Schlagwort: Sanierung Hauptstraße

  • Messung belegt: Mindestens alle 15 Minuten ein „Raser“ in der Kustermannstraße

    Messung belegt: Mindestens alle 15 Minuten ein „Raser“ in der Kustermannstraße

    Die Gemeinde hat gestern in ihrer Pressemitteilung erneut mehr Geschwindigkeitskontrollen für Tutzing angekündigt. Die Ankündigung erfolgte jedoch bereits Anfang Mai – nach Aufforderung aus der Bürgerschaft  (Bürgeranliegen: Kustermannstraße muss entschleunigt werden!). Was ist also neu? Das Rathaus nutzt die aktuelle Pressemitteilung dazu, um die Bürger über  „überraschend wenige Tempoüberschreitungen in der Kustermannstraße“ zu informieren. Der konkrete Pressewortlaut lautet: “…Die Ergebnisse (Anmerkung der TL-Redaktion: gemeint ist das Ergebnis einer einzigen, zweistündigen Messung) zeigten, dass von 355 gemessenen Fahrzeugen nur acht Fahrzeuge mit überschrittener Geschwindigkeit gemessen worden sind. Dies sind insgesamt nur 2,25 Prozent. Ein für Viele überraschendes Ergebnis.”  Erachtet das Rathaus eine Verletzung der Straßenverkehrsordnung alle mindestens 15 Minuten tatsächlich als „nur“? Der gewählte Wortlaut läßt jedenfalls darauf schließen. Wir fragen uns daher:

    Erkennt das Rathaus seinen dringenden Handlungsbedarf immer noch nicht? 

    Zunächst völlig unabhängig vom berichteten Ergebnis der einen durchgeführten Kontrollmessung: Die Pressemitteilung trifft in erster Linie sachlich überhaupt nicht den relevanten Punkt. Dieser ist, dass (auch) die Kustermannstraße verkehrsmässig völlig überfordert und technisch in sehr schlechtem Zustand ist und obendrein überwiegend keinen Fußweg hat. Und daher: Die Gemeindeverwaltung muss rechtzeitig sachliche Maßnahmen zur angemessenen Verkehrsertüchtigung aller durch die Sanierung überforderten Straßen treffen – also nicht nur der Kustermannstraße – und diese zum Schutz aller Verkehrsteilnehmer dauerhaft aufrechterhalten. Also zeitnahes, sachlich angemessenes und dauerhaftes Verwaltungshandeln ist erforderlich. Kein politisch motiviertes Handeln, wie z.B. das Verfassen einer Pressemitteilung zu einer einzigen durchgeführten Geschwindigkeitsmessung. Vielen Bürgern erschließt sich nicht, dass angesichts der offensichtlichen Gefahren betreffend die Geschwindigkeitskontrollen im Rathaus immer noch gezaudert (“in Betracht gezogen”) wird.

    Geschwindigkeitskontrolle bestätigt Gefahrenhinweise der Anwohner

    In zweiter Linie: Die Anwohner hat das Messergebnis in der Kustermannstraße jedenfalls nicht “überrascht”. Im Gegenteil: Die Messung hat ihre Gefahrenhinweise und präventiven Handlungen als wichtig und richtig bestätigt.

    Autofahrer werden durch die Aufstellung der privaten Warngegenstände (Fahnen, Streeetbuddies, etc.) an den neuralgischen Punkten (den geraden „Rennstrecken“) jetzt zwar zum langsameren Fahren ermahnt – bei Gegenverkehr gar gezwungen. Trotz der dadurch insgesamt beobachteten Verlangsamung des Verkehrs durch diese privaten Maßnahmen der Anwohner wurden acht Geschwindigkeitsüberschreitungen gemessen – obwohl die Kontrolle vom Rathaus über die Presse (z.B. Merkur, vorOrt.news) vorab angekündigt wurde. Zudem ist wichtig zu wissen, dass die Kontrollmessung am 3.7. tatsächlich nur von ca. 06:00 – 08:00 Uhr erfolgte.

    Da fahren also sage und schreibe 355 Autos in kürzester Zeit durch diese allein unter technischen Gesichtspunkten absolut kritische Straße – und alle 15 Minuten ist auch noch ein “Raser” dabei, der sich nicht an die Verkehrsregeln hält. Und das trotz Warnschildern und vorab angekündigten Geschwindigkeitskontrollen. Und wenn man bedenkt, dass zwischen 06:00-07:00 Uhr kaum Verkehr herrscht und der Großteil der Autos sehr wahrscheinlich eher in der Zeit von 7:00-8:00 Uhr gemessen wurde, ergibt das rechnerisch sogar alle 8 bis 10 Minuten einen “Raser” in dieser Straße.

    Das große Ganze anpacken: verkehrsberuhigte Zukunft Tutzings

    Das Rathaus hat gut daran getan, der Aufforderung vieler Bürger zu folgen und erste sachliche Maßnahmen zu ergreifen (siehe Aufstellung elektronischer Geschwindigkeitsanzeiger entlang der Kustermann- und Hauptstraße, Beginn der Geschwindigkeitskontrollen). Es ist wünschenswert, diese für die Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmer erforderlichen Maßnahmen in der Gesamtgemeinde unabhängig von diesbezüglich irrelevanten Einzelergebnissen konsequent weiter auszubauen, dauerhaft zu erhalten – und dabei aber auch das große Ganze anzupacken: die verkehrsberuhigte Zukunft Tutzings.

