Schlagwort: Sanierung der Hauptstrasse

  • Von Platten zu Blättern, Pfosten und Teer zu Weihnachten – 2. Ortstermin mit dem Bürgermeister auf der Hauptstraße

    Von Platten zu Blättern, Pfosten und Teer zu Weihnachten – 2. Ortstermin mit dem Bürgermeister auf der Hauptstraße

    17:30 Uhr, Treffpunkt Gymnasium Tutzing: Mit den Bauplänen in der Hand – sachkundig und mit viel Engagement – gibt Bürgermeister Horn den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern Meter für Meter Auskunft über Höhen, Pflastersteine, Leerrohre, Bäume, Klima, Rohrdurchmesser und Anschlüsse. Er zeigt auf, wie der neugestaltete Ortskern aussehen wird.

    Der aktuelle Bauabschnitt wird wohl erst zum Weihnachtsfest fertiggestellt – das bereitet einigen Gewerbetreibenden Sorgen, hatten sie doch auf eine frühere Freigabe gehofft.

    So sehr Gemeinde, Baufirmen und Planer auch mit den Anrainern zusammenarbeiten, treten doch immer wieder zeitraubende Probleme auf, die Kraft und Nerven kosten. Bürgermeister Horn verspricht den Gewerbetreibenden Unterstützung und die vorgeschlagenen Lösungsansätze klingen plausibel.

    Das bisherige Ergebnis der Erneuerung kann sich sehen lassen: Die neue Hauptstraße sieht großartig aus. Der neu gestaltete Übergang ist nicht nur schön, sondern dient auch als zusätzliche Tempodrossel.

    19:00 Ende der Veranstaltung. Danke an den Bürgermeister für diese gelungene Veranstaltung. Und sehr schön, dass mehr Bürger dabei waren als zuletzt.

    Bis zum nächsten Termin vor Ort.

    GBF

    PS: was mich ganz besonders freut, dass im Verlauf dieser gesamten Baumaßnahme sehr viele Vorschläge und Anregungen aus dem Positionspapier, dass wir mit der TUTZINGER LISTE 2015 erstellt, hatten umgesetzt worden sind und super funktionieren.

     

  • Gelungenes Bürgerengagement: Abschnitt Süd Hauptstraße

    Gelungenes Bürgerengagement: Abschnitt Süd Hauptstraße

    Die TUTZINGER LISTE freut sich über die gelungene Umsetzung ihrer eingereichten Sanierungsvorschläge zur Hauptstraße im Abschnitt „Süd“.

    Von der Präsentation zum Ergebnis war es ein langer Weg. So wurde lange über den Vorschlag eines Kreisels an der Einmündung der Lindemannstraße in die Hauptstraße diskutiert. Inzwischen hat sich herausgestellt, dass dieser Verkehrsknoten das höhere Verkehrsaufkommen aus der Lindemannstraße „von oben“ in die Hauptstraße generiert als der Verkehr der aus Richtung Bernried ankommt. Der Verkehr kann viel besser über einen Kreisverkehr fließen als über eine beampelte Einmündung. Aber, beginnen wir von Nord nach Süd…

    Hier unsere im November 2015 eingereichten Vorschläge für den südlichen Teilabschnitt der Hauptstraße und deren Umsetzung in der folgenden Bildtabelle: Links unsere Vorschläge, rechts die Umsetzung.

    Klicken Sie auf die Bilder zur Vergrößerung Vorschlag – Umsetzung Klicken Sie auf die Bilder zur Vergrößerung
    Zwischen der Bahnhofstraße und dem Kreisverkehr im Süden sind nun Radschutztstreifen angelegt, um das Radfahren sicherer zu machen.

    Vor dem Gymnasium sind mit erhöhtem Gehsteig die Haltestellen für die Schulbusse angelegt.

    Die Gehsteige sind westlich wie östlich der Hauptstraße verbreitert, nicht zuletzt, um die zahlreichen Schüler aufzunehmen und einen sicheren Fußweg zur Würmeseehalle zu ermöglichen.

    Die Straßenbreite reicht dennoch für den Begegnungs-verkehr aus. Nur wenn es zu eng wird, darf man den Radstreifen mitbenutzen.

    Parken darf man darauf natürlich nicht!

