Schlagwort: Glyphosat

  • Gratulation!

    Gratulation!

    Es gibt sehr gute Gründe, unseren Grünen EU-Kollegen zu deren Erfolg zu gratulieren. Wir, die TUTZINGER LISTE, tun es hiermit.

    Hut ab vor den EU- und Bundes-Grünen, die unbeirrt durch irgendwelche Strömungen, Anfeindungen auch noch erfolgreich ihre Ziele verfolgen.

    GBF

    -> Weiterführende Links der TUTZINGER LISTE zum Thema

    Ende der Informationsmanipulation zu Glyphosat?

    Glyphosat – Update

    Bernried: Parteiaustritt wegen Glyphosat

  • Bienenkiller

    Bienenkiller

    Am 28.02.18 hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) eine lang erwartete neue Studie zur Risikoeinschätzung der drei Pestizide Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam vorgestellt.

    Das Ergebnis: Jegliche Nutzung dieser Neonikotinoide stellt ein Risiko für Bienen dar. Damit ist es amtlich: Es gibt keine “sichere” Nutzung dieser Ackergifte! Sowohl ein Bernrieder als auch ein Tutzinger CSU-Vorstandsmitglied verfolgten konsequent die Angelegenheit und machten sich durch klare Haltungen hierzu bemerkbar. Sie traten aus!

    Bild mit freundlicher Genehmigung eines Grünen, er ist EU-Abgeordneter! Alles zur Petition von Sven Giegold und Martin Häusling finden Sie >> hier <<

    Update 10.03.2018: Die GroKo wackelt beim Verbot von Bienenkillern.

  • EU Abgeordneter Sven Giegold

    Einem der größten Skandale der Neuzeit, verursacht durch einen CSU-Minister, der vorgibt, seinem Gewissen und nichts anderem gefolgt zu sein, steht jetzt das Statement von Sven Giegold (Link) gegenüber.

    Wir wissen, derartige Informationen stören die Weihnachtsruhe. Die Informationen sind tatsächlich die Ruhe störend, daher weisen wir darauf hin. Und auch auf den Mut der EU-Grünen, nachhaltig an den Dingen dran zu bleiben. Wir begrüßen es sogar, dass EU-Grüne parteigrenzenüberschreitend sich durch keinerlei Parteigrenzen mehr beeinflussen lassen.

    Wir bedauern, dass die örtlichen Grünen und Öko-Demokraten sich seit Monaten in angepasstes Schweigen hüllen. Umweltgifte machen nämlich nicht vor Gemeindegrenzen halt. Wenn wir sie nicht fernhalten, kommen sie zu uns.

  • Glyphosat und um Glyphosat herum…

    Glyphosat und um Glyphosat herum…

    Der Artikel in der SZ vom 19.09.2017 über den Golfplatz Feldafing stimmt dann doch nachdenklich: Erholungsflächen und insbesondere Golfplätze wie z.B. das europaweit bekannte Golfgelände Feldafing dürfen keinesfalls mehr mit Pflanzengiften wie Glyphosat behandelt werden*; es wird sogar peinlichst darauf geachtet. Warum aber dürfen umliegende Felder und Ackerwiesen bedenkenlos mit Pflanzengiften kultiviert werden? Einfacher: Ist ein Spieler besser dran als ein Konsument belasteter Grundnahrungsmittel? Gilt zweierlei Maß?

    Die Meldungen unterschiedlichster Medien haben eine gleiche Grundausrichtung: Um Glyphosat kommen wir nicht herum. Da mögen noch so viel Studien gekauft oder verkauft worden sein, Glyphosat wird mittlerweile ungeniert als systemrelevant beschrieben.

    Der Fatalismus, mit dem jetzige EU-Handelsbeauftragte an das Thema herangehen, dürfte sehr bedenklich machen. Es sieht so aus, dass eine „Augen zu und durch“-Haltung erfolgversprechend erscheint, denn auch Bundespolitiker wollen mit der Angelegenheit nichts mehr zu tun haben. Sämtliche europäische Behörden haben auf Gleichklang geschaltet; lediglich die Experten der WHO warnen unentwegt. Die suchtartige Abhängigkeit der Agroindustrie dürfte der Grund dafür sein, mittlerweile von der Systemrelevanz zu sprechen. Würde Glyphosat in Europa verboten werden, müsste die EU auch den Import von glyphosathaltigen Futtermitteln unterbinden. Europas Massentierhaltung hängt davon ab, ein Milliardenmarkt wird in seiner Substanz gefährdet.

