Sela Salzig: Ein neuer Bürgermeister

Also Tutzing hat ja jetzt einen neuen Bürgermeister. Den alten haben sie “aus dem Rathaus gejagt”, wie der Merkur so begeistert berichtet hat. Überhaupt haben wir in Tutzing eine richtige Ha-Ha-Ällabätsch-Stimmung. Oh wie gruselig! Beim Schwarzer-Peter-Spiel hab ich schon als Kind Gänsehaut gekriegt und genau so ein Schlechtgefühl wie nach Limo/Gummibärchen/ Tütenbrause-Partys.

Ein “Kenner der politischen Szene”, so bezeichnet er sich selbst, schon weil er als waschechter Bayer sein Kreuz immer an der richtigen Stelle macht, hat mir die Abwahl vor kurzem lautstark erklärt, obwohl ich ihn gar nicht gefragt habe. “Als Parteifreier hast du als Bürgermeister null Chance (schaase). Da bist du zum Abschuss freigegeben!”, sagte er. Mutig habe ich dagegengehalten “Ich hab gedacht, beim Bürgermeister kommt’s auf Leistung an und darauf, was er für einen Ort bewegt”.

Schenkelklopfer! Haha! Mal wieder keine Ahnung von Politik, die Sela!

Wenn das so ist, muss man sich schon fragen, wie die erfolgverwöhnten Volksvertreter die Schlappe ihrer Kandidatin wegstecken, oder? Ob die jetzt ganz begeistert und freundschaftlich mit dem neuen Bürgermeister zusammenarbeiten? Hat der überhaupt a Schaase, wenn er in der falschen Partei ist? Oder ist der jetzt auch zum Abschuss… und so weiter? Ein kleiner Vorgeschmack darauf war ja kurz vor der Stichwahl in unseren Briefkästen. Na mal abwarten, wie das so weiter geht.

Eure Sela Salzig

(…muss schnell weg, mir ist ein bisschen schlecht!)

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