    Der Autobahn-Charakter der Straße ist weg und der Verkehr fliesst deutlich langsamer und gleichmäßig. Die Sicherheit der Straße ist deutlich verbessert worden.

    Die Einmündung zum Kustermannpark ist erneuert, die kleine Dopplelung des Fußwegs geblieben. Den Übergang regelt eine neue Bedarfsampel, die eine sichere Überquerung ermöglicht. Damit ist auch die Situation im gesamten Bereich der Tankstelle jetzt viel klarer.
    Der verkehrsunsichere Straßenübergang in Höhe der Einbiegung zum Johannishügel ist beiseitigt.

    Dort befindet sich nun einer der drei Übergänge des Kreisverkehrs, über die die Straßenseite sicher gewechselt werden kann

    Es gibt genügend Aufstellfläche für Fußgänger, Kinderwagen, Rollatoren.

    Für weitere Sicherheit sorgt die verminderte Geschwindigkeit der Fahrzeuge an der Ortseinfahrt Tutzing durch den Kreisel.

    Radfahrer werden von allen drei Seiten an den Kreisverkehr geführt, um dann darin mitzufahren.

    Dies hatten der Verkehrsplaner der Gemeinde, Benjamin Neudert, sowie die Vertreter vom Straßenbauamt Welheim als Lösung vorgestellt. Es funktioniert!

    Zusätzlich zu den drei Übergängen an der Haupt-, der Lindemann- und der Bernrieder Straße ist weiter südlich ein weiterer Übergang geschaffen worden.

    Dieser schafft die Verbindung vom kleinen Fußweg zwischen Verlapharm und Zirngibel und der Treppe hinauf zum Johannishügel.

    Schön wäre es natürlich gewesen, wenn der Gehsteig am Johannishügel bis in die Seestraße weitergeführt worden wäre.

    Aber vielleicht kann man das später noch realisieren.


    Wir danken und gratulieren allen Beteiligten, die dazu beigetragen haben!
    Weiterführende Links aus der TUTZINGER LISTE

     

     

  • Bürgersprechstunde zur Hauptstraße

    Am Dienstag, 30.04.2019, fand die Bürgersprechstunde im Rathaus Tutzing statt. Ich bin hin. Dachte, da sind nun viele Bürger und die dürfen mit der Verwaltung sprechen. Dort angekommen, stellte ich fest, dass ein paar Leute dort herumstanden. Dann wurden die Bürger einzeln ins Zimmer gebeten und durften fragen und sprechen. Nach Wartezeit – denn wenn jemand spricht, das dauert – habe ich gefragt und gesprochen. War echt super! Zu berichten gibt es nix. Denn ich war dort als Bürger. Als solcher wurde ich darauf hingewiesen, hier im Blog nix zu schreiben. Versprochen! Mach‘ ich.

    Es wird einen Pressetermin geben, da werde ich dann noch mal hingehen und berichten. Dazwischen kann man gern mit mir sprechen. An der Straßenkreuzung, oder im Biergarten, oder so…

    Viel Spass im Mai!

    GBF

    Definition Sprechstunde nach Werner Koczwara: „50 Minuten warten, 10 Minuten gewartet werden – Gesamtvorgang: eine Sprechstunde“

     

  • Bitte lesen, bitte mitmachen!

    1. Bitte lesen: >> Ursula Münch von der Politischen Akademie Tutzing bricht eine Lanze für die Kommunalpolitik. Frauen sollten ihre Männer in den Elternbeirat schicken, sagt sie, und selbst fürs Rathaus kandidieren…<<[Klick zum SZ Artikel]
    2. Handeln! Die TUTZINGER LISTE steht für Sie gern bereit. Der nächste Vereinstreff ist am 9. Juli 2019 – treffen Sie uns. Wir würden uns freuen, gerade auch wenn Sie U20 sind.

    Satzung

    Mitgliedschaft

     

     

  • Ortsentwicklung Tutzing, Hauptstraße

    Das Forum des 19.02.2018 dürfte eine klare operationale Zielsetzung haben, die sicher noch dieser Tage über die Presse bekanntgegeben wird.

