Monat: Dezember 2018

  • Gedanken zum Jahreswechsel 2018/2019

    Wir haben bewusst diesen Beitrag zum Jahreswechsel unter „Wir und die Welt“ gestellt.  In der Welt geschehen Dinge, die Anlass zu großer Vorsicht sind. Die Folgen derzeitiger Politik werden bis in die kleinste Kommune herunter zu spüren sein. Wer heutzutage der Politik nicht ins Konzept passende Aussagen oder gar Handlungen bringt, der wird verfolgt mit dem Ziel der Gleichschaltung. Zu beobachten mit dem Victorismus in Ungarn entlang der Visegradlinie, ebenso die derzeit sehr bedenkliche Entwicklung in USA, höchstgefährlich für Europa. Anstatt NGOs oder andere kritische Stimmen als Gradmesser funktionierenden Zusammenspiels der Kräfte zu verstehen, werden sie auf allen Ebenen höchst dubios bekämpft.

    Nun, getreu altem Kaufmannsbrauch: Am Jahresende wird Bilanz gezogen! Was natürlich wichtig ist. Wichtiger aber ist der Ausblick auf das kommende Jahr. Das kommende Jahr kann nämlich noch gestaltet werden.

    Das vergangene Jahr brachte aus Sicht der Tutzinger Liste jede Menge privater Bauvorhaben. Man lässt sich gerne in Tutzing nieder, baut aus und nutzt Tutzings Infrastruktur. Ausschüsse und Verwaltung klagten nicht über Unterbeschäftigung. Das jedoch alles überlagernde Vorhaben „Hauptstraße“ nimmt langsam Formen an, entwickelt sich aber in manchen virtuellen und tatsächlichen  Schaufenstern zu einer sozialen und kommunikativen Herausforderung. Ein „mehr miteinander“ täte dem Ort recht gut, denn von allen Seiten wird die Bereitschaft zum Hinhören gefordert. Wir meinen, das Thema Hauptstraße hat noch Raum, sich im Meinungsaustausch zu üben. Ist die Angelegenheit ungeregelter Information nämlich erst einmal auf der Straße, könnte sie eine unangenehme Eigendynamik entwickeln. Letzteres wäre gewiss nicht im Sinne aller derjenigen, die hauptamtlich an der Sache arbeiten. Ein Vorsatz für das Neue Jahr könnte durchaus der sein, Termine zur Vermittlung des Sachstandes einzuhalten. Das setzt natürlich voraus, Termine auch realistisch zu planen, inhaltlich dazu zu stehen.

    Die Wahlen 2018 sind gelaufen; in Tutzing zogen vorher dunkle Wolken auf, Revolutionäre waren am Werke. Die dunklen Wolken am Horizont verschwanden aber plötzlich wie durch Geisterhand. Der weißblaue Himmel, jede Partei nimmt die Erfindung dieses Phänomens für sich in Anspruch, könnte sich aber trüben. Vor uns steht die Europa-Wahl und nicht ohne Grund wird von allen Seiten gemorst, es werde eine Schicksalswahl. Das ist aber nicht nur zu vermuten, es deutet auch alles darauf hin. Im Zentrum vieler Aussagen zu Europa steht auch die Wasserfrage, um die sich Tutzing in der Vergangenheit herumdrückte. Es ist absehbar, dass viele Aufgaben der sog. Staatlichen Daseinsvorsorge endgültig für die Privatisierung geöffnet werden. Wer regelmäßig unsere beiden Akademien besuchte und überaus genau hinhörte, konnte z.B. seit über zwei Jahren wissen, der Wasserhahn wird für die private Wasserversorgung geöffnet. Brüssel entscheidet über Freihandelsverträge.

    Wir hoffen, dass alle die zu „EU, was heißt das eigentlich?“ aufklärenden Parteien sehr präzise herausarbeiten, weswegen ein intaktes Europa gerade zu Zeiten der Beschwörung nationaler Interessen so wichtig ist. Die Zeit arbeitet recht unverhohlen für die Nation-first-Vertreter. Wir können uns nicht mehr wegducken, wir sind dafür zu sehr in das europäische Geschehen integriert.

    Wir können aber sehr genau hinhören, was unsere überregional aktiven politischen Kollegen zur Frage „EU wie weiter?“ sagen werden. Wir wissen, dass viele der angeblich nur Brüssel betreffenden Aspekte sich ganz klar in unserem Landkreis und damit in unserer Gemeinde wiederfinden werden. Daher ein Ausblick, kommunale Tagesthemen zur Seite lassend: Wir treten zwar nicht zur EU-Wahl an, wir werden aber sehr genau verfolgen, was die Aussagen einzelner EU-Wahlkämpfer für Tutzing bedeuten und das dann auch zur Sprache bringen.

    Fragen, die unsere Lebensgrundlagen betreffen, haben wir zur Genüge. Denken Sie, liebe Leser, nur an das fürchterliche Gewürge zu Themen der Landwirtschaft (Nahrungsmittelvergiftung, Überproduktion, Höfesterben), zu Themen der Bildung, der überholten Rolle des Nationalstaates. Und nun meint Brüssel auch noch, alleinige Sache Brüssels seien die Freihandelsverträge. Die Europawahl ist der beste Anlass für unsere Wahlkämpfer und vor allem der Zuhörer, den europäischen Gedanken so aufzubereiten, dass wir ihn endlich richtig verstehen und auch verstehen, weswegen dieses Feld nicht irgendwelchen entsorgten Politikern überlassen sein darf. Das Feld darf auch nicht stimmenstarke Spielwiese anerkannter Ewiggestriger sein.