    Es wäre von Vorteil, entsprechende Studien der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages stünden endlich öffentlich zur Verfügung.
    Wer sind die Eltern aller Glyphosate? Die in den Kriegen entwickelten Chemiewaffen und Nervengase! Und nun scheint Krieg gegen die Natur und den davon abhängigen Menschen geführt zu werden. Unsichtbar und höchst ertragreich über Finanzplätze!

    Kenner der Lage sprechen mittlerweile vom dringend erforderlichen enkeltauglichen Lebensstil. Ohne jetzt für Bio-Märkte, oder wie diese auch heißen mögen, Werbung zu betreiben: Es entwickelt sich eine Bewegung! Die allerdings noch nicht so stark und auffallend ist, dass Teile der Bundesregierung bereit sind, Sorgen der immer größer werdenden Schar Nachdenklicher zur Kenntnis zu nehmen. Es sieht so aus, dass politisches Abwiegeln erfolgversprechender aussieht als einfaches Hinhören und Verstehen wollen.

    Werden nun, nach der Wahl zum Bundestag am 24.09.2017, völlig neue Einstellungen und Erkenntnisse zutage treten? Das Thema muss regional werden und die Stunde der vielen Wahrheiten näher rücken.

    Wir bleiben dran… wer macht mit?

    GBF

    (* Auszug aus der Website des Bayr. Landesamtes f. Landwirtschaft: „Daher sind zwar z.B. für Golfplätze und Sportplätze keine „Spritzgenehmigungen“ mehr notwendig, allerdings zählen Golfplätze und Sportplätze zu den Flächen, die für die Allgemeinheit bestimmt sind (§ 17 PflSchG). Deshalb dürfen auf diesen Flächen nur Mittel ausgebracht werden, die speziell dafür vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit genehmigt und vor allem vom BVL auf der § 17-Liste veröffentlicht wurden (Hier die Liste: Anwendung von Pflanzenschutzmitteln auf Flächen, die für die Allgemeinheit bestimmt sind )

    Weiterführende Links:

    https://utopia.de/ratgeber/glyphosat-roundup/

  • Zehn Jahre für Glyphosat

    Das umstrittene Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat soll für zehn weitere Jahre zugelassen werden – so will es die EU-Kommission. Das letzte Wort ist aber noch nicht gesprochen (FaZ vom 17. Mai 2017).

    Nun könnte der überall angekündigte Wahlkampf interessant werden! Um Glyphosat kommt man nicht mehr herum. Was den Befürwortern der Lebensmittel- und Bodenvergiftung (Bienensterben) überhaupt nicht gefallen wird.

    Die im Internet am 17.05.2017 gefundene Überschrift ist vielsagend; es müssten viel mehr Jahre sein. Und zwar für jene, die immer noch herumlaufen und von der Notwendigkeit des Verkaufens und bedenkenlosen Anwendens dieses nunmehr anerkannten Gifts sprechen.

    Einfach nur „wir lehnen ab!“, das geht nicht. Das Gift ist derart tief in unsere Agrarstrukturen und damit Lebensbereiche eingedrungen, dass nur mit einer gesamthaften Lösung dem unverantwortlichen Treiben der Gifthersteller und Giftspritzer beigekommen werden kann. Der häufig zitierte Welthunger ist eine überaus faule Ausrede!

    Wir hatten in der Vergangenheit den Themenkomplex Glyphosat mehrfach angesprochen; Anlässe waren das Bienensterben und der sorglose Umgang mit dem Gift, Pflanzenschutzmittel genannt.

    Wir wollen Sie, liebe Leserinnen und Leser, mit unserem erneuten Ansprechen dieses Dauerbrenners Pflanzengift lediglich sensibilisieren, damit Sie in den kommenden drei Monaten sehr aufmerksam die Politik und die Straße verfolgen. Auf der Straße werden nämlich die NGOs anzutreffen sein, weil scheinbar nur noch über die Straße Druck auf die Politik ausgeübt werden kann. In nächster Zeit werden alleine in Deutschland Millionen Unterschriften zusammenkommen, um sowohl der Berliner als auch der Brüsseler Politik zu zeigen: Einfaches Durchwinken, das geht nicht mehr!

    Inwieweit die lokale Politik sich des Themas überhaupt annimmt, wird zu beobachten sein. Wir werden darüber berichten. Sicher ist nur, dass ein paar Quadratmeter  gemeindliche Blumeninseln sowie die Friedhöfe vom Gift ferngehalten werden, da geht aber auch mehr.

