Schlagwort: Umgestaltung der Hauptstraße

  • 07.02.: Hauptstraßensanierung 2019

    Ein Beginn der Arbeiten zur Neugestaltung der Hauptstraße wird in diesem Jahr nicht mehr möglich sein, er verschiebt sich also ins nächste Jahr 2019! Dies teilte die frisch vereidigte 1. Bürgermeisterin Marlene Greinwald (FW) in der Gemeinderatssitzung am 06.02.2018 mit. Gründe für die neuerliche Verschiebung sind die wasserrechtlichen Genehmigungsverfahren und die sehr intensiven Planungen der Spartenträger, die noch nicht weit genug gediehen sind.

    Die für die neue Bürgermeisterin bewusst schlank gehaltene Tagesordnung der ersten Sitzung des Gemeinderats nach der Wahl begann mit Formalitäten. Der Vereidigung, der eine ökomenische Andacht in St. Joseph vorausging, folgte die Verleihung der Amtskette. Über das nachrückende Mitglied der Freien Wähler konnte noch kein Beschluss gefasst werden, weil die Zusage von Verena von Jordan-Marstrander noch nicht schriftlich vorlag. Dies wird zur kommenden Sitzung des Gemeinderats am 06.03.2018 sicher der Fall sein, so dass dann die neue Ratskollegin auch vereidigt werden kann.

    Einstimmig – natürlich ohne die Stimme der Betroffenen selbst- wurde das finanzielle Paket für die 1. Bürgermeisterin, also Grundgehalt (A 16, Endstufe 11), Dienstaufwandsentschädigung und Reisekosten (gem. Bayer. Reisekostengesetz), festgesetzt. Zusätzlich wurde sie zur Standesbeamtin der Gemeinde Tutzing, beschränkt auf die Vornahme von Eheschließungen, bestellt – vorbehaltlich einer noch zu absolvierenden Schulung.

    Nach Feststellung der Verfasungswidrigkeit der Steuertabelle bis hoch zum Bundesverwaltunggericht, wird die Zweitwohnungssteuer der Gemeinde Tutzing von den betroffenen 82 Steuerpflichtigen zunächst nicht erhoben. Die Steuer an sich ist nicht Gegenstand des Urteils, lediglich die Steuertabelle. Die weitere Vorgehensweise wird in einer der nächsten Sitzungen des Haupt-, Finanz- und Werkausschusses vorberaten werden.

    Die in Kampberg ansässige W.A.F. Institut für Betriebsräte Fortbildung AG (WAF) wurde in einer Erhebung von Focus Business gemeinsam mit dem Arbeitgeberbe-wertungsportal kununu.com ausgezeichnet: Unter den rund 1.000 Unternehmen im Mittelstand aus Deutschland, Österreich und der Schweiz belegt die WAF  Platz 40 im Gesamtranking. Im Bereich Bildung und Kultur wird die WAF mit Platz 1 als „TOP-Arbeitgeber Mittelstand 2018“ ausgezeichnet. Darauf kann das Unternehmen, das mit Verla-Pharm zu den beiden stärksten Gewerbesteuerzahlern Tutzings gehört, stolz sein!

    Termin: Bürgerforum am Montag, 19. Februar 2018, 19:00, im Roncallihaus!

    Dabei werden nicht nur die im der letzten Sitzung des Arbeitskreises diskutierten Pläne für die beiden Alternativen Kreisel oder Einmündung an der Hauptstraße/Lindemannstraße präsentiert (die Pläne werden im Vorfeld auf der Homepage der Gemeinde und im Rathaus zugänglich gemacht). Ebenso wird Auskunft gegeben über weitere Punkte der geplanten Baumaßnahmen sowie über die notwendigen Umleitungen, zumindest in allgemeiner Form wie die Erreichbarkeit der Geschäfte etc.. Zusätzlich, so die Bürgermeisterin, sind Workshops zu Einzelthemen geplant.

    Schließlich wurde zum alten Lehrerwohnhaus an der Greinwaldstraße informiert: Statiker und Brandschutzexperten sind beauftragt, Ergebnisse der Untersuchungen liegen jedoch noch nicht wor.

     

  • Wir sind nicht allein!

    Wir sind nicht allein!

    Wir möchten hier kurz auf eine Aktion aufmerksam machen, die heute im Starnberger Merkur von Lorenz Goslich verkündet wurde: „Aktion Sichere Hauptstraße“.

    (für eine bessere Darstellung des Artikels klicken Sie bitte auf das Bild)

    Es wird deutlich: Das Thema geht uns alle an!

    Heute liegt im Gemeinderat der Antrag der TUTZINGER LISTE auf dem Tisch, den wir bereits am 19.04.2017 eingereicht hatten.

