Schlagwort: Verkehr

  • Von Platten zu Blättern, Pfosten und Teer zu Weihnachten – 2. Ortstermin mit dem Bürgermeister auf der Hauptstraße

    Von Platten zu Blättern, Pfosten und Teer zu Weihnachten – 2. Ortstermin mit dem Bürgermeister auf der Hauptstraße

    17:30 Uhr, Treffpunkt Gymnasium Tutzing: Mit den Bauplänen in der Hand – sachkundig und mit viel Engagement – gibt Bürgermeister Horn den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern Meter für Meter Auskunft über Höhen, Pflastersteine, Leerrohre, Bäume, Klima, Rohrdurchmesser und Anschlüsse. Er zeigt auf, wie der neugestaltete Ortskern aussehen wird.

    Der aktuelle Bauabschnitt wird wohl erst zum Weihnachtsfest fertiggestellt – das bereitet einigen Gewerbetreibenden Sorgen, hatten sie doch auf eine frühere Freigabe gehofft.

    So sehr Gemeinde, Baufirmen und Planer auch mit den Anrainern zusammenarbeiten, treten doch immer wieder zeitraubende Probleme auf, die Kraft und Nerven kosten. Bürgermeister Horn verspricht den Gewerbetreibenden Unterstützung und die vorgeschlagenen Lösungsansätze klingen plausibel.

    Das bisherige Ergebnis der Erneuerung kann sich sehen lassen: Die neue Hauptstraße sieht großartig aus. Der neu gestaltete Übergang ist nicht nur schön, sondern dient auch als zusätzliche Tempodrossel.

    19:00 Ende der Veranstaltung. Danke an den Bürgermeister für diese gelungene Veranstaltung. Und sehr schön, dass mehr Bürger dabei waren als zuletzt.

    Bis zum nächsten Termin vor Ort.

    GBF

    PS: was mich ganz besonders freut, dass im Verlauf dieser gesamten Baumaßnahme sehr viele Vorschläge und Anregungen aus dem Positionspapier, dass wir mit der TUTZINGER LISTE 2015 erstellt, hatten umgesetzt worden sind und super funktionieren.

     

  • nicht in die Tüte! Tutzinger Klimatage noch bis 17.07.2022

    nicht in die Tüte! Tutzinger Klimatage noch bis 17.07.2022

    Seit einigen Jahren trage ich meine Baumwollsäckchen zum Bäcker und vermeide dadurch Papiermüll. Sehr oft erntete ich in der Vergangenheit Verwunderung über mein „Verhalten“. Heute nicht! Ich wurde mit einer Punktekarte, die mich zur Teilnahme an einer Verlosung im Rahmen der Tutzinger Klimatage berechtigt, belohnt.

    Ich frage bei der netten Dame hinter dem Tresen nach und erfahre, dass sich im Ort an mehreren Stellen bis zum kommenden Freitag den 15.07.2022 noch weitere Punkte im Ort sammeln lassen. Gleich daheim, muss mir Herr GOOGLE helfen. Gottseidank der VorOrt News erhalte ich einen Überblick.

    Diesen möchte ich gerne mit den vielen Lesern unserer Website teilen: https://vorort.news/tutzing/natur-umwelt/2022/7/12/ab-freitag-tutzinger-klimatage/

    Und? Habt Ihr auch schon viele Punkte gesammelt❓😉 Auf geht’s! 
    Macht mit – Nachhaltigkeit beginnt bei einem jeden selbst.

  • Bürgersprechstunde zur Hauptstraße

    Am Dienstag, 30.04.2019, fand die Bürgersprechstunde im Rathaus Tutzing statt. Ich bin hin. Dachte, da sind nun viele Bürger und die dürfen mit der Verwaltung sprechen. Dort angekommen, stellte ich fest, dass ein paar Leute dort herumstanden. Dann wurden die Bürger einzeln ins Zimmer gebeten und durften fragen und sprechen. Nach Wartezeit – denn wenn jemand spricht, das dauert – habe ich gefragt und gesprochen. War echt super! Zu berichten gibt es nix. Denn ich war dort als Bürger. Als solcher wurde ich darauf hingewiesen, hier im Blog nix zu schreiben. Versprochen! Mach‘ ich.

    Es wird einen Pressetermin geben, da werde ich dann noch mal hingehen und berichten. Dazwischen kann man gern mit mir sprechen. An der Straßenkreuzung, oder im Biergarten, oder so…

    Viel Spass im Mai!

