Schlagwort: Ortsentwicklung

  • Von Platten zu Blättern, Pfosten und Teer zu Weihnachten – 2. Ortstermin mit dem Bürgermeister auf der Hauptstraße

    Von Platten zu Blättern, Pfosten und Teer zu Weihnachten – 2. Ortstermin mit dem Bürgermeister auf der Hauptstraße

    17:30 Uhr, Treffpunkt Gymnasium Tutzing: Mit den Bauplänen in der Hand – sachkundig und mit viel Engagement – gibt Bürgermeister Horn den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern Meter für Meter Auskunft über Höhen, Pflastersteine, Leerrohre, Bäume, Klima, Rohrdurchmesser und Anschlüsse. Er zeigt auf, wie der neugestaltete Ortskern aussehen wird.

    Der aktuelle Bauabschnitt wird wohl erst zum Weihnachtsfest fertiggestellt – das bereitet einigen Gewerbetreibenden Sorgen, hatten sie doch auf eine frühere Freigabe gehofft.

    So sehr Gemeinde, Baufirmen und Planer auch mit den Anrainern zusammenarbeiten, treten doch immer wieder zeitraubende Probleme auf, die Kraft und Nerven kosten. Bürgermeister Horn verspricht den Gewerbetreibenden Unterstützung und die vorgeschlagenen Lösungsansätze klingen plausibel.

    Das bisherige Ergebnis der Erneuerung kann sich sehen lassen: Die neue Hauptstraße sieht großartig aus. Der neu gestaltete Übergang ist nicht nur schön, sondern dient auch als zusätzliche Tempodrossel.

    19:00 Ende der Veranstaltung. Danke an den Bürgermeister für diese gelungene Veranstaltung. Und sehr schön, dass mehr Bürger dabei waren als zuletzt.

    Bis zum nächsten Termin vor Ort.

    GBF

    PS: was mich ganz besonders freut, dass im Verlauf dieser gesamten Baumaßnahme sehr viele Vorschläge und Anregungen aus dem Positionspapier, dass wir mit der TUTZINGER LISTE 2015 erstellt, hatten umgesetzt worden sind und super funktionieren.

     

  • nicht in die Tüte! Tutzinger Klimatage noch bis 17.07.2022

    nicht in die Tüte! Tutzinger Klimatage noch bis 17.07.2022

    Seit einigen Jahren trage ich meine Baumwollsäckchen zum Bäcker und vermeide dadurch Papiermüll. Sehr oft erntete ich in der Vergangenheit Verwunderung über mein „Verhalten“. Heute nicht! Ich wurde mit einer Punktekarte, die mich zur Teilnahme an einer Verlosung im Rahmen der Tutzinger Klimatage berechtigt, belohnt.

    Ich frage bei der netten Dame hinter dem Tresen nach und erfahre, dass sich im Ort an mehreren Stellen bis zum kommenden Freitag den 15.07.2022 noch weitere Punkte im Ort sammeln lassen. Gleich daheim, muss mir Herr GOOGLE helfen. Gottseidank der VorOrt News erhalte ich einen Überblick.

    Diesen möchte ich gerne mit den vielen Lesern unserer Website teilen: https://vorort.news/tutzing/natur-umwelt/2022/7/12/ab-freitag-tutzinger-klimatage/

    Und? Habt Ihr auch schon viele Punkte gesammelt❓😉 Auf geht’s! 
    Macht mit – Nachhaltigkeit beginnt bei einem jeden selbst.

  • Guter Vorsatz im neuen Jahr: TUTZINGER LISTE im Abo

    Guter Vorsatz im neuen Jahr: TUTZINGER LISTE im Abo

    Sehr geehrte Leser*in,

    wir danken für den vielen Zuspruch, der uns nach unserem Jahresbrief 2021 erreicht hat. Schön, dass Sie uns hier immer wieder besuchen und sich aktuell halten.

    Das geht auch frei Haus und kostenlos im Abo. Holen Sie sich die TUTZINGER LISTE Posts in Ihren Briefkasten! Sie finden ganz unten rechts auf der Seite die Möglichkeit, sich per E-Mail zu registrieren. Jederzeit widerrufbar.