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    Hier finden Sie das Positionspapier der Tutzinger Liste zur Kustermannstraße:

    Kustermannstraße-Verkehrsbelastung

     

  • Brücke Kirchenstraße ab 14. Juli befahrbar

    Brücke Kirchenstraße ab 14. Juli befahrbar

    Das Rathaus hat heute folgende Information zur Sanierung der Brücke in der Kirchenstraße herausgegeben:

    “Baldige Fertigstellung Brücke Kirchenstraße

    Die Brücke über den Martelsgraben wird voraussichtlich am Freitag 14.07.2023 fertiggestellt sein und im Laufe des Tages wieder für den Verkehr freigegeben. Das erhöhte Profil der Brücke hat folgende Hintergründe:

    Entgegen den ursprünglichen Planungen des Staatlichen Bauamtes, der Gemeinde und des Abwasserverbandes muss während der Erneuerung der Hauptstraße im Bauabschnitt Ortsmitte die Hauptstraße komplett gesperrt werden. Die hier zu erneuernden Schächte für das Abwasser liegen tiefer als ursprünglich angenommen. Die für den Neubau oder die Sanierung erforderlichen Sperrungen sind zu tief und damit auch zu breit, um daneben noch – wie vom Staatlichen Bauamt ursprünglich beabsichtigt – abwechselnden Einbahnverkehr abzuwickeln. Daher muss der Verkehr während der Baumaßnahmen über die Bahnhofsstraße, Kirchenstraße und Oskar-Schüler-Straße um die Baustelle herum geführt werden. Die Belastbarkeit der Brücke muss dafür so erhöht werden, dass sie in der Lage ist, allen über die Staatsstraße durch Tutzing fließenden Verkehr abzuwickeln.

    Dass von den ursprünglichen Planungen abgewichen werden muss und die Belastbarkeit der Brücke für eine Umfahrung der Baustelle erhöht werden muss, wurde erst im Laufe der Arbeiten im Bauabschnitt Nord erkannt. Neben der Ertüchtigung der Brücke, für die aus der Vergangenheit leider keinerlei Planungsunterlagen vorlagen, wurde auch deren kompletter Abriss und Neubau diskutiert. Dafür wäre allerdings ein „wasserrechtliches Genehmigungsverfahren“ erforderlich gewesen, das erfahrungsgemäß mehrere Jahre dauert und die Sanierung des Bauabschnittes „Ortsmitte“ um Jahre verzögert hätte. Daher hat sich der Gemeinderat dafür entschieden, die bestehende Brücke statisch untersuchen und ertüchtigen zu lassen.

    Im Laufe dieser Arbeiten hat sich herausgestellt, dass sich die statischen Anforderungen an die Brücke leider nur mit einem erhöhten Profil der Brücke umsetzen lassen. Ein Zurück zur Alternative „Abriss und Neubau“ erschien aus finanziellen Gründen, aber vor allem auch wegen den damit zwingend verbundenen, vermutlich jahrelangen Verzögerungen bei der Erneuerung der Ortsdurchfahrt, als nicht sinnvoll.”

  • UEVA: „Wir müssen da jetzt durch, durch diese Baumaßnahme!“

    Der zeitlich umfangreichste Punkt kam unter Verschiedenes: Die Sanierung der Hauptstraße. So in der Sitzung des Umwelt-, Energie- und Verkehrsausschusses (UEVA) am 27.09.2022 unter der Leitung der 1. Bürgermeisterin Marlene Greinwald. Ratskollege Dr. Thomas von Mitschke-Collande hatte nach einem Gespräch mit dem 1. Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Tutzinger Gewerbetreibender (ATG), Roberto Mestanza, die Sorgen und Nöte des örtlichen Handels vorgetragen. Von einem Baustellenmanagement im Norden könne man nur schwer sprechen; im Süden sei dagegen eine Logik selbst für Laien erkennbar gewesen. Kunden blieben aus, insbesondere aus Feldafing, Pöcking und Traubing. Es bestünde keine Planungssicherheit hinsichtlich der Erreichbarkeit der Geschäfte, insbesondere im Weihnachtsgeschäft. Im Advent sollte die Hauptstraße ampelfrei zu befahren sein, so die Forderung. Im Vorfeld hatte uns der ATG-Vorsitzende auch informiert. Unsere Vorschläge zur Verbesserung der Situation haben wir ihm natürlich erörtert und am 26.09.2022 hier auf der Homepage veröffentlicht. Als Referent für Wirtschaft/Gewerbe/Handwerk/Tourismus habe ich die Bürgermeisterin entsprechend informiert und ihr eine Stellungnahme im Ausschuss empfohlen.

