Monat: November 2015

  • Weihnachten naht!

    Weihnachten naht!

    Hier unsere Blitz-News (ohne Eis):

    • Sanierung Hauptstrasse: Wir haben die gesamten Unterlagen die vor einigen Tagen an den Gemeinderat gingen, um darüber am 3.12.2015 zu sprechen,  hier zum Download für Sie hinterlegt. Damit möchten wir die Anfragen, die wir nach den heutigen Pressemeldungen erhielten, digital beanworten. Wir freuen uns über das Interesse.
    • Am Sonntag ist Weihnachtsmarkt in Tutzing, der flankiert wird mit einem Charity-Markt am See.
    • Und: Die Teammitglieder des Spurteams der Tutzinger Langlaufloipe hoffen auf ergiebige Schneefälle…

    Die TUTZINGER LISTE wünscht einen schönen Advent.

  • 26.11.: Unterzeismering bleibt Dorf

    Nicht immer gelingt es mir, neben meinem gewählten Ausschusskollegen an den Sitzungen des Bau- und Ortsplanungsausschusses teilzunehmen. So informierte mich mein Gemeinderatskollege Dr. Hellmut Kirchner über die Sitzung am 24.11.2015:

    • Die Sitzungsniederschrift wurde genehmigt, nichtöffentliche Beschlüsse waren nicht bekanntzugeben.
    • Der Bebauungsplan Nr. 88 „Ortsmitte Unterzeismering“ wurde intensiv diskutiert. Ob denn das dörfliche Ortsbild erhalten bleiben solle, auch wenn keine Kühe mehr auf der Strasse stünden. Zu diesem Zecke sollten eher die Ortsränder als der Dorfkern verdichtet werden. Im Dorfkern sollten die bestehenden Gebäude umgewidmet werden können, z.B. die Garage an einer prominenten Ecke zu einem Wohnhaus in identischer Kubatur werden. In einem komplizierten „Doppel-Beschluss“ wurde a) ein früherer Beschluss aufgehoben, dass zwei alte Bebauungspläne in den neuen Bebauungsplan integriert werden sollten und b) beschlossen, dass die Entwicklung des Bebauungsplans Nr. 88 in vorbeschriebenem Sinne weitergeführt werden soll.
    • Zum Antrag auf Vorbescheid zum Neubau von zwei Mehrfamilienhäusern mit Tiefgarage im Martelsgraben 2 fand eine ausführliche Vorbesichtigung statt. Als problematisch wurde die Größe der Baukörper angesehen und deren geringer Abstand, auch wenn dadurch der parkartige Charakter erhalten bleiben solle, weil man damit in der Ecke bleibe. Die Höhenentwicklung wurde akzeptiert. Die neue Erschließung über die Heinrich-Vogl-Straße oder den oberen Martelsgraben erschien einleuchtend, da existierende Grundstückseinfahrt ohnehin zu eng ist. Prof Burgstaller, der Stadtplaner der Gemeinde, kann die Situierung der Gebäude nachvollziehen, möchte aber den Rest des „Parkes“ sichern und das obere neue Gebäude kleiner gestaltet sehen und die Dachformen anpassen. Gemeinderatskollege Dr. Reiter akzeptierte natürlich das Baurecht, sah sich jedoch außerstande, angesichts der Bäume im parkähnlichen Garten nun auf die Schnelle Lage und Kubatur der Gebäude sowie die Erschließung in einem Vorbescheid positiv zu votieren. Folglich plädierte er für die Aufstellung eines Bebauungsplans, der mehrheitlich beschlossen wurde. Der Antrag auf Vorbescheid ist damit abgelehnt.
    • Der Antrag auf Baugenehmigung zur Errichtung eines Doppelhauses mit Garage in der Hauptstraße wurde zurückgezogen.
    • Der Antrag auf isolierte Befreiung zur Errichtung eines Schwimmbeckens in einer festgesetzten Grünfläche auf einem Grundstrück in der Beiselstraße (Neubaugebiet) wurde abgelehnt.
    • Die Bauvoranfrage zur Erstelung einer Schleppgaube eines Dachgeschossumbaus in der Hofmairstraße wurde positiv beschieden.

    Unter „Verschiedenes“ wurde moniert, dass das Trümmergrundstück gegenüber Rossmann mit Bauschutt und neuerdings mit einem Fertighaus besetzt ist; hier ist beschleinigt für Abhilfe zu sorgen bei Ehret + Klein, da für das Häuschen wohl Genehmigung erforderlich gewesen wäre.