    Beste Grüße!

     

  • Gelungenes Bürgerengagement: Abschnitt Süd Hauptstraße

    Gelungenes Bürgerengagement: Abschnitt Süd Hauptstraße

    Die TUTZINGER LISTE freut sich über die gelungene Umsetzung ihrer eingereichten Sanierungsvorschläge zur Hauptstraße im Abschnitt „Süd“.

    Von der Präsentation zum Ergebnis war es ein langer Weg. So wurde lange über den Vorschlag eines Kreisels an der Einmündung der Lindemannstraße in die Hauptstraße diskutiert. Inzwischen hat sich herausgestellt, dass dieser Verkehrsknoten das höhere Verkehrsaufkommen aus der Lindemannstraße „von oben“ in die Hauptstraße generiert als der Verkehr der aus Richtung Bernried ankommt. Der Verkehr kann viel besser über einen Kreisverkehr fließen als über eine beampelte Einmündung. Aber, beginnen wir von Nord nach Süd…

    Hier unsere im November 2015 eingereichten Vorschläge für den südlichen Teilabschnitt der Hauptstraße und deren Umsetzung in der folgenden Bildtabelle: Links unsere Vorschläge, rechts die Umsetzung.

    Klicken Sie auf die Bilder zur Vergrößerung Vorschlag – Umsetzung Klicken Sie auf die Bilder zur Vergrößerung
    Zwischen der Bahnhofstraße und dem Kreisverkehr im Süden sind nun Radschutztstreifen angelegt, um das Radfahren sicherer zu machen.

    Vor dem Gymnasium sind mit erhöhtem Gehsteig die Haltestellen für die Schulbusse angelegt.

    Die Gehsteige sind westlich wie östlich der Hauptstraße verbreitert, nicht zuletzt, um die zahlreichen Schüler aufzunehmen und einen sicheren Fußweg zur Würmeseehalle zu ermöglichen.

    Die Straßenbreite reicht dennoch für den Begegnungs-verkehr aus. Nur wenn es zu eng wird, darf man den Radstreifen mitbenutzen.

    Parken darf man darauf natürlich nicht!

    Der Autobahn-Charakter der Straße ist weg und der Verkehr fliesst deutlich langsamer und gleichmäßig. Die Sicherheit der Straße ist deutlich verbessert worden.

    Die Einmündung zum Kustermannpark ist erneuert, die kleine Dopplelung des Fußwegs geblieben. Den Übergang regelt eine neue Bedarfsampel, die eine sichere Überquerung ermöglicht. Damit ist auch die Situation im gesamten Bereich der Tankstelle jetzt viel klarer.
    Der verkehrsunsichere Straßenübergang in Höhe der Einbiegung zum Johannishügel ist beiseitigt.

    Dort befindet sich nun einer der drei Übergänge des Kreisverkehrs, über die die Straßenseite sicher gewechselt werden kann

    Es gibt genügend Aufstellfläche für Fußgänger, Kinderwagen, Rollatoren.

    Für weitere Sicherheit sorgt die verminderte Geschwindigkeit der Fahrzeuge an der Ortseinfahrt Tutzing durch den Kreisel.

    Radfahrer werden von allen drei Seiten an den Kreisverkehr geführt, um dann darin mitzufahren.

    Dies hatten der Verkehrsplaner der Gemeinde, Benjamin Neudert, sowie die Vertreter vom Straßenbauamt Welheim als Lösung vorgestellt. Es funktioniert!

    Zusätzlich zu den drei Übergängen an der Haupt-, der Lindemann- und der Bernrieder Straße ist weiter südlich ein weiterer Übergang geschaffen worden.

    Dieser schafft die Verbindung vom kleinen Fußweg zwischen Verlapharm und Zirngibel und der Treppe hinauf zum Johannishügel.

    Schön wäre es natürlich gewesen, wenn der Gehsteig am Johannishügel bis in die Seestraße weitergeführt worden wäre.

    Aber vielleicht kann man das später noch realisieren.