    Die Diskussionen hierzu werden Tutzing beschäftigen. Wir als Tutzinger Liste verstehen uns auch als diejenigen, die frei von übergeordneten Grundsätzen oder zentralen Vorgaben eine Bewertung der EU-Wahlen für Tutzing vornehmen können.

    Sie sehen, der Ausblick umfasst nicht die Fortschreibung der Behandlung irgendwelcher relevanten Bauvorhaben. Der Ausblick umfasst die einmalige Möglichkeit, die Gestaltung Europas mitzuerleben. Auch in der Form, sich sehr intensiv mit den Vorzügen und Vorurteilen zur Lage Europas zu beschäftigen. Lassen wir uns aber nicht mit dem Renner des Jahres „Digitalisierung“ ins Bockshorn jagen. Digitalisierung, kommend aus der Welt der wohlbekannten elektronischen Datenverarbeitung, gibt es seit über vierzig Jahren, Globalisierung schon ewig. Viele unserer Politiker hingegen benötigen neue Begriffe, weil sie irgendwie die angeblich so neue Welt nicht verstehen, nicht in den Griff bekommen. Fragen Sie einmal einen Landtagsabgeordneten, was er unter Digitalisierung versteht! Vermutlich nicht so viel wie Sie, lieber Leser.

    In dem Sinne wünscht Ihnen die Tutzinger Liste alles Gute zum Jahreswechsel und viel Verständnis und Mitmachen für die Meisterung zwei großer Herausforderungen. Es sind dies die Hauptstraße und der ebenso steinige Weg zu einem friedlichen, starken Europa.

  • Unsere Gedanken zum Jahresende 2018

    In der Welt geschehen Dinge, die Anlass zu großer Vorsicht sind. Die Folgen derzeitiger Politik werden bis in die kleinste Kommune herunter zu spüren sein. Wer heutzutage der Politik nicht ins Konzept passende Aussagen oder gar Handlungen bringt, der wird verfolgt mit dem Ziel der Gleichschaltung. Zu beobachten mit dem Victorismus in Ungarn entlang der Visegradlinie, ebenso die derzeit sehr bedenkliche Entwicklung in USA, höchstgefährlich für Europa. Anstatt NGOs oder andere kritische Stimmen als Gradmesser funktionierenden Zusammenspiels der Kräfte zu verstehen, werden sie auf allen Ebenen höchst dubios bekämpft.

    Nun, getreu altem Kaufmannsbrauch: Am Jahresende wird Bilanz gezogen! Was natürlich wichtig ist. Wichtiger aber ist der Ausblick auf das kommende Jahr. Das kommende Jahr kann nämlich noch gestaltet werden.

    Das vergangene Jahr brachte aus Sicht der Tutzinger Liste jede Menge privater Bauvorhaben. Man lässt sich gerne in Tutzing nieder, baut aus und nutzt Tutzings Infrastruktur. Ausschüsse und Verwaltung klagten nicht über Unterbeschäftigung. Das jedoch alles überlagernde Vorhaben „Hauptstraße“ nimmt langsam Formen an, entwickelt sich aber in manchen virtuellen und tatsächlichen Schaufenstern zu einer sozialen und kommunikativen Herausforderung. Ein „mehr miteinander“ täte dem Ort recht gut, denn von allen Seiten wird die Bereitschaft zum Hinhören gefordert. Wir meinen, das Thema Hauptstraße hat noch Raum, sich im Meinungsaustausch zu üben. Ist die Angelegenheit ungeregelter Information nämlich erst einmal auf der Straße, könnte sie eine unangenehme Eigendynamik entwickeln. Letzteres wäre gewiss nicht im Sinne aller derjenigen, die hauptamtlich an der Sache arbeiten. Ein Vorsatz für das Neue Jahr könnte durchaus der sein, Termine zur Vermittlung des Sachstandes einzuhalten. Das setzt natürlich voraus, Termine auch realistisch zu planen, inhaltlich dazu zu stehen.

    Die Wahlen 2018 sind gelaufen; in Tutzing zogen vorher dunkle Wolken auf, Revolutionäre waren am Werke. Die dunklen Wolken am Horizont verschwanden aber plötzlich wie durch Geisterhand. Der weißblaue Himmel, jede Partei nimmt die Erfindung dieses Phänomens für sich in Anspruch, könnte sich aber trüben. Vor uns steht die Europa-Wahl und nicht ohne Grund wird von allen Seiten gemorst, es werde eine Schicksalswahl. Das ist aber nicht nur zu vermuten, es deutet auch alles darauf hin. Im Zentrum vieler Aussagen zu Europa steht auch die Wasserfrage, um die sich Tutzing in der Vergangenheit herumdrückte. Es ist absehbar, dass viele Aufgaben der sog. Staatlichen Daseinsvorsorge endgültig für die Privatisierung geöffnet werden. Wer regelmäßig unsere beiden Akademien besuchte und überaus genau hinhörte, konnte z.B. seit über zwei Jahren wissen, der Wasserhahn wird für die private Wasserversorgung geöffnet. Brüssel entscheidet über Freihandelsverträge.