    Wir würden uns sehr freuen, wenn wir heute im Rathaus viele interessierte Tutzinger Bürger antreffen. Machen Sie mit!

  • Vorstand bestätigt!

    Bei den Vorstandswahlen auf der Jahreshauptversammlung am 08.03.2017 wurde der amtierende Vorstand für zwei weitere Jahre bestätigt: Hans-Ulrich Dillmann – 1. Vorsitzender, Isabell Riedelsheimer – 2. Vorsitzende, Dr. Wolfgang Behrens-Ramberg – Schatzmeister, Gerd Bittl-Fröhlich, Beisitzer und Pressesprecher sowie Prof. Dr. Heribert Kristl – Beisitzer.

    Der geprüfte Kassenbericht für das Jahr 2016 wurde angenommen, der Vorstand für seine Tätigkeit im vergangenen Jahr entlastet.

    Unzutreffend schrieb die SZ am 11.03.2017, die TUTZINGER LISTE organisiere das Bürgerforum zur „Grundhaften Erneuerung und Umgestaltung der Hauptstraße“.

    Richtig ist, dass die Mitglieder das Thema Hauptstraße sehr beschäftigt, wir dazu Vorstellungen entwickeln und dafür werben werden, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger der Einladung des Bürgermeisters zu dieser Veranstaltung folgen werden.

  • Umgestaltung der Hauptstraße: Vorarbeiten 2015

    Die Stunde der von vielen Tutzingern gewollten Klarheit in der Angelegenheit Hauptstraße rückt näher. Hier aus aktuellem Anlass eine kurze Erinnerung. Erinnerung deswegen, damit es nicht heißt, die in der Vergangenheit bereits wohlüberlegten Dinge seien vergessen worden.

    Die Hauptstraße entwickelte sich zum Ärgernis, erstmals so richtig aufgefallen durch die Aberkennung des doch recht attraktiven Beiworts „Luftkur-Ort“, deutschlandweit bekannt.

    Jetziger Arbeitstitel des Projekts „Grundhafte Erneuerung und Umgestaltung der Ortsdurchfahrt Tutzing“ sagt schon, es müsse etwas Grundlegendes passieren. Und zwar im Sinne einer lang und umfassend angelegten Planung; schließlich kommen zukünftige Generationen in den Genuss der Planungsqualität und damit des Weitblicks eines nun inganggesetzten vorwiegend politischen Willensbildungsprozesses.

    Es liegen seit fast zwanzig Jahren Überlegungen zur Hauptstraße vor. Viele werden sich noch an das Bürgerforum 2015 erinnern, seinerzeit auch sehr gut von der Presse verfolgt (Bürgerforum II_STAM_24-06-2015).

    Den Arbeitstitel Grundhafte Erneuerung der Planungsbüros nahmen wir (TL) zum Anlass, wegen der  hohen Bedeutung des Vorhabens vom Projekt „Hauptstraße 2030“ zu sprechen. Denn umfassend die Dinge angehen bedeutet auch, sehr viele Jahre mit dem Bagger leben zu müssen.

    Wichtig erscheint uns hierbei, auf den damaligen Überlegungen zur Verkehrsberuhigung aufzusetzen, der Verkehrsstrom-Analyse (Quell-, Ziel-, Durchgangsverkehr) und der baulichen Gestaltung der immer von Planern und auch dem Bürgermeister ins Spiel gebrachten insgesamten Beruhigung. Sehr häufig fiel das Wort Flaniermeile; von der anzustrebenden Gleichberechtigung der Verkehrsteilnehmer Fußgänger, Autofahrer und Radfahrer war die Rede.

    Anlässlich der letzten Bürgerversammlung am 11.01.2017 wurde von mehreren Teilnehmern auch der Gedanke eines Tunnels angesprochen. Ein interessanter Aspekt, der nicht zu früh („Geht nicht“, „kein Geld“, „Unsinn“) abgewürgt werden darf. In einer Ideenfindungsphase immer nur induktiv vorgehend, das führt nicht zu den Würfen, die ein deduktives Vorgehen ggf. ermöglichen. Auch wenn am Ende finanzielle Restriktionen den Ausschlag geben werden.

    Ein Blick in den vorgenannten Link zeigt Ihnen, wo wir aufsetzen sollten und jüngste Strömungen berücksichtigen können. Wobei ein „Weiter so“ sicher von keinem Akteur gewünscht wird und die einmalige Chance eines grundlegenden Anpackens des generationenübergreifenden Projekts Hauptstraße verstreichen ließe.

    Die vollständige Auswertung des Bürgerforums 2015 finden sie hier hier.