    Die Zielsetzung sollte – unserer Meinung nach – umfassen

    • die Darstellung des jetzigen Erkenntnisstandes
    • die Darstellung weiterer Schritte
    • die Einbettung jetzigen Vorgehens in eine Gesamtvorgehensweise

    Wir erinnern uns: In allen Beiträgen nach der Wahl wurde ebenso wie vor der Wahl der Einbezug der Tutzinger angekündigt, ggfs. analog der Werkstatt Feldafing (aktiver Einbezug der Bürger in aktuelle Arbeitsschritte und Fragestellungen durch Workshops wie auch seinerzeit in Starnberg). Somit dürfen wir erwarten, dass nach einer kurzen Einführung durch das Rathaus mindestens vier Themenfelder Gegenstand des Forums sein werden.

    • Themenfeld 1: Kreisel/Einmündung, Stand und wie mit wem bis wann weiter
    • Themenfeld 2: Beeinflussung des Verkehrsflusses, was ist an Maßnahmen geplant, welche Maßnahmen fehlen, durch wen müssen diese verfolgt werden
    • Themenfeld 3: Grundsätzliche Fragen, die durch die bisher fehlende Fragestellung nach Einbettung der Hauptstraße in ein Gesamtkonzept Tutzing entstehen (Anlass ist das Unverständnis vieler Tutzinger zum immer noch fehlenden Gesamtkonzept)
    • Themenfeld 4: Auswirkung der Planung auf die bestehende/zukünftige Geschäftswelt im Ortskern Tutzing

    Die Themenfelder können von deren Komplexität her kaum in Plenum behandelt werden. Eine Diskussion innerhalb der Besuchergruppen kommt erst zustande, wenn in Kleingruppen zu den drei Themenfeldern diskutiert werden kann. Also sollten wir uns auf eine Mitarbeit in vier Gruppen (gesteuert von Moderatoren) vorbereiten, die zum Schluss sich gegenseitig über das Ergebnis informieren.

    Der 19. ist also nach unserem Verständnis ein erster Schritt in einem Arbeitsprozess, der Grundlage des Entscheidungsprozesses innerhalb Gemeinderat/Verwaltung ist. Damit wäre auch der Zusage des Rathauses entsprochen, kontinuierlich die am Gang der Dinge interessierten Tutzinger in den Arbeits- und Entscheidungsprozess der Ortsentwicklung einzubeziehen.

    Mit unserem hier formulierten Anspruch wollen wir einen Beitrag zur bisher sehr unterschiedlich dargestellten und erfahrenen Arbeitsweise des Rathauses leisten.

    Bitte denken Sie daran: Wer nicht dabei ist, stimmt zu! Er stimmt zu zu dem, was bisher gesamtorts kritisiert wurde. Mit dem Forum und den weiteren Schritten hat Tutzing die Möglichkeit, die Zukunft mitzugestalten. Anderenfalls: Wer sich nicht bewegt, der wird bewegt!

     

    Weiterführende Artikel:

    Kreisel ? Einmündung?

    Stimmen Sie mit ab:

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  • Kreisel ? Einmündung?

    Wie aus der Presse und vom Treffen des ADFC bekannt, stehen wir vor der Abwägung, die Kreuzung von Hauptstraße, Bernrieder Straße und Lindemannstraße als Kreisverkehr oder als Einmündung zu gestalten.

    In Sachen Hauptstraße möchten wir, vor der großen Abstimmung im Gemeinderat am 06.03.2018, hier die beiden angedachten Lösungen für die Kreuzung im Süden der Hauptstraße darstellen. Wir haben uns mit unseren Vorschlägen zur Planung an den Gemeinderat hier von Anfang an für einen Kreisel stark gemacht.

