Monat: Juli 2022

  • GR: Hotel Leonardo Royal**** an der Bahnhofstraße

    GR: Hotel Leonardo Royal**** an der Bahnhofstraße

    Größer soll es werden, dass neue Hotel an der Bahnhofstraße! Zunächst war von den drei geplanten Gebäuden westlich des Krankenhauses und unterhalb des Lobster nur das mittlere Gebäude (GE 4) als Hotel vorgesehen. In einer neuen Planung und Visulaisierung des Bauwerbers soll sich das geplante Hotel Leonardo Royal in der ****-Kategorie auch auf das Gebäude direkt an der Bahnhofstraße (GE 3) erstrecken. Insgesamt sind für beide Baukörper 143 Zimmer geplant, im Erdgeschoss eine Gewerbeeinheit. Im südlichesten Gebäude (GE 5) ist weiterhin die Erweiterung der P3-Klinik geplant. Nun gab es eine ganze Reihe von Änderungen: ein neuer EIngangsbereich, Veränderung der Dachaufbauten für Haustechnik, Restaurant im Dachgeschoss (auch öffentlich), Veränderung der Anliefersituation. Äußerlich soll das GE 3 im Sockelgeschoss begrünt werden, darüber gibt es drei Vollgeschosse. Da das Gelände an dieser Stelle geneigt ist, erscheint das Gebäude von unten viergeschossig, während vom Vorplatz bei Lobster gesehen nur drei Geschosse sichtbar sind (vgl. Beitragsbild). Im GE 5 (Klinik) wird das Untergeschoss zurückgenommen, dadurch werde es 27 Stellplätze weniger geben; wegen der größeren Zimmer benötigt das Hotel weniger Stellplätze, was sich ausgleichen könnte. Um die neue Planung realisieren, wären insgesamt sechs Befreiungen erforderlich, die meisten davon gab es auch bei den anderen Baukörpern (GE 1 und 2). Die Bürgermeisterin meinte, man soll hier „nicht päpstlicher als der Papst“ sein. Das Landratsamt halte unter Vorbehalt keine Änderung des Bebauungsplans für erforderlich; die Befreiungen wären möglich. Vor der Einreichung der Planung wollte der Investor das Votum des Gemeinderats einholen. So nahm der Gemeinderat einstimmig die vorgestellte Konzeption zustimmend zur Kenntnis.

    Weitere Punkte der Sitzung:

