Autor: Gisela Dillmann

  • Ein Zeichen für Solidarität und gegen Ausgrenzung

    Ein Zeichen für Solidarität und gegen Ausgrenzung

    Am Sonntag, den 19.6.2016 findet in München eine Menschenkette im Rahmen der bundesweiten Aktion „Hand in Hand gegen Rassismus – für Menschenrechte und Vielfalt“ statt.

    Treffpunkt um 12 Uhr am Karlsplatz Stachus.

    Wer mitmachen, oder unterstützen will:
    Alle Infos auf Facebook: https://www.facebook.com/events/1951167131776426/
    Online-Petition dazu: https://www.campact.de/fluechtlinge/menschenketten/muenchen/

    Sehen wir uns?

    Gisela Dillmann

  • Kein Schenk-&Tauschmarkt in 2016!

    In den letzten Tagen gab es mehrere Anfragen für einen neuerlichen Schenk-&Tauschmarkt. Es freut uns, dass unsere letzten Märkte offensichtlich gut angekommen sind.

    Trotzdem haben wir uns entschlossen, den Markt ab 2016 nicht mehr zu veranstalten. Aufgrund der Flüchtlingssituation halten wir es für angemessener, gut erhaltene Sachen direkt an Hilfsbedürftige zu geben. Auf der Homepage der Gemeinde wird veröffentlicht, welche Dinge von Kleidung über Haushaltswaren bis zu Einrichtungsgegenständen gerade gesucht werden. Diese können dann im Lager im alten Schwimmbad abgegeben werden.

  • Gemeinsame Kraft statt Macht

    Die Tutzinger Liste wird immer wieder mit großer Skepsis betrachtet, weil sie eine Bürgervereinigung ist, die sich einerseits ins politische Geschehen unseres Orts einmischt und andererseits keine herkömmlichen parteilichen Strukturen aufweist.

    Wir haben uns zusammengefunden, um uns für eine lebendige Gemeinschaft und ein lebenswertes Tutzing einzusetzen, sind dabei geleitet von gesundem Menschenverstand, sozialem Engagement und der Freude, hier an diesem schönen Ort leben zu dürfen. Wir wollen mitreden, mitgestalten und uns fruchtbar auseinandersetzen.

    Ein solcher Verein, frei von parteipolitisch geprägten Denkstrukturen, scheint aber für Dritte zuweilen äußerst irritierend zu sein. Die Überzeugung, dass man am meisten erreichen kann, wenn alle – auch über Parteigrenzen hinweg – an einem Strang ziehen, wird belächelt und als naiv abgetan. Wenn wir uns stark machen für Projekte, die wir für bedeutsam halten, wie z. B. den dritten Aufzug am Bahnhof oder den Tag der Vereine, begeben wir uns angeblich in unzulässiger Weise ins Hoheitsgebiet der Gemeinde. Wir ecken an, weil wir gewachsene Strukturen negieren, und wir nerven, vermutlich weil wir an Dinge erinnern, die in Schubladen schlummern oder gar irgendwo in der Versenkung verschwunden sind.

    Unserem Ort und uns als Gemeinschaft kann es letztendlich gleichgültig sein, welche Partei oder welcher Verein das Gemeinwohl und den Gemeinschaftssinn fördernde Projekte antreibt und realisiert.
    Diese Sichtweise rüttelt auf, weil sie das Wettbewerbsdenken und Machtstreben politischer Parteien in Frage stellt. Vielleicht gelingt es mit der Zeit aber immer mehr, Kräfte zusammenzubringen, statt aus gewohnter Tradition gegeneinander zu arbeiten. Die Wiederbelebung der Tutzinger Langlaufloipe ist ein gutes Beispiel dafür, dass gemeinsames, überparteiliches Engagement hervorragend funktioniert und zum Erfolg führt. So kann es gerne weitergehen.

    Gigi Dillmann