    Kriterium ist die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer neben der Durchleitung des Verkehrs selbst. Darunter können alle Vor- und Nachteile gefasst werden. Dazu haben wir uns bei verschiedenen Fachleuten erkundigt und veröffentlichte Informationen – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – zusammengetragen:

    Kreisel: städtebaulich geeignet an Ortseinfahrten, natürliche Reduzierung der Geschwindigkeiten insbesondere für den Verkehr aus Bernried, markantes Signal „Hier beginnt Tutzing“; durch die vorgesehene einheitliche Zuführung des Radverkehrs auf beidseitigen Radschutzstreifen aus Süden, Westen und Norden ist die sichere Verkehrsführung der Radfahrer zum Kreise gewährleitet. Für die Radfahrer im Kreisverkehr selbst gilt lt. Richtlinien für die Anlage von Stadtstraßen RASt 06, Ausgabe 2006, Seite 115: „Bei einstreifigen Kleinen Kreisverkehren ist die Führung des Radverkehrs auf der Fahrbahn bis zu einer Verkehrsstärke von 1500 KfZ/h (Summe des zuführenden Verkehrs in allen Knotenpunktzufahrten) eine sichere Lösung“. Diese Verkehrsstärke wird m.E. nicht überschritten, was durch die Verkehrszählung noch überprüft werden kann. Die Richtlinie datiert allerdings aus dem Jahr 2006; die Fachleute sollen erläutern, inwieweit es hier neue Erfahrungen gibt. Für die Fußgänger wird ein umlaufenden Fußweg mit einer Breite von 2,5 Metern angelegt; damit wird der notwendigen Schulwegsicherung entsprochen, insbesondere für den Weg zur und von der Dreifachturnhalle am Würmseestadion. Mit den beiden letzten Punkten sind zwei Behauptungen der Gegner eines Kreises, „Schülerwege unzureichend“ und „Radfahrer im Kreisel gefährdet“, widerlegt.

    Einmündung: Situation wie bisher, jedoch mit Fußgänger und Radfahrerführung über einzurichtende Übergänge und Inseln. Die Zuführung der Radfahrer erfolgt auf kombinierten Geh- und Radwegen von 3,0 Metern Breite. Um „wilde“ Abkürzungen der Radfahrer zu reduzieren bzw. diesen vorzubeugen, müsste wohl noch eine Querung im Süden direkt nach der Einmündung, also an der Bernrieder Straße, vorgesehen werden. Die gewohnte Situation der Einmündung wird den aus Süden kommenden Verkehr nicht abbremsen. Sie markiert auch keinen Ortseingang.

    Mögliche Mehrkosten des Kreisels sind zunächst weder ein Argument für die Einmündung noch gegen den Kreisel. erst einmal kommt es darauf an, welche Lösung für die Situation geeignet und angemessen ist und – schließlich – von den Tutzingern gewollt ist. Dessen muss sich jeder Gemeinderat bewusst sein. Wenn dann am Ende das Straßenbauamt als Fachbehörde, Baulastträger und Bauherr nicht bereits einen Kreisverkehr für den genannten Knoten empfiehlt und damit allein die vollen Kosten für den Bau eines vollauf „geeigneten“ Knotenpunktes übernimmt, ja dann müsste Tutzing zahlen. Aktuell sieht das Straßenbauamt beide Lösungen als denkbar an. Mein Ratskollege Wolfgang Marchner zweifelt mit seiner Tiefbauerfahrung daran, ob ein Kreisel überhaupt Mehrkosten gegenüber der Einmündung verursacht. Wenn dann doch Kosten zu tragen sind, könnten sie nach unbestätigten Schätzungen einmalig ca. 15 Euro für jeden Tutzinger betragen.

    Hier noch einmal die beiden Varianten, die vom Rathaus freigegeben sind (bitte klicken Sie auf das Bild zur Vergrößerung):

    1 Einmündung

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    2 Kreisel

     

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    Welche Lösung ist Ihr Favorit? Stimmen Sie mit ab!

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  • Fair Trade heisst: Sozial gerecht!

    Fair Trade Gemeinde Tutzing wird – nach sechs Jahren – im Wahlkampf 2017/18 wieder ein Thema. Das ist wichtig, denn nur so kann auch zukünftig in einer Gemeinde eine Kultur des verantwortungsvollen Umgangs mit unserer Biosphäre im Rahmen der Grenzen unseres Planeten entstehen. Würde man in den Schubladen des Gemeindehauses nach Unterlagen aus der Diskussion vor 6 Jahren suchen: Sicher Fehlanzeige! Das ist peinlich. Besonders aber die Tatsache, dass ein Sitzungsprotokoll nicht auffindbar ist.