    Wir hoffen, dass alle die zu „EU, was heißt das eigentlich?“ aufklärenden Parteien sehr präzise herausarbeiten, weswegen ein intaktes Europa gerade zu Zeiten der Beschwörung nationaler Interessen so wichtig ist. Die Zeit arbeitet recht unverhohlen für die Nation-first-Vertreter. Wir können uns nicht mehr wegducken, wir sind dafür zu sehr in das europäische Geschehen integriert.

    Wir können aber sehr genau hinhören, was unsere überregional aktiven politischen Kollegen zur Frage „EU wie weiter?“ sagen werden. Wir wissen, dass viele der angeblich nur Brüssel betreffenden Aspekte sich ganz klar in unserem Landkreis und damit in unserer Gemeinde wiederfinden werden. Daher ein Ausblick, kommunale Tagesthemen zur Seite lassend: Wir treten zwar nicht zur EU-Wahl an, wir werden aber sehr genau verfolgen, was die Aussagen einzelner EU-Wahlkämpfer für Tutzing bedeuten und das dann auch zur Sprache bringen.

    Fragen, die unsere Lebensgrundlagen betreffen, haben wir zur Genüge. Denken Sie, liebe Leser, nur an das fürchterliche Gewürge zu Themen der Landwirtschaft (Nahrungsmittelvergiftung, Überproduktion, Höfesterben), zu Themen der Bildung, der überholten Rolle des Nationalstaates. Und nun meint Brüssel auch noch, alleinige Sache Brüssels seien die Freihandelsverträge. Die Europawahl ist der beste Anlass für unsere Wahlkämpfer und vor allem der Zuhörer, den europäischen Gedanken so aufzubereiten, dass wir ihn endlich richtig verstehen und auch verstehen, weswegen dieses Feld nicht irgendwelchen entsorgten Politikern überlassen sein darf. Das Feld darf auch nicht stimmenstarke Spielwiese anerkannter Ewiggestriger sein.

    Die Diskussionen hierzu werden Tutzing beschäftigen. Wir als Tutzinger Liste verstehen uns auch als diejenigen, die frei von übergeordneten Grundsätzen oder zentralen Vorgaben eine Bewertung der EU-Wahlen für Tutzing vornehmen können.

    Sie sehen, der Ausblick umfasst nicht die Fortschreibung der Behandlung irgendwelcher relevanten Bauvorhaben. Der Ausblick umfasst die einmalige Möglichkeit, die Gestaltung Europas mitzuerleben. Auch in der Form, sich sehr intensiv mit den Vorzügen und Vorurteilen zur Lage Europas zu beschäftigen. Lassen wir uns aber nicht mit dem Renner des Jahres „Digitalisierung“ ins Bockshorn jagen. Digitalisierung, kommend aus der Welt der wohlbekannten elektronischen Datenverarbeitung, gibt es seit über vierzig Jahren, Globalisierung schon ewig. Viele unserer Politiker hingegen benötigen neue Begriffe, weil sie irgendwie die angeblich so neue Welt nicht verstehen, nicht in den Griff bekommen. Fragen Sie einmal einen Landtagsabgeordneten, was er unter Digitalisierung versteht! Vermutlich nicht so viel wie Sie, lieber Leser.

    In dem Sinne wünscht Ihnen die Tutzinger Liste alles Gute zum Jahreswechsel und viel Verständnis und Mitmachen für die Meisterung zwei großer Herausforderungen. Es sind dies die Hauptstraße und der ebenso steinige Weg zu einem friedlichen, starken Europa.

  • Sprechstunde Neudert…

    … aus meiner Sicht.

    Gestern fand sie wieder statt, die Bürgersprechstunde zur Hauptstraße mit Verkehrsplaner Benjamin Neudert. Die großformatigen Darstellungen der Ausführungsplanung lagen bereit. Ganze drei interessierte Bürger fanden sich ein: ein Gewerbetreibender, ein Einzelhändler und ein Freiberufler, alle selbst an der Hauptstraße arbeitend, handelnd bzw. praktizierend:

    • Der Gewerbetreibende Michael Lanio: Er interessierte sich insbesondere für die Parkplätze und deren Anzahl und schaute in den Plänen nach, ob nicht hier und da noch der eine oder andere zusätzliche Parkplatz unterzubringen sei. Angesichts der unterschiedlichen Größe der Autos solle man doch auf die optische Trennung der einzelnen Parkplätze in den Parkbuchten verzichten, so sein Vorschlag. Bei kleineren Fahrzeugen könnten mehrere davon auf derselben Fläche parken, die sonst nur für wenige große Fahrzeuge reiche.
    • Der Einzelhändler für Optik Peter Gsinn zeigte sich interessiert an den ausgelegten Plänen. Zur Verkehrsmisere meinte er, es wäre damals ein großer Fehler gewesen, den Bahnübergang oben an der Waldschmidtstraße zu schließen. Alle Tutzinger, die am Berg wohnten, führen nach unten, um auf der Hauptstraße nach Norden oder Süden zu gelangen.
    • Der Zahnarzt Dr. Walter Boecke: Er meinte zu Recht, dass die Neugestaltung der Hauptstraße den Verkehr ja an sich nicht verändern würde. Bei geringerer Straßenbreite sei dann eher mit mehr Staus zu rechnen. Was ihn aber mehr interessiere, sei das Verkehrsaufkommen in der Bahnhofstraße. Im Westen werde ununterbrochen gebaut mit Lakeside Living, Foursite (jetzt mit Büros im 2. und 3. Obergeschoss), bald komme das Aparthotel dazu und der Bürobau an der Ecke Bräuhausstraße/Bahnhofstraße (Lobster), das Krankenhaus wolle expandieren und später würde die Business Area Tutzing im östlichen Bereich vollständig bebaut, die Zufahrt sei ja gerade mit dem Krankenhaus abgestimmt worden. Wo solle denn der ganze Verkehr hin? Die Bahnhofstraße sei schon jetzt überlastet. 10 – 12 Male am Tag fahre die Rettung mit Martinshorn ins Krankenhaus, so laut, dass er das Gespräch mit Patienten unterbrechen müsste. Die Schülerströme morgens richteten ein Chaos an. Habe die Gemeinde kein Verkehrskonzept erstellen lassen, bevor diese dramatische Zunahme des Verkehrs erfolgte? Er fühle sich als Bürger und Anlieger von Verwaltung und Gemeinderat völlig allein gelassen.

    Das geringe Interesse an der Sprechstunde stimmt nachdenklich. Auf der anderen Seite gab es am 07.11.2018 eine Informationsveranstaltung im Rathaus für die Anlieger der Hauptstraße, die sehr gut besucht war. Rat und Verwaltung müssen sich Gedanken machen, auch extern unterstützt wie beim Städtebaulich Integrierten Verkehrskonzept aus 2004, wie mit dem gestiegenen Verkehrsaufkommen umzugehen ist. Dass hier verkehrskonzeptionell noch Hausaufgaben zu machen sind, war auch Thema in der Sitzung des Umwelt-, Energie- und Verkehrsauschusses am 20.02.2018, als der Empfehlungsbeschluss an den Gemeinderat gefasst wurde, Tempo 30 in der Bahnhofstraße einzuführen – als eine erste Maßnahme.

     

     

  • Weihnachtsgeschenke für Tutzinger Familien

    Weihnachtsgeschenke für Tutzinger Familien

    Auch in diesem Jahr verteilt der Lions Club Starnberger See – Ludwig II. wieder 40 Einkaufsgutscheine an bedürftige Tutzinger Familien und Einzelpersonen. Die Namen und Adressen werden von der Ambulanten Krankenpflege zur Verfügung gestellt.

    In diesem Jahr konnte Projektleiter Bernd Kolle vom Lions Club gemeinsam mit seiner Frau Ingrid das Damenmodegeschäft „Frauensache“ gewinnen, sich an der Aktion zu beteiligen. Renate Schibschid-Kerkhoff  und ihre Kunden machten gerne mit und stellten festlich verpackte Geschenke zur Verfügung.

    Diese werden zusammen mit den Einkaufsgutscheinen und einem Weihnachtsgruß rechtzeitig vor Weihnachten zu den Empfängern gebracht. Die Mittel für die Einkaufsgutscheine stammen aus dem Überschuss des  8. Charity-Weihnachtsmarkts am Midgardhaus, den der Lions Club am 1. Advent veranstaltet hat.

     

    Im rechten Bild (v.l.n.r.): Ingrid Kolle, Armin Heil, Geschäftsführer Ambulante Krankenpflege Tutzing e.V., Frauensache-Inhaberin Renate Schibschid-Kerkhoff, Andrea Behrens-Ramberg

     

     

     

  • 20.12.: Park Now – bargeldlos parken

    ParkNow – baldgeldlos parken bald auch in Tutzing! Park Now ist eine digitale Informations-, Vermittlungs- und Bezahlplattform für Parkdienstleistungen, die als App oder über das Navigationssystem ausgewählter Fahrzeuge verwendet werden kann. Einstimmig ermächtigte der Umwelt-, Energie- und Verkehrsausschuss in seiner Sitzung am 19.12.2018 die 1. Bürgermeisterin Marlene Greinwald (FW) für die Gemeinde Tutzing, als Mitglied des Zweckverbands Oberland, aus dem Rahmenvertrag zwischen der ParkNow GmbH und dem Zweckverband Kommunales Dienstleistungszentrum Oberland vom 13.06.2018 Leistungen im eigenen Namen und für eigene Rechnung per Leistungsabruf zu beauftragen. Durch einen Abruf entsteht ein direktes Vertragsverhältnis (Einzelvertrag) zwischen dem abrufenden Mitglied des Zweckverbands Oberland (Gemeinde Tutzing) und ParkNow zu den im Rahmenvertrag genannten rechtlichen Bedingungen und vertraglichen Konditionen. Bei Abschluß vor Jahresende werden attraktive Sonderkonditionen eingeräumt. Dies ist bei Plattformen allgemein üblich, um möglichst viele Vertragspartner und Endnutzer zu gewinnen. Der Endnutzer erhält eine innovative Parklösung, die dabei hilft, den idealen Parkplatz zu finden und diesen ganz einfach bargeldlos zu bezahlen. Als ich das Vertragswerk einschl. der 8 Anlagen studiert hatte, insbesondere die Mitwirkungspflichten der Kommune und die notwendigen Informationen zur Implementierung des ParkNow-Service, kam mir schon der Gedanke, dass ParkNow der Schlusspunkt eines Verkehrskonzepts sein könnte. Dieses werden wir aber erst nach Abschluss der Umgestaltung der Hauptstraße haben. Die Erleichterung beim Parken für die Bürger sollte aber bereits jetzt eingeführt werden, das System ist flexibel, so dass zu bewirtschaftende Parkflächen hinzugefügt und Tarife geändert werden können. Während die Gemeinde Überwachungsleistungen direkt mit dem Zweckverband abgleichen kann, wird die Erhebung der Parkgebühren nicht zentral sondern direkt mit ParkNow verrechnet. Für den Endnutzer, der sich eine App herunterladen kann, gibt es verschiedene Tarifmodelle. Siehe auch den Bericht auf www.vorort.news sowie die Homepage von ParkNow.