    • Für die 1. Änderung des Bebauungsplans Nr. 78 „Ortszentrum“, Teilbebauungsplan 1.1, Hauptstraße 39 (ehemals Kohlen-Müller und Edeka) hatte der Gemeinderat in seiner Sitzung am 05.07.2022 der vorgestellten Planung unter der Voraussetzung zugestimmmt, die Gaubenbreite von 2.30 (Variante 2) einzuarbeiten. Dies sei erfolgt, so Bauamtsleiter Christian Wolfert, der anstelle der erkrankten Planerin den Entwurf kommentierte. So sei die Grünordnung noch nachgearbeitet worden, der Baum auf der Freifläche an der Hauptstraße sei neu situiert worden. Mehrheitlich gegen drei Stimmen billigte der Gemeinderat den ausgearbeiteten Entwurf samt Begründung in der Fassung vom 28.07.2022. Die Verwaltung wurde beauftragt, das Auslegungsverfahren durchzuführen. Dazu wurde die Bauleitplanung einschließlich Satzungsbeschluss an den Bau- und Ortsplanungsausschuss übertragen.
    • Der Antrag auf Teilbaugenehmigung zum Abbruch der Bestandsgebäude und zum Neubau der Tiefgarage und des Untergeschosses in der Hauptstraße 39 hängt mit der Sanierung der Ortsdurchfahrt zusammen. Mit der Baumaßnahme soll begonnen und die Erd- und Tiefbauarbeiten möglichst angeschlossen werden können, bis die Hauptstraße auch im Ortszentrum saniert wird. Ein guter Vorschlag, wie ich meinte, pragmatisch, damit Abbruch, Erdaushub und Betonierung zügig erledigt werden können. Ähnlich war es bei der Hauptstraße 56. Dort war zuletzt zuletzt Planreife erklärt worden, damit der Bauwerber loslegen konnte, obwohl der Satzungsbeschlus noch nicht erfolgt war. Der Bau ist inzwischen schon im Erdgeschoss angekommen. Der vorliegende Antrag musste noch nach alten Bebaungsplan beurteilt werden und da passte der Bauraum nicht. Zudem lag der Antrag noch nicht vor und konnte nicht beurteilt werden. Also beschloss der Gemeinderat mehrheitlich gegen die Stimmen der Ratskolleginnen Christian Nimbach und Caroline Krug, (1) dem Antrag dem Grunde nach zuzustimmen, soweit der Antrag dem Bebauungsplan entspricht, (2) der Befreiung zuzustimmen, soweit sie passend ist und (3) die Bürgermeisterin zu beautragen und zu ermächtigen, das gemeindliche Einvernehmen und die notwendige Befreiung erteilen zu dürfen. Voraussetzung ist, dass die Prüfung des Antrags durch den Planungsverband und die Verwaltung eine Vereinbarkeit mit dem in Aufstellung befindlichen Bebauungsplan ergibt.
    • Die mittelbare Anfrage der Vodafone GmbH zu einem Standort für einen Mobilfunkmasten in Tutzing West (Olympiastraße) wurde bereits in der Sitzung am 05.07.2022 besprochen. Es wurde diskutiert, ob eine gemeindeeigene Fläche gegen Miete zur Verfügung gestellt werden soll. Dies wurde nun gegen vier Stimmen abgelehnt mit Bezug auf den Beschluss des Gemeinderats vom 10.11.2020. Nach dem zitierten Beschluss sollen für den Ausbau des 5G-Mobilfunknetztes keine gemeindeeigenen Flächen und Gebäude zur Verfügung gestellt werden, bis von unabhängigen Wissenschaftlern die Unbedenklichkeit der Technologie bestätigt wird. Ein ähnlicher Antrag der ÖDP hatte in der Sitzung des Umwelt-, Energie- und Verkehrsausschusses (UEVA) am 30.06.2020 keine Mehrheit gefunden. Ratsmitglieder monierten, dass der Gemeinderatsbeschluss eher zufällig zustandegekommen sei und es wirklich unabhängige Wissenschafter für die geforderte Bestätigung wohl nicht geben werde.
    • Nach entsprechender Vorberatung und Empfehlung des Haupt- Finanz- und Werkausschusses am 12.07.2022 wurde die Satzung über die Gebühren für die Benutzung der Bestattungseinrichtigen der Gemeinde Tutzing (Friedhofsgebührensatzung) einstimmig neu erlassen. Nach Neuvergabe der Bestattungsdienstleistungen gab es Anpassungen, dazu redaktionelle Änderungen.
    • Ebenfalls nach entsprechender Vorberatung und Empfehlung des Haupt- Finanz- und Werkausschusses am 12.07.2022 wurde einstimmig die Benutzungs- und Gebührenordnung für das Geschirrmobil und den WC-Wagen der Gemeinde Tutzing geändert.
    • In der Satzung über die Erhebung der Hundesteuer (Hundesteuersatzung) wurde mit mehrheitlichem Beschluss der Passus gestrichen, der die Ermäßigung der Steuer explizit „z.B. aus wirtschaftlichen oder sozialen Gründen“ betraf. Dieser Passus wurde von der Rechtsaufsicht beanstandet, er sei zu unbestimmt.Dazu wurde die Frage in den Raum gestellt, wie es bei einem solchen Antrag um das Tierwohl bestellt sei, also ob der Hund artgerecht gehalten werden könne. Die Verwaltung hob hervor, dass Problemfälle wie bisher individuell außerhalb der Satzung geregelt werden konnten.
    • Der Gemeinderat nahme die Vorstellung der der Ausführungsplanung für den Neuen Friedhof in Traubing zur Kenntnis. Die Landschaftsarchitektin Monika Treiber erläuterte die Neugestaltung des Vorplatzes, die Renovierung des Unterstandes, die Möblierung mit Sitzbänken, die Umzäunung, die Heckenverkleidung des Komposts, die beiden neuen Urnenwände und das geplante Urnengräberfeld unter Bäumen. Es werde zusätzlich eine Zisterne geben, um das Niederschlagswasser vom Dach und Vorplatz zu sammeln. Nicht alle Maßnahmen werden gleichzeitig realisiert, so die Verwaltung.

    Anmerkung: Das Beitragsbild ist vom Architekten freigegeben.