    An der Beamtenfachhochschule wird gründlich gelehrt:
    Jede durchformulierte Tagesordnung wird vom Sitzungsleiter und einem erfahrenen Protokollanten abgehandelt. Nach jedem TOP wird die Entscheidung festgehalten, ein Erledigungstermin festgelegt, der Punkt verlesen und vom Sitzungsleiter im Original abgezeichnet. Damit ist gewährleistet, dass hierbei erfolgte Aufträge an die Verwaltung inhaltlich und terminlich nachverfolgt werden können.

    Wie Sie auf www.tutzing.de sehen können, wird in der Regel ein auch für den außenstehenden Leser meist unbrauchbares Protokoll veröffentlicht. Was zu Unsicherheiten in der Auftragsverfolgung und hinsichtlich der Verbindlichkeit des Protokolls führt.

    „Fair-Trade-Gemeinde Tutzing“ sollte Anlass und Beweis genug sein, dass das bisher untaugliche Protokollverfahren endlich aufgegeben wird. Zu einer Fair Trade Gemeinde gehört nicht nur eine Werbeveranstaltung, sondern auch ein gleichlautendes Handeln aller Organe im Ort. Protokolle, denen Aussage und Transparenz fehlt, sind nicht nachhaltig. Fair Trade heisst doch faires Handeln, oder?

    Hier wartet eine erste und damit sehr vornehme Führungs-Aufgabe auf den/die neue/n BürgermeisterIn.

    Wir würden uns über ein Fair Trade Rathaus sehr freuen.

     

  • Arbeitsgruppe Hauptstraße

    Der Arbeits- und Informationsprozess nimmt Gestalt an. Der ADFC informierte über den Stand und nahm umfangreiche Informationen seitens der eingeladenen Teilnehmer auf. Gleichzeitig mit deren Veranstaltung wies die Verwaltung während der Ratssitzung darauf hin, die Ergebnisse des Planungsbüros seien noch in Arbeit, würden aber bald vorgestellt werden.

    In vorOrt.news erschienen inzwischen mehrere Informationsblöcke zum Sachfortschritt, auch zum Stand der kontrovers diskutierten Einschätzung hinsichtlich der Bahnhofstraße. Die Komplexität des Gesamtthemas scheint jetzt aber so zu sein, dass Termine etwas neu sortiert werden mussten. Die für den 08.11. vorgesehene Informationssitzung wird nun auf den 14.11. gelegt.

    Die neue Terminlage ist gewiss auch der umfangreichen Faktenlage geschuldet, denn ADFC-Erkenntnisse, der Fortgang der Arbeit des Planungsbüros und die Einarbeitung letzter Erkenntnisse dürften hinsichtlich einer präsentationswürdigen  Zusammenfassung  recht arbeitsaufwendig sein.

    Die Klärung der Frage, inwieweit die Öffentlichkeit am 14. einbezogen wird, ist beantwortet. Denn ein Teil der Geladenen für den öffentlichen 08.11 erhielt eine erneute Einladung für den 14.11.2017, somit dürfte einer Information durch die Presse nichts im Wege stehen.

    Wir werben unsererseits um Verständnis für die Termin-Neufestsetzungen durch die Verwaltung. Schließlich: Was lange währt, wird gut!

    ACHTUNG: Update am 11.11.2017

    der von der Tutzinger Liste avisierte Termin „Gemeinderat 14.11.17, 1800 Uhr“ wurde geändert von öffentlich in nichtöffentlich. Wir verließen uns auf bisherige Informationen zu dem Termin, auch heute noch steht auf der Rathaus-Homepage, die Sitzung sei öffentlich. Allerdings wurden trotz gegebener Fristen keine TOP angegeben. Das deutete indirekt bereits darauf hin, die Themen seien wohl noch nicht für die Öffentlichkeit geeignet. Der Grund für den Schwenk von öffentlich auf nichtöffentlich dürfte den Tageszeitungen zu entnehmen sein. Wir werden informieren, sobald wir den Sachstand kennen. Wir bitten alle Besucher, die sich auf den 14. vorbereiteten, sich zu gedulden.

  • Wir sind nicht allein!

    Wir sind nicht allein!

    Wir möchten hier kurz auf eine Aktion aufmerksam machen, die heute im Starnberger Merkur von Lorenz Goslich verkündet wurde: „Aktion Sichere Hauptstraße“.