    Weitere Punkte der Sitzung:

    • Wir erinnerlich hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am 09.01.2018 unter der Leitung der 2. Bürgermeisterin Elisabeth Dörrenberg (CSU) einstimmig beschlossen, dass Tutzing den Titel einer Fairtrade-Gemeinde anstrebt. Die Verwaltung gab nun einen Sachstandsbericht, inwieweit die Voraussetzungen erfüllt sind. Lisa Gollwitzer führte aus, dass einschl. weniger noch ausstehender Unterlagen die Voraussetzungen erfüllt seien, die Bewerbung einzureichen. Insbesondere seien Fairtrade-Produkte im Sortiment von Geschäften und Gastronomie enthalten und werden auch in der Zivilgesellschaft (Schule, Kirchengemeinde und Verein) eingesetzt. Medienberichte dazu habe es ebenfalls gegeben. Ist die Bewerbung erfolgreich, erhält die Gemeinde eine Urkunde. Der Titel der Fairtrade-Gemeinde muss allerdings alle zwei Jahre erneuert werden.
    • Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hatte eine Anfrage zur Verkehrs- und Schulwegsicherheit während der Sanierung der Hauptstraße eingereicht. Verkehrsplaner Benjamin Neudert bestätigte die Bedeutung des Themas und erläuterte, dass im Januar die Arbeiten an der Verkehrsführungsplanung beginnen würden. Die Pläne der beteiligten Spartenträger müssten dann vorliegen, so dass die Abstimmungen mit dem Landratsamt, der Polizei und den Schulen vorgenommen werden könnten. Insgesamt sei es eine komplexe Maßnahme unmittelbar vor der Ausschreibung.
    • Hauptstraße ganz konkret: Die Landschaftsplanerin Monika Treiber gab eine kurzen Sachstand zu den Belägen der Gehwege an der Hauptstraße. Generell schlug sie vor, die Gehwege höherwertiger zu belegen als die Parkbuchten, unterschiedliche Formate der gleichen Platte zu mischen und damit auch räumliche Gestaltung vorzunehmen. Die Parkbuchten werden durch Dreizeiler von der Straße getrennt. Bäume erhalten eine Baumscheibe aus Gusseisen. Einstimmig entschieden wurde daraufhin folgendes:
      1. Im Süden Tutzings, einschl. Lindemannstraße bis Edeka bis hin zum Gröberweg werden die Gehwege mit Kunststein belegt (sog. „Münchner Platte“). Weiter nach Norden bis zur Bahnhofstraße wird höherwertiger Betonstein bis hin zur Neustätterstraße verlegt.
      2. Die Platten werden in Querbahnen in unterschiedlichen Breiten verlegt.
      3. Es wurde eine dreiteilige Farbfamilie ausgewählt, um optisch eine Melange herzustellen, die sich insbesondere unter dem Aspekt der Verschmutzung bewährt hat.

  • 19.12.: Belebung im FourSite

    Es könnte endlich belebt werden, das FourSite, nachdem der Bau- und Ortsplanungsausschuss in seiner Sitzung am 18.12.2018 unter der Leitung der 1. Bürgermeisterin Marlene Greinwald (FW) einer Nutzungsänderung von Ausstellungsflächen in Büros zugestimmt hat. Aufgrund fehlender Stellplätze war die Nutzung des 2. und 3. Obergeschosses des Gebäudes in 2016 von Büros in Ausstellungsflächen mit geringerem Stellplatzschlüssel umgenutzt worden. Nachdem 10 Stellplätze an der Bräuhausstraße mittels dinglicher Sicherung dem Gebäude zugeschlagen werden konnten, beantragten die Eigentümer mit Tektur die Nutzungsänderung zurück in Büros. Hoffentlich ziehen bald – Gewerbesteuer zahlende – Mieter ein.