    Nun zu den Inhalten: Sie, so die Bürgermeisterin, wisse, dass es für die Geschäfte nicht einfach sei, dazu auch noch Corona. Die Bauarbeiten seien im vollen Verkehr geplant, anders als im Süden gäbe es keine Einbahnstraßenregelung. Stillstände ergäben sich häufig wegen der Verzögerung seitens der Sparten (Strom, Gas, Abwasser). Am Wochenende werde regelmäßig versucht, die Hauptstraße ampelfrei zu stellen. Die Verlegung von Wasser und Abwasser werde zum Teil vorgezogen, dies sei kein Straßenbau. Den Kies habe man durch provisorische Teerung ersetzt, diese müsse jedoch auch wieder beseitigt werden. Insgesamt sprach sie dem Bauunternehmen Klaus ein Lob aus. Man solle die Probleme nicht herbeireden. Bauherr sei übrigens das Staatliche Bauamt in Weilheim.
    Die Gewerbetreibenden könnten auf sie zukommen. Dass die ATG sich an den Fraktionssprecher der CSU und an mich als zuständigen Referenten gewandt hat, hat sie vielleicht gewundert, muss nach meiner Meinung aber genauso möglich sein wie der direkte Weg in die Gemeinde. Die Bürgermeisterin wird auf Wunsch eine Informationsveranstaltung anbieten. Gute und zeitgerechte Information, so auch andere Ratsmitglieder, ist das Wichtigste.

    Bei der Sanierung der Hauptstraße in der Ortsmitte, die im Frühjahr 2023 beginnen soll, wird es kleinere Sperrungen geben. Die Kreuzungen bei der Sparkasse und bei Sport Thallmair werden wegen tief liegender Leitungen auch tief ausgehoben, es werde tiefe Baugruben geben. Da werde auch nachts gearbeitet werden, um die Bauarbeiten für den Verkehr erträglich zu machen. Den Sparten habe man angeboten, dass sie im Herbst die Gehwege öffnen können, um ihre Leitungen zu verlegen. Nach erstem Zögern werde das Angebot nun wohl angenommen.
    Insgesamt merkte man dem engagierten Vortrag der Bürgermeisterin an, dass sie sich persönlich für das Vorhaben verantwortlich fühlt, was nur zu begrüßen ist.

    Weitere Punkte der Sitzung:

    • Der Referent für Umwelt und Energie, Bernd Pfitzner, stellte das Projekt „100 Balkonkraftwerke für Tutzing“ vor. Entstanden sei die Idee aus der Initiative „Tutzing klimaneutral 2035“, der Energiewendeverein sowie die Energiegenossenschaft Fünfseenland engagierten sich hier. Die Balkonkraftwerke sollen eine breite Teilhabe an der Energiewende zu geringen Kosten ermöglichen. Konkret geht es um zwei Solarmodule, die bei der Energiegenossenschaft bestellt und dann an einem geeigneten Aufstellort montiert werden könnten. Vorher sei die Erlaubins des Hauseigentümers oder der Eigentümergemeinschaft einzuholen. Die kleine, steckdosenfertige Anlage mit einer Leistung von rd. 600 KW sei nicht genehmigungspflichtig, müsse aber bei der Bundesnetzagentur und bei der Bayernwerk Netz GmbH angemeldet werden. Die Kosten sollen unter 1.000 Euro liegen, ein Betrag, der für viele Bürger in Tutzing nicht mehr zu leisten wäre, wie die Bürgermeisterin ergänzte. Am Sonntag, 02.10.2022, werde es an der Kirche St. Joseph einen Informationsstand geben, ebenso am 15.10.2022 auf dem Markt. In diesem Zusammenhang verwies die Bürgermeisterin auf die Veranstaltung am 10.10.2022, 19:30, im Sitzungssaal des Rathauses hin. Hier werde eine gute Möglichkeit geboten, sich über „Sonnenstrom vom eigenen Dach“ zu informieren.
    • Die nachfolgenden Punkte der Tagesordnung kann ich zusammenfassen: Durch die digitales Erfassung des Straßenbestandsverzeichnisses stellt die Verwaltung immer wieder fest, das Teilstücke von Wegen und Straßen nicht öffentlich gewidmet sind. Dies holen wir im Ausschuss regelmäßig nach. Bedeutung hat dies insbesondere für die Erschließung von Grundstücken. In den jeweiligen Beschlüssen werden Flurstücke gewidmet und einem beschränkt-öffentlichen Weg oder einer Ortsstraße zugeschlagen.

    Unter Mitteilungen und Anfragen, Verschiedenes warb die Bürgermeisterin noch eimal für Schulweghelfer, die dringend gesucht würden. Beim Wertstoffhof habe man eine Ampel aufgestellt, die Kindern den Übergang erleichtern soll. Die Ampel hat die Verwaltung vor kurzem gebraucht erworben. Der Besuch eines Vorbereitungskurses sei nicht mehr erforderlich. Die Aufwandsentschädigung sei offenbar kein Anreiz; evtl. also ohne Vergütung, unkompliziert mit der Motivation: „Ich mach’s für unsere Kinder“.

  • Einzelhandel an der Hauptstraße in Bedrängnis – Was tun? Impulse geben!