    Wir danken und gratulieren allen Beteiligten, die dazu beigetragen haben!
    Weiterführende Links aus der TUTZINGER LISTE

     

     

  • Bitte lesen, bitte mitmachen!

    1. Bitte lesen: >> Ursula Münch von der Politischen Akademie Tutzing bricht eine Lanze für die Kommunalpolitik. Frauen sollten ihre Männer in den Elternbeirat schicken, sagt sie, und selbst fürs Rathaus kandidieren…<<[Klick zum SZ Artikel]
    2. Handeln! Die TUTZINGER LISTE steht für Sie gern bereit. Der nächste Vereinstreff ist am 9. Juli 2019 – treffen Sie uns. Wir würden uns freuen, gerade auch wenn Sie U20 sind.

    Satzung

    Mitgliedschaft

     

     

  • Ortsentwicklung Tutzing, Hauptstraße

    Das Forum des 19.02.2018 dürfte eine klare operationale Zielsetzung haben, die sicher noch dieser Tage über die Presse bekanntgegeben wird.

    Die Zielsetzung sollte – unserer Meinung nach – umfassen

    • die Darstellung des jetzigen Erkenntnisstandes
    • die Darstellung weiterer Schritte
    • die Einbettung jetzigen Vorgehens in eine Gesamtvorgehensweise

    Wir erinnern uns: In allen Beiträgen nach der Wahl wurde ebenso wie vor der Wahl der Einbezug der Tutzinger angekündigt, ggfs. analog der Werkstatt Feldafing (aktiver Einbezug der Bürger in aktuelle Arbeitsschritte und Fragestellungen durch Workshops wie auch seinerzeit in Starnberg). Somit dürfen wir erwarten, dass nach einer kurzen Einführung durch das Rathaus mindestens vier Themenfelder Gegenstand des Forums sein werden.

    • Themenfeld 1: Kreisel/Einmündung, Stand und wie mit wem bis wann weiter
    • Themenfeld 2: Beeinflussung des Verkehrsflusses, was ist an Maßnahmen geplant, welche Maßnahmen fehlen, durch wen müssen diese verfolgt werden
    • Themenfeld 3: Grundsätzliche Fragen, die durch die bisher fehlende Fragestellung nach Einbettung der Hauptstraße in ein Gesamtkonzept Tutzing entstehen (Anlass ist das Unverständnis vieler Tutzinger zum immer noch fehlenden Gesamtkonzept)
    • Themenfeld 4: Auswirkung der Planung auf die bestehende/zukünftige Geschäftswelt im Ortskern Tutzing

    Die Themenfelder können von deren Komplexität her kaum in Plenum behandelt werden. Eine Diskussion innerhalb der Besuchergruppen kommt erst zustande, wenn in Kleingruppen zu den drei Themenfeldern diskutiert werden kann. Also sollten wir uns auf eine Mitarbeit in vier Gruppen (gesteuert von Moderatoren) vorbereiten, die zum Schluss sich gegenseitig über das Ergebnis informieren.

    Der 19. ist also nach unserem Verständnis ein erster Schritt in einem Arbeitsprozess, der Grundlage des Entscheidungsprozesses innerhalb Gemeinderat/Verwaltung ist. Damit wäre auch der Zusage des Rathauses entsprochen, kontinuierlich die am Gang der Dinge interessierten Tutzinger in den Arbeits- und Entscheidungsprozess der Ortsentwicklung einzubeziehen.

    Mit unserem hier formulierten Anspruch wollen wir einen Beitrag zur bisher sehr unterschiedlich dargestellten und erfahrenen Arbeitsweise des Rathauses leisten.

    Bitte denken Sie daran: Wer nicht dabei ist, stimmt zu! Er stimmt zu zu dem, was bisher gesamtorts kritisiert wurde. Mit dem Forum und den weiteren Schritten hat Tutzing die Möglichkeit, die Zukunft mitzugestalten. Anderenfalls: Wer sich nicht bewegt, der wird bewegt!

     

    Weiterführende Artikel:

    Kreisel ? Einmündung?