    Weitere Punkte auf der umfangreiche Agenda waren:

    • Einstimmig wurde die 5. Änderung des Bebauungsplans Nr. 42 „Hausensteinweg/Am Höhenberg“ unter Einbeziehung der Beschlüsse samt Begründung in der Fassung vom 18.12.2018 beschlossen. Dem vorausgegangen waren Stellungnahmen des Kreisbauamts und des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Es handelte sich überwiegend um redaktionelle Anmerkungen.
    • Einstimmig wurde die Verwaltung beauftragt, für die 1. Änderung des Bebauungsplans Nr. 7 „Oberes Schönmoos“ die verkürzte Auslegung durchzuführen, dies unter Einbeziehung der Beschlüsse zu den eingegangenen Stellungnahmen des Kreisbauamts sowie weiterer Festsetzungen auf Vorschlag der Verwaltung. Diese betreffen die Festsetzung von Stellplätzen, die  Überschreitung der Gesamt-Grundflächenzahl für Terrassen und Balkone sowie das zulässige Maß von Aufschüttungen.
    • Der Ausschuss empfahl einstimmig dem Gemeinderat, die 1. Änderung des Bebauungsplans Nr. 83 „Kindertagesstätte an der Traubinger Straße 67“, eine Erweiterung nach Westen, zu beschließen. Hier lässt sich ein Sondergebiet für soziale Zwecke „SO“ ausweisen, um unter anderem den Kindergartenbedarf für die Zukunft zu sichern. Das Landratsamt hatte signalisiert, dass die Planung mit den Erfordernissen der Raumordnung in Einklang gebracht werden kann. Weiter beschlossen wurde die Empfehlung an den Gemeinderat, das Architekturbüros Hörner, Schongau, mit der Ausarbeitung zu beauftragen und das gesamte Verfahren einschließlich des Satzungsbeschlusses an den Bau- und Ortsplanungsausschuss zu übertragen.
    • Mehrheitlich beschlossen wurde die 3. Änderung des Bebauungsplans Nr. 32 „Mitterfeld“ für ein Grundstück. Dem vorausgegangen war ein Beschluss der Änderung des Gemeinderats am 08.05.2018. Die Verwaltung wird nun das Auslegungsverfahren durchführen. Ziel ist die Sanierung eines alten Hauses.
    • Einstimmig wurde der Entwurf zur 4. Änderung des Bebauungsplans Nr. 74 „Bahnhofstraße/Bräuhausstraße“ samt Begründung in der Fassung vom 18.12.2018 gebilligt. Dem voraus ging der Aufstellungsbeschluss des Gemeinderats am 02.10.2018. Die Verwaltung wurde beauftragt, das verkürzte Auslegungsverfahren durchzuführen. Es geht um das geplante  Gebäude an der Ecke Bahnhofstraße/Bräuhausstraße; das Grundstück war im Februar 2018 an das IT-Unternehmen Lobster verkauft worden, das hier einmal einziehen möchte.
    • Zum Antrag auf die 8. Änderung des Bebauungsplans Nr. 16 „Schnupfenwiesen“ für ein größeres Grundstück beschloss der Ausschuss einstimmig die Empfehlung an den Gemeinderat, (1) die Änderung zu beschließen, (2) Prof. Florian Burgstaller mit der Ausarbeitung zu beauftragen, (3) die Verwaltung zu beauftragen, mit dem Antragsteller einen städtebaulichen Vertrag zur Übernahme der Planungskosten abzuschließen und (4) das gesamte Bebauungsplanverfahren einschließlich des Satzungsbeschlusses wieder an den Bau- und Ortsplanungsausschuss zu übertragen. Ratskollege Marchner vermisste Planzeichnungen und Ansichten, die aber im Laufe des Verfahren vorgelegt werden. Inhaltlich ging es um Änderungen in der Höhenentwicklung, der Erweiterung der Grundfläche, belegt mit Referenzbeispielen, und eine Erweiterung der Garagen, die gut auf dem Grundstück untergebracht werden können.
    • Gegen zwei Stimmen wurde der Antrag auf Baugenehmigung zur Neubau eines Betriebsleiterwohnhauses mit Altenteilwohnung und Garage in Diemendorf gebilligt mit dem Vorbehalt, dass die landwirtschadftliche Privilegierung des Vorhabens nachgewiesen werden muss. Darüber entscheiden das Landratsamt Starnberg und das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Auf dem Grundstück sind bereits Stall, Silo-Halle und Bergehalle vorhanden. Die geplante Wohnbebauung entspricht nach Aussage der Verwaltung dem Standard. Der Hof war aus der Dorfmitte an deren Rand ausgesiedelt worden, nun folgt ein Wohngebäude. Über die Größe hat der Ausschuss nicht zu befinden.
    • Zum wiederholten Male beschäftigte sich der Ausschuss mit der Bebauung von zwei Grundstücken am Grubenweg, TOP 10 und 11 der Tagesordnung. Gegen eine Stimme wurde dem Antrag auf Baugenehmigung zum Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses im Grubenweg zugestimmt; die ordnungsgemäße Erschließung des Grundstücks  156/19 muss im weiteren Baugenehmigungsverfahren eindeutig nachgewiesen werden. Die Kubatur bewegt sich im Rahmen des Vorbescheids für das Grundstück. Die Auflage der 50%-igen gewerblichen Nutzung wird eingehalten. Sämtliche Dienstbarkeiten für Geh- und Fahrtrechte sowie Leitungen liegen vor; die Garage soll anders situiert werden. Der Brandschutz verlangte eine Außentreppe als zweiten Fluchtweg, weil es kein innenliegendes Treppenhaus gibt. Das Haus ist gekennzeichnet durch unterschiedliche Dachneigungen, die eine großflächige Solaranlage ermöglichen soll.
    • Für das andere Grundstück (156/9 und 156/17) wurde der Antrag auf Baugenehmigung zum Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage am Grubenweg einstimmig gebilligt, auch hier mit dem Vorbehalt der ordnungsgemäßen Erschließung. Die eingereichte Antrag entspricht den Vorgaben des Vorbescheides mit kleinen Abweichungen. Für die Zeit der Bauarbeiten sollen beide Grundstücke über eine Stichstraße aus dem Osten (südliche Edeka-Markt) erschlossen werden.
    • Der Antrag auf Baugenehmigung zur Neubau eines Einfamilienhauses in Holzbauweise mit Garage, Carport und Unterstand in der Boeckelerstraße 10 wurde zurückgezogen.
    • Die Bauvoranfrage zum Umbau eines bestehenden Wohnhauses in der Mozartstraße 1 wurde in der Sitzung mit der Präsentation der Skizzen der beabsichtigten Bauarbeiten unterlegt. Ziel ist ein Umbau in der Weise, dass vier klar getrennte und abgeschlossene Wohneinheiten entstehen sollen. Stellplätze sind auf dem großen Grundstück ohne Probleme anzuordnen, es wird eine Doppelerschließung von der Boeckeler- und der Mozartstraße entstehen. Auslöser der Anfrage ist die Übergabe des Gebäudes an die Kinder und die damit einhergehende Bildung einer Eigentümergemeinschaft. Nach intensiver Diskussion über die nicht unbedingt gelungene architektonische Lösung signalisierte der Ausschuss eine grundsätzliche Zustimmung mit dem klaren Hinweis, hier bessere Lösungen für die Umbauten zu suchen.
    • Am 14.11.2018 hatte der Eigentümer des geplanten Aparthotels einen Antrag auf Befreiung von der Festsetzung I 3.1 (Baugrenze) des rechtsverbindlichen Bebauungsplans Nr. 74 „Bahnhofstraße / Bräuhausstraße“  hinsichtlich der Bauraumüberschreitung für drei Einhausungen für die Zuluftversorgung der Tiefgarage gestellt. Diese drei Einhausungen von jeweils 2,1 m² Fläche und 0,55 m Höhe ragen aus dem festgesetzen Bauraum hinaus. Die Verwaltung sah die Überschreitung als untergeordnet an und schlug die Erteilung der Befreiung vor, die von Ausschussmitgliedern einstimmig beschlossen wurde.
    • Wiederholt befasste sich der Ausschuss mit der Lagetektur einer genehmigten Garage auf einem Grundstück in der Bockmayrstraße. Problematisch ist nicht nur der festgesetzte Grünzug an der Bockmayrstraße mit 7 Metern Breite sondern insbesondere quer durch das Grundstück verlaufendes Versorgungsleitungen. An der zunächst festgesetzten Stelle für die Garage wurde bei Bauarbeiten eine sehr starke Quelle entdeckt, die aufwändig eingedämmt und kanalisiert werden muss; eine Fundamentierung einer Garage ist damit nicht mehr zulässig. Der Ausschuss stimmte der Bauvoranfrage einer Verschiebung der Garage nach Süden, Variante 1 dann parallel zur Bockmayrstraße, zu und stellte für den Fall der Einreichung eines Tekturantrags zum Bauantrag die Befreiung von der Grünzugfestsetzung des Bebauungsplans Nr. 46, Teilbebauungsplan 10, in Ausschicht.  Die Ausschussmitglieder waren der Ansicht, dass dieses Grundstück mit unüblichen zahlreichen Problemen behaftet ist und die Befreiung daher keinen Präzedenzfall schafft.
  • Informationen zur Hauptstraße