    (für eine bessere Darstellung des Artikels klicken Sie bitte auf das Bild)

    Es wird deutlich: Das Thema geht uns alle an!

    Heute liegt im Gemeinderat der Antrag der TUTZINGER LISTE auf dem Tisch, den wir bereits am 19.04.2017 eingereicht hatten.

    Wir würden uns sehr freuen, wenn wir heute im Rathaus viele interessierte Tutzinger Bürger antreffen. Machen Sie mit!

  • Pressemitteilung Tutzing, 10. Juli 2017 – Antrag: Herabstufung der Hauptstraße

    Antrag der TUTZINGER LISTE vom 19. April 2017 auf Herabstufung der Hauptstraße zur Gemeindeverbindungsstraße wird in der Sitzung des Gemeinderats am 11. Juli 2017 behandelt.

    Der Antrag lautet:

    Die Gemeinde Tutzing stellt den Antrag bei der bayerischen Staatsregierung, die Hauptstraße von der Staatsstraße zur Gemeindeverbindungsstraße herabstufen zu lassen.

    Der Antrag geht zurück auf das Bürgerforum am 3. April 2017. Dort war die die Verkehrssituation auf der Hauptstraße eines der großen Themen. Von verschiedenen Bürgern wurde die Möglichkeit zur Herabstufung der Hauptstraße von einer Staatsstraße zu einer Gemeindeverbindungsstraße angeführt, um eine Verkehrsreduzierung zu erreichen. Darauf angesprochen, verneinte Herr Christian Probst vom Staatlichen Weilheim zunächst die Wahrscheinlichkeit, wurde dann aber unsicher und empfahl, die Frage ganz offiziell über einen Antrag zur Herabstufung klären zu lassen, ob denn der sog. „Netzzusammenhang“ der Straßen dann noch gewährleistet sei, was er nicht vermute.

    Wie Herr Probst ausführte, ist das zentrale Kriterium für die Einstufung eines Straßenabschnittes in eine bestimmte Straßenklasse seine Verkehrsbedeutung, die maßgeblich durch die Funktion der Straße hinsichtlich ihrer Netzlage bestimmt wird. Eine Umstufung, hier konkret ein Herabstufung, von Straßen ist grundsätzlich dann veranlasst, wenn sich deren Verkehrsbedeutung geändert hat.

    Grund für eine Umwidmung des Teilstücks „Hauptstraße Tutzing“ der Staatsstraße St 2063 auf eine Gemeinde(verbindungs)straße kann in ihrer geringen Bedeutung für den überörtlichen Verkehr, u.a. durch das Vorhandensein der B2, gesehen werden. Nachgewiesen wurde dies durch die Verkehrszählungen im Rahmen des Verkehrskonzepts 2004 (Ingenieurbüros Ingevost), wonach die Hauptstraße zu rd. mindestens 70% dem innerörtlichen Verkehr dient.

    Auch wenn eine Herabstufung der Staatsstraße allein aus Kostengründen wohl unerwünscht sein wird, sollte die Diskussion nicht mit dem Kostenargument beendet sein. In diesem generationsübergreifenden Projekt ist der Gemeinderat angehalten entsprechend langfristig zu denken und zu handeln. Es sollte mit dem Antrag bei der bayerischen Staatsregierung dokumentiert werden, dass der Gemeinderat die Herabstufung nicht intern pauschal abgelehnt hat sondern offiziell hat prüfen lassen. Mit einem entsprechenden Bescheid wäre die Frage der Herabstufung verbindlich geklärt. Dieser Bescheid würde alle die Voraussetzungen enthalten, die zur Herabstufung erforderliche sind, gegenwärtig aber (noch) nicht erfüllt werden.

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    Pressekontakt: Gerd Bittl-Fröhlich,
    info@tutzinger-liste.de – Tel 08158 906 12-0

    1. Vorsitzender: Hans-Ulrich Dillmann
    2. Vorsitzende: Isabell Riedelsheimer

    Schatzmeister: Dr. Wolfgang Behrens-Ramberg

    Beiräte: Gerd Bittl-Fröhlich und Prof. Dr. Heribert Kristl

    Hier haben wir die Pressemitteilung zum Download abgelegt.