  • 5. Charity-Weihnachtsmarkt vom 27. – 29.11.2015

    5. Charity-Weihnachtsmarkt vom 27. – 29.11.2015

    Weihnachtsmarktflyer 5. Charity-Weihnachtsmarkt des Lions Club Starnberger See – Ludwig II – Tutzing

    In traumhafter Kulisse beim Midgardhaus direkt am See erwarten Sie 20 weihnachtliche Hütten mit Kunsthandwerk und eine Bühne mit namhaften Künstlern, die sich wieder bei freiem Eintritt für Lions und seine sozialen Projekte regional, national und international engagieren. Das Programm finden sie

    Mit dem Kauf eines „Charity-Weihnachtsbaums“ fließen 100% des Kaufpreises in die Kasse des Lions Clubs.

    Ich würde mich sehr freuen, Sie persönlich zu begrüßen!

    Ihr Wolfgang Behrens-Ramberg

     

     

    PDF-DokumenteFlyer zum Download.

  • Weihnachtsmarkt Tutzing 29.11.2015

    Am Sonntag, dem 29. November 2015, von 11:00 bis 19:00 Uhr öffnet der Tutzinger Adventsmarkt wieder in der Kustermannstraße vor dem Rathaus. Wir sehen uns!

    Veranstalter:
    Aktionsgemeinschaft Tutzinger Gewerbetreibender e.V.
    Postfach 1203
    82327 Tutzing am Starnberger See
    (0 81 58) 62 55 fon
    (0 81 58) 94 88 fax
    www.atg-tutzing.de

  • 24:11.: Antrag Sanierung Hauptstraße

    Mit Datum vom 19.11.2015 habe ich an den Bürgermeister Rudolf Krug einen Antrag zur Sanierung der Hauptstraße ab 2017 gestellt. Diesen Antrag, den meine Gemeinderatskolleginnen und -kollegen am selben Tag erhielten, habe ich gemeinsam mit den Vorstandsmitgliedern der TUTZINGER LISTE erarbeitet.

    Die anstehende Sanierung der Hauptstraße ab 2017 durch das Straßenbaumt Weilheim, vom Bürgermeister bereits mehrfach öffentlich erwähnt, ist zugleich Chance und Herausforderung für Tutzing:

    • Rechtzeitige Erarbeitung eines zukunftsträchtigen Konzepts für die Verkehrs-, Park-, Radfahr- und Gehwegsituation unter Einbindung aller Beteiligten
    • Schaffung einer echten Ortsmitte mit Kommunikationsmöglichkeiten für ein „Leben zwischen Häusern“
    • Mehr Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer bis hin zu Überlegungen des „Shared Space“

    Zur Sanierung der Hauptstraße hat sich der Vorstand der TUTZINGER LISTE erste Gedanken gemacht, um einen Prozess zu initiieren. Daraus ist eine umfangreiche Präsentation entstanden, die sie hier ansehen können. Zusammengefasst sind es

    • Ideen und Vorschläge engagierter Tutzinger Bürger, fachlicher Laien, mit dem Ziel, einen Beitrag für die Entwicklung des Ortszentrums von Tutzing zu leisten.
    • Es lässt sich eine neue Aufenthaltsqualität im Mittelstück der Hauptstraße von Oskar-Schüler-Straße bis Bahnhofstraße realisieren, ein Ortszentrum kreieren; die Übernahme von Elementen des „shared space“ wäre ein mutiger Schritt zur Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer.
    • Eine Ortsdurchfahrt Tutzing als „schwarzes Band“ müssen wir ungedingt vermeiden.

    Wir beantragen daher

    • Start eines organisierten Prozesses, um die Ansprüche der Bürger an eine Ortsdurchfahrt zu formulieren;
    • Beauftragung eines Verkehrsplaners, ein Konzept für die Verkehrs-, Park-, Radfahr- und Gehwegsituation zu erstellen;
    • Gründung eines Arbeitskreises mit Vertretern der Gemeindeverwaltung, Gemeinderäten und interessierten Bürgern, moderiert vom Verkehrsplaner;
    • Haushaltsansätze für angemessene Finanzmittel für Planung und Gestaltung für 2016, 2017 und 2018

    Das Straßenbauamt benötigt einen Vorlauf von einem Jahr, so dass ein Beginn der Sanierungsarbeiten in 2017 nicht unrealistisch ist (Beachtung: Tutzinger Fischerhochzeit 2017). Die Vorgaben seitens der Gemeinde für die Park- und Gehwegsituation einschließlich Überquerungshilfen und Radwege müssen rechtzeitig erarbeitet werden. Dafür wird ein Verkehrsplaner benötigt, der den Prozess maßgeblich nach vorne treibt. Ich wünsche mir dabei guten inhaltlichen Fortschriftt und Transparenz.