    Am Mittwoch, 19.12.2018, gab es sie wieder, die Sprechstunde zur geplanten Neugestaltung der Hauptstraße. Interessierte konnten den beauftragten Verkehrsplaner, Herrn Benjamin Neudert, von 16:30 bis 17:30 Uhr im Rathaus befragen.

    Dazu lesen Sie hier.

  • Tutzinger Begegnungen

    Tutzinger Begegnungen

    Pünktlich um 18 Uhr waren die meisten da: die Gäste einer öffentlichen Einladung bei uns zuhause! Wir haben am diesjährigen Tutzinger Adventskalender teilgenommen! Nach dem überaus positiven Erlebnis im vergangenen Jahr 2017 bei Familie Ciesla fassten wir den Entschluss: da machen wir im nächsten Jahr auch mit.

    Unter dem Motto „Zusammen ist man nicht allein“  öffnet sich seit dem 1. Dezember jeden Tag an einem anderen Tutzinger Ort eine Tür. Der Ablauf ist immer derselbe: nach einer Begrüßung durch Anita Piesch, der Vorsitzenden des Tutzinger Verschönerungsvereins, hieß meine Frau als Gastgeberin die Gäste willkommen.

    Daraufhin sangen wir gemeinsam das Lied „Im Advent, im Advent“. Wir hatten alles adventlich dekoriert und selbst den Weg zu uns mit Lichtern und Fackeln ausgeleuchtet.
    Eine schöne Stimmung an diesem kalten aber trockenen Abend.