    Einzelhandel an der Hauptstraße in Bedrängnis – Was tun? Impulse geben!

    Der durch Strukturwandel und Pandemie ohnehin gebeutelte Einzelhandel, muss in Tutzing auch noch die Hauptstraßensanierung überleben. Im Ortskern haben bereits vor Baubeginn viele Läden geschlossen (z.B. der Edeka, das Schreibwarengeschäft von Florian Stadler und zuletzt auch noch der magische Kohlen-Müller, der einfach alles hatte). Tutzinger Bürger sind in Sorge, dass die Bauarbeiten einigen der verbleibenden Läden den berühmten Rest geben könnten. Wir haben daher mit verschiedenen Ladeninhaber und dem Vorstand der ATG, Roberto Mestanza, gesprochen. Die Sorge wird geteilt! Es soll teilweise bereits empfindliche Umsatzeinbrüche geben. Ein Grund dafür sei, dass aktuell die Kunden aus Feldafing und Pöcking wegbleiben. „Wegen der Baustelle brauche ich jetzt eine halbe Stunde nach Tutzing – manchmal sogar mehr. Insgesamt mindestens eine Stunde Wegzeit ist einfach zu viel“, erklärt uns eine Feldafinger Passantin, die sonst in Tutzing Stammkundin ist.

    Wir haben uns daher im Vorstand der TL die Frage gestellt, was den Gewerbetreibenden an der Tutzinger Hauptstraße helfen könnte.

    Vorschlag 1: Freie Baustellen-Durchfahrtszeiten auch wochentags

    Die Gemeindeleitung könnte versuchen, mit dem Straßenbauamt in Weilheim ampellose Durchfahrtszeiten zu verhandeln. Derzeit ist eine zweispurige, ampellose Baustellendurchfahrt aufgrund der Kanalarbeiten zwar an einer Stelle verkehrstechnisch nicht möglich. Aber in den vielen Monaten vor der Bauphase der Kanalarbeiten (Tiefbauarbeiten) wäre diese Baustellendurchfahrt möglich gewesen! So wurde Autofahrern tatsächlich die Baustellendurchfahrt ohne Ampelbetrieb zweispurig ermöglicht – aber leider nur an Wochenenden. Dies sollte nach Abschluss der Kanalarbeiten künftig auch wochentags, z.B. ab 16:00 Uhr, umgesetzt werden.

    Ferner ist zu prüfen, was dem entgegensteht, auch während der jetzigen Phase der Kanalarbeiten eine zweispurige ampellose Baustellendurchfahrt zu ermöglichen. Warum kann man nicht an dem jeweiligen Abschnitt den Gehweg gegenüber zugunsten der Fahrzeuge sperren (zumindest zeitweise z.B. zu Zeiten des Berufsverkehrs)? Dazu müsste nur eine provisorischer Asphaltrampe zwischen Straße und Gehweg geteert werden.

    Wir können vom Straßenbauamt in Weilheim sicher keine Verhältnisse wie in Tokio verlangen – Straßen in der Nacht zu sanieren und tagsüber befahrbar zu lassen. Aber eine Verbesserung und Effizienzsteigerung müsste, wie diese Vorschläge zeigen, jedenfalls drin sein.

    Vorschlag 2: Offenlegung Baustellenmanagement / Reduzierung Stillstandszeiten 

    Die Tutzinger wundern sich über das Baustellenmanagement. Das klappt zwar schon besser als zu Beginn der Baustelle, aber das (Miss)Verhältnis von aktiven Baustellenarbeiten zu Stillstandszeiten sorgt immer noch für Gesprächsstoff. Kritisiert wird, dass nicht regelmäßige und dadurch schnell fortschreitende Bauarbeiten zu beobachten sind. So berichtet uns eine Ladeninhaberin: „Ein Fahrer hat sich nicht an die rote Ampel gehalten und die Durchfahrt behindert. Ich konnte dadurch längere Zeit die Baustellenarbeit beobachten. Es war tatsächlich so: nur einer hat mit einer Schaufel gearbeitet, ein zweiter ihm dabei zugeschaut und vier weitere sind nur herumgestanden.“

    Die Gemeindeleitung sollte dafür Sorge tragen, dass ein komprimierter Baustellenplan offengelegt wird, um selbst das Baustellenmanagement kritisch beobachten zu können. Bei Abweichungen im Zeitplan, ist beim Straßenbauamt Weilheim auf ein effizienteres Baustellenmanagement zu drängen. Teilsperrungen, welche die einspurige Durchfahrt erfordern, sind zeitlich zu optimieren. Die beobachteten Stillstandszeiten sollten nicht mehr hingenommen werden. Die Gemeindeleitung könnte auch den Baustellenzeitplan z.B. auf der Homepage der Gemeinde veröffentlichen, so dass Bürger und betroffene Gewerbetreibende bei Abweichungen selbst beim Straßenbauamt Weilheim vorsprechen könnten.

    Noch mehr Probleme beim Bauabschnitt „Hauptstrasse Mitte“?