    Ich habe den Bürgermeister gebeten, den Antrag auf die Tagesordnung der Sitzung des Gemeinderats am 3.12.2015 zu nehmen und mir Gelegenheit zu geben, den Antrag zu erläutern und Gemeinderat und anwesende Bürger durch die – ggf. zusammengefasste – Präsentation zu führen. Antrag und Präsentation habe ich mit dem Vorstand am 24.11.2015 der Presse erläutert. Von einigen Gemeinderatskolleginnen und -kollegen habe ich bereits ein positives Feedback bekommen.

    PDF-Dokumente

    Präsentation zum Download

  • 23.11.: Weihnachtsmarkt am See

    Liebe Leser meines Blogs,

    wie Sie wissen, engagiere ich mich außer im Gemeinderat auch als Mitglied des Lions Clubs Starnberger See- Ludwig II.

    Als dessen derzeitiger Präsident 2015/2016 möchte ich Sie sehr herzlich zum inzwischen 5. Charity-Weihnachtsmarkt des Lions Club Starnberger See – Ludwig II. nach Tutzing an den Starnberger See einladen.

    In traumhafter Kulisse beim Midgardhaus direkt am See erwarten Sie 20 weihnachtliche Hütten mit Kunsthandwerk und eine Bühne mit namhaften Künstlern, die sich wieder bei freiem Eintritt für Lions und seine sozialen Projekte regional, national und international engagieren.

    >>Alle Infos und das Programm finden Sie hier <<

    Mit dem Kauf eines „Charity-Weihnachtsbaums“ fließen 100% des Kaufpreises in die Kasse des Lions Clubs.

    Ich würde mich sehr freuen, Sie persönlich zu begrüßen!

    Ihr Wolfgang Behrens-Ramberg

  • 18.11.: Kurz gefasst!

    Kurz gefasst haben wir uns in der öffentlichen Sitzung des Haupt-, Finanz- und Werkausschusses unter der Leitung der 2. Bürgermeisterin Elisabeth Dörrenberg am 17.11.2015. Bekannt gemacht wurden die folgenden Punkte aus der nicht öffentlichen Sitzung vom 13.10.2015:

    • Neuverpachtung der Bootshütte bei der Kustermannvilla
    • Verpachtung von gemeindlichem Straßengrund
    • Beschaffung einer Hebebühne für die Würmseehalle in Tutzing

    Nachdem es weder Mitteilungen und Anfragen gab, widmeten wir uns anschließend dem nicht öffentlichen Teil der Sitzung..

  • Bürgerversammlung – alle Bürger?

    11.11.2015 – Der Bürgermeister lud ein und viele kamen – darunter auch einige Mitglieder des Gemeinderats – volles Haus! Herr Krug machte eine gute Figur, berichtete von vielen gelungenen Projekten, Vorhaben und gelösten Problemen in Tutzing, um Tutzing und um Tutzing herum. Lob von Krug – gleich zum Start – zum einen für die gute Zusammenarbeit mit dem anwesenden Landrat Karl Roth und zum anderen für das gute Miteinander aller 13 Bürgermeister im Landkreis.

    Krug warf den Beamer an und strahlte los. Folie eins: Die Finanzen haben sich verbessert. Sind wir also bei den Einnahmen wieder an Zahlen angelangt, die in der Gemeinde in Zeiten von Roche so üblich waren. Klingt gut – soll noch mehr werden, darum will sich der Bürgermeister kümmern und gute Voraussetzungen dafür schaffen.

    Folie zwei: Beachvolleyballplatz ist, trotz aller Widerstände, nun fertig.

    Folie drei: Der Radweg nach Kampberg, der – so Krug – „grundlos“ gebaut wurde. Nein, nicht falsch verstehen! Herr Krug beschrieb so, sehr treffend, den desolaten, quasi nicht vorhandenen Untergrund, auf dem der Weg mit viel Ingenieurskunst gebaut wurde.

    Dann Folie für Folie Verkehr und Bauen: Es wird noch im November eine „Vollampel“ an der Hauptstraße/Oskar-Schüler-Straße geben. Die Hauptstraße erhält eine Insel auf der Höhe von Lidl und am Johannishügel. Dann wird der Busverkehr ausgebaut, die Linie 958 soll auch am Wochenende eine stündliche Taktung erhalten. (Details dazu können Sie im Blog von unserem Gemeinderat Wolfgang Behrens-Ramberg lesen). Tutzing wird sogar zum Bus-Pilotprojekt im Landkreis.