    GBF

    Definition Sprechstunde nach Werner Koczwara: „50 Minuten warten, 10 Minuten gewartet werden – Gesamtvorgang: eine Sprechstunde“

     

  • Kreisverkehr im Süden Tutzings

    Kreisverkehr im Süden Tutzings

    Mit großer Mehrheit hat sich der Gemeinderat in seiner Sitzung am 08.05.2018 unter der Leitung der 1. Bürgermeisterin Marlene Greinwald (FW) für den Kreisverkehr als Lösung für den Verkehrsknotenpunkt an der Kreuzung von Hauptstraße, Bernrieder Straße und Lindemannstraße entschieden. Damit ist die erste einer langen Reihe von Entscheidungen zur Umgestaltung der Hauptstraße gefallen. Die Bürgermeisterin appellierte an alle Mitglieder des Gemeinderats und indirekt an die Öffentlichkeit, demokatische Entscheidungen zu akzeptieren.

    Die Entscheidung war reif. Zahlreiche Sitzungen in Gemeinderat, Verkehrsausschuss und Arbeitskreis sowie Bürgerforen hatten stattgefunden. In der Sitzung wurden von den beiden Vertretern des Staatlichen Bauamts Weilheim knapp gehaltene Argumentationen vorgetragen. Das Bauamt plädierte für die Einmündung, wollte dem Gemeinderat jedoch die Entscheidung auch für den Kreisel ermöglichen und hatte angeboten, die Mehrkosten des Kreisverkehrs bei 150.000 Euro zu deckeln. Der Verkehrsplaner empfahl abseits der technischen Argumente aus planerischer Sicht den Kreisverkehr. In der anschließenden Diskussion zeigten sich unterschiedliche Wissensstände und Präferenzen. Am Ende blieb es bei zwei Gegenstimmen.

    Für die Mehrkosten, die der Kreisel den Bürgern um der besseren Lösung wert sein sollte, werden Zuschüsse beantragt. Gleichzeirtig kann der Betrag relativiert und gedanklich über 50 Jahre oder auf 10.000 Einwohner verteilt werden.

    Das Ziel der Verkehrssicherheit und Gleichberechtigung für alle Verkehrsteilnehmer, Kraftfahrer, Radfahrer und Fußgänger, wird mit einem Kreisel erreicht. „Sehen und Gesehen werden“ mit Rücksichtnahme auf die jeweils anderen!

  • Arbeitsgruppe Hauptstraße

    Der Arbeits- und Informationsprozess nimmt Gestalt an. Der ADFC informierte über den Stand und nahm umfangreiche Informationen seitens der eingeladenen Teilnehmer auf. Gleichzeitig mit deren Veranstaltung wies die Verwaltung während der Ratssitzung darauf hin, die Ergebnisse des Planungsbüros seien noch in Arbeit, würden aber bald vorgestellt werden.

    In vorOrt.news erschienen inzwischen mehrere Informationsblöcke zum Sachfortschritt, auch zum Stand der kontrovers diskutierten Einschätzung hinsichtlich der Bahnhofstraße. Die Komplexität des Gesamtthemas scheint jetzt aber so zu sein, dass Termine etwas neu sortiert werden mussten. Die für den 08.11. vorgesehene Informationssitzung wird nun auf den 14.11. gelegt.

    Die neue Terminlage ist gewiss auch der umfangreichen Faktenlage geschuldet, denn ADFC-Erkenntnisse, der Fortgang der Arbeit des Planungsbüros und die Einarbeitung letzter Erkenntnisse dürften hinsichtlich einer präsentationswürdigen  Zusammenfassung  recht arbeitsaufwendig sein.

    Die Klärung der Frage, inwieweit die Öffentlichkeit am 14. einbezogen wird, ist beantwortet. Denn ein Teil der Geladenen für den öffentlichen 08.11 erhielt eine erneute Einladung für den 14.11.2017, somit dürfte einer Information durch die Presse nichts im Wege stehen.

    Wir werben unsererseits um Verständnis für die Termin-Neufestsetzungen durch die Verwaltung. Schließlich: Was lange währt, wird gut!

    ACHTUNG: Update am 11.11.2017

    der von der Tutzinger Liste avisierte Termin „Gemeinderat 14.11.17, 1800 Uhr“ wurde geändert von öffentlich in nichtöffentlich. Wir verließen uns auf bisherige Informationen zu dem Termin, auch heute noch steht auf der Rathaus-Homepage, die Sitzung sei öffentlich. Allerdings wurden trotz gegebener Fristen keine TOP angegeben. Das deutete indirekt bereits darauf hin, die Themen seien wohl noch nicht für die Öffentlichkeit geeignet. Der Grund für den Schwenk von öffentlich auf nichtöffentlich dürfte den Tageszeitungen zu entnehmen sein. Wir werden informieren, sobald wir den Sachstand kennen. Wir bitten alle Besucher, die sich auf den 14. vorbereiteten, sich zu gedulden.