    Einige Ladeninhaber meinen, dass mit dem jetzigen Bauabschnitt „Hauptstraße Nord“ ihre Probleme erst begonnen haben, es aber noch drastischer werde, wenn die Sanierung im Ortskern vor ihrer Ladentüre beginnt. Dazu meint Ratsmitglied Dr. Behrens-Ramberg: „Während es im nördlichen Bauabschnitt keine Umleitungsmöglichkeit gibt, wird der Verkehr im mittleren Bauabschnitt über die Oskar-Schüler-Straße, Kirchenstraße und Bahnhofstraße umgeleitet.“

    Das klingt gut! Der bisherige Ablauf der Sanierungsarbeiten an der Brücke lässt jedoch Zweifel aufkommen, ob die Umleitung tatsächlich reibungslos klappen wird. In der Sitzung des Umwelt-, Energie- und Verkehrsausschusses am 27.04.2022 war der Herbst als Termin für die Fertigstellung genannt worden. Jetzt heißt es Ostern 2023. Die Gemeindeleitung muss absolut sicherstellen, dass die Sanierung der Brücke zum Baustellenbeginn „Mitte“ rechtzeitig und insbesondere nachhaltig verkehrstauglich, also ohne Tonnagebeschränkung, abgeschlossen ist. Hinzu kommt, dass ab Herbst, die Gehwege im Ortszentrum geöffnet werden sollen, damit die Spartenträger ihre Leitungen erneuern können. Die Abstimmung mit den Spartenträgern hat in der Vergangenheit zu Verzögerungen geführt, so dass diese nun früher beginnen sollen.

    Impuls zur Erhaltung eines funktionierenden und lebendigen Ortskerns – aber auch wir Bürger sind gefordert!

    Unsere zwei oben erarbeiteten Vorschläge sollen einen Impuls geben, dass Gemeindeleitung und Gemeinderat diese Sorge der Bürger und Gewerbetreibenden bereits in ihre nächste Sitzung aufnehmen. Es sind, wenn auch reichlich spät, konkrete Verbesserungsmöglichkeiten und Hilfsmaßnahmen in kooperativer Arbeit mit den Gewerbetreibenden zu suchen und umzusetzen. Denn das beschlossene und in Arbeit befindliche ISEK zur Ortskernsanierung würde stark entwertet werden, falls unser (alter) Ortskern nach der Sanierung außer einer Eisdiele nicht viel mehr an Einzelhandel und Gastronomie zu bieten hätte.

    Der Tutzinger Einzelhandel braucht aber jetzt auch uns Bürger ganz besonders. Wenn wir einen funktionierenden und lebendigen Ortskern erhalten wollen, müssen wir gerade während der Bauphase Flagge zeigen: Die Freundin oder Arbeitskollegen aus München mal zum Shoppen nach Tutzing einladen? Die werden über das attraktive Preis-Leistungsverhältnis hier staunen! Mit dem Verwandtschaftsbesuch aus Frankfurt, nach dem Spaziergang an der Brahms durch ihre Lieblingsgeschäfte an der Hauptstraße flanieren? Alle anfallenden Geschenke für 2022/2023 mal bewusst nach dem Tutzinger Angebot aussuchen? Und Vieles mehr. Alles hilft!

    Titelfoto: Lange Stauzeiten an der Baustelle halten Kunden aus Feldafing und Pöcking von Tutzings Einzelhandel fern.

  • Asphalt, Kies und Pflaster bricht – aber die Diskussion d’rüber nicht

    Asphalt, Kies und Pflaster bricht – aber die Diskussion d’rüber nicht

    Ein sichtlich erholter Gemeinderat traf sich vergangenen Mittwoch erstmals nach der Sommerpause – diesmal wieder in benachbarter Sitzordnung ohne die Buttlerhof-Abstandsregeln im Rathaussaal. Hier folgt ein verglosster Kommentar (den Bericht über die Sitzung finden Sie an gewohnter Stelle: Ortspolitik laufend frisch) zu

    TOP 5: Gehwegsbelag im Abschnitt Nord der Hauptstraßensanierung“

    Kein anderes Thema verbuchte soviel Wortmeldungen wie der Antrag der Verwaltung, den Gehwegsbelag von der Politischen Akademie bis an die Ortsgrenze zu Gartshausen bestimmt nicht mit Kiesel aber auch nicht, wie bereits beschlossen, mit Asphalt, sondern mit der Münchner Platte zu pflastern. Wieviel mehr diese nachhaltige Verschönerung kosten und wo das Geld dafür herkommen soll, ließen Verwaltung und Rathauschefin jedoch offen.

    Zum Glück wehrten sich wenigsten vier Gemeinderäte dagegen, so mir nix, dir nix aus dem Bauch Entscheidungen zu treffen. Denn so üppig steht es um unsere Gemeindekasse wirklich nicht, dass mal über 50.000 Euro bis Garatshausen hier und über 100.000 Euro (oder waren es doch 170.000 Euro? So richtig wußte das keiner mehr) bis zur Politischen Akademie dort, ohne fundierte Beschlussvorlage entscheiden kann.