    Dann hatte es einige Schul-Folien: Das Gymnasium bleibt unter Tutzinger Trägerschaft, wird aber zukünftig finanziell bei Investitionen und im Unterhalt massiv vom Landkreis unterstützt.

    Klick, nächste Folie: Hier der Bericht zum Stand der Baustelle Kinderhaus bei der Rotkreuzalm. In nur 8 Monaten ist der erste Bauabschnitt (Waldorf-Kindergarten, BRK Hauptgebäude und Kinderkrippe geschafft, ohne dass der laufende Betrieb unterbrochen bzw. ausgelagert werden musste. Nun geht es an den Bau des 2. Flügels mit dem BRK-Kindergarten.

    Klick, nochmal Schule: Die Mittelschule wird saniert und erweitert, es soll unter Anderem eine Cafeteria, ein Parkhaus im Ortskern entstehen und es ist angedacht die Gemeindebücherei dorthin umzusiedeln, um im Rathaus Platz zu gewinnen. Kosten: rd. 5,5 Mio. Krug merkte in diesem Zusammenhang an, dass die desolate Mittelschule mit 85000 kWh/Jahr aktuell den dreifachen Energiebedarf des in Vollzeit genutzten Rathauses verbraucht.

    Nächste Folie nochmal Bauen: Es werden durch den Verband Wohnen im Kandkreis Starnberg rd. 60 Sozialwohnungen am Kallerbach entstehen. Gleichzeitig führte BGM Krug an, dass die Gemeinde mit Einheimischenmodellen aufwarten wird, sobald die dafür notwendigen Flächen erworben sind.

    Weiter, Folie für Folie, die neue Tutzinger Website, das tolle Kulturprogramm, Ferienprogramm und Lob und Dank an die Verantwortlichen, Vereine und die Kulturreferentein Frau Grande. Großes Dankeschön an das Ehrenamt und an alle Mitglieder des Helferkreises. Offenbar klappt im Dorf dadurch die Unterbringung und Versorgung der Flüchtlinge in den 3 Standorten besonders gut. Das lobte auch Landrat Roth im Verlauf der Veranstaltung. So gegen 20:15 endete die Präsentation und Krug bat um Fragen der Bürger. Hier ein paar Highlights:

    Die Frage des TSV-Chefs Dillmann, ob die Tutzinger Turnhalle für Flüchtlinge zur Debatte steht, wurde von Krug direkt an den Landrat weitergereicht. Dieser teilte mit, die Halle in Tutzing sei „außen vor“, da in Tutzing viele Schulen nur eine Halle zur Verfügung hätten. In anderen Gemeinden gäbe es ein anderes Hallen/Schulen-Verhältnis, da könne dann eher eine Halle belegt werden. Tutzing habe im Übrigen bereits jetzt mehr Flüchtlinge aufgenommen als es muss. Er sprach dafür den Bürgern/Helfern seinen Dank aus.

    In den Beiträgen der Bürger ging es fortan sehr viel um Verkehr, Gefahren, Einbahnregelungen und darum, hier und dort nicht hin-, durch oder vorbei zu kommen – und wenn dann nur mit langen Wartezeiten. Im Falle der Bräuhausstraße als Raser- und Gefahrenpunkt, teilte Krug mit, dass hier alles erst einmal so bleibt. Der gesamte Bereich müsse vom Verkehrsplaner geplant werden und dies sei bereits als Thema im Gemeinderat angesetzt.

    Der Hinweis eines Tutzingers, dass gerade in den Morgenstunden im Dorf sehr schnell gefahren wird und er deshalb empfiehlt, zu diesen Zeiten Messungen durchzuführen, wurde von Herrn Krug abgeblockt. Seiner Meinung nach steht das in keinem Kosten-/Nutzen-Verhältnis, zumal die Tutzinger im allgemeinen nicht so schnell fahren würden.

    Nach dem Rasen ging es zum Parken: Am Parken der Pendler am Bahngelände und in den Seitenstraßen entzündet sich Unmut der Anwohner. Krug berichtete von Gesprächen mit der Bahn. Er glaube, dass bessere Bahnpreise und der Ausbau des Busnetzes die beste Möglichkeit böten, die Pendlerautos aus dem Ort zu bekommen.