  • UEVA: Gehwegpflaster bis zur Akademie

    In der Sitzung des Umwelt-, Energie- und Verkehrsausschusses am 26.07.2022 unter der Leitung der 1. Bürgermeisterin Marlene Greinwald wurde der Gehwegbelag im Abschnitt Nord noch einmal diskutiert. Trotz Mehrkosten von rd. 60.000 wurde einstimmig beschlossen, dass bis zur Akademie für Politische Bildung der Gehweg mit Münchner Platten gepflastert wird. Das sei auch städtebaulich besser, ergänzte die Bürgermeisterin. Weiter nach Norden werde asphaltiert oder Mineralbeton aufgebracht, was noch geprüft werde. Die Einfahrten werden wie im Süden asphaltiert; individuelles Pflaster vor den Einfahrten hatte der Ausschuss in seiner Sitzung am 29.06.2022 auf Haftungsgründen abgelehnt. Die farbige Pflasterung reicht von der Ortsmitte bis zur Neustätter Straße.

    Weitere Punkte der Sitzung:

    • Zur Frage der von einem Anlieger beantragten Halteverbotszone in der Hofmairstraße gab es eine Ortsbesichtigung. Der Antrag wurde begründet mit der schlechten Sicht in durch die anschließende Kurve. Die Ausschussmitglieder waren unterschiedlicher Meinung, es gab Für und Wider. Insagesamt wude weenig Handlungsbedarf gesehen, auch weil es wenig Verkehr gibt. Der Ausschuss beauftragte die Verwaltung, dafür zu sorgen, dass die Hecken zurückgeschnitten werden. Die Situation werde über einen Zeitraum von einem Jahr beobachtet. Mittelfristig wurde hier ein Standort für eine Schwelle vorgeshen, die den Verkehr herunterbremsen könnte.
    • Der Gehwegbau in der Cäsar-von-Hofacker-Straße wurde ebenso intensiv diskutiert. Aufgrund der neuen Bebauung müssen zur Straßenentwässerung an der Cäsar-von-Hofacker-Straße möchte der Abwasserverband neue Sinkkästen setzen. Dazu muss der künftige Gehweg festgelegt werden. Dieser soll an der Ostseite gebaut werden. Auch hier ist der Heckenrückschnitt wieder ein großes Thema. Die Hecken reichen bis zu 1,60 Meter in den öffentlichen Grund hinein. Angesprochende Anlieger versuchen sich zu wehren mit Verweisen auf andere Situationen, die die Verwaltung natürlich nicht alle im Augen behalten kann. Der Bitte um Rückschnitt folgt dann der rechtliche Weg, inzwischen gut abgesichert durch Rechtsurteile, bis zur Ersatzvornahme. Die Entwässerung des Straßenabschnitts ist zwingend notwendig, da das Niederschlagswasser inzwischen ungesichert den Himbeeweg hinab läuft, der bei dem derzeitigen Zustand eigentlich gesperrt werden müsste. Einstimmig wurde beschlossen, die Eigentümer der anliegenen Grundstück zum Rückschnitt ihrer Hecken aufzufordern und den Gehweg an der Ostseite zu bauen.
    • Der Arbeitskreis Mobilität beschäftigt sich seit längerer Zeit mit der Aufstellung eines Gewerbeleitsystems in der Ortsmitte. Ein Pilotmodell wurde bereits an der Hallbergerallee errichtet. Ziel ist ein ruhigeres und einheitliches Bild. Ratskollegin Flora Weichmann skizzierte die nächsten Schritte: (1) Abfrage des Interesses per Presseaufruf mit Antwort an die gesonderte Email-Adresse mobil-in-tutzing@online.de mit persönlichem Nachfassen durch die Mitglieder des Arbeitskreises, (2) Herstellung und Aufstellung der Schilder und (3) Aufruf an alle Gewerbetreibenden, alle anderen Werbeschilder auf öffentlichem Grund abzubauen. Die Gemeinde würde die Kosten für das Gestell und die Aufstellung übernehmen, die Gewerbetreibenden zahlten jeweils 48 Euro im Jahr für Reinigung und Wartung.Die Bürgermeisterin dankte dem Arbeitskreis für die Vorarbeit. Der Ausschuss stimmte dem Konzept sowie den nächsten Schritten zu.
    • Nach Beendigung der Bautätigkeit des Unternehmens Lobster soll der Weg von der Bräuhausstraße zur Bahnhofstraße, also östlich und südlich um das Gebäude herum, für die Öffentlichkeit gewidmet werden. Einstimmig beschlossen, diesen Weg als sog. Eigentümerweg zu widmen und im Bestandsverzeichnis nazulegen.
    • Bei der digitalen Erfassung des Straßenbestandsverzeichnisse ist aufgefallen, dass der Widdumweg in Traubing nicht gewidmet ist. Sämtliche Anlieger wären mit der Widmung öffentlich erschlossen. Einstimmig beschlossen, die Flurnummern des Widdumwegs zur Ortsstraße zu widmen und im Straßenbestandsverzeichnis nazulegen.