    Besonders irritierend fanden wir, den Gemeinderat unter Druck zu setzen: Die von einem Gemeinderat sachlich richtig geforderte Prüfung des Antrags durch Übergabe an den Haushaltsausschuss wurde durch die Bürgermeisterin abgelehnt, da es des Beschlusses im Hinblick auf die fortschreitenden Baumaßnahmen noch in dieser Sitzung bedürfe.

    Wir von der TL sind über dieses Vorgehen erstaunt – gar ein wenig verärgert. Denn bereits am 19.11.2015 (!) hatte Dr. Wolfgang Behrens-Ramberg einen detaillierten Antrag zur Sanierung der Hauptstraße ab 2017 gestellt. Die TUTZINGER LISTE hat seinerzeit das dazugehörige Arbeitspapier zur Hauptstraße der Gemeinde und dem Straßenbauamt Weilheim vorgelegt.

    Auf fast 100 Seiten hat die TL die Schwachstellen der Hauptstraße aus Sicht der Nutzer (Fußgänger, Fahrradfahrer und PKW´s sowie Anwohner) anhand einer Bilderstrecke (je mit Ist- und Sollzustand) dokumentiert. Der Gemeinderat würdigte dies seinerzeit als „sensationelle ehrenamtliche Arbeit“ und die Verkehrsplaner im Bauamt in Weilheim haben die Präsentation als wertvollen Hinweisgeber in ihre Arbeit („… ständig auf dem Schreibtisch..“) integriert und die darin enthaltenen Vorschläge (z. B. Kreisel im Süden und Radschutzstreifen, Gehwegbreiten, Übergänge u.v.m. im Norden) überwiegend umgesetzt. Von da kam auch seinerzeit das Lob, dass es noch keine Kommune gegeben hätte, deren Bürger selbst so klar die Schwächen und die Lösungsansätze herausgearbeitet und präsentiert hätten. Das Bürgerpapier enthält selbstverständlich auch Vorschläge für den Gehwegsbelag (siehe u.a. Titelfoto aus dem Arbeitspapier von 2015).

    Unsere Gemeinde hat es dagegen in fast 10 Jahren nicht geschafft, rechtzeitig vor dem Start der Hauptstraßensanierung zu wissen, wie der Gehwegsbelag in Tutzing aussehen soll und woher die Mehrkosten für den wünschenswerten nachhaltigeren und ästhetischeren Plattenbelag kommen sollen – und setzt dem Gemeinderat dann 2022 das Entscheidungsmesser auf die Brust.

    Natürlich blicken auch wir neidisch nach Pöcking und Bernried und wollen auch so ein schönes Dorf. Und natürlich ist Pflaster nachhaltiger und ästhetischer als Asphalt (Igitt). Aber man darf und kann eine Gemeinde mit rd. 10.000 Einwohnern nicht „online“, also von Fall zu Fall nur auf Sicht fahren.

    Sie ahnen schon was jetzt kommt, gell? Jawohl, es braucht einer vorausschauenden Planung und eines finanziell fundierten Konzepts. Aber es braucht auch: Respekt vor dem Kontrollorgan – dem Gemeinderat. Jeder Vorstand wäre bei seinem Aufsichtsrat im hohen Bogen rausgeflogen, wenn er die Chuzpe gehabt hätte, etwas zu fordern, ohne dafür eine solide Finanzierung vorzulegen. UND: Auch hätte er es sich schlichtweg nicht getraut, ein Thema ineffizient zu „hackschnitzeln“ – also in drei Anläufen zur „Last-Minute-Beratung“ vorzulegen und dabei auch noch gefasste Beschlüsse seines Aufsichtsgremiums ändern zu wollen.

    Wo jetzt ein gepflasterter Wille, da künftig (hoffentlich) ein soliderer Weg zur Ortsplanung und der Beschlussvorlagen an den Gemeinderat.

    PS: Hier finden Sie die Chronologie der Arbeiten der TL zur Hauptstraße


    Fotos unten:
    Die TL auf Hauptstraßen-Tour 2015
    Auszüge aus dem Arbeitspapier – Schwachstellen wurden auf knapp 100 Seiten anhand Fotos dokumentiert und mit Verbesserungsvorschlägen versehen:


    „Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Encyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.“

    Johann Wolfgang von Goethe

    Quelle: https://beruhmte-zitate.de/zitate/128077-johann-wolfgang-von-goethe-man-muss-das-wahre-immer-wiederholen-weil-auch-der/

  • Gelungenes Bürgerengagement: Abschnitt Süd Hauptstraße

    Gelungenes Bürgerengagement: Abschnitt Süd Hauptstraße

    Die TUTZINGER LISTE freut sich über die gelungene Umsetzung ihrer eingereichten Sanierungsvorschläge zur Hauptstraße im Abschnitt „Süd“.