    Einige Tutzinger hakten beim Kallerbach nach und fragen, wo denn in Tutzing Einheimischenmodelle entstehen würden. Herr Krug erwiderte, dass die Vergabe der Sozoialwohnungen nicht im Ermessen der Gemeinde läge, sondern  – entsprechend der Vergabekriterien – der Verband Wohnen als Eigentümer. Für zukünftige Einheimischenmodelle wolle er aktuell keine möglichen Standorte veröffentlichen, um Preistreiberei zu verhindern.

    Ein Bürger fragte, warum die Kaserne in Feldafing nicht für die Unterbringung von Flüchtlingen genutzt würde. Landrat Roth antwortete, dass er hierzu angefragt hätte. Der verantwortliche Feldwebel ist wohl dagegen. Roth hat nach seinen Aussagen Frau von der Leyen und Ministerpräsident Seehofer angeschrieben, um hier Druck zu machen.

    Der Tutzinger Feuerwehr-Vizekommandant forderte eine Ampelschaltung für zukünftige Vollampel, damit Kameraden schnell zum Einsatz kommen können. Krug dazu: „Müssen wir besprechen…“

    Eine Frage kam noch aus der Runde zum Thema Seehof. Was geschieht hier? Krug verwies auf bestehende Bebauungspläne mit der Vorgabe einer Hotelnutzung. Er will 2016 damit beginnen, dass hier „etwas für die Bürger“ entstehe. Er will verhindern, dass eine Chance für die Ortsentwicklung vertan wird..

    Das „Räumkommando“ der Veranstaltung stellte Frau Nimbach von den GRÜNEN, die einen Kallerbach-Einheimischenmodell-Monolog anstimmte, der die Anwesenden in Gruppen zum Aufbrechen animierte. Eine Aufforderung aus dem Publikum, das Thema bitte im Gemeinderat zu besprechen, sowie Krugs Verweis auf die zu Beginn geäußerte Bitte an die Gemeinderäte, diesen Abend den Bürgern zu überlassen und sich mit Wortmeldungen zurückzuhalten, verhallte. Krug versuchte zu deeskalieren, geriet damit unter Beschuss. Frau Nimbach: „… jetzt rede ich … Das ist unterstes Niveau….“ Krug: „Frau Nimbach, ich habe viele Niveaus, es ist möglich, dass dies das unterste ist.“ Ende der Veranstaltung.

    In Tutzing ist es schön! Gäbe es keine Autos, würde die Sonne aus den Gullis scheinen und die die Veranstaltung wäre in der Hälfte der Zeit gelaufen. Tolle Veranstaltung für alle Tutzinger! Gut gemacht! Alle Tutzinger? Wer genauer hingesehen hat, musste feststellen, dass kein einziger Jugendlicher im Saal zu sehen war. Sind sie der Einladung nicht gefolgt? Fühlen Sie sich nicht eingeladen? Gibt es für Sie keine Fragen (mehr) an die Gemeinde?

  • 14.11.: Energiekonzept Mittelschule

    Ein Energiekonzept für das Areal an der Greinwaldstraße mit Mittelschule, Altes Schulhaus, Musikschule und auch Rathaus zu entwickeln, war der Auftrag an das IWS Ingenieuerbüro für Energie- und Gebäudetechnik. In der Sitzung des Gemeinderats am 10.11.2015 stellte Herr Wolfgang Schwegler das Konzept vor. Zuvor hatten die Gemeinderäte eine Ausarbeitung im Umfang von 232 Seiten erhalten.

    Zunächst wurden von den einzelnen Gebäuden jeweils eine Bestandsanalyse der Wärmeerzeugung und -verteilung sowie eine Energieanalyse (Energieträger, Verbrauch, Kosten) erstellt. Anschließend wurden mögliche Energieerzeuger und Anlagentechnik untersucht. Dabei ergaben sich insgesamt 9 Varianten. Im Ergebnis wird die Variante 9 vorgeschlagen, nämlich

    • Biomassekessel (Holzfeuerung) und Spitzenlastkessel (Erdgas) an der Mittel- und Grundschule und
    • neue Fernleitung für Altes Schulhaus und Musikschule und Rathaus (mit Redundanz)

    Eine weitergehende Überlegung wäre, Hackschnitzel satt Pellets einzusetzen. Bürgermeister Rudolf Krug äußerte Zweifel, ob das Rathaus wirklich angebunden werden sollte. Natürlich gibt es Zuschüsse, das wären 60% vom Freitstaat Bayern .Um über ein Blockheizkraftwerk (BHKW) nachzudenken, soll das neue EEG-Gesetz und die möglichen Fördermittel ab 2016 betrachtet werden.  In 2017 muss feststehen, welches Konzept realisiert werden soll. In der kommenden Sitzung des Gemeinderats am 03.12.2015 steht das Thema noch einmal auf der Tagesordnung. Da werden wir uns die Zahlen näher ansehen als das im ersten Überblick möglich war. Eine Kostenvergleichsrechnung zum Bestand und den einzelnen vorgeschlagenen Varianten ist hier das richtige Instrument.