    Unter Mitteilungen und Anfragen, Aktuelles, Verschiedenes gab Andreas Scharli, Berater im Energieeffizienznetzwerk für Kommunen im Oberland, einen Zwischenbericht. Die Gemeinde Tutzing hatte sich dem Netzwerk angeschlossen und in der Folge untersuchte Herr Schali die kommunalen Liegenschaften wie Rathaus und Schule. Ein Ergebnis zur Einsparung sei, dass im Rathaus und in der Grund- und Mittelschule kein Warmwasser mehr über die Heizung vorgehalten werde. Bei Bedarf könnten punktuell Durchlauferhitzer eingesetzt werden. Fotovoltaik werde ebenso gesprüft wie die möglichen Fördermittel für energiesparende Maßnahmen. Sie seinen keine „Energie-Fundamentalisten“ sondern könnten durchaus Kompüromisse eingehen. Ein weiterer Bericht erfolge in der Sitzung des Gemeinderats im September, so die Bürgermeisterin. Auf Nachfrage erklärte die Verwaltung, dass bei der Verbesserung der Verkehrsführung in der Unterführung an der Heinrich-Vogl-Straße keine Fortschritte erzielt worden seien, „da warten wir auch“. Die Planung müsse noch einmal angepasst werden, die Polizei sei jedoch zur Stellungnahme aufgefordert worden. Ebenso warte die Verwaltung auf die Prüfstatik für die Brücke an der Kirchenstraße. Nach geäußerten Zweifeln, dass der Nordabschnitt der Sanierung der Ortsdurchfahrt vom Ringseisweg bis zur nördlichen Ortsgrenze bis Ende November fertiggestellt ist, skizzierte die Verwaltung folgenden Zeitplan: ab dem 15.08. kämen die Sparten in die Gehwege, ab 22.08. werde der Bauabschnitt ab Ringseisweg nach Norden eröffnet; im September werde es Nachtschichten für die Asphaltierung geben, Ende November sollen die Arbeiten beendet sein; dies sei auch abhängig vom Wintereinbruch. Derzeit sei man ca. eine Woche hintzger dem Zeitplan.

     

     

     

  • Der Hummer ist angerichtet!

    Der Hummer ist angerichtet!

    Eine gelungene Einladung: Der Geschäftsführende Gesellschafter der Lobster Data GmbH, Dr. Martin Fischer, die Arbeitsgemeinschaft Tutzinger Gewerbetreibender (ATG) und die Gesellschaft für Wirtschafts- und Tourismusentwicklung im Landkreis Starnberg mbH (gwt) hatten am 21.07.2022 eingeladen ins „Lobster“ an der Bräuhausstraße 1.

    Lobster steht für die Entwicklung und den Vertrieb innovativer IT-Lösungen für Unternehmen, insbesondere zur Integration von Daten und Prozessen (www.lobster-world.com). 2002 gegründet, hat sich das Untenehmen zügig entwickelt und beschäftigt inzwischen 250 Mitarbeiter in Deutschland und dem europäischen Ausland. Nach Standorten in Tutzing, Starnberg und Pöcking sind ein großer Teil der Aktivitäten nun im Neubau in Tutzing zusammengefasst.

    Im neuen Gebäude, das für 18 Mio. Euro errichtet wurde, stehen 2.800 m² Geschossfläche zur Verfügung. Es gibt eine Tiefgarage einschl. Fahrradstellplätzen.  Im Erdgeschoss befindet sich die Kantine, die spätnachmittags und an den Wochenenden für die Allgemeinheit geöffnet ist. Der Vorplatz wird noch begrünt , ein Wasserbecken ist vorgesehen. Am Tag der Einladung konnten die Etagen und Büros besichtigt werden, auch die noch nicht fertiggestellte Dachterrasse mit Blick auf den Starnberger See. Ob dieser Blick nach der Errichtung der drei Gebäude unterhalb noch erhalten bleibt, wird man sehen. Über dem Erdgeschoss befinden sich drei Bürogeschosse und die Dachterrasse.

    Jochen Twiehaus hatte die Idee des Gebäudes in der verkehrsgünstigen Lage zusammen mit Dr. Martin Fischer vor fünf Jahren entwickelt. Eine Vison wurde im Oktober 2018 vorgestellt. DIe Gemeindeverwaltung, der Gemeinderat und das Landratsamt zogen mit und so konnte 2020 mit dem Bau begonnen werden. Sichtlich stolz auf den großen Auftrag erläuterte Jochen Twiehaus auch technische Details des Gebäudes. So werden die äußeren Lamellen im Hinblick auf Engereiverbrauch und Raumklima automatisch gesteuert. Unter der Tiefgarage befindet sich ein weiteres Tiefgeschoss für die umfangreiche Haustechnik, das Gebäude ist insgesamt hoch automatisiert.