    Fragen Sie die Abgeordneten Ihrer Wahl konkret, wie sie zur Angelegenheit Glyphosat stehen. Das Argument, Arbeitsplätze müssten gesichert werden, zieht nicht. Menschenleben müssen geschützt werden! Nachrichten aus Südamerika über die agrarindustriellen Großanwendungen sind häufig im Gespräch. Mögen unsere überregional vertretenen Politiker doch anlässlich kommender Wahlen einmal zeigen, wie lange sie noch die grundsätzliche Behandlung von Pflanzengiften nur der EU-Kommission überlassen wollen.

    Daher,  zusammengefasst: Durchwinken geht wirklich nicht mehr! Große Teile der Bevölkerung wurden hellhörig. Unsere Presse scheint aber noch etwas zu warten. Worauf eigentlich? Auf sich drehende Winde, damit erneut im Sinne der Befürworter berichtet wird? Und Brüssel sich auf die Zeitungen stützend einfach verlängert?

    Nutzen Sie die Gelegenheit, die Wahlkämpfer zu befragen! Fragen Sie auch die lokalen Politikmacher, was die zur Entwicklung der Agrarindustrie sagen. Wer fragt, der führt!

  • Unser täglich Milch und das Reinheitsgebot! Und dann auch noch der Freihandel!

    Kuhmilch, Bauernmilch, Bergmilch, Bergbauernmilch, Allgäumilch, Biomilch, H-Milch, Buttermilch, Dosenmilch, Weidemilch, Heumilch, Magermilch, Vollmilch, Sauermilch, Kaffeemilch, Vorzugsmilch, Muttermilch.

    Werden Sprachpantscher wie Unternehmensberater, Werbeleute oder gar Marketing-Experten wie unsere Agrar-Politiker an das Thema „Milch“ herangelassen, dann kommt dabei das heraus, was jetzt beschrieben wird. Beginnen wir auf den Feldern!
    In regelmäßigen Abständen, vorwiegend vor einem Regen, fährt der Odelwagen, Volumen zwölf Tonnen Kuhkacke bester Viskosität, dann zehnmal am Tag auf die Weide. Der schon eh durch Nitratsorgen gepeinigte Agrarminister sponsert den hierfür notwendigen Traktor der Preisklasse Rolls-Royce.

    Über ein hochintelligentes System wird der Odel in die Weide eingebracht. Es ist aber keine Weide mehr. Es ist eine durch eine Kuh völlig unberührte im Jahr ca. zehnmal gemähte Fläche. Die Mahd ist rechtzeitig beginnend, keine Vögel, Schmetterlinge oder gar Bienen erwischen das Gras und darin blühende Blumen. Das gemähte Gras, so richtig schön GPS-gesteuert in akkurat verteilter Kuhkacke (Odel) groß geworden, wird blitzschnell zum Viech gefahren und dort den 24 Stunden/Tag im Stall verweilenden Kühen, zumeist angebunden auf dem Rost in der eigenen Kacke stehend, zum Fressen hingestreut. Zusammen mit beachtlichen Mengen Kraftfutter, Genmais aus Südamerika! Monsanto lässt außerdem über jeden Halm mit Glyphosat grüßen!
    Regelmäßig kommt der Veterinärdoktor und bietet vorsorglich allen Kühen Antibiotika an, weil irgendeine Kuh immer hustet oder husten könnte. Der Veterinär lebt sehr gut vom Verkauf der Tiermedizin, denn er gibt den Bauern das Zeug auf eigene Rechnung. Und die Bauern brauchen das Zeug, damit die Kühe im Vergleich zu zehn Jahren vorher mindestens das Dreifache an Milch liefern.

    Die Kuh, das ist mittlerweile ein Rieseneuter auf vier dünnen Haxen. Der Rest der Kuh ist nur noch Operating System, findet sich später aber als Ledersitz in der Oberklasse wieder.
    Um das mittlerweile hochmoderne moderne Wort „Prozesskette“ zu verwenden: Auf dem Wege von Kuhmaul (Gras in) bis Kuhhintern (Gras out) wird an vier Zapfhähnen eine weiße Flüssigkeit abgenommen. Ca. 30 Liter am Tag.

    Kuhkacke wird etliche Tage in Riesenbehältern gesammelt und dann sh. Zeile 4, Beginn der Ausführungen.