    Stimmen Sie mit ab:

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  • Arbeitsgruppe Hauptstraße

    Der Arbeits- und Informationsprozess nimmt Gestalt an. Der ADFC informierte über den Stand und nahm umfangreiche Informationen seitens der eingeladenen Teilnehmer auf. Gleichzeitig mit deren Veranstaltung wies die Verwaltung während der Ratssitzung darauf hin, die Ergebnisse des Planungsbüros seien noch in Arbeit, würden aber bald vorgestellt werden.

    In vorOrt.news erschienen inzwischen mehrere Informationsblöcke zum Sachfortschritt, auch zum Stand der kontrovers diskutierten Einschätzung hinsichtlich der Bahnhofstraße. Die Komplexität des Gesamtthemas scheint jetzt aber so zu sein, dass Termine etwas neu sortiert werden mussten. Die für den 08.11. vorgesehene Informationssitzung wird nun auf den 14.11. gelegt.

    Die neue Terminlage ist gewiss auch der umfangreichen Faktenlage geschuldet, denn ADFC-Erkenntnisse, der Fortgang der Arbeit des Planungsbüros und die Einarbeitung letzter Erkenntnisse dürften hinsichtlich einer präsentationswürdigen  Zusammenfassung  recht arbeitsaufwendig sein.

    Die Klärung der Frage, inwieweit die Öffentlichkeit am 14. einbezogen wird, ist beantwortet. Denn ein Teil der Geladenen für den öffentlichen 08.11 erhielt eine erneute Einladung für den 14.11.2017, somit dürfte einer Information durch die Presse nichts im Wege stehen.

    Wir werben unsererseits um Verständnis für die Termin-Neufestsetzungen durch die Verwaltung. Schließlich: Was lange währt, wird gut!

    ACHTUNG: Update am 11.11.2017

    der von der Tutzinger Liste avisierte Termin „Gemeinderat 14.11.17, 1800 Uhr“ wurde geändert von öffentlich in nichtöffentlich. Wir verließen uns auf bisherige Informationen zu dem Termin, auch heute noch steht auf der Rathaus-Homepage, die Sitzung sei öffentlich. Allerdings wurden trotz gegebener Fristen keine TOP angegeben. Das deutete indirekt bereits darauf hin, die Themen seien wohl noch nicht für die Öffentlichkeit geeignet. Der Grund für den Schwenk von öffentlich auf nichtöffentlich dürfte den Tageszeitungen zu entnehmen sein. Wir werden informieren, sobald wir den Sachstand kennen. Wir bitten alle Besucher, die sich auf den 14. vorbereiteten, sich zu gedulden.

  • Hauptstraße Tutzing: Kreisel und Tempo 30 erwünscht!

    Hauptstraße Tutzing: Kreisel und Tempo 30 erwünscht!

    Planungsbüro IBN vor einigen Wochen:  „… schließlich bauen wir eine Straße für Tutzing … “

    Erste klare Meinung der Sitzung am 04.10.2017: Kreisverkehr-Süd und Tempo 30 km/h eindeutig erwünscht!  Herr Neudert (IBN) rief Tutzinger zu einem erweiterten Arbeitskreis „Hauptstraße“ zusammen; er startete so eine gelungene Veranstaltung am vergangenen Mittwoch im Tutzinger Rathaus. Bürgermeister, Planer, Räte und interessierte Bürger an einem Tisch!

    Besuchern vergangener Informationsveranstaltungen und Gemeinderatssitzungen blieb durchaus nicht verborgen, dass alle an der Planung der Hauptstraße Beteiligten dringend auf Entscheidungen aus Tutzing – Gemeinderat/Verwaltung – warten.

    Besonders der südlichere Teil der Straße durch unser Dorf wurde im Detail ausgeleuchtet. Denn im Norden ist die Situation offenbar etwas anders strukturiert. Erfreulich ist, dass in den Ausführungen sichtbar wurde, dass viele der durch die Tutzinger (auf Initiative der TUTZINGER LISTE) dokumentierten Mängel eine umfassende Auflösung in den Plänen finden.