    Was hat mich an diesem Gebäude am meisten beeindruckt: die spiralförmige Treppe aus Stahl in dem südwestlichen Glasturm. Schauen Sie den Blick von unten! Kunst am Bau!
    Zu wünschen sind dem Unternehmen gute Umsätze und Gewinne – und in der Folge erfreuliche Gewerbesteuereinnahmen für Tutzing!

  • Ferienprogramm in Tutzing: Noch Plätze frei!

    Beim Ferienprogramm der Gemeinde Tutzing sind noch Plätze frei, so die Pressemeldung der Gemeinde:
    „Das Ferienprogramm der Gemeinde Tutzing bietet während der gesamten Sommerferien spannende, kreativitäts- und persönlichkeitsfördernde Kurse an. Im Angebot sind Workshops, Sport und Theater, Naturerlebnisse und künstlerische Kreativität oder Naturwissenschaften.
    Für die Radl-Rallye in und um Tutzing, beim Jazz-Dance Workshop und auch Trendsport lernen und erleben, beim Golf-Schnupperkurs und auch bei der Fotorallye sind noch Plätze frei. Wer gerne bastelt, welche Kinder gerne Radio machen oder wer Lust hat zaubern zu lernen, wer aufregende Tage als Waldindianer oder einen Rudertag am Starnberger See erleben will, wer gerne Honig beim Imker nascht oder als Abenteurer eine Lesenacht im Zelt oder einen Tag am Eselstall verbringen möchte, Selbstvertrauen durch Resilienztraining oder seelenheil im Wald erlangen oder mit Tieren richtig umgehen möchte, der kann sich über das Online-Anmeldeportal der Gemeinde zu den Kursen anmelden.
    Zum Anmeldeportal gelangen Sie über den Link auf der Homepage der Gemeinde Tutzing. Falls keine Möglichkeit für eine Online-Anmeldung besteht, kontaktieren Sie uns gerne: Die Ansprechpartnerin im Rathaus Tutzing ist Andrea Rossdam, Ferienprogramm@Tutzing.de, 08158/2502-211.
    Und wer noch einen Ferienprogrammflyer mit den vielen bunten Fischen benötigt, findet sie im Rathaus, in der Bücherei, bei den Kirchengemeinden und in vielen Tutzinger Geschäften.“

    Direkt zum Anmeldeportal geht es hier!

  • HFW: Volle Auslastung!

    Routinemäßig präsentierte die Verwaltung in der Sitzung des Haupt-, Finanz- und Werkausschusses am 12.07.2022 unter der Leitung der 1. Bürgermeisterin Marlene Greinwald die Kapazitäten und Auslastungen der verschiedenen Kindestageseinrichtigen in Tutzing. Kathrin Reintjes, zuständig für Schulen und Kindergärten, zeigte, dass von lt. Betriebserlaubnis 108 verfügbaren Plätzen  in Kinderkrippen ab September 2022 nur 93 belegt sind. Die Differenz sind an sich offene Plätze, die aber wegen Personalmangels nicht belegt werden können. In den Kindergärten stehen 360 genehmigten Plätzen 347 Anmeldungen für September 2022 gegenüber. Auch hier gibt es Plätze, die wegen Personalmangels nicht belegt werden können; lediglich im Kindergarten Arche Noah sowie im Montessori-Kindergarten sind noch wenige Plätze frei. Ersteres bedeutet, dass nach dem Bezug der 70 Wohnungen vom Verband Wohnen kein Engpass entstanden ist, wie ich eigentlich erwartet hatte. Die 142 Plätze im Hort – kein Rechtsanspruch – sind alle belegt; im Hort des Arbeiter-Samariter-Bundes am Behringerheim kommt ein zweiter Bauwagen, der die Kapazität leicht erhöhen wird. Die Betreuung im Offenen Ganztag für Grundschüler, der aus der ehemaligen BRK-Mittagsbetreuung hervorgegangen ist, sind alle 45 Plätze belegt. Hier wird eine kostenlose Betreuung geboten, allerdings nicht durch pädagogisches Personal. In Tutzing werden insgesamt 54 Kinder aus anderen Gemeinden betreut. Gegenüber den 34 Tutzinger Kindern, die in anderen Gemeinden betreut werden, bedeutet dies einen leichten Überhang.