    Wir freuten uns sehr darüber, wer da alles kam. Natürlich Freunde, Bekannte, nähere wie weitere Nachbarn , auch Gemeinderatskollegen. Wichtiger aber noch waren uns bisher unbekannte Tutzinger.

    Bei Glühwein, alkoholfreiem Punsch, Plätzchen und Chili-con-carne kam man intensiv ins Gespräch. Anita Piesch war sichtlich begeistert. „Ich bin immer wieder erstaunt, welche Leute man sieht und wie unterschiedlich die Besucher jeden Abend sind“.

    Und schließlich öffnete sich die zwölfte Tür des diesjährigen Tutzinger Adventskalenders – in diesem Fall das Tor unserer Garage. Drinnen stand eine Drehorgelspielerin, Gerda Linke, die weihnachtliche Musik anstimmte. Die vielen Besucher genossen den Abend sichtlich und es gab viele gute Gespräche.

    Die Grundidee, die hinter der Aktion steht, ist die Einladung an Tutzinger, sich zu begegnen. „Es kommen vielleicht Menschen zusammen, die sich sonst nicht begegnen würden“, sagte Organisatorin Anita Piesch. Sie ist ganz begeistert vom Ideenreichtum der Gastgeber, die sich am lebendigen Adventskalender beteiligen.

    Hier ist bürgerschaftliches Engagement zum Wohl der Allgemeinheit gefragt. Sich einfach ein wenig Mühe zu machen, um Menschen in Tutzing zusammenzuführen. Nach dem Aufräumen können wir sagen: eigentlich nicht so schwer! Warum nicht auch unter’m Jahr?

     

     

  • 11.12.: Zugang zum Rathaus

    Die Behinderten-Bauftragte der Gemeinde Tutzing, Elisabeth Dörrenberg, erläuterte in der Sitzung des Haupt-, Finanz- und Werkausschusses am 11.12.2018 unter der Leitung der 1. Bürgermeisterin Marlene Greinwald (FW) ihren Antrag,  einen behindertenberechten Zugang zur Rathausverwaltung zu ermöglichen.

    Der Antrag umfasst (1) Planungskosten in Höhe von 30.000 Euro für einen außenliegenden Aufzug an der Südseite des Rathauses neben der Feuertreppe sowie Finanzmittel für (2) die Verbreiterung der Rampe für Rollstuhlfahrer am Nordeingang, für (3) den Einbau eines Geländers an dieser Rampe und für (4) den Ankauf einer mobilen Rampe zur Überwindung der Stufen im inneren Eingang. Diese Mittel sollen im Haushalt 2019 vorgesehen werden. Der Ausschuss nahm den Antrag positiv zu Kenntnis und verwies auf die anstehenden Haushaltsberatungen.

  • Parkplätze im Zentrum – Fakten

    In der Diskussion um die Parkplätze auf öffentlichem Grund im Ortszentrum werden immer wieder unterschiedliche Zahlen für die vorhandenen bzw. derzeit geplanten Parkplätze genannt. Hier helfen Fakten gegen verbreitetes Halbwissen.

    Das Ortszentrum ist bei der Neugestaltung der Hauptstraße definiert als der Abschnitt zwischen Bahnhofstraße bzw. Schlösserweg (beim Gymnasium) und Neustätterstraße (gegenüber Hauptstraße 76).

    In diesem Abschnitt hat der Verkehrsplaner aktuell 60 Parkpätze auf öffentlichem Grund gezählt, gemessen mit einer Länge von 5,70 Meter pro Parkplatz (Richtlinie für die Anlage von Staatstraßen).

    Geplant sind für den Ausbauzustand 50-52 Parkplätze. Die Differenz erklärt sich zum einen durch die von Bürgerinnen und Bürgern geforderte Querungshilfe über die Hauptstraße bei der Hallbergerallee , die drei Parkplätze „kostet“. Zum anderen entfallen die übrigen Parkplätze im Zuge der grundhaften Umplanung der Tutzinger Ortsdurchfahrt. Durch die Neufestsetzung der Gehweg- und Straßenbreite werden sich an manchen Stellen Parkbuchten nicht mehr ausgehen. Insgesamt kann man hier aber nicht von einer willkürlichen Verknappung der Parkplätze sprechen, sondern die Verminderung ist technisch, vorschriftsmäßig und insbesondere städtebaulich-gestalterisch begründet.

    Ursprüngliche Planungen haben viel mehr Aufenthaltsfläche vorgesehen (das Extrem ist die Fußgängerzone). Auch Flächen für den Radverkehr und die Elektromobilität müssen vorgesehen werden. Die reine Zahl der Parkplätze sagt hier auch weniger. Wir planen und sprechen über die Gestaltung der Hauptstraße für die kommenden 50 Jahre – weniger über das Bewahren des Ist-Zustandes. Dies alles werden die von den Tutzinger Bürgerinnen und Bürgern gewählten Vertreter im Gemeinderat diskutieren und dabei auch die Planer hören. Sie sind die „zeichnende Hand“ der Gemeinde. Mit aller Sorgfalt werden wir die Abwägung vornehmen und schließlich entscheiden. Am Ende soll ein zukunftsfähiger Kompromiss für Tutzing stehen.