Sven Giegold gehört zu denen, die klare Inhalte bewerten und ansprechen, dann erst auf die Partei verweisen, aus der sie kommen. Nicht umgekehrt.

    http://www.gruene-weilheim.de/aktivitaeten-termine-ereignisse-2018/

  • Rückblick: München setzt ein Zeichen gegen Pegida (22.12.14)

    Trotz großem Abwiegen vor der Demo, war ich plötzlich mittendrin. „Da hat eh jeder seine eigene Vorstellung gegen oder für was er bei dieser Veranstaltung ist“, hatte ich am selben nachmittag noch einem Freund gesagt.

    Aber meine Neugierde hatte überwogen.

    Gleichzeitig war das aber auch wieder nicht die einzige Motivation. Ich suchte Antworten, wen man denn vertreten wolle als Mensch und als Werte unserer Gesellschaft.

    Ich wurde nicht enttäuscht.

    Auch wenn mir nur der Abspann sozusagen zu teil wurde, hörte ich Beiträge gesprochen und gesungen, in hochdeutsch, in barisch und auf syrisch. Sie verkündeten da eine Frohe Botschaft zu Weihnachten: Europa, bewahre deinen Frieden. Europa, bewahre deine Aufklärung.

    Etwas, das uns europaweit eint. Da war es.

    Diese Dingen schienen einerseits für uns bisher trivial und zugleich kam die Erinnerung, dass auch dies über Jahrhunderte hinweg erarbeitet wurde und von vielen Händen und Geistern weitergetragen wurde. Privilegiert sind wir durch die Sicherheit des Friedens und durch „Erleuchtung“ der Aufklärung. Wieder eine Erkenntnis ins Bewusstsein gerückt.

    Ich habe viele offene Arme gesehen und Leute, die verstanden haben, warum wir aktiv uns zeigen müssen mit respektvollen Umgang und der Bereitschaft zu handeln. Denn unsere Probleme werden durch die Konflikte in anderen Ländern mit geformt und bewegen sich so oft außerhalb unseres (demokratischen) Wirkungskreises.

    Aber wir können, und ja jeder einzelne, in unserem Land da sein für die Flüchtlinge und die Vertriebenen. In unserem Ort, Landkreis, Bezirk, Bundesland, Land, Europa. Nicht jeder wird gleich viel tun können, weder zeitlich, noch finanziell. Doch besteht eine Lawine nur aus kleinen Schneeflocken und trotzdem ist sie eine reißende Naturgewalt, die einmal losgetreten ganze Landstriche mit sich zieht.

    Und wenn wir nur ein T-Shirt oder eine Seife geben oder Zeit investieren, wie es viele jeden Tag ehrenamtlich machen, dann wird das nicht untergehen. Das wird zu einer größeren Sache, einem Miteinander, in dem man spürt, dass keiner untergeht, sondern schon längst ein Teil davon ist.

    Frohe Weihnachten an München, an alle, die da waren, an alle, die im Geiste bei uns waren und an alle, die die Frohe Botschaft hören.

     

  • Europa

    Nach einer Mitteilung des Städtetages werden heute schon rund 80% aller kommunalen Entscheidungen durch Gesetze beeinflusst, die in Brüssel gemacht wurden – wussten Sie das?
    Deshalb ist es für uns alle wichtig, dass Deutschland in der EU eine starke Vertretung hat. ALSO BITTE GEHEN SIE ZUR WAHL! Noch wichtig dabei: wenn 6 Miniparteien, die schon in Deutschland ständig in Konfrontation zueinander und zu allen anderen stehen, im EU-Parlament weiterstreiten, ist das weder vertrauenerweckend noch zielführend. Geben Sie Ihre Stimme deshalb in dieser Situation einer der drei großen Parteien, die immer für ein vereintes Europa geworben haben.

    Noch nicht entschieden? Hier der Link zum WAHL-O-MAT