    Weitere Punkte der Sitzung:

    • In einer bebilderten Präsentation stellte die Verwaltung die öffentlichen Kinderspielplätze in Tutzing vor. Zuletzt wurde der Kinderspielplatz an der Kirche in Traubing eingerichtet; 50.000 Euro einschl. Einzäunung wurden dafür ausgegeben. Insgesamt, so die Bürgermeisterin, könne sich das Angebot in Tutzing mit Spielplätzen an zum Teil prominenten Plätzen sehr gut sehen lassen. Der Beachvolleyballplatz am Kustermannparkt sei sehr gut angenommen worden, ebenso der Bouleplatz an der Brahmspromenade. Der Jugendbeirat könnte sich vielleicht des Skateboardplatzes in der Nähe der Tennisplätze annehmen.
    • Einstimmig wurde Andrea Kraus zur weiteren Stellvertretung für die Kassenverwalterin zum 13.07.2022 ernannt.
    • Die Verleihung des Geschirrmobils bereitet dem Bauhof und der Verwaltung zunehmend Probleme. Die Einhaltung der Hygienevorschriften, die Kontrolle der Teller und Tassen sowie anstehende Reparaturen seien hier die Themen. Die Verwaltung schlug vor, das Geschirrmobil zum 31.12.2022 außer Betrieb zu nehmen und ggf. an einen interessierten Verein zu verkaufen. Ratskollege Ludwig Horn befürchtete negative Auswirkungen auf künftige Feste der Vereine in Tutzing, wenn das Geschirrmobil nicht mehr zu Verfügung stehen sollte. Das externe Ausleihen sei sehr teuer. In der Diskussion im Ausschuss entstand die Idee, das Geschirrmobil zu einem „Spülmobil“ umzufunktionieren, das Geschirr z.B. an der Bund Naturschutz abzugeben, der den Verleih durchführen könnte. Beschlüsse: (1) Der Vorschlag der Verwaltung, das Geschirrmobil zum 31.12.2022 außer Betrieb zu nehmen, wurde angenommen, gleichzeitig (2) die Verwaltung mit Unterstützung der Ratskollegen Ludwig Horn und Claus Piesch beauftragt, ein Konzept für ein Spülmobil zu entwickeln, das dann im Rahmen der Haushaltsberatungen diskutiert werden könnte; dazu wird (3) die Benutzungs- und Gebührenordnung angepasst.
    • Weiterhin wurde die Benutzungs- und Gebührenordnung des WC-Wagens geändert. Das Geschäft sei ein „Draufzahlgeschäft“, daher wird von externen Entleihern künftig ein Entgelt von 250 Euro pro Benutzungstag verlangt.
    • Bekanntlich hat die Gemeinde nach Beschluss des Gemeinderats die Kustermannvilla „verpfändet“, um die Finanzierung der Sanierung der Mittelschule abzusichern. An alternativer Finanzierung wird gearbeitet. Ein Arbeitskreis hat nun die künftige Nutzung der Kustermannvilla nach Auszug des derzeitigen Mieters zum 31.10.2022 diskutiert. Einstimmig wurde der Vorschlag beschlossen, die Villa innen auszumalen, im Dezember für kulturelle Veranstaltungen zu öffnen und anschließend als vorläufige Zwischennutzung als Co-Working-Space zu nutzen. Dafür soll ein Betreiber gesucht werden.

    Unter Mitteilungen und Anfragen, Verschiedenes berichtete die 2. Bürgermeisterin Elisabeth Dörrenberg von dem Mangel an Betreuern im Ortsmuseum. Dabei komme es oft kurzfristig zu Ausfällen und in der Folge zu Schließungen. Sie bat, im Bekanntenkreis für diese Aufgabe zu werben, damit sich der Kreis der ehrenamtlichen Betreuer des Ortsmuseums vergrößere. Weiterhin gab sie bekannt, dass am 04.08.2022 die Vernissage zur Fotoausstellung „Tutzinger Lichtblicke“ stattfinde. Die Bürgermeisterin wies darauf hin, dass in einer Sondersitzung des Gemeinderats am 28.07.2022,. 17:00 Uhr, an die früherere Gemeinderätin und Kulturreferentin Brigitte Grande die Bürgermedaille verliehen wird und der scheidende Pfarrer Peter Brummer die Ehrenbürgerwürde erhalten soll.