    Von der Präsentation zum Ergebnis war es ein langer Weg. So wurde lange über den Vorschlag eines Kreisels an der Einmündung der Lindemannstraße in die Hauptstraße diskutiert. Inzwischen hat sich herausgestellt, dass dieser Verkehrsknoten das höhere Verkehrsaufkommen aus der Lindemannstraße „von oben“ in die Hauptstraße generiert als der Verkehr der aus Richtung Bernried ankommt. Der Verkehr kann viel besser über einen Kreisverkehr fließen als über eine beampelte Einmündung. Aber, beginnen wir von Nord nach Süd…

    Hier unsere im November 2015 eingereichten Vorschläge für den südlichen Teilabschnitt der Hauptstraße und deren Umsetzung in der folgenden Bildtabelle: Links unsere Vorschläge, rechts die Umsetzung.

    Klicken Sie auf die Bilder zur Vergrößerung Vorschlag – Umsetzung Klicken Sie auf die Bilder zur Vergrößerung
    Zwischen der Bahnhofstraße und dem Kreisverkehr im Süden sind nun Radschutztstreifen angelegt, um das Radfahren sicherer zu machen.

    Vor dem Gymnasium sind mit erhöhtem Gehsteig die Haltestellen für die Schulbusse angelegt.

    Die Gehsteige sind westlich wie östlich der Hauptstraße verbreitert, nicht zuletzt, um die zahlreichen Schüler aufzunehmen und einen sicheren Fußweg zur Würmeseehalle zu ermöglichen.

    Die Straßenbreite reicht dennoch für den Begegnungs-verkehr aus. Nur wenn es zu eng wird, darf man den Radstreifen mitbenutzen.

    Parken darf man darauf natürlich nicht!

    Der Autobahn-Charakter der Straße ist weg und der Verkehr fliesst deutlich langsamer und gleichmäßig. Die Sicherheit der Straße ist deutlich verbessert worden.

    Die Einmündung zum Kustermannpark ist erneuert, die kleine Dopplelung des Fußwegs geblieben. Den Übergang regelt eine neue Bedarfsampel, die eine sichere Überquerung ermöglicht. Damit ist auch die Situation im gesamten Bereich der Tankstelle jetzt viel klarer.
    Der verkehrsunsichere Straßenübergang in Höhe der Einbiegung zum Johannishügel ist beiseitigt.

    Dort befindet sich nun einer der drei Übergänge des Kreisverkehrs, über die die Straßenseite sicher gewechselt werden kann

    Es gibt genügend Aufstellfläche für Fußgänger, Kinderwagen, Rollatoren.

    Für weitere Sicherheit sorgt die verminderte Geschwindigkeit der Fahrzeuge an der Ortseinfahrt Tutzing durch den Kreisel.

    Radfahrer werden von allen drei Seiten an den Kreisverkehr geführt, um dann darin mitzufahren.

    Dies hatten der Verkehrsplaner der Gemeinde, Benjamin Neudert, sowie die Vertreter vom Straßenbauamt Welheim als Lösung vorgestellt. Es funktioniert!

    Zusätzlich zu den drei Übergängen an der Haupt-, der Lindemann- und der Bernrieder Straße ist weiter südlich ein weiterer Übergang geschaffen worden.

    Dieser schafft die Verbindung vom kleinen Fußweg zwischen Verlapharm und Zirngibel und der Treppe hinauf zum Johannishügel.

    Schön wäre es natürlich gewesen, wenn der Gehsteig am Johannishügel bis in die Seestraße weitergeführt worden wäre.

    Aber vielleicht kann man das später noch realisieren.


    Wir danken und gratulieren allen Beteiligten, die dazu beigetragen haben!
    Weiterführende Links aus der TUTZINGER LISTE

     

     

  • Neugestaltung der Hauptstraße: Positionspapier der TUTZINGER LISTE

    Neugestaltung der Hauptstraße: Positionspapier der TUTZINGER LISTE

    Während die Arbeiten an der Hauptstraße für den südlichen Abschnitt fast beendet sind, wird derzeit in wechelnden parallelen Baufeldern im nördliche Abschnitt gearbeitet. Wie avisiert, sollen die Arbeiten im Ortszentrum im Frühjahr 2023 beginnen.

    Dazu hat der ADFC den Gemeinderäten jetzt mit Datum vom 27.11.2021 eine Ausarbeitung für den Bauabschnitt Mitte zugestellt, die neben Informationen auch zahlreiche Anregungen enthält.

    Bereits vor sechs Jahren, im November 2015, hat die TUTZINGER LISTE ihr Positionspapier „Sanierung der Hauptstraße ab 2017“ – eine Sammlung mit Ideen und Vorschlägen sowie umfangreiche Fotodokumentation auf 90 Seiten zur Neugestaltung der Hauptstraße eingereicht. Das Positionspapier ist übersichtlch gegliedert in die Abschnitte Nord, Mitte und Süd. Dabei sind die einzelnen Situationen bebildert; dem akutellen Zustand werden Möglichkeiten der Verbesserung gegenübergestellt. Als Gruppe wanderten wir damals die gesamte Hauptstraße von Nord nach Süd und fotografierten.

    Es ist nie zu früh, sich mit dem wichtigsten Abschnitt der Hauptstraße im Ortszentrum zu beschäftigen!