  • Wir sind nicht allein!

    Wir sind nicht allein!

    Wir möchten hier kurz auf eine Aktion aufmerksam machen, die heute im Starnberger Merkur von Lorenz Goslich verkündet wurde: „Aktion Sichere Hauptstraße“.

    (für eine bessere Darstellung des Artikels klicken Sie bitte auf das Bild)

    Es wird deutlich: Das Thema geht uns alle an!

    Heute liegt im Gemeinderat der Antrag der TUTZINGER LISTE auf dem Tisch, den wir bereits am 19.04.2017 eingereicht hatten.

    Wir würden uns sehr freuen, wenn wir heute im Rathaus viele interessierte Tutzinger Bürger antreffen. Machen Sie mit!

  • Pressemitteilung Tutzing, 10. Juli 2017 – Antrag: Herabstufung der Hauptstraße

    Antrag der TUTZINGER LISTE vom 19. April 2017 auf Herabstufung der Hauptstraße zur Gemeindeverbindungsstraße wird in der Sitzung des Gemeinderats am 11. Juli 2017 behandelt.

    Der Antrag lautet:

    Die Gemeinde Tutzing stellt den Antrag bei der bayerischen Staatsregierung, die Hauptstraße von der Staatsstraße zur Gemeindeverbindungsstraße herabstufen zu lassen.

    Der Antrag geht zurück auf das Bürgerforum am 3. April 2017. Dort war die die Verkehrssituation auf der Hauptstraße eines der großen Themen. Von verschiedenen Bürgern wurde die Möglichkeit zur Herabstufung der Hauptstraße von einer Staatsstraße zu einer Gemeindeverbindungsstraße angeführt, um eine Verkehrsreduzierung zu erreichen. Darauf angesprochen, verneinte Herr Christian Probst vom Staatlichen Weilheim zunächst die Wahrscheinlichkeit, wurde dann aber unsicher und empfahl, die Frage ganz offiziell über einen Antrag zur Herabstufung klären zu lassen, ob denn der sog. „Netzzusammenhang“ der Straßen dann noch gewährleistet sei, was er nicht vermute.

    Wie Herr Probst ausführte, ist das zentrale Kriterium für die Einstufung eines Straßenabschnittes in eine bestimmte Straßenklasse seine Verkehrsbedeutung, die maßgeblich durch die Funktion der Straße hinsichtlich ihrer Netzlage bestimmt wird. Eine Umstufung, hier konkret ein Herabstufung, von Straßen ist grundsätzlich dann veranlasst, wenn sich deren Verkehrsbedeutung geändert hat.

    Grund für eine Umwidmung des Teilstücks „Hauptstraße Tutzing“ der Staatsstraße St 2063 auf eine Gemeinde(verbindungs)straße kann in ihrer geringen Bedeutung für den überörtlichen Verkehr, u.a. durch das Vorhandensein der B2, gesehen werden. Nachgewiesen wurde dies durch die Verkehrszählungen im Rahmen des Verkehrskonzepts 2004 (Ingenieurbüros Ingevost), wonach die Hauptstraße zu rd. mindestens 70% dem innerörtlichen Verkehr dient.

    Auch wenn eine Herabstufung der Staatsstraße allein aus Kostengründen wohl unerwünscht sein wird, sollte die Diskussion nicht mit dem Kostenargument beendet sein. In diesem generationsübergreifenden Projekt ist der Gemeinderat angehalten entsprechend langfristig zu denken und zu handeln. Es sollte mit dem Antrag bei der bayerischen Staatsregierung dokumentiert werden, dass der Gemeinderat die Herabstufung nicht intern pauschal abgelehnt hat sondern offiziell hat prüfen lassen. Mit einem entsprechenden Bescheid wäre die Frage der Herabstufung verbindlich geklärt. Dieser Bescheid würde alle die Voraussetzungen enthalten, die zur Herabstufung erforderliche sind, gegenwärtig aber (noch) nicht erfüllt werden.