     

     

     

     

     

  • nicht in die Tüte! Tutzinger Klimatage noch bis 17.07.2022

    nicht in die Tüte! Tutzinger Klimatage noch bis 17.07.2022

    Seit einigen Jahren trage ich meine Baumwollsäckchen zum Bäcker und vermeide dadurch Papiermüll. Sehr oft erntete ich in der Vergangenheit Verwunderung über mein „Verhalten“. Heute nicht! Ich wurde mit einer Punktekarte, die mich zur Teilnahme an einer Verlosung im Rahmen der Tutzinger Klimatage berechtigt, belohnt.

    Ich frage bei der netten Dame hinter dem Tresen nach und erfahre, dass sich im Ort an mehreren Stellen bis zum kommenden Freitag den 15.07.2022 noch weitere Punkte im Ort sammeln lassen. Gleich daheim, muss mir Herr GOOGLE helfen. Gottseidank der VorOrt News erhalte ich einen Überblick.

    Diesen möchte ich gerne mit den vielen Lesern unserer Website teilen: https://vorort.news/tutzing/natur-umwelt/2022/7/12/ab-freitag-tutzinger-klimatage/

    Und? Habt Ihr auch schon viele Punkte gesammelt❓😉 Auf geht’s! 
    Macht mit – Nachhaltigkeit beginnt bei einem jeden selbst.

  • Swing in der Akademie!

    Swing in der Akademie!

    Welch‘ eine schöne Abwechslung! Der Freundeskreis Evangelische Akademie Tutzing e.V. hatte zum 06.07.2022  zur Feier des 75. Jahrestags der Gründung der Akademie eingeladen. Der Freundeskreis unter der Leitung der Vorsitzenden Brigitte Grande unterstützt und begleitet die Akademie in ihrem Bildungsauftrag mit einer Vielzahl von eigenen Veranstaltungen. So auch dieser Akademietag. Am Nachmittag traten die Swinging G’s auf, eine BigBand, die im Jahr 2002 ihren Ursprung im Gymnasium Grafing in Siegsdorf nahm. Unter der engagierten undf witzigen Leitung von Anja Bernhard musizierten mehr als ein Dutzend Musikerinnen und Musiker auf der Terrasse vor dem Musiksaal. Sie begeisterten das Publikum mit bekannten und weniger bekannten Stücken. Der Swing war zu spüren, herrlich!

  • GR: Integrales Konzept zum kommunalen Sturzflut-Risikomanagement

    Jeder hat es schon mitbekommen, gesehen, erlebt: die Gefährung durch wild abfließendes Wasser infolge von Starkregenereignissen. Das Thema Sturzflut-Risikomanagement wurde bereits in der Sitzung des Umwelt-, Energie- und Verkehrsausschusses am 30.06.2020 kurz beraten. Der Ausschuss lehnte die Beteiligung an diesem sehr aufwändigen und langfristigen Programm ab. Erneut aufgeriffen wurde es durch den Bayerischen Gemeindetag. Stefan Raab, Abteilungsleiter im Wasserwirtschaftsamt Weilheim, erläuterte das Programm und empfahl für den Ortsbereich Tutzing ein Sturzflut-Risikomanagement-Konzept und für Traubing ein integrales Hochwasserschutzkonzept. In diesem Sonderprogramm zur Erstellung von Konzepten werden Ingenieurleistungen von bis zu 150.000 Euro mit 75% gefördert. Die Umsetzung der darin aufgezeigten Maßnahmen werden in anderen Programmen mit 50-70% gefördert. Eine interkommunale Zusammenarbeit mit Feldafing und Pöcking ist möglich und sinnvoll, da diverse Bäche alle drei Gemeinden durchlaufen und die Hochwassereffekte somit zusammenhängen. Einstimmig wurde die Verwaltung beauftragt, die Möglichkeiten der interkommunalen Zusammenarbeit bei der Erstellung der notwendigen Konzepte zu prüfen und mit dem Wasserwirtschaftsamt abzustimmen. Die Gemeinde Tutzing beantragt die für die jeweiligen Konzepte notwendigen Fördermittel. Spätestens nach den Hochwasserereignissen im Ahrtal und in Simbach sei allen die Dringlichkeit bewusst, so die Bürgermeisterin.