    Im Süden Tutzings prallen jedoch mehrere Faktoren aufeinander, die es zu klären gilt. Es ist wenig Platz da für die Verkehrsführung (Gehweg, Fahrschutzstreifen und Fahrbahn nebeneinander). In den Kinderliefer und -abholzeiten sind gleichzeitig viele Kinder zu Fuß vom/zum Bahnhof kommend/gehend, Busse und Familientransporter (oftmals um die Sicherheit der Kinder besorgter Eltern) und Ampeln in einem Bauabschnitt zu handeln.

    Sicherheit geht eindeutig vor! Darüber sind sich das Straßenbauamt Weilheim, der Rat, das Gymnasium, der ADFC und weitere an der Sitzung Beteiligte mittlerweile einig.

    Tempo 30 vor den Schulen, aber auf einer Staatsstraße? Hier kollidieren – so zeigte es sich – vermutlich mehrere gesetzliche Vorgaben. Glücklicherweise hatte die Runde einen sachkundigen Vertreter des ADFC am Tisch, der der Starnberger Polizei sowie den Weilheimer Behörden wertvolle Hinweise zu Klärung mitgab. Die Forderung ist eindeutig: Tempo 30 rund um die Uhr.

    Denn wenn es möglich ist, dass am Ende der Garmischer Autobahn in München das Tempo auf 40 km/h begrenzt werden kann, dann sollte das doch auch zum Schutz z.B. der Kinder möglich sein. Auch da sind alle einig. Ein Blick zum Bodensee zeigt, dass hier durchaus Staatsstraßen, ebenso Bundesstraßen mit Tempo 30 Normalzustand sind. Apropos 30: Die Starnberger Polizei trug vor, dass es in Tutzing nicht möglich sein soll, über 30 km/h zu fahren. Eine Aussage, mit der die Polizei im Kreis Tutzings hochwillkommen ist.

    Dass der Planungs-Prozess nun ausgerechnet durch die Abwasser-Planer ins Stocken geraten ist, hilft sehr! Das ist gute Zeit, diese kann man nun nutzen, um Konsens in den noch offenen Fragen zu schaffen. So war auch bisher für die Planer Zeit, nochmals den Kreisel bei der Ortseinfahrt Tutzing-Süd zu überarbeiten. In der neuen auf 35 Meter reduzierten Version vermeidet den Eingriff in das Naturdenkmal Johannishügel. Er entspricht der von allen Teilnehmern nach genauerer Betrachtung geforderten Lösung für Sicherheit und einer geregelte Kreuzungssituation für alle Verkehrsteilnehmer, auch wenn das Staatl. Bauamt eine Einmündung unter den Kriterien Verkehrssicherheit und Leistungsfähigkeit für ausreichend hält. Ergänzend zur mehrheitlichen Empfehlung an den Gemeinderat für den Kreisverkehr wurde die Bezifferung der Mehrkosten verlangt, die am Ende von der Gemeinde zu tragen sind.

    Wenn mit dem Elan und mit breiter Beteiligung weiter so am Projekt gearbeitet wird, wird es klappen, dass – wenn wir schon nicht von der Staatsstraße abrücken können – wir eine Lösung bekommen, die hohen Nutzen stiftet.

    Wichtig ist aber, dass wir bitte weiterhin über die Bordsteinkante unserer Hauptstraße hinaus gemeinsam noch weiter ins Dorf blicken. Nur eine gesamtheitliche Betrachtung/Planung der Wege (auch für die Kinder und die älteren Menschen) durchs Dorf sorgt dafür, dass weniger Autos fahren, dass Radeln oder zu Fuß gehen (Schulweg) sicher möglich sind.

    Abschließend wurden sehr berechtigt nachdrücklich und Pro und Contra-Aussagen und Kostenaufstellungen in Schriftform (Protokoll) zum nächsten Termin gefordert, die die Verantwortlichen bitte zur Wahrung des Vertrauens in die Aussagen beibringen sollten. Klingt komisch. Ist aber so!

     

    Weitere Artikel dazu:

    13.09.: Radschutzstreifen oder nicht?

    Wir sind nicht allein!

    SEVEN-ELEVEN!