    Enden wir hier: Je nach Herkunft heißt das dann wie oben genannt, die ersten sechzehn Milcharten! Zum Abfüllen transportiert durch die halbe Republik und wieder zurück an den Ausgangsort, am Steuer zumeist bulgarische Mindestlohnfahrer oder Scheinselbstständige. Wer bei genanntem Kreislauf der Milchwerdung nicht erwischt wird, nennt die weiße Flüssigkeit dann Biomilch. Kassenschlager (Geiz ist geil)!

    In der obigen Aufzählung ist Muttermilch bewusst erst an letzter Stelle genannt worden. Warum wohl? Was trinken Mütter, damit der an der Brust hängende Nachwuchs gut gedeiht? Kuhmilch! Und was trinken die Kinderlein ab Geburt? Muttermilch! Und damit die betreuende Oma nach dem Abstillen nicht schwere Milchtüten schleppen muss, greift sie zum Milchpulver. Ja, und wo kommt das denn nun her?

    Fazit für den Schnellleser: Weil wir in Deutschland viel zu viel von dieser weißen Plempe erzeugen, werden die afrikanischen und asiatischen Märkte mit riesigen Mengen Milchpulver zwangsbeglückt. Dortige Mütter auch. Freihandel!

    Beneidenswerte Agrarminister, langweilig wird’s denen nicht: Überquellende Milchseen und beachtliche Nitratwerte im Grundwasser! Der Bunzbürger beginnt aufzuwachen und stellt fest, wie nah doch die Agrarpolitiker an der Realität sind. Gegenbewegungen seitens etlicher Konsumenten sind zu sehen, ebenso Preisunterschiede von 50% bis 100%.

    Wieso gibt es eigentlich nur bei bayerischem Bier das Reinheitsgebot?

    Bin nahezu sprachlos,

    Ihr JB

     

  • Unkrautvernichter im Bier??

    Unkrautvernichter im Bier??

    Heute morgen glaubte ich meinen Ohren nicht zu trauen: Glyphosat in meinem Augustiner!

    Der Nachrichtensender B5aktuell berichtete am 25.02.2016 von einem Test des Umweltinstituts München, wonach deutsche Biere mit dem Pestizid Glyphosat belastet sind. Ein Labor hatte im Auftrag des Umweltinstituts Biere der 14 beliebtesten Biermarken Deutschlands auf Spuren des Unkrautvernichters hin untersucht und war bei jedem getesteten Produkt fündig geworden.

    Wie bereits berichtet, ist Glyphosat ist der mit Abstand am häufigsten eingesetzte Pestizidwirkstoff in Deutschland. Es gibt Untersuchungen, die das Totalherbizid als erbgutschädigend und „wahrscheinlich krebserregend“ bezeichnen. Andere Untersuchungen, z.B.  des Bundesinstituts für Risikobewertung, stufen Glyphosat-Spuren in Lebensmitteln als gesundheitlich unbedenklich ein.

    Wenn die Fastenzeit an Ostern vorbei ist, muss ich in meinem Augustiner Helles mit 0,46 μg/l (Mikrogramm pro Liter) Glyphosat rechnen. Damit schneidet Agustiner zwar am untersten Ende der Skala, dennoch liegt der Wert 46-fach über dem gesetzlichen Grenzwert für Trinkwasser (0,1 µg/l). 

    Also wenn das Ergebnis stimmt, woran zu zweifeln ich zunächst einmal keinen Anlass habe, dann müssen die Brauereinen jetzt ganz schnell klären, wie Glyphosat in das Bier gelangen konnte und in Zukunft sicherstellen, dass ihre Produkte frei von Pestizidrückständen sind. Die Bauererein wehren sich natürlich gegen den Vorwurf. Sicherlich treiben sie einen hohen Aufwand, um die vier natürlichen Rohstoffe Wasser, Malz, Hopfen und Hefe, die nach dem Reinheitsgebot zum Brauen verwendet werden, auf mögliche Schadstoffe zu kontrollieren.

    Was bedeutet das für die große Politik? Die Bundesregierung muss auf europäischer Ebene gegen eine erneute Zulassung von Glyphosat stimmen. Über diese wird voraussichtlich schon im März entschieden.

    Das Umweltinstitut München ist ein unabhängiger Verein, der sich gegen Atomkraft, für gentechnikfreies Essen, für eine nachhaltige Energiewende und für den ökologischen Landbau einsetzt (www.umweltinstitut.org).