    Weitere Punkte der Sitzung:

    • Der Bebauungsplan Nr. 78 „Ortszentrum“, Teilbebauungsplan 1 (ehemals Kohlen-Müller und Edeka) stand wiederholt auf der Tagesordnung. Lydia Knözinger-Ehrl vom Planungsverband erläuterte das Konzept und die letzten Änderungen. Zunächst trug die Planerin die vom Rat angefragten Maße der beiden Baukörper nach: An der Nordseite addieren sich die beiden Baukörper von 19 Meter und 25,50 Meter mit Übergang zwischen den Gebäuden zu einer Gesamtlänge von 50 Metern. An der Hauptstraße misst das Vordergebäude 31,60 Meter. Die Firsthöhe des Hauptbaukörpers kommt auf 13,35 Meter mit einer Dachneigung von 27°. Folgende Punkte waren nach dem Beschluss in der Sitzung am 01.06.2022 einzuarbeiten: (1) Verkleinerung der Dachterasse der Kopfbauten auf maximal 3,50 Meter Tiefe, (2) Verschmälerung der Gauben, (3) Höhe des Hauptbaukörpers und (4) der engergetische Baukasten. Zur Breite der Gauben gab es eine überraschend intensive Diskussion verschiedener Breiten von 2,60 Meter (Entwurf), 2,30 Meter (Konzeption Prof. Burgstaller) und 2,00 Meter. Mit 10 zu 8 stimmen entscheid sich der Gemeinderat für 2,30 Meter Breite. Zum verfolgten Nachhaltigkeitskonzept führte die Planerin aus, dass der KfW 55 Standard eingehalten werde, eine Pelletheizung vorgesehen, ein Regenrückhaltebecken und anderes mehr geplant sei. Es sei mit dem gemeindlichen Rechtsanwalt zu prüfen, inwieweit die Absichten in geeignete Festsetzungen im Bebauungsplan umgewandelt werden können. Mit 12 zu 6 stimmte der Gemeinderat der Baukonzeption zu und beauftragte die Verwaltung, den Entwurf des Bebauungsplans vorzubereiten. Ein Billigungsbeschluss, so die Planerin, könnte in der Sitzung am 28.07.2022 erfolgen.
    • Die Funknetzplanung der Vodafone GmbH hat dringenden Bedarf für einen Standort zur Errichtung eines Mobilfunkmastes südlich von Traubing ermittelt, um Traubing und die Bundesstraße 2 zu versorgen. Der angefragte Suchkreis befindet sich südlich von Traubing, ein Standort läge sozusagen in der freien Landschaft. Das Landschaftsbild wäre nicht übermäßig beeinträchtigt, aus Sicht der Verwaltung wäre der Standort akzeptabel. Vom Gemeinderat wird Wert darauf gelegt, dass sich auch andere Mobilfunkbetreiber auf diesen Mast aufschalten können, was wohl derzeit auch praktiziert wird. Nach Prüfung weiterer Standortfragen wie die Erschließung soll in den nächsten Sitzung ein Beschluss gefasst werden.
    • Einstimmig bestätigte der Gemeinderat Florian Schiffner zum zweiten stellvertretenden Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Tutzing. Die Bürgermeisterin lobte, dass die Feuerwehr immer wieder Mitglieder finde, die die Verantwortung eines Amtes zu übernehmen bereit seien.
    • Der Fachkräftemangel macht auch vor dem öffentlichen Dienst nicht Halt. So wurde einstimmig beschlossen, dass die Gemeinde Tutzing im Jahr 2023 eine Ausbildungsstelle zur Fachkraft für Wasserversorgungstechnik anbietet. Eine entsprechende Stelle soll im Stellenplan 2023 und damit im Haushalt 2023 berücksichtigt werden.

    Unter Mitteilungen, Anfragen, Verschiedenes gab die Bürgermeisterin bekannt, dass die Betreiber des geschlossenen Corona-Testzentrums am Krankenhaus gerne wieder öffnen wollen. Derzeit seien die Testmöglichkeiten stark eingeschränkt, so dass die Initiative zu begrüßen sei. Die Gemeinde wird bei der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten unterstützen. Ratskollege Georg Schuster erkundigte sich nach gemeindlichen Notfallplänen angesichts der Energiekrise. Die Gemeinde arbeite daran, so die Bürgermeisterin, ein Referent sei gewonnen, so dass eine Informationsveranstaltung für alle Gemeinden angeboten werde. Der Gefahr seien sich alle bewusst, die vorhandenen Notfallpläne veraltet. Zum Thema gäbe es am 14.07.2022 im Midgardstadl einen Vortrag der Bürgermeisterin der Gemeinde Wildpoldsried, einer Gemeinde, die achtmal so viel Enerige erzeugt wie sie verbraucht. Die Inititative „Tutzing klimaneutral bis 2035“ plane eine Veranstaltung mit einem Referenten vom Energieeffizienznetzwerk Oberland am 26.07.2022 im Roncallihaus.