    12.07.: Kein Antrag zur Herabstufung

  • Pressemitteilung Tutzing, 10. Juli 2017 – Antrag: Herabstufung der Hauptstraße

    Antrag der TUTZINGER LISTE vom 19. April 2017 auf Herabstufung der Hauptstraße zur Gemeindeverbindungsstraße wird in der Sitzung des Gemeinderats am 11. Juli 2017 behandelt.

    Der Antrag lautet:

    Die Gemeinde Tutzing stellt den Antrag bei der bayerischen Staatsregierung, die Hauptstraße von der Staatsstraße zur Gemeindeverbindungsstraße herabstufen zu lassen.

    Der Antrag geht zurück auf das Bürgerforum am 3. April 2017. Dort war die die Verkehrssituation auf der Hauptstraße eines der großen Themen. Von verschiedenen Bürgern wurde die Möglichkeit zur Herabstufung der Hauptstraße von einer Staatsstraße zu einer Gemeindeverbindungsstraße angeführt, um eine Verkehrsreduzierung zu erreichen. Darauf angesprochen, verneinte Herr Christian Probst vom Staatlichen Weilheim zunächst die Wahrscheinlichkeit, wurde dann aber unsicher und empfahl, die Frage ganz offiziell über einen Antrag zur Herabstufung klären zu lassen, ob denn der sog. „Netzzusammenhang“ der Straßen dann noch gewährleistet sei, was er nicht vermute.

    Wie Herr Probst ausführte, ist das zentrale Kriterium für die Einstufung eines Straßenabschnittes in eine bestimmte Straßenklasse seine Verkehrsbedeutung, die maßgeblich durch die Funktion der Straße hinsichtlich ihrer Netzlage bestimmt wird. Eine Umstufung, hier konkret ein Herabstufung, von Straßen ist grundsätzlich dann veranlasst, wenn sich deren Verkehrsbedeutung geändert hat.

    Grund für eine Umwidmung des Teilstücks „Hauptstraße Tutzing“ der Staatsstraße St 2063 auf eine Gemeinde(verbindungs)straße kann in ihrer geringen Bedeutung für den überörtlichen Verkehr, u.a. durch das Vorhandensein der B2, gesehen werden. Nachgewiesen wurde dies durch die Verkehrszählungen im Rahmen des Verkehrskonzepts 2004 (Ingenieurbüros Ingevost), wonach die Hauptstraße zu rd. mindestens 70% dem innerörtlichen Verkehr dient.

    Auch wenn eine Herabstufung der Staatsstraße allein aus Kostengründen wohl unerwünscht sein wird, sollte die Diskussion nicht mit dem Kostenargument beendet sein. In diesem generationsübergreifenden Projekt ist der Gemeinderat angehalten entsprechend langfristig zu denken und zu handeln. Es sollte mit dem Antrag bei der bayerischen Staatsregierung dokumentiert werden, dass der Gemeinderat die Herabstufung nicht intern pauschal abgelehnt hat sondern offiziell hat prüfen lassen. Mit einem entsprechenden Bescheid wäre die Frage der Herabstufung verbindlich geklärt. Dieser Bescheid würde alle die Voraussetzungen enthalten, die zur Herabstufung erforderliche sind, gegenwärtig aber (noch) nicht erfüllt werden.

    ———————————————————————————————————————————————-

    Pressekontakt: Gerd Bittl-Fröhlich,
    info@tutzinger-liste.de – Tel 08158 906 12-0

    1. Vorsitzender: Hans-Ulrich Dillmann
    2. Vorsitzende: Isabell Riedelsheimer

    Schatzmeister: Dr. Wolfgang Behrens-Ramberg

    Beiräte: Gerd Bittl-Fröhlich und Prof. Dr. Heribert Kristl

    Hier haben wir die Pressemitteilung zum Download abgelegt.

  • Bürger-Forum 03.04.2017: Projekt Umgestaltung Hauptstraße

    Bürger-Forum 03.04.2017: Projekt Umgestaltung Hauptstraße

    Der ursprünglich für Mitte März avisierte Termin ist jetzt auf den 03.04.2017 festgelegt. Aus unserer Sicht eine sehr gute Entscheidung. Dadurch wird allen an der Vorbereitung Beteiligten die Möglichkeit und mehr Zeit gegeben, die Bedeutung dieses überaus wichtigen Themas herauszustellen.