     

  • Bürgersprechstunde zur Hauptstraße

    Am Dienstag, 30.04.2019, fand die Bürgersprechstunde im Rathaus Tutzing statt. Ich bin hin. Dachte, da sind nun viele Bürger und die dürfen mit der Verwaltung sprechen. Dort angekommen, stellte ich fest, dass ein paar Leute dort herumstanden. Dann wurden die Bürger einzeln ins Zimmer gebeten und durften fragen und sprechen. Nach Wartezeit – denn wenn jemand spricht, das dauert – habe ich gefragt und gesprochen. War echt super! Zu berichten gibt es nix. Denn ich war dort als Bürger. Als solcher wurde ich darauf hingewiesen, hier im Blog nix zu schreiben. Versprochen! Mach‘ ich.

    Es wird einen Pressetermin geben, da werde ich dann noch mal hingehen und berichten. Dazwischen kann man gern mit mir sprechen. An der Straßenkreuzung, oder im Biergarten, oder so…

    Viel Spass im Mai!

    GBF

    Definition Sprechstunde nach Werner Koczwara: „50 Minuten warten, 10 Minuten gewartet werden – Gesamtvorgang: eine Sprechstunde“

     

  • Ortsentwicklung Tutzing, Hauptstraße

    Das Forum des 19.02.2018 dürfte eine klare operationale Zielsetzung haben, die sicher noch dieser Tage über die Presse bekanntgegeben wird.

    Die Zielsetzung sollte – unserer Meinung nach – umfassen

    • die Darstellung des jetzigen Erkenntnisstandes
    • die Darstellung weiterer Schritte
    • die Einbettung jetzigen Vorgehens in eine Gesamtvorgehensweise

    Wir erinnern uns: In allen Beiträgen nach der Wahl wurde ebenso wie vor der Wahl der Einbezug der Tutzinger angekündigt, ggfs. analog der Werkstatt Feldafing (aktiver Einbezug der Bürger in aktuelle Arbeitsschritte und Fragestellungen durch Workshops wie auch seinerzeit in Starnberg). Somit dürfen wir erwarten, dass nach einer kurzen Einführung durch das Rathaus mindestens vier Themenfelder Gegenstand des Forums sein werden.

    • Themenfeld 1: Kreisel/Einmündung, Stand und wie mit wem bis wann weiter
    • Themenfeld 2: Beeinflussung des Verkehrsflusses, was ist an Maßnahmen geplant, welche Maßnahmen fehlen, durch wen müssen diese verfolgt werden
    • Themenfeld 3: Grundsätzliche Fragen, die durch die bisher fehlende Fragestellung nach Einbettung der Hauptstraße in ein Gesamtkonzept Tutzing entstehen (Anlass ist das Unverständnis vieler Tutzinger zum immer noch fehlenden Gesamtkonzept)
    • Themenfeld 4: Auswirkung der Planung auf die bestehende/zukünftige Geschäftswelt im Ortskern Tutzing

    Die Themenfelder können von deren Komplexität her kaum in Plenum behandelt werden. Eine Diskussion innerhalb der Besuchergruppen kommt erst zustande, wenn in Kleingruppen zu den drei Themenfeldern diskutiert werden kann. Also sollten wir uns auf eine Mitarbeit in vier Gruppen (gesteuert von Moderatoren) vorbereiten, die zum Schluss sich gegenseitig über das Ergebnis informieren.

    Der 19. ist also nach unserem Verständnis ein erster Schritt in einem Arbeitsprozess, der Grundlage des Entscheidungsprozesses innerhalb Gemeinderat/Verwaltung ist. Damit wäre auch der Zusage des Rathauses entsprochen, kontinuierlich die am Gang der Dinge interessierten Tutzinger in den Arbeits- und Entscheidungsprozess der Ortsentwicklung einzubeziehen.

    Mit unserem hier formulierten Anspruch wollen wir einen Beitrag zur bisher sehr unterschiedlich dargestellten und erfahrenen Arbeitsweise des Rathauses leisten.

    Bitte denken Sie daran: Wer nicht dabei ist, stimmt zu! Er stimmt zu zu dem, was bisher gesamtorts kritisiert wurde. Mit dem Forum und den weiteren Schritten hat Tutzing die Möglichkeit, die Zukunft mitzugestalten. Anderenfalls: Wer sich nicht bewegt, der wird bewegt!

     

    Weiterführende Artikel:

    Kreisel ? Einmündung?

    Stimmen Sie mit ab:

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  • Wir sind nicht allein!

    Wir sind nicht allein!

    Wir möchten hier kurz auf eine Aktion aufmerksam machen, die heute im Starnberger Merkur von Lorenz Goslich verkündet wurde: „Aktion Sichere Hauptstraße“.

    (für eine bessere Darstellung des Artikels klicken Sie bitte auf das Bild)

    Es wird deutlich: Das Thema geht uns alle an!

    Heute liegt im Gemeinderat der Antrag der TUTZINGER LISTE auf dem Tisch, den wir bereits am 19.04.2017 eingereicht hatten.

    Wir würden uns sehr freuen, wenn wir heute im Rathaus viele interessierte Tutzinger Bürger antreffen. Machen Sie mit!