    ———————————————————————————————————————————————-

    Pressekontakt: Gerd Bittl-Fröhlich,
    info@tutzinger-liste.de – Tel 08158 906 12-0

    1. Vorsitzender: Hans-Ulrich Dillmann
    2. Vorsitzende: Isabell Riedelsheimer

    Schatzmeister: Dr. Wolfgang Behrens-Ramberg

    Beiräte: Gerd Bittl-Fröhlich und Prof. Dr. Heribert Kristl

    Hier haben wir die Pressemitteilung zum Download abgelegt.

  • Bürger-Forum 03.04.2017: Projekt Umgestaltung Hauptstraße

    Bürger-Forum 03.04.2017: Projekt Umgestaltung Hauptstraße

    Der ursprünglich für Mitte März avisierte Termin ist jetzt auf den 03.04.2017 festgelegt. Aus unserer Sicht eine sehr gute Entscheidung. Dadurch wird allen an der Vorbereitung Beteiligten die Möglichkeit und mehr Zeit gegeben, die Bedeutung dieses überaus wichtigen Themas herauszustellen.

    Es sind nun nicht nur banale Fragen einer Straßenreparatur; es sind grundlegende Fragen der Verkehrslenkung, der Verkehrsberuhigung und des Ortsbildes schlechthin. Bisherige Diskussionen, ob formal oder informell, können dadurch sicher in klarere Strukturen gefasst werden.

    Wir werden Sie aktuell halten. Die offizielle Einladung finden Sie auf der Homepage der Gemeinde, rechts unter „Wichtige Meldungen“.

     

    Update 30.03.2017:
    Wir haben in einem Pressegespräch am 23.04.2017 die Fragen der TUTZINGE LISTE an die Gemeinde erörtert.
    Diese halten wir hier für Sie – selbstverständlich – online zur Ansicht bereit:


    (Details durch Klick auf das Schaubild
    Details zum Pressegespräch stehen hier für Sie bereit.

    Nehmen Sie die Einladung des Bürgermeisters an! Bitte kommen Sie zum Bürgerforum, gestalten Sie mit!

     

    Update 01.04.2017

    Liebe Leser,

    am heutigen Rathaus-Markt waren wir an unseren „Stammtisch am Markt“ mit einem Informationsstand vertreten, mit dem wir auf das sog. Bürgerforum „Hauptstraße 2030“ hinwiesen. Es freut uns, dass sich unglaublich viele Marktbesucher neben dem Einkauf die Zeit genommen haben, bei uns am Stand vorbeizuschauen.

    Die Resonanz reichte von Anerkennung, dass jemand sich traut, dieses Thema anzusprechen bis hin zu teilnahmsloser Gleichgültigkeit. In den vielen Gesprächen verwiesen wir darauf, dass dies keine isolierte Aktion der Tutzinger Liste sei. Wir sagten sehr deutlich, dass hier der Bürgermeister alle Hebel in Bewegung setzt, um die Bürger ins Boot zu holen und sie bei der Angelegenheit Hauptstraße umfassend mitreden zu lassen.

    Wir mussten aber auch hören, wie Offizielle des Rathauses über einen angeblich wissenden Kollegen redeten, indem sie ihm ein doppeltes Spiel vorwarfen. Es wisse doch der Gemeinderat der Tutzinger Liste bestens Bescheid, warum dann eigentlich die von uns herausgelegten sechs Fragestellungen, zu denen es bis heute keine einzige Antwort gibt. Hier wird übersehen, dass ein der Nichtweitergabeverpflichtung unterliegender Gemeinderat eben nicht das tut, was teilweise in Tutzing üblich ist: Ratschen, bis die Schwarte kracht.

    Wir stellten bei den Besuchern unseres Informationsstandes fest, wie unterschiedlich doch das Wissen um die Brisanz der Hauptstraße 2030 ist. Auch ist man teilweise der Meinung, das Forum sei doch nur ein Feigenblatt in Form eines Frontalunterrichts der Verkündigung neuer Dinge. Hier wird der Begriff Bürgerforum völlig falsch verstanden und man begibt sich der Möglichkeit, wirklich ein Forum zu veranstalten. Ein Bürgerforum ist eine sehr ernstzunehmende und daher höchst anspruchsvolle Angelegenheit.

    Weil die Meinungsbandbreite zur Ernsthaftigkeit (Einladung Bürgerforum) und auch die Betroffenheit so unterschiedlich zu sein scheinen, hier noch einmal die Bitte an Sie, liebe Leser, und diejenigen, denen diese Post hier weitergegeben wurde: Kommen Sie ins Roncalli-Haus, bringen Sie sich ein! Am kommenden Montag, 03.04.2017, bietet sich für die Tutzinger Bürgerinnen und Bürger die – vermutlich einzige – Möglichkeit, Einfluss auf die weitere Planung zur Umgestaltung der Hauptstraße zu nehmen. Niemand soll hinterher sagen können, er hätte von alle dem nichts gewusst.