    Es sind nun nicht nur banale Fragen einer Straßenreparatur; es sind grundlegende Fragen der Verkehrslenkung, der Verkehrsberuhigung und des Ortsbildes schlechthin. Bisherige Diskussionen, ob formal oder informell, können dadurch sicher in klarere Strukturen gefasst werden.

    Wir werden Sie aktuell halten. Die offizielle Einladung finden Sie auf der Homepage der Gemeinde, rechts unter „Wichtige Meldungen“.

     

    Update 30.03.2017:
    Wir haben in einem Pressegespräch am 23.04.2017 die Fragen der TUTZINGE LISTE an die Gemeinde erörtert.
    Diese halten wir hier für Sie – selbstverständlich – online zur Ansicht bereit:


    (Details durch Klick auf das Schaubild
    Details zum Pressegespräch stehen hier für Sie bereit.

    Nehmen Sie die Einladung des Bürgermeisters an! Bitte kommen Sie zum Bürgerforum, gestalten Sie mit!

     

    Update 01.04.2017

    Liebe Leser,

    am heutigen Rathaus-Markt waren wir an unseren „Stammtisch am Markt“ mit einem Informationsstand vertreten, mit dem wir auf das sog. Bürgerforum „Hauptstraße 2030“ hinwiesen. Es freut uns, dass sich unglaublich viele Marktbesucher neben dem Einkauf die Zeit genommen haben, bei uns am Stand vorbeizuschauen.

    Die Resonanz reichte von Anerkennung, dass jemand sich traut, dieses Thema anzusprechen bis hin zu teilnahmsloser Gleichgültigkeit. In den vielen Gesprächen verwiesen wir darauf, dass dies keine isolierte Aktion der Tutzinger Liste sei. Wir sagten sehr deutlich, dass hier der Bürgermeister alle Hebel in Bewegung setzt, um die Bürger ins Boot zu holen und sie bei der Angelegenheit Hauptstraße umfassend mitreden zu lassen.

    Wir mussten aber auch hören, wie Offizielle des Rathauses über einen angeblich wissenden Kollegen redeten, indem sie ihm ein doppeltes Spiel vorwarfen. Es wisse doch der Gemeinderat der Tutzinger Liste bestens Bescheid, warum dann eigentlich die von uns herausgelegten sechs Fragestellungen, zu denen es bis heute keine einzige Antwort gibt. Hier wird übersehen, dass ein der Nichtweitergabeverpflichtung unterliegender Gemeinderat eben nicht das tut, was teilweise in Tutzing üblich ist: Ratschen, bis die Schwarte kracht.

    Wir stellten bei den Besuchern unseres Informationsstandes fest, wie unterschiedlich doch das Wissen um die Brisanz der Hauptstraße 2030 ist. Auch ist man teilweise der Meinung, das Forum sei doch nur ein Feigenblatt in Form eines Frontalunterrichts der Verkündigung neuer Dinge. Hier wird der Begriff Bürgerforum völlig falsch verstanden und man begibt sich der Möglichkeit, wirklich ein Forum zu veranstalten. Ein Bürgerforum ist eine sehr ernstzunehmende und daher höchst anspruchsvolle Angelegenheit.

    Weil die Meinungsbandbreite zur Ernsthaftigkeit (Einladung Bürgerforum) und auch die Betroffenheit so unterschiedlich zu sein scheinen, hier noch einmal die Bitte an Sie, liebe Leser, und diejenigen, denen diese Post hier weitergegeben wurde: Kommen Sie ins Roncalli-Haus, bringen Sie sich ein! Am kommenden Montag, 03.04.2017, bietet sich für die Tutzinger Bürgerinnen und Bürger die – vermutlich einzige – Möglichkeit, Einfluss auf die weitere Planung zur Umgestaltung der Hauptstraße zu nehmen. Niemand soll hinterher sagen können, er hätte von alle dem nichts gewusst.