  • 13.11.: Bezahlbare Wohnungen

    Um die Projektentwicklung der am Kallerbach geplanten Neubauten des Verbands Wohnen im Kreis Starnberg ging es am Abend der Gemeinderatssitzung am 10.11.2015. Der Geschäftsführer Michael Vossen sowie der Technische Leiter Wolfgang Robl waren eingeladen.

    Prof. Burgstaller, der gemeindliche Stadtplaner, erläuterte den bestehenden Bebauungsplan, der nicht mehr zeitgerecht sei. Langgestreckte Bauten parallel zur Diemendorfer Straße wolle heute keiner mehr. So stellte er zwei Varianten vor, auch mit Querbauten und nicht nur parallel zur Straße. Die Baukörper sollen 3-4-geschossig errichtet werden, so entstehe eine gewisse Kleinteiligkeit der Bebauung. Herr Robl erläuterte weitere Vorgaben, insbesondere die Wirtschaftlichkeit der Bebauung und Erschließung.

    Das anstehende VOF-Verfahren zur Auswahl eines geeigneten Planers/Architekten, die sich an die Vorgaben halten müssen, soll über zwei Stufen per Entscheid durch eine Jury zu insgesamt fünf Entwurfsplanungen führen, die dem Gemeinderat vorgestellt werden.

    Die GRÜNEN warfen Bürgermeister Krug vor, sich hier heimlich vom Einheimischenmodell verabschiedet zu haben. Dem sei nicht so, denn der Verband Wohnen sei Eigentümer diese langggestreckten Hanggrundstücks. Es werden rd. 65 Wohungen unterschiedlicher Größe realisiert, teil für einkommenschwache Mieter, teils freifinanziert.

    Gegen die Stimmen der Fraktion der GRÜNEN empfahl der Gemeinderat dem Verband Wohnen im Kreis Starnberg, die vorgestellten Entwurfsvorgaben zu übernehmen.

    Inzwischen war es schon recht spät geworden, so dass wir uns nach den zahlreichen Fachvorträgen beeilen mussten:

    • In einem Teilgebiet des Bebauungsplan Nr. 82 „Lindemannstraße/Pischetsriederstraße“ wurde eine Veränderungssperre verlängert.
    • Der Gemeinderat folgte dem Empfehlungsbeschluss des Bau- und Ortsplanungsauschuss, den Antrag auf Baugenehmigung zum Neubau einer Wohnanlage in zwei Gebäuden mit 19 Wohneinheiten und Tiefgarage im Beringerweg nicht zu genehmigen. Zu massiv!
    • Der Gemeinderat stellte einstimmig die Jahresrechnung für das Haushaltsjahr 2013 fest und erteilte dem Ersten Bürgermeister Entlastung. Bürgermeister Krug stimmte mit, weil er nicht betroffen war. Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses versprach, den Bericht über die Prüfung des Haushaltsjahres 2014 im Januar vorzulegen. Hier müssen wir einfach schneller werden, meine ich. Die im Prüfungsbericht enthaltenen Anregungen wird ide Verwaltung aufgreifen.
    • Dem Antrag auf Baugenehmigfung zum Neubau eines Einfamilienhauses in Kampberg wurde im zweiten Anlauf  einstimmig das gemeindliche Einvernehmen erteilt, nachdem die tatsächliche Wandhöhe auf die Wandhöhe der umgebenden Referenzgebäude reduziert worden war.

    Wenn Sie jetzt alle vier Berichte zur Gemeinderatsitzung vom 10.11.2015 gelesen haben, danke ich Ihnen. Für Sie habe ich diese Berichte heute auf einer Reise mit dem Zug geschrieben. Verbreiten Sie weiter, dass jeder Interessierte sich hier schnell über die Sitzungen des Gemeinderats und der Ausschüsse informieren kann. Meine Meinung mache ich dabei kenntlich, um sie von der reinen Berichterstattung zu unterscheiden.