  • Ideenwerkstatt Tutzing?

    Starnberg kann Tutzing in vielerlei Hinsicht ein Vorbild sein. Aus der Tunnel-Diskussion gäbe es eine Menge zu lernen (wie an ein komplexes Thema eben nicht herangegangen werden darf), die Starnberger Innenstadt-Diskussion hingegen wäre ein gutes Beispiel für ein ganz Tutzing beschäftigendes Thema.

    Bei uns landen über die unterschiedlichsten Wege Anfragen und Ideen zur Hauptstraße. Das freut uns natürlich; wir schmücken uns gerne mit der Feder „TL und Generationenprojekt Hauptstraße“.

    Die Hauptstraße darf aber nicht nur ein Thema der TUTZINGER LISTE sein.

    Ist nicht auch in Tutzing eine – wie in Starnberg praktizierte – Ideenwerkstatt möglich? Das wäre zugleich dann auch eine ideale Vorbereitung zum Einfangen aller Fragen, Stimmungen und Gerüchte.

    Eine dem Bürgerforum zeitlich vorgelagerte Ideenwerkstatt ließe besser den Stoff sammeln als ein Bürgerforum selbst. Durch die erfolgte Neufestsetzung des Termins Bürgerforum hätten alle Beteiligten (Verwaltung, Planungsbüros, Betroffene) Zeit für die Stoffsammlung. Die Hauptstraße würde damit zum Projekt aller Tutzinger werden.  Exakt der Aussage unseres Bürgermeisters (bei der letzten Bürgerversammlung) folgend, nichts sei in Stein gemeißelt…

  • Unerhörtes Schweigen!

    Mit der Gemeinderatssitzung am 13.09.2016 war die Sommerpause wieder vorbei. Die Tagesordnung war wie immer gut gefüllt. Auch in den Sitzungen der Ausschüsse. Natürlich gibt es offene Punkte. Hier nachzuhaken gehört zu meinen Aufgaben. Jetzt hat ein Bürger mir seine Liste in die Hand gedrückt mit der Bemerkung, es gehe nichts voran, vom Gemeinderat sei nichts zu hören. Lesen Sie selbst, ich zitiere:

    „Nach der Sommerpause können Gemeinderat und Verwaltung erneut in die Tasten greifen und zeigen, was sie können.

    • Die Verkehrssituation in der Lindemannstraße/Zufahrt Einkaufszentren ist seit zwei Jahren als sehr gefährlich bekannt. Vom Gemeinderat hierzu nichts zu hören.
    • Die Hauptstraße entwickelte sich nachts zur hochtourig gefahrenen Rennstrecke, im Krankenhaus alles wunderbar zu hören. Vom Gemeinderat in Sachen Geschwindigkeitskontrolle Hauptstraße nichts zu hören.
    • Der Dritte Aufzug am Bahnhof zieht sich wie ein Roter Faden durch die örtlichen Diskussionen, ebenso wie die klaffende Bauwunde Seehof/Boutiquehotel. Vom Gemeinderat nichts zu hören.
    • Zur Parkerei und  der Jahrhundertidee, mitten im Ort ein Parkhaus zu bauen (für wen eigentlich?), reden viele Anlieger. Vom Gemeinderat nichts zu hören.
    • TTIP/CETA (Bodenvergiftung/Wasserprivatisierung) ist bald ein Dauerbrenner, Thema wird von allen Parteien überregional für deren jeweils eigene Zwecke belegt. Vom Gemeinderat hierzu nichts zu hören.
    • Geschäftsleute fragen sich, wie das nun mit der Sanierung der Hauptstraße weiterginge. Vom Gemeinderat nichts zu hören.

    Der Katalog könnte beliebig ergänzt werden, wird auf die jüngste Vergangenheit und die nahe Zukunft geblickt.

    Zurück zur Überschrift: Unerhörtes Schweigen! Wieso eigentlich?“

    Haben Sie etwas zu ergänzen? Sicher haben wir zahlreiche „Baustellen“, die Würmseehalle gehört dazu. Doch Verwaltung und Gemeinderat bemühen sich um die Abarbeitung der langen Liste – mit allen Kräften, die dafür zur Verfügung stehen.